CH192320A - Ventilationsanlage in Tunnels, insbesondere Strassentunnels. - Google Patents

Ventilationsanlage in Tunnels, insbesondere Strassentunnels.

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CH192320A
CH192320A CH192320DA CH192320A CH 192320 A CH192320 A CH 192320A CH 192320D A CH192320D A CH 192320DA CH 192320 A CH192320 A CH 192320A
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CH
Switzerland
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tunnel
fresh air
chambers
exhaust
air supply
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Inventor
Bartholomaei Alfred
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Bartholomaei Alfred
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21FSAFETY DEVICES, TRANSPORT, FILLING-UP, RESCUE, VENTILATION, OR DRAINING IN OR OF MINES OR TUNNELS
    • E21F1/00Ventilation of mines or tunnels; Distribution of ventilating currents
    • E21F1/003Ventilation of traffic tunnels

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Ventilation (AREA)

Description


  Ventilationsanlage in Tunnels, insbesondere Strassentunnels.    Ventilationsanlagen in Tunnels, insbeson  dere Strassentunnels mit sog. Querlüftung  bestehend aus einem     Frischluftzufuhrkanal,     von welchem aus Frischluft durch Schlitze  in den Tunnelraum gelangt, hier sich mit der  verunreinigten Luft im Tunnel mischt und  durch     Abluftsaugschlitze    und Ablaufkanäle  ins Freie gelangt, sind bekannt.  



  Eine andere Ventilationsanlage, bei wel  cher die Frischluft in gleicher Weise in den  Tunnel gelangt,. aber mit der verunreinigten  Luft zusammen durch den Tunnel selbst hin  ausbefördert wird, ist auch bekannt. Diese  Ventilationsanlagen kommen vorherrschend  nur für relativ kurze Tunnels, die wenig fre  quentiert werden, zur Anwendung.  



  Beiden Ventilationsanlagen haftet der Feh  ler an, dass die Frischluft im untern Teil des  Tunnels (unter der Fahrbahn) zuströmt, sich  oberhalb derselben mit der verunreinigten  Luft mischt und dann oben     bezw.    durch den  Tunnel ausströmt.  



  Die schädlichen Abgase von Automobilen,  die gleich schwer und teilweise schwerer sind    als Luft und direkt oberhalb der     Fahrbabir     ausströmen, werden dadurch nach oben be  fördert und gelangen direkt in die     Einatmungs-          zone    der Passanten und des Fahrpersonals,  was ein Nachteil ist. Die noch im Tunnel  befindliche gute Luft wird durch diese Strö  mung von unten nach oben mit den schäd  lichen Gasen geschwängert, wodurch sich die  ganze Tunnelluft verschlechtert.  



  Gegenstand vorliegender Erfindung ist  eine Ventilationsanlage in Tunnels, insbeson  dere Strassentunnels, welcher diese Nachteile  nicht mehr anhaften..  



  Drei     Ausfübrungsbeispiele    der bekannten  Ventilationsanlagen sind auf dem beiliegen  den Zeichnungsblatt durch die     Fig.    1, 2 und  3 im     Querschnitt    dargestellt, ebenso ein Aus  führungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes  mit einer Variante durch die     Fig.    4, 5, 6  und 7;       Fig.    4 zeigt die neue Ventilationsanlage  im Querschnitt durch den Tunnel;       Fig.    6 zeigt einen Längsschnitt nach der  Linie     c-b    in     Fig.    4 (oberer Teil des Tunnels);

             Fig.    7 zeigt ebenfalls einen     Längsschnitt     durch den Tunnel, aber nach der Linie     c-d     in     Fig.    4 (unterer. Teil des Tunnels);       Fig.    5 zeigt die gleiche Ventilationsanlage,  angewendet bei einem sog. Unterwassertunnel,  bestehend aus Rohren.  



