CH205829A - Verfahren zur Herstellung eines Kresol-Kunstharzes. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Kresol-Kunstharzes.

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CH205829A
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Description


  Verfahren zur Herstellung eines     IKresol-Nunstharzes.            Gegenstand    :der Erfindung     isst    ein Ver  fahren: zur     Herstellung        eines        Kresol-Kunst-          harzes,    :das sich dadurch     auszeichnet,    dass  man ein Gemisch     :der        drei        isomeren        Kresole     alkalisch mit Formaldehyd in     Gegenwart    von  Schwefel in     .S-S-Bindung    enthaltenden Hilfs  stoffen     kondensiert.     



  Die bekannten aus     Kondensationsproduk-          ten    von     Phenolen    und     Kr:esolen    mit     Aldehyd,     z. B. Formaldehyd bestehenden     Kunstharze     werden nach verschiedenen Verfahren herge  stellt.

   Das zumeist     verwendete    Verfahren zur  Herstellung von Phenol- und     Kresolharzen        ist          das        Novolackverfahren.    Nach dem     Novolack-          verfahren:

      werden Phenols oder     Kresole    sauer       kondensiert.    Man erhält so     Novolack,    der  durch     Einwirkung    von Hitze     und    Druck       nicht    weiter     verändert        wird.    Dieser     Novolack          wird        zumeist        durch        Hegamiethylentetramin    in       das        Resit        übergeführt.     



  Die nach diesem Verfahren hergestell  ten     Kresolharze        sind    als     Pressmassen    nicht         verwendbar,    da sie beim Pressen die For  men     anätzen.    überdies lassen sich solche       Kresolharze    mit     Phenolharzen    nicht beliebig  mischen, was manchmal als     Übelstand    emp  funden wird.

   Dis Ursache liegt darin, dass  die     Kresolharze    andere     Härtungsgeschwindig-          k.eiten    besitzen     als    die     Phenolharze    und ein       Nehrfaehes    der     Härtungsdauer    der reinen       Phenolharze        erfordern.    Man     kann    daher im       besten    Falle nur solche     Mischungen    von     Phe-          nolharzen        und        Kresolharzen,

          die    nur     einen     ganz geringen     Anteil    an     Kresolharzen   <B>be-</B>  sitzen,     gemeinsam    verarbeiten.  



       Es    sind auch Verfahren bekannt, bei wel  chen     Phenole    oder     Kresole        mit        Aldehyd,    z. B.  Formaldehyd alkalisch kondensiert werden       (Resölterfahren).    Bei     diesen        bekannten    Ver  fahren muss:

   aber die Kondensation in drei       Abschnitten.        durchgeführt    werden, wobei       zuerst        Resol,    dann :das     Resitol    und schliess  lich     dass        Resit    gebildet wird.     Diese    Verfahren  haben den Übelstand, dass die     Reaktion    stür-      misch, nahezu     explosionsartig    verläuft, wo  durch;

   es ausserordentlich schwierig     ist.,    die       Reaktion    in einem     bestimmten        Zeitpunkte    zur  Bildung eines     Zwischenproduktes    bestimmter       Eigenschaften    abzubrechen, also das Verfah  ren     in    seine Abschnitte zu teilen unmöglich  macht, was aber für die Herstellung von       Press-        und        Gussma.ssen    aus solchen Konden  sationsprodukten unerlässlich ist, überdies  der     stürmische        Reaktionsverlauf    auch die Ap  paratur gefährdet.

   Versucht man die Reak  tion     abzuschwächen,    z. B. durch Herab  setzung der     Alkalimenge,    so sinken     -die    Aus  beuten so stark, dass das Verfahren nicht  mehr rationell     isst.    Die nach dem     Resol-          verfahren    hergestellten     Resite    haben auch für  ,die     Lackfabrikation    den     Nachteil,        dass    sie  hoch viskos und bei gewöhnlicher Temperatur  meist hart und spröde sind,

   so dass sie zu  ihrer Lösung     verhältnismässig    grosse     Lösungs-          mittelmengen    erfordern.  



  Nachdem Verfahren der Erfindung kann  man bei     Herstellung    eines     Kresolharzes    die       Nachteile    der bekannten Verfahren bei       praktisch    quantitativer     Ausbeute        vermeiden.          Zweckmässig    ist das Arbeiten in stark     aIka-          lischer    Lösung.

   Solche in     Gegenwart    von  Schwefel in     S-S-Bin.dung    enthaltenden Hilfs  stoffen     hergestellte        Kres.alharze    haben den       Vorteil,        dass    sie allein als     Press    massen ver  arbeitet werden können, ohne die Formen an  zugreifen.

