CH195762A - Einrichtung, um Rückzündungen in elektrischen Entladungsgefässen unschädlich zu machen. - Google Patents

Einrichtung, um Rückzündungen in elektrischen Entladungsgefässen unschädlich zu machen.

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CH195762A
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Elektricitaets-Gese Allgemeine
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Aeg
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  Einrichtung, um Rückzündungen in elektrischen Entladungsgefässen  unschädlich zu machen.         Elektris.che        Entlaidungsgefässe,    die als       Gleichrichter    verwendet werden, sollen den  Strom nur in einer     Richtung    leiten, und  zwar sollen sie, in den Zeiten, in denen die  Anode negativ ist,     stromundurchlässig    sein.  Es kommt jedoch häufig vor,     dass    aus ver  schiedenen Gründen eine Rückzündung ein  tritt, d. h.     dass,    das Entladungsgefäss- strom  leitend ist, wenn die Anode     negativ    gegen  über der     Kathoide    ist.

   Im     allgemeinen    sind  diese Rückzündungen nur von kurzer Dauer,  nicht     länger    als. eine halbe Periode. Manch  mal jedoch     kann    sich die Rückzündung zu  einer länger dauernden entwickeln. Dies wird  dadurch verursacht, dass sich der Stromfaden       zusammenzieht        und    auf einem engen Bereich  der     Anodenoberfläche    festsetzt.

   Die grosse  Erhitzung an dieser .Stelle führt zu einer  Verdampfung     des        Anodenmaterials,    welches  dann wie eine Kathode wirkt und auf diese  Weise das Entladungsgefäss in beiden     RiGh-          tungen,        stromdurchlässig    macht. Dieser Ef-         fekt    tritt     besonders,dann    auf,     wenn    die Ano  den aus Metall bestehen, da sie eine ziemlich       niedrige        Verdampfungstemperatur    haben.

    Zur     Vermeldung    dieser     Erscheinung    hat man  sie in jüngster Zeit durch     Graphitanoden    er  setzt. Eine     unerwünschte    Folge     dieses    Aus  tausches ist die erschwerte Entgasung der       Graphitanoden    während der     Herstellung    ,der  Röhren., die in der porösen     ,Struktur    des       Graphits    begründet     ist.     



  Die     vorliegende    Erfindung bezieht sich  auf eine     Einrichtung    um die     Rückzündungen     unschädlich zu     machen.    Dies soll dadurch  erreicht werden,     dass    die lokale Erhitzung der  Anoden     in    der     Rüekzündungsperiode    vermie  den     wind,    indem der Lichtbogen auf der  Anode     herum    bewegt und damit deren ther  mische     Emissionsfähigkeit    herabgesetzt wird.  



  Die Einrichtung     weist        erfindungsgemäss     ein     magnetisches    Feld auf, welches während  der     Rückzündungsperiode    auf den Lichtbogen  einwirkt und     @diesen    zum Umlauf über .die      Anodenoberfläche bringt. Zweckmässiger  weise stehen die magnetischen Kraftlinien  senkrecht auf dem Lichtbogen,     so.dass    die Be  wegung des letzteren nach der     bekannten          Rechtehandregel    des     elektromagnetischen     Feldes stattfindet.  



       Die    Erfindung sei anhand dar Abbildun  gen näher erläutert.     Abb.    1 zeigt einen  Längsschnitt eines elektrischen Entladungs  gefässes einer ersten Ausführungsform der  Erfindung;     Abb.    ? zeigt den magnetischen  Teil des Entladungsgefässes nach     Abb.l;          Abb.    3 ist ein Grundriss der     Abb.    2;

       Abb.    4  zeigt eine     abgeänderte    Ausführung der Er  findung für ein Entladungsgefäss mit     Q,ueck-          silberkathode;        Abb.    5 zeigt den magnetischen  Teil der     Abb.    4 in perspektivischer Ansicht.  Die     Abb.    6, 7, 8 und 9 zeigen weitere Aus  führungen der Erfindung.  



