CH196358A - Verfahren zur Herstellung eines Phenol-Kunstharzes. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Phenol-Kunstharzes.

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CH196358A
CH196358A CH196358DA CH196358A CH 196358 A CH196358 A CH 196358A CH 196358D A CH196358D A CH 196358DA CH 196358 A CH196358 A CH 196358A
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  Verfahren zur Herstellung eines     Phenol-gunstharzes.            Gegenstand    der Erfindung ist ein Ver  fahren zur Herstellung eines     Phenol-Kunst-          harzes,        das        .dadurch        gekennzeichnet    ist,     da.ss     Phenol mit     Formaldehyd        alkalisch    in Gegen  wart von     Schwefel    in     S,S-Bindung    enthal  tenden Hilfsstoffen     kondensiert    wird.  



  Die     Schwefel    in     S-S--Bindung    enthalten  den Stoffe haben bei dem Verfahren gemäss  der vorliegenden Erfindung die -Wirkung,  die     Kondensation        des    Phenols mit dem       Formaldehyd    gleichmässig zu -gestalten, d. h.  einen     gleichmässigen        Reaktionsverlauf    zu  gewährleisten, wodurch es einerseits ermög  licht     ist,        idie        Kondensation    bei jeder Zwi  schenstufe (z.

   B. bei der     Resolstufe)    unter  Erhalt eines, einheitlichen Produktes zu un  terbrechen und,     anderseits.    eine höhere quan  titative     Ausbeute    zu erhalten     (80,%    und  mehr).     Was    die chemische Reaktion dieser  Stoffe mit dem     Plienol-Formald-ehydkondenr     rat betrifft, so kann darüber nichts     ausgesagt     werden, da     derartig    komplizierte Stoffe wie  die     Kunstharze    einer Strukturanalyse nicht    zugänglich sind.

       Fest    steht lediglich,     @dass     die Schwefel in     S-S-Bindung    enthaltenden  Stoffe die     Eigenschaft    des     Endproduktes     nicht     wesentlich        beeinflussen,    sondern viel  mehr     wesentlich    nur Anteil an .der Führung  der     Kondensation    nehmen, bei der sie     ähnlich     wie     Katalysatoren        wirken.     



  Die     bekannten    aus     Kondensationsproduk-          ten    von     Plhenolen    und     Kreolen,    mit     Alde-          hyd,    z.

   B.     Formaldehyd,        bestehenden:        Kunst-          harze    werden     naeh    verschiedenen Verfahren       hergestellt.    Das     zumeist        verwendete    Verfah  ren zur Herstellung von Phenol- und     Kresol-          harzen    ist das     Novolackverfahren.    Nach dem       Novolackverfahren    werden     Phenole    und     Kre-          sole    sauer     kondensiert.    Man erhält so     

  Novo-          lack,    der durch     Einwirkung    von Hitze und       Druck    nicht weiter verändert     wird.    Dieser       Novolack    wird     zumeist    durch     Hegamethylen-          tetramin    in das     Resit        übergeführt.        Eis    sind  auch Verfahren bekannt, bei welchen     Phenole     mit Aldehyd, z. B.

   Formaldehyd, alkalisch       kondensiert        werden,        (Resolverfähren).    Bei      diesen     bekannten    Verfahren muss aber die       Kondensation    in drei Abschnitten durchge  führt werden, wobei zuerst     Re.sol,    dann das       Resitol    und schliesslich das     Resit    gebildet  wird.

   Diese Verfahren     haben    den Übelstand,  dass die Reaktion     stürmisch,    nahezu explo  sionsartig verläuft, wodurch es ausserordent  lich schwierig ist, :die Reaktion in einem be  stimmten Zeitpunkte zur Bildung eines     Zwi-          schenproduktes    bestimmter Eigenschaften ab  zubrechen, was also das Verfahren in seine  Abschnitte zu     teilen    unmöglich macht., aber  für die     Herstellung    von     Press-    und     Gussmas-          sen    aus solchen Kondensationsprodukten.

       nn-          erlässlich    ist, überdies der stürmische     R,eal-          tionsverlauf    auch die Apparatur gefährdet.  Versucht man die Reaktion     abzuschwächen.     z. B.     durch    Herabsetzung der     AI.kalimengen.     so sinken die Ausbeuten so stark, dass das  Verfahren nicht mehr rationell ist.

