CH196354A - Verfahren zur Herstellung eines Pigmentes. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Pigmentes.

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CH196354A
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Description


  Verfahren zur Herstellung eines Pigmentes.    Gegenstand vorliegender Erfindung ist  ein Verfahren zur     Herstellung    eines Pigmen  tes, dadurch gekennzeichnet, dass man als       Farbstoffträger    ein     Aminotriazin-Aldehyd-          Kondensationsprodukt    verwendet.  



  Es wurde gefunden, dass die     Aldehyd-          Kondensationsprodukte    von     Aminotriazinen,     wie sie beispielsweise im Patent Nr. 193630  und dessen Zusätzen beschrieben sind, vor  teilhaft als     Farbstoffträger    bei der Herstel  lung von Pigmenten verwendet werden  können.  



  Als besonders interessant haben sich  die     Formaldehyd-Kondensationsprodukte    aus       2.4.6-Triamino-1.3.5-triazin        (Melamin)     erwiesen, doch können auch, sinngemäss an  gewendet, andere beispielsweise, im obigen  Patent genannte     Aminotriazin-Kondensations-          produkte    Verwendung finden, wie die Form  aldehyd-Kondensationsprodukte von     2-Chlor-          4.        6-diamino-1.   <B>3.'</B> 5 -     triazin,    von     2-Oxy-          4.6-diamino-1        .3.5-triazin        (Ammelin),

      fer  ner     112elam,        1bZelon    usw.  



  Auch Kondensationsprodukte von     Amino-          triazinen    und Aldehyden mit weiteren kon-         densationsfähigen    Substanzen, wie Phenol,  Harnstoff,     Anilin,    Alkohol usw., oder Ge  mische der     Aminotriazin-Aldehyd-Kondensa-          tionsprodükte    mit Kondensationsprodukten  vom Phenol-, Harnstoff- oder     Aminharz-          typus,    Kunst- und Naturharzen verschieden  ster Art usw. können angewendet werden.  



  Für die Anwendung der vorliegenden Er  findung eignen sich     Aminotriazin-Konden-          sationsprodukte    der verschiedensten Konden  sationsstufen, und zwar in löslicher bis un  löslicher Form, wobei der Aggregatzustand  niedrig bis hoch viskos flüssig, gelatinös oder       gummiartig    bis fest sein kann. Es können  dabei echte oder kolloidale Lösungen in  Wasser oder organischen Lösungsmitteln, wie  Alkohol usw. Verwendung finden. Auch  Kondensationsprodukte, die zwar wasser  unlöslich oder dank ihrer basischen Natur  unter Salzbildung     in    konzentrierten oder  wässerigen Säuren löslich sind, können ver  wendet werden.

   Besonders gut eignen sich  die     härtbaren        Kondensationsprodukte,    da  diese gestatten, zu völlig unlöslichen, ins  besondere wasserunlöslichen Pigmenten zu      gelangen,      -elche    sogar in kochendem Seifen  wasser den Farbstoff nicht abgeben.  



  Zur     Ausführung    des Verfahrens können  lösliche oder unlösliche Farbstoffe der ver  schiedensten Art     verwendet    werden.     Die     Vereinigung des farbgebenden Stoffes     finit     den     Aminotriazin-Kondensationsprodukten     kann durch chemische wie     physilialisclie     Verfahren erfolgen. Sehr viele lösliche Farb  stoffe vereinigen sich beim Zu     :aninienbrin-          gen        unter    passenden Bedingungen     finit    den       Aminotriazin-K        ondensationsprodukten    di  rekt zu unlöslichen Pigmenten.

   Diese     Ver-          einigung    kann hier offenbar durch     Adsorp-          tion    oder auch durch chemische Reaktion     ini     Sinne einer     Verlackung    erfolgen. Unlösliche       farbgebende        Stoff,,    werden dagegen     meist     durch Umhüllung derselben mit dem     Amino-          triazin-Kondensationsprodukte    fixiert.

