CH195786A - Sauerstoffatemschutzgerät mit Warnsignalvorrichtung. - Google Patents
Sauerstoffatemschutzgerät mit Warnsignalvorrichtung.Info
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Description
Sauerstoüatemschutzgerät mit Warnsignalvorrichtung. Beim Gebrauch von Sauerstoffatemschutz- geräten kann der Fall eintreten, dass der Ret tungsmann vergisst, die Sauerstoffvorrats flasche zu öffnen. Dieses Versehen kann den Rettungsmann stark gefährden, unter Um ständen sogar seinen Tod herbeiführen, denn schon nach ganz kurzer Zeit wird er bei nicht geöffneter Flasche eine Stickstoffnarkose be kommen.
Um den Rettungsmann vor diesen Zufäl len zu schützen, ist ein Gerät bekannt gewor den; bei dem im Atemstromkreis ein Absperr ventil eingeschaltet ist, das die Atemleitung des Gerätes verschliesst, solange die Sauer stoffvorratsflasche geschlossen ist. Beim Öff nen der Sauerstoffvorratsflasche öffnet sich das; Ventil im Atemstromkreis und gibt den Atemweg frei.
Es ist auch vorgeschlagen worden, das den Atemstromkreis verschliessende Ventil mit einer Pfeife auszurüsten, so dass bei Be atmung des Gerätes bei geschlossener Sauer stoffflasche eine kleine Duftmenge durch die Pfeife gehen kann, die hierbei zum Tönen kommt. Bei diesem bekannten Gerät ist als nachteilig anzusehen, dass der Rettungsmann bei geschlossener Flasche einen sehr hohen, fast unüberwindlichen Atemwiderstand emp findet.
Er kann, falls das Anlegen des Ge rätes vor Ort, also unmittelbar vor der Ge- fahrzone erfolgt, durch diesen plötzlichen Atemwiderstand erschreckt werden und in diesem Zustand unbedachte Handlungen be gehen, wie zum Beispiel seine Maske ab nehmen oder sonst dergleichen.
Gegenstand der Erfindung bildet ein Sauerstoffatemschutzgerät mit Warnsignal- Vorrichtung, die bei geschlossener Sauerstoff flasche ein akustisches Signal ertönen lässt.
Der vorbeschriebene Nachteil wird erfin dungsgemäss dadurch beseitigt, dass die Atem leitung des Gerätes vor der Warnsignalvor- richtung mit einer sich wieder vereinigenden Verzweigung ausgestattet ist. Die Verzwei gung ist mit einer Steuerklappe versehen, welche bei geschlossener Sauerstoffflasche den zur Atmung benutzten Zweig geschlossen und den andern Zweig geöffnet. hält, in dem Tonerzeuger angeordnet sind, das Ganze der art, dass der Atemwiderstand im Gerät nur unwesentlich erhöht wird.
Die Vorrichtung kann so beschaffen sein, dass die Steuerklappe beispielsweise durch den Mitteldruck des Druckminderventils mittels einer Membran dose betätigt wird. Statt einer Rohrgabelung in der Atemleitung kann auch ein Rohr be nutzt werden, das durch eine längsverlaufende Zwischenwand -unterteilt ist.
In der beigefügten Zeichnung ist der Er findungsgegenstand in zwei Ausführungsbei spielen dargestellt.
In Fig. 1 ist 1 die Ausatenmleitung eines Sauerstoffatemschutzgerätes. Diese Leitun,-r gabelt sich in die Zweige 2 und 3, die sieh bei 4 wieder vereinigen. An der Gabelungs stelle der Leitung ist die Steuerklappe 5 ge lagert, welche über einen Winkelhebel 6 mit einem Druckbolzen 7 in Verbindung steht. der mit einer Druckfeder ss belastet ist.
Die ser Drucl@bolzen wird von einer in der Mein- brandose 9 liegenden Membran 1.0 betätigt, wenn in der Leitung 11. die finit dein Druck weg des Gerätes Verbunden ist, ein Druck auftritt. Solange die Sauerstoffvorratsflaselie geschlossen ist, ist die Membran<B>10</B> auf ihrer rechten Seite unbelastet. Die Feder 8 wirkt hierbei auf den Bolzen 7 und den Hebel :) derart ein, dass die Steuerklappe<B>5</B> die Zweig leitung 2 verschliesst und die Zweigleitung '.i öffnet.