   Die nach  dem     Resolverfahren    hergestellten     Resite    haben  auch für die Lackfabrikation den Nachteil,  dass sie hoch     viskos    und bei gewöhnlicher       Temperatur    meist hart und, spröde sind, so       dass    sie zu     ihrer    Lösung verhältnismässig  grosse     Lösungsmittelmengen    erfordern.  



  Nach     -d-em    Verfahren der Erfindung kann  man     praktisch        quantitative    Ausbeuten eines       Phenol-Aldehyd-Harzes,    das sich sowohl für  sich, als auch mit andern derartigen Harzen  als     Pressmazse    verarbeiten     lässt,    erhalten.  



  Zweckmässig ist das Arbeiten in stark  alkalischer Lösung. Für das     R.esolverfahren     bat ein solches     Verfahren    gemäss der Erfin  dung noch speziell den     Vorteil,    dass der       Reaktionoprozess,    abgeschwächt wird bei     Auf-          rechterhaltung    einer nahezu     quantitativen          Ausbeute.     



  Durch das Verfahren gemäss der Erfin  dung können sonach einerseits die Eigen  schaften der     Ph,enolkarze    in bezug auf ihre       Reaktions-    und     @o@j>merisationsgeschivindi;-          keit    verändert     werden.,    anderseits bietet die  ses Verfahren ein     1littel,    um     Kunstharze     niedriger Viskosität,     sowie    rasch härtende  Harze herzustellen.  



  Das     vorliegende        Zierfahren    hat, was     sieh     besonders für die Herstellung von Lacken    günstig     auswirkt..    den     Vorteil,        da.ss    man Pro  dukte     niederer        Viskosität    erhalten kann, wo  durch mit     sehr        geringen        Lö        sungsmittel-          mengen    zur Lösung des Harzes das Auslau  gen gefunden werden kann.

   Diese niedrige       @'i.,hositiit    hat für die     Herstellung    von     Guss-          harzen    noch den besonderen Vorteil. dass  rasch     härtende,    aber leicht     giessbare    Harze  erhältlich sind.  



  Das     Verfahren        gemäss    der Erfindung  wird in, der Weise ausgeführt,     dass        Phenole     mit     Formaldehyd    in Gegenwart von Schwe  fel in     S-S-Bindung    enthaltenden Stoffen al  kalisch kondensiert     werden,    wobei die.     Kon-          densation    mit oder     ohne    Katalysatoren durch  geführt werden kann.

   Das Arbeiten mit       Katalysatoren,    wobei nicht nur Stoffe, die  die Wirkung der     Schwefel    in     S-S-Bindung          enthaltenden    Stoffe begünstigen, sondern  auch die     son#t    üblichen, die     Kondensation    be  günstigenden     liatalysatoren        angewendet    wer  den können. bietet ein Mittel, um die     Polv-          inerisationsgeschwindigkeit        respektive        Kon-          densationsgescliwindigke        it    zu beeinflussen.

    Das Verfahren kann auch in .der Weise       durchgeführt    werden, dass im Verlaufe der       Koadensa,tion    die Zusatzmenge der üblichen,  die Kondensation     beeinflussenden        Katalvsa-          toren,        geiindert        xvird,        wobei    aber im Verlaufe  des Z     erfthrems        jedesmal        wahlweise    andere  die     Konden:

  .ation        beeinflussende        l#,ata-Ivsa-          toren        verwendet    werden können.  



  Bei einer     zweckmüssigen        Ausführungs-          form    des     Verfahrens    wird     Phenol    mit     Form-          a.ldeIiyd    bei einem     inolaren    Verhältnis von  Aldehyd zu Phenol im Fertig     lirodul@t    von  mindestens 1 :

   1,     zweckiniissig    aber bei einem  grösseren     Verhältnis    hon     ensiert.    Bei der       Durchführung    des Verfahrens kann ein Teil  des     Fornialdeby        ds    auch erst während der       Kondensation    zugesetzt werden.  