   Hier  kommen die bekannten Pigmentfarben, wie  Gasruss,     Berlinerblau    usw. in Frage, mit  denen sich Pigmente erzeugen lassen, die  sich beispielsweise durch -ihre     Transparenz     auszeichnen, wenn sie in (     il    angerieben sind.  Von den löslichen Farbstoffen kommen die  verschiedensten Gruppen der künstlichen     und     natürlichen Farbstoffe in Betracht, z. B.

    saure Farbstoffe, basische Farbstoffe, Schwe  fel- oder     Küpenfarbstoffe.    Sie können     zurr     Beispiel der     Azo-,    Indigo-,     Tliioin(ligo-,    der       Anthrachinon-,    der     Tripheny        linetliari-,    der       Azin-        bezw.        Oxazin-,        Azometliin-,    der     Nitro-,     der     Stilbenreihe    usw. angehören.

   Auch     Farb-          stoffzwischenprodukte    in     löslieher    oder lös  lich gemachter     Form    können verwendet wer  den.  



  In irgend einer Phase des Verfahrens.  vor, während oder nach der Vereinigung mit       dein'    farbgebenden Stoff, kann die     Härtung          bezw.        Unlöslichmachung    des verwendeten  Kondensationsproduktes stattfinden. Die  Härtung kann, in neutralem, saurem oder  basischem     Medium    und in     Gegenwart    oder       Abwesenheit    von Lösungsmitteln erfolgen.  Sie kann durch Anwendung von     Wärme     sehr beschleunigt werden. Praktisch wird  meist eine Kombination dieser Faktoren  verwendet.

      Die     Möglichhcitcn    zur Durchführung des  vorliegenden Verfahrens sind sehr     mannig-          faltig.    Der zu     verlackende        bezw.    zu umhül  iende Farbstoff     bezw.    Farbkörper kann     zurr     Beispiel in Form der Lösung. kolloidalen     L)-          sung    oder Suspension mit denn     Aminotriazin-          Kondensationsprodukt    vermischt werden,  welch letzteres als     U')sung,    Flüssigkeit oder  Paste vorliegt.

   Nachdem eine homogene     Ver-          teilung        vorgenoinnien    wurde,     kann    das ge  färbte     C;emiscli    durch eine anschliessende       Härtungsbehandlung,    meist: in der     Wärme,          unlöslich    gemacht werden.

   Dabei tritt bei  löslichen Farbstoffen meist unter     Adsorption.     Reaktion und     Uinbüllung,    bei     unlöslichen     Farbkörpern meist nur durch     Umhüllung     eine     Vereinigung        niit        (lern        Aniinotriazin-          Kondensationsprodukt    ein.

       Uas        feinst    ge  mahlene und dadurch in ein     Farbpigment     übergeführte     Reaktionsprodukt    zeichnet sich  dann     drij.elr    seine     Urlöslichkeit    in     haltern     und heissem     Wasser,    meist sogar in     koclen-          dem        Seifenwasser,    ferner in     (>]en,    Benzin.

    Leimlösung und andern bekannten     L < isrings-          und    Bindemitteln aus.     :Xrheitet        inan    im vor  liegenden Falle in     \vässeriger    Lösung, so  kann bei der fortschreitenden     Härtung    das       Aminotriazin-Iondensationsprodukt    ausfal  len und sich dabei durch     Adsorption    sowie       durch    chemische Reaktion oder     L?mhüllimg     mit     dein    Farbstoff     bezw.        Farbkörper    ver  einigen.

   In diesem Falle wird dann vorteil  haft eine Härtung nach der Entfernung des  Wassers angeschlossen. Es werden auf diese  Weise besonders     leielit        pulverisierbare    Pig  mente gewonnen.  