   Solche     Kresolharze    lassen sich im       Gegensatze    zu den nach den bekannten Ver  fahren hergestellten     Kresolharzen    auch in  jedem     Mischungsverhältnis    mit     Phenolharzen.,     zweckmässig mit nach dem gleichen Verfah  ren     hergestellten        Phenolharzen    vermischen  und hierauf     verarbeiten.     



  Für das     Resolverfahren    hat ein solches       T'erfahren    gemäss, .der     Erfindung    noch speziell  den     Vorteil,    dass der     Reaktionsprozess    ab  geschwächt wird bei     Aufrechterhaltung    einer  nahezu quantitativen Ausbeute.  



  Durch das Verfahren gemäss der Erfin  dung können sonach einerseits die Eigen  schaften der     Kresolharze    in bezug auf ihre       Reaktions-        und    Polymerisations@geschwindig-         keit    verändert werden,     anderseits    bietet die  ses Verfahren ein Mittel, um     Kunstharze     niedriger Viskosität sowie rasch härtende  Harze herzustellen und weiters ein Mittel,  um aus     Kresolharzen    allein als auch in be  liebigem Mischungsverhältnis mit andern       Harzen        Pressmassen    zu erhalten.  



  Das vorliegende Verfahren hat, was sich       besonders    für die Herstellung von Lacken  günstig auswirkt, den Vorteil,     dass    man Pro  dukte niederer Viskosität erhalten kann, wo  durch man mit sehr geringen Lösungsmittel  mengen zur     Lösung        des        Harzes    auskommen  kann.     Diese    niedrige Viskosität hat für die       Herstellung    von     Gussharzen    noch den beson  deren     Vorteil,    dass rasch härtende. aber leicht,       giessbare    Harze erhältlich sind.  



  Das Verfahren gemäss der Erfindung  wird in der     Weise    ausgeführt, dass man ein  Gemisch der drei     isomeren        Kresole    mit Form  aldehyd in     Gegenwart    von Schwefel in     S-S-          Bindung    enthaltenden Hilfsstoffen alkalisch  kondensiert,     wobei    die     Kondensation    mit oder  ohne Katalysatoren durchgeführt werden  kann.

   Das Arbeiten mit '.Katalysatoren, wo  bei nicht nur die die Aufnahme von     Schwe-          fellaus,        S-S-Bindung    begünstigenden Katalysa  toren, sondern auch die sonst üblichen, die       Kondensation    begünstigenden Katalysatoren       angewendet    werden können,     bietet    ein     Mittel,     um die     Polymerisationageschwindigkeit        resp.          Kondensationsgeschwindigkeit    zu beeinflus  sen.

       Das    Verfahren kann auch in der Weise  durchgeführt werden, dass im Verlaufe -der       Kondensation    die Zusatzmenge der üblichen,  die     Kondensation        beeinflussenden    Katalysa  toren,     geändert    wird, wobei aber im Verlaufe  des Verfahrens     ,jedesmal    wahlweise     andere     die Kondensation     beeinflussende    Katalysa  toren     verwendet        "verden    können.  



  Bei einer zweckmässigen Ausführungs  form des Verfahrens wird ein Gemisch der  drei     isomeren    K     resole    mit Formaldehyd bei  einem     molaren    Verhältnis von Aldehyd zu       Kresol    im Fertigprodukt von mindestens 1 :

  1,       zweckmässig    aber bei einem grösseren Verhält  nis     kondensiert.         Bei der     Durchführung        des        Verfahrens     kann     ein    Teil des     Formaldehyds    auch     erst     während der     Kondensation        zugesetzt    werden.  



       Vorteilhaft        ist    die     Verwendung    von Poly  sulfiden,     rossbesondere    der     Alkalien.    und     Erd-          alkalien    als     Stoffe,    die den Schwefel in     S-S-          bindung        enthalten.    Man kann aber auch mit  sauerstoffhaltigen Stoffen arbeiten, die  Schwefel in     S-S-Bindung    enthalten.

   Diese  Schwefel in     S-S-Bindung        enthaltendenStoffe     können     entweder    als solche zugesetzt werden  oder     man,    kann sich .sie im     Reaktionsgemisch     bilden. So z.

   B. kann man solche     sauerstoff-          haltige    Stoffe, wie     Polythionate    aus     schwefel-          h.altigen    Stoffen in     Gegenwart    von     Ogyda-          tionsmitLln        bilden.        Geeignete        0xydation.s-          mittel    sind     beispielsweise    Chlor abgebende  Stoffe, z.