  Vorteilhaft ist die     Verwendung    von Poly  sulfiden.     inlxsondere    der Alkalien und Erd  alkalien     alStoffe,    die den Schwefel in       S-S-Bindunm    enthalten. Man kann aber auch  mit     sa.uerstofflialtigen    Stoffen arbeiten. die       Schwefel    in     S-S-Bindung    haben. Diese  Schwefel in     S-S-Bindung    enthaltenden Stoffe      können     entweder    als solche     zugesetzt    werden  oder man     kann    sich sie im Reaktionsgemisch  bilden.

   So zum     Beispiel        kann    man solche  sauerstoffhaltige     .Stoffe,        wie        Polythionate          aus        schwefelhaltigen    Stoffen. in Gegenwart  von     Oxydationsmitteln    bilden.     Geeignete          Oxydationsmittel        sind.        beispielsweise    Chlor       abgebende    Stoffe, z.

   B.     p-Toluolsulfonohdor-          amidnatrium,        Natriumhypochlorit,    ferner       Persulfate        und,,dergl.     



  Die Reaktionsgeschwindigkeit kann .durch       Zusatz    von Stoffen, die die Wirkung der  Schwefel in     S-S-Bindung    enthaltenden Stoffe       begünstigen,    beeinflusst werden. Zum Bei  spiel können bei der Kondensation von     P'he-          nolformaldehyd    auch neben an sich alkali  schen, Schwefel in     S-iS-Bindung        enthaltenden     Stoffen (wie z. B. d     2e        Alkalipolysulfide)     noch alkalische Katalysatoren,     wie        z..    B.  Lauge, Borax oder     dergl.,        zugesetzt    werden.

    



  Als Stoffe, die die Wirkung der .Schwefel  in     S-S-Bindung    enthaltenden Stoffe begün  stigen, können alle in der     Ka_utechukfabrika-          tion    als     -#Tulkanisationsbeschleuniger    wirk  samen Stoffe     verwendet    werden, zum     Beispiel     die Verbindungen der Erdalkalien und beson  ders die als Ultrabeschleuniger bezeichneten       Vulkanisationsbeschleuniger,    wie z.

   B. die       Dithiosäuren,        Xanthogensäuren        usf.    und  deren Salze, zweckmässig wasserlösliche und  wasserlöslich gemachte     -#Tulkanisationsbe-          schleuniger.     



  Bei Durchführung des     Verfahrens,    gemäss       dem    Erfindung kann es von     Vorteil        Senn,     nicht währende der     gesamten    Kondensation  den gleichen     pH-Wert    aufrecht zu erhalten.  Durch Zusatz von Stoffen, die     den,        p1,-Wert     zu verändern vermögen, kann die Konden  sation in mehreren.

   Stufendurchgeführt wer  den, in welchen jeweils ein verschiedener       pH-Wert    eingestellt wird.     :So    können zum  Beispiel, falls :ein höherer     pH-Wert    einge  stellt werden soll, alkalisch, oder falls ein  niederer     pH-Wert        eingestellt    werden soll,  sauer reagierende     Stoffe    zugesetzt werden.  



       Da.g        Kondensationsprodukt    kann während  der Kondensation (z. B. im Vakuum) oder  auch nach     beendeter        Kondensation    von dem    anhaftenden Wasser     befreit    werden.