Die Zweigleitung 3 enthält eine Al>- schlusswand 1.2, an der mehrere Tonerzeuger, z. B. Pfeifen 13, angeordnet sind. Die Aus atemluft geht in ihrer vollen Stärke kisi- un behindert durch die Pfeifen hindurch und bringt sie zum Tönen. Sobald die Sauerstoff flasche aufgedreht ist, wird die Membran 10 von rechts her belastet. Sie schiebt: den Bol zen 7 entgegen dein Druck der Feder 8 vor sieh her und betätigt dadurch den Winkel hebel 6, wodurch die Leitung 3 geschlossen, dafür aber die Leitung ? geöffnet wird.
In den Fig. 2 und 3 ist 1 die Ausatmungs- leitung, die durch die längslaufende Zwi schenwand 14 in die Zweige 2 und 3 unter- teilt. ist. Die Zweige 2 und 3 vereinigen sich wieder bei 4. Am Anfang der Zwischenwand 14 liegt die Steuerklappe 5, die mit der Mem bran 10 über einen verdrehten Vierkantstab 15 mit Kopf und einer Feder 16 in Verbin dung steht. Bei unbelastetem Druckweg 1.1 wird durch die Feder 16 die Klappe vor den Zweig 2 gelegt.
Sowie ein Druck in der Mem- brandose 9 auftritt, wirkt dieser auf die Mem bran 10 ein, schiebt den Bolzen 7 vor sich her und dreht mittels des verdrehten Vier kantstabes 15 die Klappe herum, so dass nun mehr der Zweig 2 frei ist. Die in dem Zweig- v liegenden, an der Abschlusswand 12 befind- liehen Tonerzeuger 13 tönen also nur bei der Dnrchatmiing, solange die Flasche nicht ge öffnet ist. Statt mehrere Pfeifen können auch andere Tonerzeuger, die der Luftströmung Leinen nennenswerten Widerstand entgegen setzen, benutzt werden, wie z. B.
Sirenen rädchen.
Das beschriebene Sauerstoffatemschutz- gerät mit Warnsignalvorrichtung hat unter anderem den Vorteil, da.ss in der Atemleitung ein solcher Widerstand, dureh den der Ret tungsmann erschreckt werden könnte, vermie den wird. Dadurch, dass der gesamte Atem- strom die Tonerzeuger bedienen kann, wird ein automatisches Signal von grosser Stärke erzeugt,
das auch bei starkem Geräusch nicht überhört werden kann.
Claims (1)
- <B>PATENTANSPRUCH</B> Sauers@toffatemschutzgerät mit Warnsig- nalvorrichtung, die bei .geschlossener Sauer stoffflasche ein akustisches Signal ertönen lässt, dadurch gekennzeielinet, dass die Atem- leitung vor der Warnsignalvorrichtung mit einer sich wieder vereinigenden Verzweigung ausgestattet ist, die mit einer Steuerklappe versehen ist.welche bei geschlossener Sauer stoffflasche den zur Atmung benutzten Zweig geschlossen hält und den andern Zweig geöff net, in welchem Tonerzeuger angeordnet sind, das Ganze derart, dass der Atemwiderstand im Gerät mir unwesentlich erhöht wird.UNTERANSPRÜCHE 1. Sauerstoffatemschutzgerät nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass zum Betätigen der -Steuerklappe eine Membran idose vorgesehen -ist, welche unter dem Ein fluss des Druckminderventils steht.2. @Sauerstof f atemsohutzgerät nach Patentan- spraoh,dadurch ,gekennzeichnet, dass die Verzweigung der Atemleitung durch An ordnung einer längslaufenden Zwischen- wand in einem Rohr bewerkstelligt ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE195786X | 1935-11-19 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH195786A true CH195786A (de) | 1938-02-15 |
Family
ID=5751408
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH195786D CH195786A (de) | 1935-11-19 | 1936-10-14 | Sauerstoffatemschutzgerät mit Warnsignalvorrichtung. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH195786A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE749540C (de) * | 1940-07-26 | 1944-11-24 | Schutzraumbelueftungsanlage | |
| US4440166A (en) * | 1981-03-13 | 1984-04-03 | Dragerwerk Aktiengesellschaft | Electrically and mechanically controllable closed cycle respirator |
-
1936
- 1936-10-14 CH CH195786D patent/CH195786A/de unknown
Cited By (2)
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|---|---|---|---|---|
| DE749540C (de) * | 1940-07-26 | 1944-11-24 | Schutzraumbelueftungsanlage | |
| US4440166A (en) * | 1981-03-13 | 1984-04-03 | Dragerwerk Aktiengesellschaft | Electrically and mechanically controllable closed cycle respirator |
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