CH192709A - Münzen- oder Marken-Ablegevorrichtung für Münzen- bezw. Markenzähler. - Google Patents
Münzen- oder Marken-Ablegevorrichtung für Münzen- bezw. Markenzähler.Info
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Description
3lünzen- oder Marken-A.ulegevorriehtung für Münzen- bezw. Markenzähler. Die Erfindung betrifft eine Münzen- oder Markenablegevorrichtung für Münzen- bezw. Markenzähler, mit einer Unterlage, auf a@el- eher die einzelnen Münzen. oder Marken längs einer Bahn flach und über der aufklappbaren Unterlage erhöht liegend in einer Reihe hin tereinander ausgebreitet werden. Bei den be kannten Vorrichtungen dieser Art, z.
B. nach der deutschen Patentschrift 1\Tr. 5032,50, wer den zwar die auf der Ablegebahn ausgebrei teten Sammelstücke beim Hochklappen der schwenkbaren Unterlage seitlioh zum Abglei ten in Sammelmulden gebracht, die:
parallel zu der auf der schwenkbaren Unterlage verlaufen, doch besteht hierbei die Notwendigkeit, wenn man die in die Sammel- mulden gelangten Sammelstücke einwickel- fertig zu einer Rolle aufstapeln will,
erst die Unterlage mit den von der Ablegebahn abgeworfenen Sammelstücken wieder in die Ruhelage zurück zu bringen und auschl erend die Sammelstücke aus den Sammelmulden in Stapelrinnen auszukämmen, die in der Ver- längerung der Sammelmulden einen orts festen Teil des Zählbrettes bilden, an dem die die Ableb bahn tragende Unterlage schwenk bar angeordnet ist.
Die Handhabung ist also umständlich, und soll durch :die Erfindung vereinfacht werden.
Zu diesem Zweck ist gemäss der Erfin dung entweder .die Unterlage oder,die, Ablege- bahn zwecks Ableitung der Sammelstücke schwenkbar, wobei in Richtung der Schwenk achse des schwenkbaren Teils parallel zur Ablegebahn ein von einem erhöhten Rand begrenzter Längsschlitz vorgesehen,
der die beim Hochklappen .des schwenkbaren Teils seitlich. von der Ablegebahn abgleitenden Sammelstücke in Hochkantstellung bringt und in dieser Stellung wenigstens einer schrä gen Gleitbahn zuführt zwecks einwiekelfer- tigen Aufreihens der auf ihr herabrollenden Sammelstücke.
Im Gegensatz zu bekannten Ausführun gen ist somit bei der Vorrichtung nach der Erfindung nur ein Arbeitsgang erforderlich, um die auf der AblegebaJin ausgebreiteten Sammelstücke in eine für .das Einwickeln geeignete Stapelrolle überzuführen, indem es nur des Aufklappens des schwenkbaren Teils bedarf,
um das selbsttätige Aufstapeln der einzeln ausgezählten Sammelstücke in Rol lenform herbeizuführen.
Die Zeichnung veranschaulicht an zwei Beispielen, wie der Gegenstand der Erfin dung ausgeführt wenden kann. Es zeigt: Fig. 1 das erste Beispiel in Seitenausicht mit weggelassener Vorderwand des Gehäuses, um die schräge Gleitbahn sichtbar zu machen, Fig. 2 einen Querschnitt, und Fig. 3 eine Oberansicht zu Fig. 1,
Fig. 4 einen ähnlichen Querschnitt wie Fig. 2, jedoch mitaufgestelltem Klappdeckel, Fig. 5 das zweite Beispiel in ,Seitenan sicht mit weggelassener Vorderwand des Ge häuses, Fig..G einen Querschnitt und Fig. 7 eine Oberansicht zu Fig. .5.
Beim ersten Beispiel (Fig. 1 bis .1) ist 1 ein Gehäuse, das mit einem schwenkbaren Deckel 2 versehen ist und zusammen mit der Fläche, auf die es gestellt wird, eine Art Kasten bildet.
Der Deckel 2 bildet die U n- terlage ,der an sich bekannten Ablegebahn 3 zum reihenweisen Ausbreiten der abzuzäh lenden und in Rollenform zu bringenden Münzen oder Marken 4. Die Schwenkachse 5 des. Klappdeckels 2. befindet sich neben einem bezw. in Richtung eines Schlitzes 6, der an- derseits von dem erhöhten Rand 7 des Ge häuses 1 begrenzt ist.
Die senkrechte Verlän gerung des Schlitzes 6 wird von zwei schrä gen Gleitbahnen 8, 9 gebildet, die vom Ge häuse eingeschlossen sind und von entgegen gesetzten Seiten her in eine gemeinsame schräg abwärts gerichtete Stapelmulde 10 einmünden, welche zu den Gleitbahnen quer steht,
aus dem Gehäuse 1 herausragt und zur Aufnahme der Sammelstücke in Rollenform bestimmt ist. Diese Mulde ist vorteilhafter weise auswechselbar am Gehäuse 1 angeord- net. Im Gehäuse 1 können Hilfsgeräte, wie z.
B. Fülltrichter, aufbewahrt werden, die nach Aufklappen des Deckels 2 herausgenom- men werden können, für welchen Zweck das Gehäuse auch einen als Sellieber ausgebil deten Boden besitzen könnte; man hat somit diese Hilfsgeräte immer gleich zur Hand.