   Je nach  der     angewandten    Menge     des    üblichen.; die       Kondensation        beeinflussenden    Katalysators  richtet sich die Viskosität     des        Produktes.    Es  ist zweckmässig, diese     Katalysatormenge    so  zu bestimmen,     dass'    unter     Aufrechterhaltung     einer möglichst     quantitativen    Ausbeute ein  Harz von möglichst     niedriger    Viskosität und  mit     guten:

          Härtungseigenschaften        erhalten          wird.-          Was    die Endstoffe, die durch das Ver  fahren gemäss der Erfindung     hergestellt    wer  den sollen, betrifft, so wären     diese    am besten  als     Resole    zu charakterisieren, da der     Aus-.          druok        "Resole"        in,der        Kunstharztechnik    einen  eng umrissenen Begriff darstellt, welcher die  Eigenschaften :

  der Harze besser wiedergibt,  als     irgendwelche        Angaben    über Farbe, Vis  kosität     usf.        Resole    sind alkohollösliche, zur       Herstellung    von     Guss-,        Pressmassen,    Lacken  usw. geeignete Harze.  



  Das Endprodukt kann     entweder    als sol  ches vergossen, in     Lösungsmittel    .gelöst oder  aber     zusammen    mit Füllmaterialien, gegebe  nenfalls unter     Zusatz    von     Katalysatoren        ver-          presst    werden.  



       Ausführungsbeispiel:     80 kg Phenol werden in 86     kg        techni-          schem    Formaldehyd gelöst,     dann    eine     Lösung     von 4.5 kg     Natriumpolysulfid        zugesetzt    und  unter     Rückfluss    bis zu dem gewünschten       Polymerisationsgrad    gekocht.

   Nach Abtren  nung des     überstehenden    Wassers wird im  Vakuum das     eingeschlossene        Wasser        abdestil-          liert    und das     dünnflüssige    Harz in Formen  gegossen, wo     es        dem.    üblichen     Kärtungsprö-          zess,        unterworfen    werden kann.  



  Die ,den Schwefel in     S-S-Bindung    enthal  tenden Stoffe     treten,    offenbar nicht als solche  in     das,    Kunstharz ein,     sondern        es,    wird aus       :dieser    Verbindung     :Schwefel    abgespalten und  an     ,das    Kunstharz angelagert. Nach ,der     Kon-          densation        ist    sonach der Schwefel in     :S,S-Bin-          dung    enthaltende .Stoff nicht mehr     vomh@an-          den.    .  



  Es tritt also nicht der den, Schwefel in       S-S-Bindung        enthaltende    Hilfsstoff in das       Kunstharz    ein,     sondern    das     Kunstharz        nimmt         den Schwefel .dieses Stoffes auf, unter Zer  setzung des Hilfsstoffes, wobei aber die  Menge des aufgenommenen     Schwefels    so klein  ist, dass eine     stöchiometrische    Umsetzung  zwischen dem Hilfsstoff und dem Kunstharz  nicht     angenommen    werden kann.  



  Die Eigenschaften des nach .dem Ver  fahren gemäss des Patentes hergestellten  Kunstharzes sind verschieden von solchen  Kunstharzen, die ohne     Vermittlung    solcher  Hilfsstoffe in     S-S-Binduno-        hergestellt    wor  den sind. Man kann wohl ein Kunstharz der  gleichen     Eigenschaften    ohne     Verwendung     solcher Hilfsstoffe herstellen, aber bei einer       wesentlich    .geringeren     Ausbeute    als bei Ver  wendung solcher Schwefel in     S-S-Bindung     enthaltender Hilfsstoffe.  



  Wenn sonach auf die gleichen Ausbeu  ten bei der     r#äbrili#ation    abgestellt wird. so  unterscheiden sich die Erzeugnisse voneinan  der.  



