CH195678A - Verfahren zur Erzielung einer Schallaufzeichnung auf photochemischem Wege. - Google Patents
Verfahren zur Erzielung einer Schallaufzeichnung auf photochemischem Wege.Info
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- Non-Silver Salt Photosensitive Materials And Non-Silver Salt Photography (AREA)
Description
Verfahren zur Erzielung einer Schallaufzeichnung auf photochemischem Wege. Es ist bekannt, Fhlme in der Weise her- zustellen, @dass transparentes Material, z. B.
regenerierte Zellulose, mittels einer Diazo- nnumverbindung lichtempfindlich gemacht wird, wobei es vorteilhaft ist, a dem aus rege- nerierter Zellulose bestehenden Träger eirne Stärke von weniger als 0,06 mm zugeben.
Mit Hilfe dieses Materials werden auf der Bil dung eines Azofarbstoffes beruhende Bilder erzeugt.
Diese Filme weisen gegenüber den ge wöhnlichen photographischen Filmen, welche mittels Silberhalogeniden aus liehtempfind- liehen Stoffen hergestellt sind, den Vorteil auf, @dass säe kein sogenanntes "Komm" enthal ten, was insbesondere für die Tonwiedergabe wichtig ist.
Es hat ;sich aber .gezeigt, @dass die Kon- traste dieser Filme für die Tonwiedergabe nicht immer geeignet sind, indem die Ton- intensität zu gering ist. Eine Untersu-ohun,g mit Lichtabsorptionsmessungen hat dargetan, dass die Ursache dessen auf der Tatsache be- ruht,
@dass Azofarbstoffe zwar einen hin reichenden Kontrast im sichtbaren Teil, je docheinen unzulänglichen :Kontrast im infra roten Teil,des )Spektrums liefern. Es hat sich nämlich erwiesen, @dass diese Farbstoffe im allgemeinen im infraroten Bereich eine zu geringe LÄchtabsorption haben.
Eis wäre mög lich, eine bestimmte Kombination einer Di- a.zomiumverbindung und einer Farbstoffkom- ponente auszuwählen, welche einen Farbstoff ergibt, der zwar ein Absorptionsband im infraroten Bereich besitzt.
Aber in @diesem Falle stösst man gewöhnlich auf den Nach teil, dass entweder eins der in Iden nichtfar bigen Teilendes Trägers befindlichen Farb- stoffkomponenten ebenfalls infrarotes Licht absorbiert, oder @dass Idas Lichtzersetzungspro- dukt,der Diazoniumverbindung,
welches sich gleichfalls in den für das sichtbare Licht nicht farbigen Teilen des Filmes befindet, gerade infrarotes Licht absorbiert, so dass schliesslich das Ergebnis wieder eine unzu- längliche Kontrastwirkung ist.
Zum richtigen
EMI0002.0001
Verständnis <SEP> sei <SEP> erwähnt, <SEP> dass <SEP> diese <SEP> Umstände
<tb> deshalb <SEP> wichtig <SEP> ,sind, <SEP> weil <SEP> die <SEP> Tonwiedergabe
<tb> meistens <SEP> mittels <SEP> einer <SEP> Photozelle <SEP> erfolgt, <SEP> wel che <SEP> im <SEP> infraroten <SEP> Bereiche <SEP> des <SEP> Spektrums
<tb> empfindlich <SEP> ist, <SEP> z. <SEP> B. <SEP> mit <SEP> Hilfe <SEP> einer <SEP> Photo zelle.- <SEP> mit <SEP> einer <SEP> Cäsium-C < i@siuinosvdlztit.liode,
<tb> und <SEP> weil <SEP> ferner <SEP> die. <SEP> für <SEP> die <SEP> Wiedergäbe <SEP> ver wendeten <SEP> Lichtquellen <SEP> eine <SEP> intensive <SEP> St.rah hin_g <SEP> im <SEP> infraroten <SEP> Bereieb <SEP> besitzen.
<tb>
Die <SEP> Erfindun_ <SEP> bezweckt. <SEP> den <SEP> der <SEP> er -ähn ten <SEP> Verwendung- <SEP> von <SEP> mittels <SEP> einer <SEP> Diazo iiiumverliindun2 <SEP> lichtempfindlich <SEP> gemaelrten
<tb> transparenten. <SEP> Filmen <SEP> anhaftenden <SEP> Nachteil
<tb> aufzuheben. <SEP> Das <SEP> erfindun-sgeni@isse <SEP> Verfah ren <SEP> zur <SEP> Erzielunc <SEP> einer <SEP> Scliallaufzeielinilng
<tb> auf <SEP> pliotocIiemi.seliein <SEP> @'e<B><U>"</U></B>e <SEP> ist <SEP> dadurch <SEP> ge kennzeichnet. <SEP> dass <SEP> transparentes <SEP> Filmniaterial_
<tb> mittelst <SEP> ei?ier <SEP> Diazoniuinverbindung <SEP> lielit empfindlich <SEP> gemacht <SEP> wird <SEP> und <SEP> die <SEP> <I>en</I>
<tb> gemacht <SEP> @ufzeic.hnun@.skontraste <SEP> unter <SEP> Pz, nutzung <SEP> der <SEP> Diazoniumverhindun@- <SEP> und <SEP> eines
<tb> Metallsalze:
<SEP> in <SEP> der <SEP> Forin <SEP> eines <SEP> Metallbildes
<tb> erhalten <SEP> werden. <SEP> Als <SEP> transparentes <SEP> Film material <SEP> kann. <SEP> regenerierte <SEP> Zellulose, <SEP> bei spielsweise <SEP> in <SEP> einer <SEP> Stärke <SEP> von <SEP> weniger <SEP> als
<tb> (l,((6 <SEP> inni, <SEP> verc@,endet <SEP> werden.