Wie insbesondere aus Fig. 4 hervorgeht, werden beim Hochklappen des Deckels 2 der zu diesem Zweck mit einer Handhabe 11 ver sehen ist, -die auf der Bahn 3 flach liegen den Münzen oder Marken 4 seitlich in den Schlitz 6 abgeführt und dabei hochkant ge stellt. Sie rollen dann auf den schrägen Gleitbahnen 8, 9 abwärts in die Stapelmulde 10, aus der sie einwickelfertig als Rolle ent nommen werden können.
Am Gehäuse 1 kann ein Zählwerk ange ordnet .sein, welches jeweils beim Hochklap pen des Deckels 2 geschaltet wird, so dass. an ihm festgestellt werden kann, wieviele Stapel bezw. Rollen von .Sammelstücken gebildet worden sind.
Beim zweiten Beispiel (Fig. 5 bis 7) be sitzt das Gehäuse l einen unbeweglichen Teil 2 als Unterlage für die Ablegebalin 3, auf der die Münzen oder Marken 4 einzeln hin tereinander in einer Reihe ausgebreitet wer den.
Die Ablegebahn 3 ist in Richtung des in Fig. 6 angegebenen Pfeils um Scharniere (siehe auch Fig. 7) gegen den Schlitz 6 schwenkbar, dessen senkrechte Verlängerung hier von einer einzigen, schrägen Gleitbahu 8 gebildet ist.
Dieser Längsschlitz 6, sowie der ihn einerseits begrenzende überhöhte Band 7 des Gehäuses 1 sind im wesentlichen so aasgeführt, wie beim ersten Beispiel er klärt.
Da bei dieser Ausführung die Ablege bahn 3 selbst schwenkbar angeordnet ist, ist es für leichtes Abgleiten der von ,der Ablege- bahn 3 beim Verschwenken abgeworfenen Sammelstücke vorteilhaft, :den dem :Schlitz 6 benachbarten Rand 2' des Teils: 2 abzurun den, wie in Fig. 6 dargestellt.
An .das uu- tere Ende der Gleitbahn 8 ist eine in eine Führung eingeschobene senkrecht herabhän gende Füllröhre 12 angeschlossen, in welche die von der Bahn 8 abgleitenden Sammel- stücke hineinfallen, um eine einwickelfertige Rolle zu bilden.
In diese abnehmbare Füll röhre 12 kann schon vor dem Füllen eine Einwicli-elhülle eingesehoben werden, welche dann bei Benutzung der Vorrichtung einen Stapel Sammelstücke aufnimmt und nachher aus der Füllröhre herausgenommen und an ihrem bisher offen gelassenen Ende ver schlossen wird.
Die den erhöhten Rand 7 bildende Vor derwand des Gehäuses kann .aus Glas beste hen, so dass das Abgleiten der Sammelstücke von aussen sichtbar ist.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Münzen- oder Markenablegevorrichtung für Münzen- oder Markenzähler mit einer Unterlage, auf welcher die einzelnen Münzen oder Marsken längs einer Ablegebahn flach und über der Unterlage erhöht liegend in einer Reihe hintereinander ausgebreitet wer den:, dadurch gekennzeichnet, @dass, entweder die Unterlage oder die Ablegebahn zwecks Ableitung,der .Sammelstücke schwenkbar ist, wobei in Richtung -der Schwenkachse des schwenkbaren Teils parallel zur Ablegebahn ein von einem erhöhten Rand begrenzter Längsschlitz angeordnet ist,der die beim Hochklappen des schwenkbaren Teils seitlich von der Ablegebahn abgleitenden Sammel- stücke in Hochkantstellung bringt und in dieser Stellung wenigstens einer schrägen Gleitbahn zuführt zwecks einwickelfertigen Aufreihens der auf ihr herabrollenden .Sam- melstücke. UNTERANSPRüCHE 1.Ablegevorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die schwenk bare, die Ablegebahn für die Sammel- stücke tragende Unterlage einen den Schlitz für den Durchtritt der Sammel- stücke freilassenden Klappdeckel eines Gehäuses darstellt, das die schräge Gleit bahn unter dem Schlitz einschliesst. 2. Ablegevorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ,gekennzeichnet, dass die Gleit bahn zu einer zu ihr quer stehenden Mulde führt.3. Ablegevorrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Mulde abnehmbar angeordnet ist. 4. Abl.egevorriehtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass :der schwenk bare Teil mit einem Zählwerk zusammen- arbeitet. 5. Ablegevorrichtung nach - Patentansprucb. und Unteransprüchen 1 und 2, ,dadurch gekennzeichnet, dass zwei schräge Gleit bahnen von entgegengesetzten Seiten her in eine .gemeinsame Stapelmulde einmüu- den. 6.Ablegevorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass, die schwenk bare Ablegebahn auf einer Fläche ange ordnet ist, welche an ihrem dem Längs schlitz zuglbkehrten Rand abgerundet ist zwecks leichten Abgleitens der von der Ablegebahn beim Verschwenken derselben abgeworfenen Sammelstücke. 7.Ablegevorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass am untern Ende .der schrägen Gleitbahn eine Füh rung vorgesehen ist, zur zeitweiligen Auf nahme einer Füllröhre.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DE192709X | 1935-10-11 | ||
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| CH192709A true CH192709A (de) | 1937-08-31 |
Family
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Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| CH192709D CH192709A (de) | 1935-10-11 | 1936-06-12 | Münzen- oder Marken-Ablegevorrichtung für Münzen- bezw. Markenzähler. |
Country Status (1)
| Country | Link |
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| CH (1) | CH192709A (de) |
-
1936
- 1936-06-12 CH CH192709D patent/CH192709A/de unknown
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