   B.     p-T'oluolsulfonchloramidnatrium,          Natriumhypoehlorit,        ferner        Persulfate    und       dergl.     



  Die     Reaktionsgeschwindigkeit    kann durch  Zusatz der     üblichen.    die     Kondensation    be  einflussenden Katalysatoren, z. B.     alkalisch          reagieren &     Stoffe,     beeinflusst    werden.  



  Als die Aufnahme von Schwefel aus     S-,S-          Bindung        begünstigende        Katalysatoren    kön  nen alle in der     Kautschukfabrikation    als     Vul-          kanisationsbeschleuniger    wirksamen Stoffe       verwendet    werden, z. B. ;die Verbindungen  der     Erdalkalien    und     besonders,die    als     Ultra,          hesahleuniger        bezeichneten.        Vulkanisations-          beschleuniger,    wie z.

   B.     die        Dithiosäuren,          Xanthogensäuren        usf.        und:        derenSalze,    zweck  mässig wasserlösliche und     wasserlöslich    ge  machte     Vulkanisationsheschleuniger.     



       D'as        Kondensationsprodukt        kann    während  der     Kondtensation    (z. B. im Vakuum) oder  auch     nach    beendeter     Kondensation    von dem       anhaftenden:    Wasser befreit wenden.

   Je nach  der     angewandten    Menge des üblichen, die       Kondensation    beeinflussenden     Katalysators          richtet    sich -die     Viskosität    des     Produktes.    Es  ist zweckmässig, diese     Katalysatormenge    so  zu     bestimmen,

          da8        unter        Aufrechterhaltung     einer möglichst     quantitativen        Ausbeute    ein  Harz von möglichst     niedriger    Viskosität und  mit guten     Härtungseigenschaften        erhalten     wird.

      Das so     hergestellte    Harz kann entweder  als     solches        vergossen,    in     Lösungsmittel    gelöst  oder aber     zusammen    mit Füllmaterialien, ge  gebenenfalls     unter        Zusatz    von     Katalysatören          verpresst        werden.     



  Die Schwefel     in.        S-S-Bindung    enthalten       den:        Stoffe    haben bei dem Verfahren     gemäss     der     vorliegenden    Erfindung die Wirkung, die       Kondensation    des Phenols und der     Kresole     mit dem     Formaldehyd:

      .gleichmässig zu     ge-          stalten,        Idas    heisst einen     gleichmässigen    Reak  tionsverlauf zu     gewährleisten,,    wodurch es       einerseits    ermöglicht ist, die     Kondensation    bei  jeder     Zwischenstufe    (z.

   B. beider     @Res@olstufe)          unter    Erhalt     eines        einheitlichen    Produktes zu       unterbrechen    und anderseits eine höhere       quantitative    Ausbeute zu erhalten     (90%    und  mehr).

   Was die     chemische        Reaktion    dieser       ,Stoffe    mit dem     Ph-enol-Kresol-Formaldehyd:          Kondensat        betrifft,    so kann darüber     nichts          ausgesagt    werden, da     derartig        komplizierte          Stoffe        wie    die     Kunstharze    einer     Struktur-.          analys,e    nicht zugänglich sind.

   Fest     steht        1e-        -          diglich,        -dass!    die     Schwefel        in        S-:S-Bindung     enthaltenden     Stoffe    die Eigenschaft des End  produktes nicht     wesentlich        beeinflussen,        son-          dern        vielmehr    wesentlich nur Anteil an .der       Führung    der Kondensation nehmen, bei der  sie     ähnlich    wie     Katalysatoren:

          wirken.     



  Die den Schwefel     in        S-S-Bindung        ent-          haltenden        Stoffe        treten    offenbar nicht als       solche        in.    das Kunstharz ein, sondern es wird       aus    dieser     Verbindung    Schwefel     abgespalten     und an das     Kunstharz        angelagert.    Nach der       Kondensation        ist    sonach der Schwefel     in          S-,

  S-Bindnmg        enthaltende    Stoff     nicht    mehr  vorhanden.  



  Es     tritt    also     nicht    der den     Schwefel    in       S-S-Bindung        enthaltende    Hilfsstoff     in    das       Kunsüärz    ein, sondern     das        Kunstharz    nimmt  den Schwefel dieses Stoffes auf,     unter    Zer  setzung des     Hilfsstoffes,    wobei aber die  Menge des     aufgenommenen,Schwefels    so klein       ist,

          dass    eine     stöchiometrische        Umsetzung    zwi  schen dem     Hilfsstoff    und     dein        Kunstharz          nicht        ängenommee    werden     kann.     