  Man kann aber auch das     Aminotriazin-          Kondensationsprodukt    zuerst in     Gegenwart     oder Abwesenheit von Wasser oder Lösungs  mitteln stufenweise     härten.        Padureh        nimmt     die Affinität für lösliche Farbstoffe bis zu  einem Maximum zu und fällt dann wieder  ab. Wird ein solches Produkt mit     hoher     Affinität für den zu behandelnden Farbstoff  nun in einer Lösung dieses Farbstoffes sus  pendiert, so nimmt er durch     Adsorption     glatt den Farbstoff aus der Lösung auf und       erschöpft    das Bad, wie Wolle einen sauren      Wollfarbstoff aus seinem Bade auszieht.

    Diese Methode eignet sich also     mir    für lös  liche Farbstoffe.  



  Da der     Affinitätsgrad    der verschiedenen  Farbstoffe zu einem bestimmten     Aminotri-          azin-Kondensationsproduktentsprechend    ihrer  chemischen Natur verschieden sein kann, so  ergibt sich die Möglichkeit, das Kondensa  tionsprodukt selbst durch einfache Zusätze  in seiner     Affinität    zu beeinflussen. Es wurde  gefunden, dass bei Verwendung von basischen  Kondensationszusätzen, welche mit dem     Tri-          azinprodukt    reagieren können, die Affinität  für saure Gruppen enthaltende Farbstoffe  sehr stark erhöht wird.

   Umgekehrt verbes  sert der Zusatz von sauren Substanzen, die  mit dem     Aminotriazin-Kondensationsprodukt     reagieren können, die Affinität für basische  Farbstoffe sehr stark. Diese Methode der  Erhöhung der Affinität kann selbstverständ  lich auch für die oben dargestellte Methode  der gleichzeitigen härtenden Behandlung von  Farbstoff und     Kondensationsprodukt    ange  wendet werden.  



  Die Herstellung der Pigmente gemäss die  ser Anmeldung kann auch in Gegenwart der  bei den bekannten Pigment-     bezw.        Farb-          lack-Herstellungsmethoden    üblichen Zusätze  durchgeführt werden. Zum Beispiel können       Aluminiumhydroxyd,    Grünerde, Gerbsäure,  Kolophonium,     Brechweinstein,        Bariumsulfat,          Calciumsulfat,    Zinkoxyd, Zinksulfid,     Titan-          oxyd    verwendet werden, welche teilweise die       Opazität    des Farblackes erhöhen und preis  verbilligend wirken.  



  Die gemäss vorliegendem Verfahren er  hältlichen Pigmente     zeichnen    sich im allge  meinen durch grosse Leuchtkraft und Bestän  digkeit gegen kochendes Wasser und sogar  heisses Seifenwasser aus. In manchen Fällen       tritt    eine Verbesserung der Lichtechtheit ein.  Sie können mit     einem    hohen     Farbstoffgehalt     dargestellt werden und sind infolgedessen  sehr ausgiebig.

   Ihre Dichte beträgt je nach  dem verwendeten Farbstoff meist etwa 1,1  bis 1,6     gegeniiber    2,8 bei den Grünerde-, 2,4  bei den     Aluminiumhydroxyd-    und 4,4 bei  den     Bariumsulfatpigmenten.    Diese geringe    Dichte bewirkt, dass sie sich, in Ölen oder  andern Bindemitteln angerieben, viel weniger  absetzen als die auf anorganischer Basis her  gestellten Pigmente. Sie können als Farb  stoffe für die Öl- und Leimfarben der An  strichindustrie, für die Herstellung von  Druckfarben für die graphische Industrie:  Buchdruck, Tapetendruck usw., zum Färben  von Kunstmassen aller Art, wie z. B. Lino  leum, plastische Massen usw. dienen.

      <I>Beispiel 1:</I>  a)<B>12,6</B> Gewichtsteile     2.4.6-Triamino-          1.3.5-triazin    werden mit 40     Volumteilen     neutralem, 32 volumenprozentigem wässeri  gen Formaldehyd auf dem kochenden Was  serbad unter Umrühren gelöst.     _    .In die farb  lose Lösung, enthaltend     etwä    25 Gewichts  teile Kondensationsprodukt, werden 500     Vo-          lumteile    einer etwa<B>80'</B> heissen wässerigen  Lösung eines Farbstoffes, z.