  1 ist der     Frischluftzufubrkarial    (beim Aus  führungsbeispiel nach der     Fig.    3 sind deren  zwei vorhanden), der sich unter der Fahr  bahn 2 befindet. 3 sind     Frischluftzufuhrschlitze,     4 eine Trennwand im obern Teil des Tunnels  (fehlt beim Ausführungsbeispiel nach der       Fig.    3). Diese     Trennwand    ist im Ausfüh  rungsbeispiel nach der     Fig.    1 flach und ganz  oben im     Tunnel    angebracht.

   Beim Ausfüh  rungsbeispiel nach der     Fig.    2 ist die Trenn  wand dein halbkreisförmigen Profil des Tun  nels angepasst. 5 sind     Abluftsaugschlitze    in  dieser Trennwand und 6 ein     Abluftsaugkanal     oberhalb der Trennwand 4.  



  Die eingezeichneten Pfeile geben die Luft  bewegung an.  



  Die Frischluft kommt durch den Kanal 1,  geht durch die Schlitze 3 in den Raum ober  halb der Fahrbahn. Im Ausführungsbeispiel  nach den     Fig.    1 und 2 strömt     dan:i    diese  Frischluft mit der im Tunnel vorhandenen  verunreinigten Luft nach .oben, geht durch  die Schlitze 5 hindurch in den Kanal 6 und  von hier nach aussen.  



  Beim Ausführungsbeispiel nach der     Fig.    3  strömt die aus den Schlitzen 3 in den Raum  oberhalb der Fahrbahn gelangende Luft mit  der Tunnelluft längs dem Tunnel nach aussen.  



  Beiden Ventilationsanlagen haftet der ein  gangs erwähnte Nachteil an.  Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegen  standes nach den     Fig.    4, 5, 6 und 7.  



  1' sind die     Frischluftzufuhrkanäle,    2' die  Fahrbahn, 3' die     Frischluftzufuhrschlitze,    4'  die Trennwände der     Abluftkanäle,    5' die Ab  luftsaugschlitze     iai    den Wandungen 4', 6' die       Abluftkanäle,    7' die Trennwände der Frisch  luftkanäle, 8 sind     Frischluftzufuhrkammern.     Dieselben erweitern sich trichterförmig gegen  die     Frischluftzufuhrschlitze    3' hin. Die ganze  Ventilationsanlage ist längs des Tunnels in  Sektoren eingeteilt, die als Kammern aus-    gebildet sind. Die Länge und Grösse dieser  Kammern richtet sich nach den örtlichen und  lufttechnischen Verhältnissen.

   Die     Frischluft-          kanäle    münden in der Längsrichtung des  Tunnels in der Mitte der Kammern in diese       hinein.    12 sind Leitwände in den     Friscbluft-          zufuhrkammern    8, welche derart ausgebildet  und angeordnet sind, dass die ankommende  Frischluft sich gleichmässig längs den Schlit  zen 3' verteilt. 9 sind     Abluftsaugkammern     mit     Leitwänden    13, in gleicher Ausführung  wie die     Frischluftkammern    8 mit den Leit  wänden 12, welche den Zweck haben, die  Luft gleichmässig auf der ganzen Länge des  betreffenden Sektors durch die Schlitze 5' ab  zusaugen.

   10 sind Leitungen im Oberteil des  Tunnels für eine     Druckluftwasserzerstäubung.     11 ist ein sog. Entwässerungskanal. 14 sind  Trottoirs.  



  Die Luftbewegung ist wiederum durch  Pfeile markiert.  



  Die von oben aus den Schlitzen 3' zu  strömende kalte Frischluft strömt nach unten,  mischt sich hier mit der unreinen Luft im       Tunnelraum    oberhalb der Fahrbahn 2' und  gelangt dann durch die Schlitze 5', die gegen  die     Abluftkanäle    6' hin ansteigen, die Ab  luftsaugkammern 9 und durch die Kanäle 6'  nach aussen.  