  Wir betrachten zuerst     Abb.    1.     Das    Ent  ladungsgefäss hat eine     abgeschmolzene    Hülle  1 aus Glas oder einem andern Isolierstoff.  Der im untern Teil zylindrische     Isolierkörper     2 enthält dort eine Kathode 7, während sieh  das Gefäss am     obern    Ende zu einer ringför  migen Kammer 3     erweitert.        Diese    ringför  mige Kammer 3 ist in     Verbindung    mit. der       zylindrisehen    Kammer ? durch den     Zwi-          sohenraum    4.

   Die Stromzuführung zur  Kathode 7 erfolgt über die     Stifte    5 durch       Einschmelzungen    im Glasfuss B. Die Kathode  7 kann irgend eine beliebige     Glühkathode     sein, z. B. eine Hohlkathode. Solche Katho  den werden üblicherweise indirekt geheizt  durch einen Widerstandsdraht, der     achsial    im  Innern angeordnet     ist    und durch zwei der  Kontakte 5 mit Strom     gespeist    wird.  



  In der ringförmigen Kammer 3 ist eine  ringförmige Anode 10 angebracht, die     111          Abb.    1 im Querschnitt zu sehen ist, und die  durch eine     Einsehme@lzung    1.1 einen äussern       Stromanschluss    ermöglicht. Zur Vermeidung  von Wirbelströmen in der Anode bildet sie  nicht einen geschlossenen Ring, sondern weist       entweder    einen Schlitz oder ein mit Isolier  material gefülltes Zwischenstück auf.  



  Durch diese     Ausbildung    des Entladungs  raumes russ die Entladung zwischen Kathode    7 und     Anode    10 durch den     Zwischenraum    4       hindu.rehgehen.    Da derart     gebaute    Röhren  schlecht zünden, kann man eine     Hilfselek-          trode    13 direkt über der     Kathode    anordnen  und     diese    über einen Widerstand 14 mit der       Anode    verbinden.

   Durch diese Anordnung  wird     bei    positiver Spannung an der Anode  die     Entladung        zwischen        Kathode    7 und  Hilfsanode 13     einsetzen,    worauf vermöge des       Spannungsabfalles    am     \'Widerstand    14 die  Entladung zur     Oberfläche    der     Hauptanode     10     übergehen    wird.  



  Um bei einer solchen Entladungsröhre  eine Rückzündung     zwischen    Anode und  Kathode zu verhindern,     wird    der     Liehtbogen     gezwungen, sich ständig längs der     innern     Oberfläche 1,2 der     Hauptanode    10 zu bewegen.  Auf     diese        Weise        wind    es unmöglich     sein,    dass  ein Teil der     Anodenoberfläche    so hoch er  hitzt wird,     dass:    eine thermische Emission von  Elektronen erfolgt, und damit die Rückzün  dung     eingeleitet    wird.

   Dieses wird durch ein       magnetisches    Feld     erreicht,    welches in der  Nähe der Anode angeordnet     ist        und    für die       Rotation    des     Liehtbogens        sorgt.    Nach     Abb.    1  wird das magnetische Feld durch eine Spule  16 erzeugt, welche konzentrisch zur Anode  10     angeordnet        ist.    Nehmen -wir an,

       da.ss    der       Stromfluss    durch die Spule übereinstimmt mit  dem     kleinen    Pfeil B am linken     Ende        der     Zeichnung, dann hat das magnetische Feld,  welches     durch    die Spule 1:6 erzeugt. wird, die  Richtung der kleinen Pfeile     C    am obern  Ende der Figur.

   Der Teil dieses     Feldes,    der  im     Zwischenraum    4     wirksam    ist, steht senk  recht auf dem     Liehtbogen    und in     Überein-          stimmung    mit der Rechtehandregel wird  hierdurch eine     Drehung    im oder entgegen  gesetzt zum     Uhrzeigersinne,    je nach der     Rieh-          tun,g    des     Entladunggmstromee        verursacht.     



  Da die     Bewegung    des Lichtbogens sehr  schnell erfolgt (die Geschwindigkeit wächst  mit Ader     Stromstärke)    so ist es     augenesehein-          lieh,        da.ss    der Anodenkörper vor     rberhitzung     geschützt wird. Wenn die Spule 16 in Reihe  mit dem     Anodenkreis        lieht    (wie gezeichnet  so ist die     Bewegungsgeschwindigkeit    von der           Intenoität    des     Rückzündungsstromes    ab  hängig.  