   B. 6 Gewichts  teile     Tuchechtbrillantrot    2B     (Schultz,        Farb-          stofftabellen,        VII.        Aufl.,        II.        Bd.,    Seite 221),  gegossen. Dann werden 10     Volumteile        1.0-           J%        ige    Schwefelsäure zugegeben, worauf sich  rasch ein stark gefärbtes     hydrophobes    Harz  abscheidet, das zuerst weich und dann bald  körnig und sandig wird.

   Nachdem ein Trop  fen der Lösung auf Filterpapier keinen far  bigen Auslauf mehr gibt und damit die Er  schöpfung des     Farblackes    anzeigt, wird über  Nacht erkalten gelassen und das Harz in  der Kugelmühle nass gemahlen. Der gebil  dete unlösliche Farbkörper wird     abfiltriert,     gut gewaschen und 4 Stunden bei 140' ge  trocknet und gehärtet. Das fertige Produkt  ist leicht     zerreiblich    und die Ausbeute be  trägt etwa 80 bis     955V0    der Ausgangsstoffe.  



  b) Statt des oben verwendeten, unbe  grenzt wasserlöslichen     Aminotriazin-Form-          aldehyd-Kondensationsproduktes    kann auch  mit ähnlichem Erfolg ein solches von be  grenzter Wasserlöslichkeit verwendet werden,  welches aus dem ersteren ohne weiteres durch  etwa     12stündiges    Erwärmen auf dem Was  serbad entsteht, wobei eine Probe mit dem  vierfachen Volumen kaltem Wasser eine      weisse Füllung geben soll. Es werden     davon     40 Gewichtsteile verwendet, entsprechend  etwa     '0    Gewichtsteilen     Trockensubstanz.     



  Die folgende Tabelle erwähnt die Her  stellung einer Reihe von Pigmenten, wie sie  gemäss dieser Vorschrift aus Farbstoffen der  verschiedensten     Farbstoffklassen    gewonnen  werden können. Darin ist das im ersten         Absebniti:    erwähnte Kondensationsprodukt  mit      .    das im zweiten     Abschnitt    beschrie  bene     Kondensationsprodukt    mit b bezeichnet.  



  Es geht aus nachstehender Tabelle hervor,  dass hoch     konzentrierte        Farbpigmente    her  gestellt:     tverden    können, welche auch in ko  chendem Wasser oder sogar kochendem Sei  fenwasser praktisch nicht bluten.  
EMI0004.0012     
    Die meisten Pigmente sind ungefähr von  der gleichen Lichtechtheit wie die verwen  deten löslichen Farbstoffe. Bei einer Anzahl         derselben    ist die     Lichi:eehtheit    im Vergleich  mit den verwendeten löslichen Farbstoffen  erhöht.

             Beispiel   <I>2:</I>  5 Gewichtsteile     Alizarinsaphirblau    B  250 %     (Schultz,        Farbstofftabellen        VII,        Aufl.          Nr.1187     oder 1 Gewichtsteil     Eosin    J Nr. 881  oder 1 Gewichtsteil     Solidgrün        JJO    Nr. 760  werden je in wenig heissem Wasser gelöst  und mit je 20 Gewichtsteilen eines trockenen       Aminotriazin    - Formaldehyd - Kondensations  produktes vermischt, das durch Eindampfen  der bei Beispiel 1 b beschriebenen Lösung im  Vakuum erhalten wird (Pulver I).