<tb>
Es <SEP> wurde <SEP> festgestellt, <SEP> dass <SEP> die <SEP> Absorplion
<tb> im <SEP> sichtba.ren <SEP> Teil <SEP> des <SEP> ,Spektrums <SEP> der <SEP> Azo fa.rbstoffbilder <SEP> und <SEP> der <SEP> Metallbilder <SEP> rler eIben <SEP> Grössenordnung <SEP> ist. <SEP> aber <SEP> im <SEP> infra roten <SEP> Teil <SEP> ist <SEP> die <SEP> Absorption <SEP> der <SEP> Azofa.rb stoffbilder <SEP> sehr <SEP> viel <SEP> geringer <SEP> a.1, <SEP> die <SEP> Ab sorption <SEP> der <SEP> Metallbilder, <SEP> so <SEP> dass <SEP> mit. <SEP> grosseni
<tb> Vorteil <SEP> den <SEP> AzofarbstoffbiIdeini <SEP> gegeiiülier
<tb> diese <SEP> Metallbilder <SEP> im <SEP> kornfreien <SEP> transparen ten <SEP> Film <SEP> für <SEP> die <SEP> ;
Scha.llaufzeichnun,g <SEP> verwen det <SEP> werden <SEP> können. <SEP> Besonders <SEP> scharfe <SEP> Kon traste <SEP> können <SEP> durch <SEP> Verwendung <SEP> eines <SEP> Mer kurosalzes <SEP> erzielt <SEP> werden. <SEP> Das <SEP> Metallsalz,
<tb> ebenso <SEP> wie <SEP> auch <SEP> die <SEP> D:iazoniu)iiverliindun#,-,
<tb> kann <SEP> bereits <SEP> vor <SEP> der <SEP> Belichhinr <SEP> dein <SEP> Trä,-#er
<tb> einverleibt <SEP> sein, <SEP> aber <SEP> es <SEP> ist <SEP> auch <SEP> möglich. <SEP> die sen <SEP> nach <SEP> der <SEP> Belichtung <SEP> mit <SEP> dein <SEP> Me <SEP> tallalz
<tb> zu <SEP> behandeln. <SEP> Bei. <SEP> Verwendung <SEP> eines <SEP> Mer- knrosalzes empfiehlt es sich, zusammen da mit ein Salz eines in :
der Spannungsreihe über Quecksilber liegenden Metalles, z. B. Silber, Gold und Platin zii verwenden. Die auf diese )Veise erzeugten Bilder sind viel stabiler als jene, welche mit einem Mercuro- ,salz und einer Piazoniumverbindung allein erbalten werden können.
Die Erzeugung sol cher Metallbilder i.st in der Schweizer Pa- ten1sc.hrift INr.181833 ausführlie.h beschrie- hen worden.
Die gemäss der Erfindung hergestellten Filme können n.ieht nur bei der direkten Wiedergabe, sondern auch bei der Anferti gung von Kopien zur Verwendung kommen.
Claims (1)
- EMI0002.0028 PATENTANSPRUCH: <tb> Verfahren <SEP> zur <SEP> Erzielung <SEP> einer <SEP> Sehalla.uf zeichnung <SEP> auf <SEP> photochemischem <SEP> Wege, <SEP> da durch <SEP> gekennzeichnet. <SEP> dass <SEP> transparentes <tb> Filininaicrial <SEP> mittelst <SEP> einer <SEP> Diazoniumverbin dung <SEP> lichtempfindlich <SEP> gemacht <SEP> wird <SEP> und <SEP> die <tb> gewiins-chten <SEP> Aufzeichnungskontraste <SEP> unter <tb> Benutzung <SEP> der <SEP> Piazoniumverbindung <SEP> und <tb> eines <SEP> Metallsalzes <SEP> in <SEP> der <SEP> Form <SEP> eines <SEP> Meta.ll hildes <SEP> erhalten <SEP> werden. <tb> UNTERANSPRÜCHE:<tb> 1. <SEP> Verfahren <SEP> nach <SEP> Patx,ntainsprucli, <SEP> dadurch <tb> gekennzeichnet, <SEP> dass <SEP> a.ls <SEP> transparentes <tb> Filinma.terial <SEP> regenerierte <SEP> Zellulose <SEP> ver wendet <SEP> wird. <tb> \?. <SEP> Verfahren <SEP> nach <SEP> IJnteranspruGh <SEP> 1, <SEP> dadurch <tb> gekennzeichnet, <SEP> dass <SEP> die <SEP> regenerierte <SEP> Zel lulose <SEP> eine <SEP> Stärke <SEP> von <SEP> weniger <SEP> als <SEP> <B>0,06</B> <SEP> mm <tb> aufweist. <tb> :3. <SEP> Verfahren <SEP> nach <SEP> .Patentanspruch, <SEP> dadurch <tb> gekennzeiohnet, <SEP> dass <SEP> als <SEP> Metallsalz <SEP> ein <tb> Merkurosa.lz <SEP> verwendet <SEP> wird.
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DE195678X | 1936-02-17 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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|---|---|---|---|
| CH195678D CH195678A (de) | 1936-02-17 | 1937-02-15 | Verfahren zur Erzielung einer Schallaufzeichnung auf photochemischem Wege. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH195678A (de) |
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1937
- 1937-02-15 CH CH195678D patent/CH195678A/de unknown
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