  Diese     Methode,        Rückzündungen    zu     unter-          dirücken,        beseitigt    die     :Schwierigkeiten,    die       bish    er die     Auswahl    des Anodenmaterials auf  Graphit beschränkten.

       Bisher        konnte    man       .solche    Metalle wie     Eisen        und    Nickel kaum  verwenden,     @da        sie        einen        relativ        niedrigen     Schmelzpunkt     besitzen.,        weswegen    oft     eine     einzige     Rückzündung        ;

  genügte,    um in der       Oberfläche        einen        Krater    zu erzeugen, der       dann    leicht     wie        eine        Kathode    wirkt.

   Bei der  Anwendung eines     Magnetfeldes    ;gemäss vor  liegender Erfindung ist es jedoch möglich,  den     Rückzündungsstroin    über     eine    so     ,grosse          Anodenoberfläche    zu     verteilen,,d.ass        ,die    Ver  dampfung     auch        bei    solchen     Metallen    mit sehr       niedrigem        Schmelzpunkt        vermieden    wird,  und     dadurch        auch,

  diese    Metalle als Anoden  material     verwendet        werden        können.    Die vor  liegende Erfindung wird dann wichtig, wenn  die     Vermeidung    von Graphit notwendig     ist,     wie z. B.     bei    Hochspannungsröhren, um die  durch     -Gasausbrüche    des Graphits     erzeugten     Schwierigkeiten zu vermeiden.  



  Die     Abb.    2     und    3 zeigen die     Anwendung          eines    stärkeren     .magnetischen        Feldes.    Die       Numerierung    der     Teile        entspricht    der der       Abb.    1.

   Der     Elektromagnet    hat einen eiser  nen Kern, der einen     ausgedehnten    Luftspalt       parallel    zur     innern        Oberfläche    der Anode     hat,     und     .damit    das Feld auf dem Raum vor der  Anode konzentriert. Im besonderen 'enthält  der     Kern    ein Hufeisen 19, dessen Pole mit  ringförmigen     Ansätzen    20, 2.1 versehen sind  und auf     entgegengesetzten        ,Seiten    des     Zwi-          sohenraumes    4 angeordnet sind.

   Der     magne-          tische    Kreis wird     durch        eine    Spule<B>22</B> erregt,  die um einen Arm des     Hufeisens        gewickelt     ist. Um Wirbelströme zu     vermeiden,        sind,die          Eisenkernstücke    aus     Lamellen    aufgebaut.       welche    soweit wie möglich parallel zur     Rich-          tung,des        magnetischen        Flusses        liegen.     



  In manchen Fällen,     besonders    in     .gitter-          gesteuerien    Röhren,     ist    es     wünschenswert,     eine Kopplung     zwischen,    dem     Magnetfeld    und  dem Arbeitskreis :

  der Röhre nach Möglichkeit  zu     vermeiden.    In diesen Fällen lässt man    das Magnetfeld     zur        Unterdrückung    der  Rückzündungen     nur    dann     wirken,        wenn    die       Rückzündung        wirklich        eingesetzt    hat.

   Man  kann dazu     ein        Relaissystem    anbringen, wel  ches selbsttätig bei Einsetzen einer Rück  zündung die Spule 22 erregt,     und    zwar ent  weder durch     Anschluss    an     den,        Anodenstrom-          kreis    oder durch Einschalten eines     getrennten          Stromkreises.     



       In.        Abb.    2 ,:ist die     Schaltung    für -den letz  teren Fall dargestellt. Dar     Speisekreis    für  .die Spule 22     enthält        eine        Batterie   <B>23</B> und ein       Dreielektroden@Glühkathodengefäss,    24 mit       negativer        Charakteristik.    Normalerweise ist  das     Gitter    215 über den Widerstand 27 nega  tiv vorgespannt, der mit dem negativen     Ende     ,der     Gitterbatterie    26 verbunden ist.

   Der       Spannungsteiler   <B>28</B> dient zur Regelung der       Empfindlichkeitseinstellung.     



