CH192371A - Verfahren zur Darstellung eines wasserlöslichen Azofarbstoffes. - Google Patents

Verfahren zur Darstellung eines wasserlöslichen Azofarbstoffes.

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CH192371A
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acid
azo dye
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Aktiengesellsc Farbenindustrie
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Ig Farbenindustrie Ag
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09BORGANIC DYES OR CLOSELY-RELATED COMPOUNDS FOR PRODUCING DYES, e.g. PIGMENTS; MORDANTS; LAKES
    • C09B33/00Disazo and polyazo dyes of the types A->K<-B, A->B->K<-C, or the like, prepared by diazotising and coupling
    • C09B33/02Disazo dyes
    • C09B33/04Disazo dyes in which the coupling component is a dihydroxy or polyhydroxy compound

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Description


  Verfahren zur Darstellung eines wasserlöslichen     Azofarbstof%s.       Es wurde gefunden, dass man zu wert  vollen     Azofarbstoffen    gelangt, wenn man  1     Mol    einer mindestens doppelt kupplungs  fähigen     Dioxy-    oder     Trioxyverbindung    der       Benzolreihe    mit mindestens 2     Mol    gleicher  oder verschiedener     Diazoverbindungen,    von  denen mindestens eine ein     5-Diazoacenaph-          then    ist, gleichzeitig oder nacheinander ver  einigt,

   wobei der fertige     Farbstoff    minde  stens eine     Sulfogruppe    enthalten soll und  gegebenenfalls mit metallabgebenden oder  oxydierenden Mitteln behandelt werden kann.  



  Als Mittelkomponenten kommen beispiels  weise     Brenzkatechin,        Resorcin,        Pyrogallol,          Phloroglucin    und deren mindestens doppelt  kupplungsfähige Derivate in Betracht.  



  Die neuen Farbstoffe besitzen gute Echt  heitseigenschaften und eignen sich insbeson  dere zum Färben von Leder. Sie sind den  bekannten, durch Kuppeln von 1     Mol    diano  tierter     1-Aminonaphthalin-4-sulfonsäure    und    1     Mol    einer beliebigen     Diazokomponente    mit  1     Mol        1,3-Dioxybenzol    erhältlichen     Disazo-          farbstoffen    in der Säureechtheit überlegen.

    Vor den aus der französischen Patentschrift  Nr.     746563    bekannten vergleichbaren     Tris-          azofarbstoffen    zeichnen sich die neuen Farb  stoffe durch wesentlich bessere     Sodaechtheit     aus.

   Ferner     übertreffen    sie den durch Be  handeln des wasserlöslichen     Disazofarbatoffes     aus 1     Mol        diazotierter        1-Aminonaphthalin-          4-sulfonsäure,    1     Mol        diazotierter        1-Amino-          2-oxybenzol-5-sulfonsäure    und 1     Mol        1,3-Di-          oxybenzol    mit einem kupferabgebenden Mittel  erhältlichen kupferhaltigen Farbstoff in der  Säureechtheit.  



  Gegenstand des vorliegenden Patentes ist  ein Verfahren zur Darstellung eines wasser  löslichen     Azofarbstoffes,    welches dadurch ge  kennzeichnet ist, dass man 1     Mol        Resorcin     mit 1     Mol        diazotierter        5-Aminoacenaphthen-          8-sulfonsäure    und 1     Mol    dianotierter     Sulf-          anilsäure    vereinigt.

        <I>Beispiel:</I>  249 Gewichtsteile     5-Aminoaceiiaphthen-          8-sulfonsäure    werden in 2500     Volumteilen     Wasser und 80 Gewichtsteilen     kalziniertem     Natriumkarbonat gelöst. Die Lösung wird  unter Rühren in Eis und 300     Volumteile     Salzsäure von 20'     B6    gegossen. Die hierbei  in sehr feiner Form anfallende freie     Suifon-          säure    wird nun bei 0 o C mit einer wäs  serigen Lösung von 69 Gewichtsteilen Na  triumnitrit dianotiert.

   Zu der so erhaltenen  Suspension der gelben     Diazoverbindung    gibt  man eine wässerige Lösung von 110 Ge  wichtsteilen     Resorcin    und lässt hierzu bei  0   C 1500     Volumteile    einer 10      /oigen    Na  triumkarbonatlösung     zutropfen.    Die so er  haltene Lösung des     Monoazofarbstoffes    wird  hierauf nach Zugabe von 150 Gewichtsteilen       kalziniertem    Natriumkarbonat unter Rühren  bei<B>00</B> C allmählich mit einer     Diazolösung     versetzt,

   die durch     Diazotieren    von 195 Ge  wichtsteilen     sulfanilsaurem    Natrium mit 69  Gewichtsteilen     Natriumnitrit    in Gegenwart  von 250     Volumteilen    Salzsäure von 200     Be     erhalten wurde. Die Bildung des Disazofarb-         stoffes    ist sofort beendet. Der     Farbstoff    wird  mit Kochsalz     ausgesalzen,    filtriert und ge  trocknet.  



  Er bildet ein schwarzbraunes Pulver, das  in Wasser mit brauner Farbe löslich ist und  Leder in kräftigen, braunen Tönen von guten  Echtheitseigenschaften, insbesondere sehr  guter Alkali- und Säureechtheit, färbt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Darstellung eines wasser löslichen Azofarbstoffes, dadurch gekenn zeichnet, dass man 1 Mol Resorcin mit 1 Mol dianotierter 5-Aminoacenaphthen-8-sulfon- säure und 1 Mol dianotierter Sulfanilsäure vereinigt. Der so erhaltene Farbstoff bildet ein schwarzbraunes Pulver, das in Wasser mit brauner Farbe löslich ist und Leder in kräf tigen, braunen Tönen von guten Echtheits eigenschaften, insbesondere sehr guter Alkali- und Säureechtheit, färbt.
CH192371D 1935-06-29 1936-06-24 Verfahren zur Darstellung eines wasserlöslichen Azofarbstoffes. CH192371A (de)

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