   Die Lö  sungen werden in dünner Schicht im     Trok-          kenschrank    - 5 Stunden bei 140   gehalten,  wodurch die Produkte unlöslich werden und  die Farbstoffe sich binden. Die schaumigen,  glasig harten Produkte werden zerkleinert  und in der Kugelmühle mit dem mehrfachen  Gewicht Wasser während 4 bis 5 Tagen ge  mahlen, dann     abgenutscht    und schliesslich  4 Stunden bei 80   getrocknet. Die Prüfung  der erhaltenen Pigmente ergibt das gleiche  Bild wie bei Beispiel 1: Sie bluten in sie  dendem Wasser und in kochender,     3 /o"iger       Seifenlösung nicht aus und sind von unge  fähr der gleichen Lichtechtheit wie die ver  wendeten löslichen Farbstoffe.  



  <I>Beispiel 3:</I>  100 Gewichtsteile des bei Beispiel 2 ver  wendeten trockenen     Formaldehyd-Kondensa-          tionsproduktes    von 2. 4.     6-Triamino    1<B>.3.</B>     5-          triazin    (Pulver I) werden 2 Stunden bei 120'  gehärtet und in der Kugelmühle staubfein  gemahlen (Pulver     II).    Je 2 Gewichtsteile  der folgenden Farbstoffe werden     nun    in       4-500        Volumteilen   <B>70'</B> warmem Wasser  gelöst und 8     bezw.    12 Gewichtsteile des obi  gen Pulvers Il unter Rühren zugegeben.

    Nach     1/2    Stunde wird der Auslauf auf Fil  terpapier geprüft und, falls derselbe nicht  schon farblos ist, noch 10     Volumteile    10%ige  Schwefelsäure zugefügt. Wird auch jetzt  noch ein farbiger Auslauf erhalten, so wird  noch weiteres Pulver     II    zugefügt und schliess  lich über Nacht erkalten gelassen,     abfiltriert,     getrocknet und nochmals 2 Stunden bei 120    nachgehärtet.

   Die folgenden Resultate wer  den erhalten:  
EMI0005.0030     
           heisprel        -il-:     a)     ?0    Gewichtsteile des in Beispiel ? ver  wendeten trockenen     Formaldehyd-Kondensa-          tionsproduktes    von ? . 4.     6-Triamino-1    . 3.     :

  >-          triazin    (Pulver I) werden in     61-)        Voluniteilerl     heissem Wasser gelöst und     ztr    einer     L3strri     von 2 Gewichtsteilen     Rhodamin        l')        (Schultz.          Farbstoffta.b.        VII.        Aufl.,        Nr.        8()4)    in     1(@(i(i          Volumteilen    Wasser gegeben.

   Es     werden     noch 4     Gewichtsteile    Weinsäure,     0(@hat:    in  wenig Wasser, zugegeben und die     Mischung,     auf dem kochenden     ZVasserbad        erwiirnit.     Nach wenigen Minuten ist die     Farhlösun\;

       erschöpft und der Farbstoff hat reit     dem     ausfallenden     Kondensationsprodukt    eine un  lösliche     Verbindung        gebildet.        Ver        Nieder-          schlag    wird     abgenutscht,        gewaschen,    an     dei     Luft getrocknet und 5 Stunden bei     14(1     "  gehärtet.  



       -b)    In gleicher Weise wie bei     1r    wird     @iiis     20 Gewichtsteilen Pulver I unter     Iugai@e     von     \?    Gewichtsteilen     Orange    Il     (Sehtiltz     a. a. 0. N1.189), ?     Gewiehtst;eilen        Tr-iiitlii-          nolamin    und 1     Volumteil        Ameisens;i.ure        ein     Pigment     erzeugt.     



  e) In gleicher     Weise    wie bei     r(    wird     aus     20 Gewichtsteilen Pulver I unter     Zugabe        voll     5 Gewichtsteilen Säureviolett 6     BN        (SChnItz     a. a. 0.     Nr.    831) und     \?        Cleiviehtsteilenthv-          lendiaminhydrat    ein Pigment     erzeugt.     