  Bei     Einsetzen;    einer     Rückzündung    werden  durch     das        polarisierte    Relais 29,     welches    eine  Speisespule 29' hat,     die    in Serie mit dem       Hauptanodenkreis        liegt    und     normalerweise     die Kontakte     3,0        offen,    hält, letztere     geschlos-          sen.        :

  Selbstverständlich        russ    das     Relais   <B>20</B>  mit     besonderes    grosser     Geschwindigkeit    arbei  ten. Aus diesem Grunde ist es vielfach       zweckmässig,        statt    eines mechanischen Schal  ters,     wie    dargestellt, e     ine    Elektronenröhre zu       verwenden,.     



       Durch    die     geschlossenen.    Kontakte 30  wird augenblicklich     das        Gitter        25    mit dem       positiven    Ende der     Gitterbatterie    26 verbun  den, wodurch die Röhre 24     stromdurchlässig          wird.    Dadurch     wind        adie        .Speisespule    22 mit  Strom aus der Batterie 2,3 versorgt und ein       magnetischer    Fluss im Eisenkern 19 erzeugt.

    Mit .einem     Relaiskreis,        wie    er hier     beschrze-          ben    ist, ist     es        schwierig,    das magnetische  Feld mit einer solchen Geschwindigkeit auf  zubauen, um eine Rotation     des        Rückzün-          dungsbogens    bereits während der ersten       Halbwelle    zu erzeugen.

       Wenn    jedoch die       Rückzündung    über mehrere     aufeinanderfol-          gende    Halbwellen andauert,     wird    der Licht  bogen, in der oben beschriebenen Weise rotie  ren und dadurch sichere     Löschung    erfolgen.      Um diesen Mechanismus, nachdem die  Rückzündung erloschen ist, wieder auszu  schalten, ist in Serie mit der Spule     22    ein  Relais geschaltet, welches eine Spule 31 ent  hält, die über den Widerstand 32 überbrückt  ist.

   Die     Induktivitä.t    der Spule 31 und die  Trägheit der mechanischen Teile sind     genü-          tuend    gross, um die     Wirkung    des     Schalter-          armes    33 über mehr als eine halbe Periode  zu verzögern. So wird nach einiger Zeit. der       Schalter    schliesslich geöffnet und der     Strom-          fluss        durch    die Röhre 24     -unterbrochen.    Der       Lichtbogen    wird dadurch ausgelöscht und die  Kontakte 30 werden geöffnet.

   Dadurch liegt       R-ieder    negative Spannung an dem Gitter 25.  so dass auch nach Schliessen der     Kontakte    33  die Röhre     21    gesperrt ist. Sollte die Rück  zündung noch nicht     erloschen    sein, so wieder  holt sich der oben geschilderte Vorgang.  



  In     Abb.        .1    ist eine     abgeänderte    Ausfüh  rung der Erfindung gezeigt, und     zwar    in  ihrer Anwendung auf ein Entladungsgefäss  mit einer     Queelzsilberl@atltode    35. Dieses     Cre-          fäss    kann statt der     Quecksilberfüllung    auch  irgend eine andere. leicht     verdampfbare    Sub  stanz erhalten. Durch das Gefäss 3,6 ist eine  Einschmelzung 37 geführt, die. den Kontakt  mit der     Quecksilberkath        ode    herstellt. Zur  Zündung der Entladung wird zu Beginn  einer jeden Halbwelle die Hilfselektrode 38  erregt.

   Diese kann zum Beispiel aus einem       zugespitzten    Körper aus irgend einem leiten  den     Material    bestehen, z. B.     Borkarbid,    wel  ches in einem keramischen     Mittel    verteilt ist  und welches in das Quecksilber eintaucht.  Die Einführung 39 dient zur Erregung der       Zündelektrode    38.  



  Die Hülle 36 kann aus einem glatten  Glaszylinder bestehen, ohne die ringförmi  gen     Erweiterungen        aufzuweisen,    wie sie bei  den     Abb.    1 und 2 beschrieben sind. Zur Ver  stärkung der Wirkung des Magnetfeldes ist  die Hülle am Kopf mit einer     Einstülpung    40  versehen, die von einer ringförmigen Anode  41 umgeben ist.     Der    Eisenkern des Magne  tes, der in     Abb.    5 vollständig dargestellt ist.  besteht aus einem Rahmen 42, der seinerseits  aus drei lamellierten Armen besteht. dessen    zentraler Arm 43 in ein zylindrisches Teil  14 ausläuft, während die äussern Arme 45  und 46 symmetrisch mit einem     lamellierten     Ring 47 verbunden sind.