  Die Wirkung des Schwefels in     S-S-Bin-          dung    enthaltenden Hilfsstoffes ist offenbar  katalytischer Art, was vielleicht damit er  klärt werden kann, dass, man durch Zusatz  von gewöhnlichem Schwefel     keine    Wirkung  erhält.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Eierstellung eines Phenol- Kunstharzes, dadurch geli-ennzeichnet, dass Phenol mit Formaldehyd alkalisch in Gegen wart von Schwefel in S-S-Bindung enthal tenden Hilfsstoffen kondensiert wird. Das Endprodukt stellt ein Resol dar, d. h. ein alkohollösliches, zur Herstellung von Guss-, Pressmassen, Lachen: usw. geeignetes Harz. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Verfahren nach Patent < ansprach, cladureb gekennzeichnet, dass das molare Verhält nis von Formaldehyd zu Phenol im Fer- tigprodukt mindestens 1 : 1 beträgt. \?. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, da.ss die Kondensation in Cre.genwart alkalisch reagierender Kata- Iysatoren durchgeführt wird. ss.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, da-ssi als Schwefel in S-8- Bindung enthaltende Stoffe die Gruppe der Polysulfide verwendet wird. -1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als Schwefel in S-S- Bindung enthaltende Stoffe. die Gruppe der Polythiona.te verwendet wird.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als Schwefel in S-S- Bindung enthaltende Stoffe Verbindun gen der Alkalien verwendet werden. G. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als Schwefel in S-S- Bindung enthaltende Stoffe Verbindun gen der Erdalkalien verwendet werden. 7.
    Verfahren: nach Patentanspruch, dadurch gekennzeiehnet. dass als den Sehivefel in S - S - Bindung enthaltende Hilfsstoffe Sauerstoffe enthaltende Verbindungen ver -erudet werden. B. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeicbnet, dass den Schwefel in S-S-Bindung enthaltende Hilfsstoffe ver wendet -erden. die in Gegenwart von Phenol und Formaldehyd gebildet wur- den. 9.
    Verfahren nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 7 und 8, dadurch ge- kennzeichnet, dass sauerstoffhaltige, den Seb efel in S,S-Bindung enthaltende Hilfsstoffe verwendet werden, die in Ge genwart von Phenol und Formaldehyd ans .sehwefelhaltigen Stoffen in @eäen- wa.rt von Oxydalionsmitteln gebildet wurden. 10.
    Verfahren nach Patentanspruch und Un- tera,nsprtichen 7 bis 9, dadurch gekenn zeichnet, dass als Oxvdationsmittel für die Bildung der sauerstoffhaltigen. Schwefel in S-S-Bindung enthaltenden Hilfsstoffe ein e.hlorabgebender Stoff verwendet wurde. 11.
    Verfahren nach Patent.an.sprueh und den Unteranspriichen 7 bis 9, dadurch ge- kcanzeichnet. dass als Oxydationsmittel für die Bildung der sauerstoffhaltigen. Schwefel in S-S-Bindung enthaltenden Hilfsstoffe Hypochlorit verwendet wurde. 12.
    Verfahren nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 7 bis 9, dadurch<B>ge-</B> kennzeichnet, dass, als Oxydationsmittel für .die Bildung der sauerstoffhaltigen, Schwefel in S-S-Bindung enthaltenden Hilfsstoffe p - Toluolsulfonchloramidna- trium verwendet wurde.
    13. Verfahren. nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Kondensation derart durchgeführt wird, dass der pH- Wert im Laufe der Kondensation durch Zusatz von die, Kondensation beeinflus senden Katalysatoren verändert wird. 14.
    Verfahren nach Patentanspruch und Un teranspruch 13, .dadurch gekennzeichnet, dass. im Verlaufe der Kondensation ver schiedene Katalysatoren zugesetzt wer den. 15. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch Gekennzeichnet, dass': die Kondensation in Gegenwart von Stoffen, die die Wirkung .der Schwefel in .S-S-Bindung enthalten den .Stoffe begünstigen, durchgeführt wird. 16.
    Verfahren nach Patentanspruch und Un teranspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass als Stoffe, die die Wirkung der Schwefel in S-S-Bindung enthaltenden Stoffe begünstigen, Vulkanisationsbe- sehleuniger verwendet werden. 17.
    Verfahren nach Patentanspruch und Un- teranspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass als Stoffe, die die Wirkung der Schwefel in S-S-Bindung enthaltenden Stoffe begünstigen, wasserlösliche Vulka- nisationsbeschleuniger verwendet werden.
CH196358D 1935-05-15 1936-04-23 Verfahren zur Herstellung eines Phenol-Kunstharzes. CH196358A (de)

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