  Die erhaltenen Pigmente bluten weder  beim fünfminutigen Kochen in Wasser, noch  in     3"/""igem    Seifenwasser aus und besitzen,  wenn sie im Leimaufstrich belichtet werden,  eine verbesserte Lichtechtheit     verg-liehen    mit  den verwendeten löslichen     @1.usgangsstoffen.          Beispiel   <I>5:

  </I>  a.) 2,35     Crewichtsteile        Melam        wer(len         iit     1,4     Volumteilen        40,8    volumenprozentiger al  koholischer     Formaldehydlösung    unter     Zii..     satt von 1()     Volumteilen        Alneiserisiiure        iin(1          i(,5        Volumteil        5((!?,iigerchivefelsüure        für          ()lhad    von     11(l    " 15     :

  Minuten    erhitzt,     wo(liri@(-li     der Alkohol grösstenteils verdampft. Es ent  stellt eine     -weiche    gallertige Masse,     w(=Iche     in eine Lösung von 1 Gewichtsteil     Iiitonrot        Cs          (Schultz    a. a. 0.

   Nr.     -1(r)   <B><I>235</I></B>      .",    in     alt    Volitni-    teilen     Wasser        eingetragen    und darin verrie  ben wird. hie     ldsorptioii    des     Farbstoffes     vollzieht sieh     reim        Erwärmen    des     Gemische.a     in wenigen     Minuten.    Das     Farbpigment    wird       abfiltriert    und an der Luft     über    Nacht ge  trocknet.

   Es     werden    nach     denn        Pulverisiereli     3,8     C"Tewiclitsteile    eines tief kirschroten Pig  mentpulvers erhalten. das in siedendem  sei nicht und     in        igem        kochendem        @eil,' < rn-          Wasser        111111    eine     Spur    ausläuft.  



       j>)    7,3     Ciewiehtsteile        Clilornielai-nin        wor-          (ien        finit        ?_)        Volumteilen    40,8     vol.-%o        iger        Fonn-          a@dehyd@ösu@g,

      1?     Voluinleilen    95     volinnen-                   igeln    Alkohol und 1     Vol        uniteil        5(i        volumen-          ,'T        iger    Schwefelsäure auf dein     kochenden          Wasserfnad    und hernach     während        ?4        Stunde     am     Rückfluss    auf der offenen Flamme     zii     einer klaren Lösung kondensiert.

   4     Gewi@htS-          teile        '1'uclieehtoralige        Cs        (Schultz        VII.        Allfl.,     ?.

       Bd.,        Seite        223)    werden in ?()     Volumteilen          Wasser,    gelöst und zur     obigem        Harzleisung          gegeben.    Es entsteht eine     Fällung.        I'as        (*e-          misch    wird jedoch noch 1 Stunde auf dein  Wasserbad     digeriert,    mit     :

  51)        Volurnteileri     Wasser     verrührt    und das gebildete unlösliche  Produkt     abfiltriert,    gewaschen, an der     Lirft     getrocknet und gemahlen. Es werden     10.3     Gewichtsteile eines leuchtend orange gefärb  ten     1'ignientes    erhalten, das keine Spur weder  in siedendem Wasser noch in     Seifenwasser     von     3 /0o    ausblutet.  



       c)        2,(l4        Gewiehtsieile        2-I'henylamino-4.5=          diamino-1.3.5-triazin        lMonophenylmelall-ün)     werden in     2,95        Volumteilen        4(),8        voluinen-          ,''l        -gei    alkoholischer     Foririaldeliydlösung    in  der W     ärine    gelöst.

       Zu    dieser Harzlösung  werden     (i,75    Gewichtsteil Direkthimmelblau       griinlich        (Sebultz        a.    a. 0. Nr.     51(1),    in 15     Vo-          lumteile        ()a,"(")        igein        Alkohol    gelöst, zu     gegeben.     Es werden noch \?     Volumteile    Ameisensäure  zugefügt, worauf ein     gefärbtes    Harz ausfällt.

         Das    Ganze wird     während    2     Stunden    im       Trockensehrank    bei     1-(I5        "    getrocknet und  hierauf     gemahlen.    Man erhält     3,(-15    Gewichts  teile eines tief dunkelblauen Pigmentes, (las  keine Spur weder in     siedendem        Nasser        noeli          kochewlem        Seifenwasser    von     i"/,,"    ausläuft.