   Wenn diese An  ordnung gemäss der     Abb.    4 am     Entladungs-          gefl#±ss        36i    angebracht ist und mit Hilfe der  Spule 48 erregt wird, so     wird    offensichtlich  ein magnetisches Feld quer zur     Ent.la,dungs-          richtung    wirken     und    damit der Bogen zum  Umlaufen auf der Anodenfläche gebracht.  



  In     Abb.    6 ist eine Konstruktion darge  stellt.     welche    auf ein Gefäss mit     vollständig     glatten zylindrischen Wänden 49 angewen  det werden kann. Es ist     wieder    eine     Glüh-          kathode    50 vorgesehen und die Anode 51 ist       ausgehöhlt    und in     Abb.    6 in Schnitt darge  stellt.

   U m den magnetischen     Fluss    über die  Fläche     dieser    Anode wirken zu lassen, sind  ein Paar übereinander     angeordnete    Spulen  5? und     53    derart angeordnet. dass die Mittel  ebene     finit    der untern Kante der Anode zu  sammenfällt.

       Da,    die beiden Spulen 52 und       53        gegeneinander    geschaltet sind,     hott    das  Magnetfeld in dem Zwischenraum eine ein  beitliche Richtung, und zwar     senkrecht    zur       Entladungsbahn.    Die magnetischen Kraft  linien sind durch die     gestrichelten    Linien 54  dargestellt. Das magnetische Feld lässt den  Lichtbogen auf dem Rand des     anodischen     Hohlkörpers     herumwandern.     



       Abb.    7 zeigt eine weiter     vereinfachte     Konstruktion, bei der ebenfalls das magne  tische Feld     senkrecht    zur Entladungsbahn  wirkt und durch -die Spule 54' erzeugt. wird.  In dieser     Ausführung    umschliesst die Hülle  55     wieder    eine     Glühkathode    56 und eine       zylindrische    Anode 57, die am obern Ende  der Hülle angebracht ist. Unter der Anode  ist ein konischer Schirm 58 angebracht, der  einen etwas grösseren     Durchmesser    als die  Anode hat.

   Er     besteht    aus     einem        Tsolier-          materia.l,        wie    zum Beispiel     Magnesiumoxyd     und dient dazu, die     Entladung    seitlich an       der    Anode 57 ansetzen zu lassen. Da das       magnetische    Feld der Spule 54' in vertika  ler Richtung wirkt,     wird    auf diese     \Weise     auch erreicht.     .dass    die magnetischen Kraft  linien     senkrecht    zur     Entladungsbahn    wirken.

        In den     Abb.    8     und    9 ist eine     Abänderung     der Erfindung dargestellt, die das     sofortige     Erlöschen einer     Rückzündung    bereits, wäh  rend der ersten     Halbwelle        :gestattet.    Im- we  sentlichen     stimmt    d     iese        Konstruktion    mit der  .der     Abb.    2 überein. Das Gefäss 61 enthält  eine     Glühkathode    62- und eine     ringförmige     Anode 63 mit     einem    kurzen Isolierstück 69  zur Vermeidung von Wirbelströmen.

   Ausser  halb -des Gefässes und gegenüber der     innern          Oberfläche    der Anode     ist        ein    Elektromagnet  -vorgesehen,     welcher    einen     Kern    64 enthält,  der in     ein    Paar     von.        ringförmigen    Polen 65  und 66 ausläuft.

   Diese sind auf gegenüber  liegenden Seiten des     Zwischenraumes    67 an  gebracht und     bewirken    eine Rotation des  Entladungsstromes bei .-einem     Durchgang     durch     den:        Zwischenraum   <B>67.</B> In dem Zwi  schenraum 6!7     sind    mehrere     ringförmige          Schirme    71 aus     leitfähigem        Material    ange  bracht.

