CH200721A - Kornfreier Film aus durchscheinendem Material. - Google Patents

Kornfreier Film aus durchscheinendem Material.

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CH200721A
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Philips Nv
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03CPHOTOSENSITIVE MATERIALS FOR PHOTOGRAPHIC PURPOSES; PHOTOGRAPHIC PROCESSES, e.g. CINE, X-RAY, COLOUR, STEREO-PHOTOGRAPHIC PROCESSES; AUXILIARY PROCESSES IN PHOTOGRAPHY
    • G03C1/00Photosensitive materials
    • G03C1/52Compositions containing diazo compounds as photosensitive substances
    • G03C1/62Metal compounds reducible to metal

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
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  • Non-Silver Salt Photosensitive Materials And Non-Silver Salt Photography (AREA)

Description


      Hornfreier        Film    aus durchscheinendem Material.    Es ist bekannt, Filme in der Weise her  zustellen, dass transparentes Material, z. B.  regenerierte Zellulose, mittels einer     Diazo-          niumverbindung    lichtempfindlich gemacht  wird, wobei es vorteilhaft ist, dem aus rege  nerierter Zellulose bestehenden Träger eine  Stärke von weniger als 0,06 mm zu geben.  Mit Hilfe dieses Materials werden auf der  Bildung eines     Azofarbstoffes    beruhende Bilder  erzeugt.  



  Diese Filme weisen gegenüber den ge  wöhnlichen photographischen Filmen, welche  mittels     Silberhalogeniden    als     lichtempfind-          lichem    Stoff hergestellt sind, den Vorteil auf,  dass sie kein sogen.     ,Korn"    enthalten, was  insbesondere für die Tonwiedergabe wichtig ist.  



  Es hat sich aber gezeigt, dass die Kon  traste dieser Filme für die Tonwiedergabe  nicht immer geeignet sind, indem die Ton  intensität zu gering ist. Eine Untersuchung  mit     Lichtabsorptionsmessungen    hat dargetan,  dass die Ursache dessen auf der Tatsache  beruht, dass     Azofarbstoffe    zwar einen hin-    reichenden Kontrast im dichtbaren Teil, jedoch  einen unzulänglichen Kontrast im infraroten  Teil des Spektrums liefern. Es hat     sich-näm-          lich    erwiesen, dass diese Farbstoffe im all  gemeinen im infraroten Bereich eine zu ge  ringe Lichtabsorption haben.

   Es wäre mög  lich, eine bestimmte Kombination einer     Di-          azoniumverbindung    und einer     Farbstoffkom-          ponente    auszuwählen, welche einen     Farbstoff     ergibt, der zwar ein Absorptionsband im  infraroten Bereich besitzt.

   Aber in diesem  Falle stösst man gewöhnlich auf den Nach  teil, dass entweder eine der in den nicht  farbigen Teilen des Trägers befindlichen     Farb-          stoffkomponenten    ebenfalls infrarotes Licht  absorbiert, oder dass das     Lichtzersetzungs-          produkt    der     Diazoniumverbindung,    welches  sich gleichfalls in den für das sichtbare Licht  nicht farbigen Teilen des Filmes befindet,  gerade infrarotes Licht absorbiert; so dass  schliesslich das Ergebnis wieder eine unzu  längliche Kontrastwirkung ist.

   Zum richtigen  Verständnis sei erwähnt, dass diese Um-      stände deshalb wichtig sind, weil die Ton  wiedergabe meistens mittels einer Photozelle  erfolgt, welche im infraroten Bereiche des  Spektrums empfindlich ist, z. B. mit Hilfe  einer Photozelle mit einer     Cäsium-Cäsium-          oxydkathode,    und weil ferner die für die  Wiedergabe verwendeten Lichtquellen eine  intensive Strahlung im infraroten Bereich  besitzen.  



  Die Erfindung bezweckt, den der erwähn  ten Verwendung von mittels einer     Diazonium-          verbindung    lichtempfindlich gemachten trans  parenten Filmen anhaftenden Nachteil auf  zuheben.  



  Die Erfindung besteht in einem korn  freien Film aus durchscheinendem Material,  wie regenerierte Zellulose, mit einer photo  graphischen Schallaufzeichnung, welche aus  einem Metall besteht, das sich sowohl auf  als auch im Filmmaterial befindet.  



  Diesen Film erhält man, wenn man durch  scheinendes Material mittels einer Lösung  einer     Diazoniumverbindung        lichtemfindlich     macht und die gewünschten     Aufzeicbnungs-          kontraste    unter Benutzung der     Diazonium-          verbindung    und eines Metallsalzes in der  Form eines Metallbildes herstellt.  



  Es wurde festgestellt, dass die Absorp  tion im sichtbaren Teil des Spektrums. der       Azofarbatoffbilder    und der Metallbilder der  selben Grössenordnung ist, aber im infra  roten Teil ist die Absorption der     Azofarb-          stoffbilder    sehr viel geringer als die Absorp  tion der Metallbilder, so dass mit grossem  Vorteil den     Azofarbstoffbildern    gegenüber  diese Metallbilder im kornfreien, transparen  ten Film für die Schallaufzeichnung ver  wendet werden können. Besonders scharfe  Kontraste können durch Verwendung eines         Mercurosalzes    erzielt werden.

   Das Metall  salz, ebenso wie auch die     Diazoniumverbin-          dung    kann bereite vor der     Aufzeichnung    dem       Träger    einverleibt sein, aber es ist auch  möglich, diesen nach der Belichtung mit dem  Metallsalz zu behandeln. Bei Verwendung  eines     Mercurosalzes    empfiehlt es sich, zu  sammen damit ein Salz eines in der     Span-          nungsreihe    über Quecksilber liegenden     Me-          talles,    z.

   B: Silber, Gold und Platin, zu ver  wenden: Die auf diese Weise erzeugten Bil  der sind viel stabiler als jene; welche mit  einem     Mercurosalz    und einer     Diazoniumver-          bindung    allein erhalten werden können. Die  Erzeugung solcher Metallbilder ist in den Bei  spielen ? und 8 der Patentschrift Nr. 181833  ausführlich beschrieben worden und führt zu  kornfreien Metallbildern.  



  Die Filme gemäss der Erfindung können  nicht nur bei der direkten Wiedergabe, son  dern auch bei der Anfertigung von Kopien  zur Verwendung kommen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Kornfreier Film aus durchscheinendem Material, mit einer photographischen Schall aufzeichnung, welche aus einem Metall be steht, das sich sowohl auf als auch im Film material befindet. UNTERANSPRUCH: Kornfreier Film nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass er aus regene rierter Zellulose besteht:
CH200721D 1936-02-17 1937-02-15 Kornfreier Film aus durchscheinendem Material. CH200721A (de)

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DE200721X 1936-02-17

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CH200721A true CH200721A (de) 1938-10-31

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CH200721D CH200721A (de) 1936-02-17 1937-02-15 Kornfreier Film aus durchscheinendem Material.

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