CH198989A - Verfahren zur Herstellung grosser Kontraste bei der Wiedergabe von Tonaufzeichnungen. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung grosser Kontraste bei der Wiedergabe von Tonaufzeichnungen.Info
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Description
Verfahren zur Herstellung grosser Kontraste bei der Wiedergabe von Tonaufzeiehnnngen. Es ist bekannt, Filme in der Weise her zustellen, dass transparentes Material, z. B. regenerierte Zellulose, mittels einer Diazo- niumverbindung lichtempfindlich gemacht wird, wobei es vorteilhaft ist, dem aus re generierter Zellulose bestehenden Träger eine Stärke von weniger als 0,06 mm zu geben. Mit Iülfe dieses Materials werden auf der Bildung eines Azofarbstoffes be ruhende Bilder erzeugt. Diese Filme weisen gegenüber den ge wöhnlichen photographischen Filmen, wel che mittels Silberhalogeniden als lichtemp findliche Stoffe hergestellt sind, den Vor teil auf, dass sie kein sogenanntes "Korn" enthalten, was insbesondere für die Tonwie dergabe wichtig ist. Es hat sich aber gezeigt, dass die Kon traste dieser Filme für die Tonwiedergabe nicht immer geeignet sind, indem die Ton intensität zu gering ist. Eine Untersuchung mit Lichtabsorptionsmessungen hat darge- tan, dass die Ursache dessen auf der Tat sache beruht, dass Azofarbstoffe zwar einen hinreichenden Kontrast im sichtbaren Teil, jedoch einen unzulänglichen Kontrast im in fraroten Teil des Spektrums liefern. Es hat sich nämlich erwiesen, dass diese Farbstoffe im allgemeinen im infraroten Bereich eine zu geringe Lichtabsorption haben. Es wäre möglich, eine bestimmte Kombination einer Diazoniumverbindung und einer Farbstoff komponente auszuwählen, welche einen Farb stoff ergibt, der zwar ein Absorptionsband im infraroten Bereich besitzt. Aber in die sem Falle stösst man gewöhnlich auf den Nachteil, dass entweder eine der in den nicht farbigen Teilen des Trägers befindlichen Farbstoffkomponenten ebenfalls infrarotes Licht absorbiert, oder dass das Lichtzerset- zungsprodukt der Diazoniumverbindung, welches sich gleichfalls in den für das sicht bare Licht nicht farbigen Teilen des Filmes befindet, gerade infrarotes Licht absorbiert, so dass schliesslich das Ergebnis wieder eine unzulängliche Kontrastwirkung ist. Zum richtigen Verständnis sei erwähnt, dass diese Umstünde deshalb wichtig sind, weil die Tonwiedergabe meistens mittels einer Photo zelle erfolgt, welche im infraroten Bereiche des Spektrums empfindlich ist, z. B. mit Hilfe einer Photozelle mit einer Cäsium- Cäsiumoxydkathode, und weil ferner die für die Wiedergabe verwendeten Lichtquellen eine intensive Strahlung im infraroten Be reich besitzen. Die Erfindung bezweckt, den der er wähnten Verwendung von mittels einer Dia- zoniumverbindung lichtempfindlich gemach ten transparenten Filmen anhaftenden Nach teil aufzuheben. Dazu wird transparentes Filmmaterial mit einer Diazoniumverbin- dung lichtempfindlich gemacht und werden die unter Benutzung der Diazoniumverbin- dung und eines Metallsalzes in der Form eines Metallbildes erhaltenen Tonaufzeich nungen mittels einer infrarotempfindlichen Photozelle wiedergegeben. Es wurde festgestellt, dass die Absorp tion im sichtbaren Teil des Spektrums der Azofarbstoffbilder und der Metallbilder der selben Grössenanordnung ist, aber im infra roten Teil ist die Absorption der Azofarb- stoffbilder sehr viel geringer als die Absorp tion der Metallbilder, so dass mit grossem Vorteil den Azofarbstoffbildern gegenüber diese Metallbilder im kornfreien transparen ten Film für die Schallaufzeichnung ver wendet werden können. Besonders scharfe Kontraste können durch Verwendung eines Mercurosalzes erzielt werden. Das Metall- salz, ebenso wie auch die Diazoniumverbin- dung, kann bereits vor der Aufzeichnung im Träger einverleibt sein, aber es ist auch mög lich, diesen nach der Belichtung mit dem Metallsalz zu behandeln. Bei Verwendung eines Mercurosalzes empfiehlt es sich, zusam men damit ein Salz eines in der Spannungs reihe über Quecksilber liegenden Metalles, z. B. Silber, Gold und Platin zu verwenden. Die auf diese Weise erzeugten Bilder sind viel Stabiler als jene, welche mit einem Mer- curosalz und einer Diazoniumverbindung allein erhalten werden können. Die Erzeu gung solcher Metallbilder ist in der Patent schrift Nr. 181833 ausführlich beschrieben worden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung grosser Kon traste bei der Wiedergabe von Tonaufzeich nungen, dadurch gekennzeichnet, dass trans parentes Filmmaterial mit einer Diazonium- verbindung lichtempfindlich gemacht und die unter Benutzung der Diazoniumverbin- dung und eines Metallsalzes in der Form eines Metallbildes erhaltenen Tonaufzeich nungen mittels einer infrarotempfindlichen Photozelle wiedergegeben werden. UNTERANSPRUCH: Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als transparentes Film material regenerierte Zellulose von weniger als 0,06 mm Stärke verwendet wird.
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DE198989X | 1936-02-17 |
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|---|---|---|---|
| CH198989D CH198989A (de) | 1936-02-17 | 1937-02-15 | Verfahren zur Herstellung grosser Kontraste bei der Wiedergabe von Tonaufzeichnungen. |
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1937
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