  Der Vorteil dieser Ventilationsanlage ge  genüber den bekannten Ventilationsanlagen  für Tunnels besteht in der Hauptsache darin,  dass bei derselben die schlechte Luft, insbe  sondere die schädlichen Autogase gerade dort,  wo sich dieselben bilden, d. h. oberhalb der  Fahrbahn abgesaugt werden. Durch das Ab  saugen der Auspuffgase, der Öldämpfe und  des entwickelten Rauches bleibt die Sicht  im Tunnel vollständig klar, im Gegensatz zu  den bekannten Ventilationsanlagen, wo der  auf der Fahrbahn sich ansammelnde Rauch  durch den ganzen Tunnel nach oben gezogen  wird, was während Zeiten hoher Frequenz       Betriebsunterbrüche    erfordert, um den an  gesammelten Rauch abzuführen, damit die  Sicht wieder klar wird.

   Diese günstigsten  Effekte können noch erhöht werden durch  die Inbetriebsetzung des vorgesehenen Druck-           luftwasserzerstäubers.    Ein weiterer Vorteil  dieser Ventilationsanlage besteht darin,     dass          durch    das Vorhandensein von Druck- und       Saugkammern    und durch deren sinngemässe  Ausbildung mit den     Leitwänden    eine absolut       gleicbtnässige    Lufterneuerung längs des gan  zen Tunnels stattfindet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Ventilationsanlage in Tunnels, insbeson dere Strassentunnels, gekennzeichnet durch mindestens einen Frischluftzufuhrkanal (1') mit einer Frischluftzufuhrkammer (8) im obern Teil des Tunnels, von welcher aus durch Frischluftzufuhrschlitze (3 ') Frischluft in den Tunnelraum oberhalb der Fahrbahn (2') ge langt, und durch Abluftsaugschlitze (5') im Unterteil des Tunnels, durch welche die Frischluft mit der unreinen Tunnelluft zu sammen in Abluftsaugkammern (9) gelangt, die mittels Abluftkanälen (6') mit der Abluft saugeinrichtung verbunden sind,
    wodurch die im obern Teil des Tunnels längs demselben einströmende Frischluft gezwungen ist, im Passierraum des Tunnels gegen die Fahr- und Gehbahn hinunterzuströmen, von wo aus die mit der verunreinigten Tunnelluft ge mischte Frischluft abgesaugt wird. UNTERANSPRüCHE 1.
    Ventilationsanlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Frisch luftzufuhrkanäle (1') in Richtung des Tun nels in die Mitte der Frischluftzufubrkam- mern (8), die sich trichterartig gegen die Frischluftzufuhrsuhlitze (3') hin erweitern, einmünden, und dass in diesen Kammern noch Leitwände (12) vorhanden sind, welche die Frischluft in den Kammern gleich mässig auf alle Frischluftzufuhrschlitze (3') verteilen, ferner dadurch gekennzeichnet, dass die Abluftsaugkammern (9) gleich aus gebildet und mit Leitwänden (13) versehen sind wie die Frischluftzufuhrkammern,
    wo durch auch hier eine gleichmässige Absau- gung der Luft durch die Abluftsaugschlitze (5') stattfindet. 2. Ventilationsanlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Abluft sarrgkammern (9) unter derLTrottoirs (14'), die höher liegen als die Fahrbahn (2'), angeordnet sind und dass die Abluftsaug- schlitze (5'), die sich in der Kammerwand (4') befinden, gegen die Abluftkanäle (6') hin ansteigen. 3.
    Ventilationsanlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass sich im obern Teil des Tunnels noch Leitungen (10) für Druckluftwasserzerstäubung vorfinden.
CH192320D 1939-03-27 1937-01-23 Ventilationsanlage in Tunnels, insbesondere Strassentunnels. CH192320A (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP1630349A1 (de) * 2004-08-06 2006-03-01 Ed. Züblin AG Zwischendeckenkonstruktion im Tunnelbau und Verfahren zur Herstellung
WO2006134408A3 (en) * 2005-06-13 2007-02-22 Robert Planinc Assembly system for prefabricated secondary tunnel lining

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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EP1630349A1 (de) * 2004-08-06 2006-03-01 Ed. Züblin AG Zwischendeckenkonstruktion im Tunnelbau und Verfahren zur Herstellung
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