   Diese Schirme ;sind mit Löchern L       versehen,    um .die Entladung zwischen  Kathode und Anode     hindurchzulassen.    Die  Löcher     können    beliebig angeordnet sein. Sie  sind im besonderen derart angeordnet, dass  die :der     Kathode    näher     liegenden:

          Schirme          grössere    Löcher aufweisen als .die weiter au  ssen liegenden, wie in     Abb.    9 bei L angedeu  tet     ist.    Um eine     elektrostatische        Aufladung          ,der        Metallschirme    zu vermeiden,     wodurch     das einwandfreie Arbeiten des Gefässes in  Frage     gestellt    werden     könnte,    werden sie an  ein     bestimmtes    Potential gelegt,

   zum Beispiel  über     einen.        Widerstand    70! gemäss     Abb.    9. Die  verschiedenen     Teilwiderstände    sind ziemlich       hoch"damit    die Entladung     nicht    an den       Schirm        haften    bleibt.

   Durch ,diese     Einrich-          tung    wird erreicht, dass nach dem Einsetzen  einer Rückzündung und nachdem der     Magnet     64     eingeschaltet        ist,    der     Lichtbogen:    entge  gengesetzt .dem     Uhrz.eigersinne    gemäss dem  Pfeil A     rotiert.        Nrun    kann     der    Bogen nur  durch die offenen Löcher in den     Schirmen;

       zur     Anode    kommen, dadurch     wird    er     entioni-          siert    und zum Erlöschen .gebracht. Durch  diese     Einrichtung        wird    nicht nur     verhindert,     dass -der Bogen     an,        dier    Anode sich     festbrennen          kann,        sondern    er     wird    auch in     ganz    kurzer    Zeit, d. h.     bereits    während der ersten Halb  welle     zum    Erlöschen gebracht.  



  In     den:    Abbildungen sind die Magnet  spulen immer ausserhalb des     Gefässes    ange  bracht.     In.    vielen Fällen ist es     erwünscht     und zweckmässig, dieselben im     Innern    des  Entladungsgefässes anzuordnen. Weiterhin  bezieht sich die vorliegende     Erfindung    auch  auf evakuierte     Gefässe,    die nicht mit einer  Dampf- oder     Gasfüllung        versehen:    sind. Auch  auf solche Gefässe     kann    die vorliegende Er  findung     angewendet    werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung um Rückzündungen in elek trischen Entladungsgefässen unschädlich zu machen, dadurch gekennzeichnet, dass- der Rückzündungsbogen durch ein. magnetisches Peld zum Umlauf längs der Anodenober- flächie :gebracht wird.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch ,gekennzeichnet, dass die magneti- s.ehen Kraftlinien senkrecht auf dem Entladungsbogen stehen. 2.
    Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, -dass, das Entla dungsgefäss aus einem zylindrischen Teil mit einer ringförmigen Erweiterung für .die ebenfalls als Ring ausgebildete Anode besteht,
    und dass ferner das magnetische Feld durch eine .Spule erzeugt wird, deren Achse mit :der des Entladungsge fässes übereinstimmt. ss. Einrichtung nach Unteranspruch 2, da- @durch gekennzeichnet, @dass Idas:
    Magnet feld durch .einen Elektromagneten, mit Eisenkern erzeugt wird, dessen Poi sohuhe ringförmig ausgebildet sind.
    4. Einrichtung nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass der Verbin- dungsraum zwischen dem zylindrischen und ringförmigen Teil des Entladungs gefässes mit @durchlöcherten E,ntionisie- rungsschirmen versehen ist. 5.
    Einrichtung nach Unteranspruch 4, da durch gekennzeichnet, dass die Entioni- sierungssehirme über Hochohmwider- stände mit der Anode verbunden sind. 6. Einrichtung nach Patentanspruch, da- ,durch gekennzeichnet, dass die Magnet spule über ein Relaissystem betätigt wird, welches das 3Tagnetfeld erst nach Einsetzen der Rückzündung wirksam werden lässt. 7.
    Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das zylin drische Entladungsgefäss eine Einstül- pung aufweist, die von der ringförmigen Anode umgeben ist. B. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass, ,die ringför mige Anode einen Spalt aufweist.
    9. Einrichtung nach Unteranspruch 8, da- .durch gekennzeichnet, dass der Spalt in .der Anode mit Isoliermaterial ausgefüllt .ist. 10. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das normale zylindrische Entladungsgefäss mit einer Hohlanode versehen ist. 11.
    Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass vor einer nor malen Anode in einem zylindrischen, Ge fäss ein Umlenkungsschirm aus Isolier- material für den Lichtbogen angebracht ist.
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