             Beispiel     <B>122,6</B> Gewichtsteile     2.4.6-Triamino-1.3.        5-          triazin    werden mit 40     Volumteilen    32     volu-          rnen        %        iger        Formaldehydlösung,    die gegen       Lachmus    neutral gestellt wurde, vermischt  und unter Rühren auf dem kochenden Was  serbad gelöst.

   Dann wird eine fein angerie  bene Paste von 5 Gewichtsteilen Indanthren  blau     R    (Schultz a. a. 0.     Nr.1228)    in 15     Vo-          lumteile    Wasser zugegeben und weiter auf  dem Wasserbad reagieren gelassen, bis eine  herausgenommene Probe mit 1     Volumteil          Wasser    verdünnt eine Fällung gibt, was nach  etwa 1 Stunde der Fall ist. Nun wird im  Trockenschrank 3 Stunden bei 95   getrock  net und hernach 5 Stunden bei 140' gehär  tet und schliesslich staubfein gemahlen. Es  werden 22,4 Gewichtsteile eines tiefblauen  licht- und wasserbeständigen Pigmentes er  halten.  



  <I>Beispiel</I>  20 Gewichtsteile des in Beispiel 2 be  schriebenen wasserlöslichen     Triaminotriazin-          Kondensationsproduktes    (Pulver I) werden  in 60     Volumteilen    heissem Wasser gelöst und  in eine feine Aufschlämmung von 10 Ge  wichtsteilen     Titandioxyd    in 1000     Volumteile     Wasser gegossen. Man gibt noch 30     Volum-          teile    10%ige Salzsäure zu und kondensiert  die Mischung auf dem kochenden Wasserbad  1 Stunde. Dann wird neutralisiert, wobei  eine dicke Fällung entsteht. Nach dem Er  kalten wird nass gemahlen,     abgenutscht    und  schliesslich an der Luft getrocknet.

   Es wer  den 27,2 Gewichtsteile eines reinen weissen  Pigmentes erhalten.  



  Behandelt man in gleicher Weise 10 Ge  wichtsteile eines hoch     dispersen        Russschwar-          zes,    so erhält man 28,6 Gewichtsteile eines  tief schwarzen Pigmentes.

Claims (1)

  1. PATP,NTAXSPUÜC$ t Verfahren zur Herstellung eines Pigmen tes, dadurch gekennzeichnet, dass man als Farbstoffträger ein Aminotriazin-Aldehyd- Kondensationsprodukt verwendet. PATENTANSPRUCH II: Pigment, hergestellt nach dem Verfahren gemäss Patentanspruch I. UNTERANSPRüCHE 1. Verfahren gemäss Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass der Farbstoff träger vor der Vereinigung mit dem farb- gebenden Stoff gehärtet wird. 2.
    Verfahren gemäss Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass der Farbstoff träger während der Vereinigung mit dein farbgebenden Stoff gehärtet wird. 3. Verfahren gemäss Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass der Farbstoff träger nach der Vereinigung mit dem farb- gebenden Stoff gehärtet wird. 4. Verfahren gemäss Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass ein löslicher Farbstoff verwendet wird. 5. Verfahren gemäss, Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass ein unlöslicher Farbstoff verwendet wird. 6. Verfahren gemäss Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass basische Zu sätze mitverwendet werden. 7.
    Verfahren gemäss Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass saure Zusätze mitverwendet werden:
CH196354D 1936-12-16 1936-12-16 Verfahren zur Herstellung eines Pigmentes. CH196354A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1061934B (de) * 1954-10-15 1959-07-23 Phil Oliver Wallis Burke Jun D Verfahren zur Herstellung von Vinylpigmenten

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1061934B (de) * 1954-10-15 1959-07-23 Phil Oliver Wallis Burke Jun D Verfahren zur Herstellung von Vinylpigmenten

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