  Die Eigenschaften     igensohaften    des nach dem     Verfah-          ren    gemäss der     Anmeldung        hergestellten         Kunstharzes sind verschieden von solchen  Kunstharzen, die ohne Vermittlung solcher  Hilfsstoffe in     S-S-Bindung    hergestellt wor  den sind.  



       Ausf        ührungsbeispiele:     1. 80 kg     technisches        Kresol        (je    33       ortho-,        meta-    und     para        Kresol    enthaltend)  werden mit 5 kg     Natriumpolysulfid    versetzt,  dann 83 kg     technischer    Formaldehyd zu  gegeben und     erwärmt.    Nach     beendeter    Reak  tion wird das     Wasser    im Vakuum abgetrie  ben.

   Das so     erhaltene    sehr gut giessfähige  Harz     wird    mit den üblichen Zusätzen ver  sehen in Formen gegessen und durch entspre  chende     Hitzeeinwirkung        gehärtet.     



  Ausbeute     ca..    100 kg.  



  2. 80 kg technisches     Kresal    werden mit  8-3 kg     technischem    Formaldehyd vermischt,  6 kg     Natriumpolysulfid    und 150 g     xantho-          gensaures-Kalium    zugesetzt und     unter    Rück  fluss bis zu dem gewünschten     Kondensations-          grad.    gekocht. Das so gewonnene Harz wird  dann mehrmals mit Wasser gewaschen und  das so     eingeschlossene    Wasser im Vakuum       abdestilliert.     



  Es werden so     ca..    102 kg eines sehr Wei  chen Harzes gewonnen,     das    in der üblichen  Weise mit     Füllstoff    und Zusatzstoffen auf  eine allen Anforderungen entsprechende       Schnellpressmasse    verarbeitet     wird.     



  3. 80 kg     technisches        Kresol    werden in  80 kg technischem Formaldehyd gelöst, dann  6 kg     Bariumpolysulfid    zugesetzt und     unter          Rückflussgekocht.     



  Die Weiterverarbeitung des Harzes er  folgt     nach        Beispiel    2.  



  4. 80 kg technisches     Kresol    werden mit  80     technischem    Formaldehyd,     ferner    3 kg       Natriumtetrathionat    und 100 g     xanthogen-          saurem-Kalium    versetzt und unter     Rückfluss     gekocht     bis    der gewünschte     Kondensations-          grad    erreicht ist. Nach     Abdestillieren    des       Waemers        wird    das<I>sehr</I> niedere     viskose    Harz  (ca. 108 kg) in einem     Lösungsmittel,    z. B.

    Alkohol, gelöst, gegebenenfalls mit den übli  chen     Weichmachungsmitteln    und Farbe     etc.     versetzt und so auf     Lacke    verarbeitet, die als    Warm- und Kalt-Lacke     verwendet    werden  können.  



       a.        8@0    kg     technisches        Kresol    werden mit  83 kg technischem Formaldehyd, 2,5 kg Na  <B>23</B> und 1 kg     p-toluolsulfochlor-          amidnatrium    versetzt, sodann bis zu dem ge  wünschten Kondensationsgrad gekocht.  



  Die Weiterverarbeitung des gewonnenen  Harzes (ca. 104 kg) kann nach Beispiel 1 und  erfolgen.  



  6. 80 kg technisches     Kresol    werden mit  80 kg     technischem    Formaldehyd, 4 kg     Na-          triumpoly6ulfi@d,    50 g     Thiuramidsulfi,d    und  0,25 kg     Natriumhydroxyd    versetzt und bis  zu dem zweckentsprechenden Kondensations  grad gekocht.  



  Das erhaltene Harz     (ca..        10:i    kg)     wird     nach Beispiel 1 bis 5 weiter     verarbeitet.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung eines Kresol- Kunst.harzes, dadurch gekennzeichnet, da-ss man ein Gemisch der drei isomeren Kresole alkalisch mit Formaldehyd in Gegenwart von Schwefel in S-S-Bindung enthaltenden Hilfs stoffen kondensiert. Das Reaktionsprodukt stellt ein Resol dar, das heisst ein in Alkohol löslische.s. zur Herstellung von Guss-, Press- massen,
    Lacken usw. geeignetes giessbares Harz. UNTERANSPRüCHE: 1. Verfahren nach Patentanspruch zur Her stellung von härtbaren Kunstharzen, da durch gekennzeichnet, dass das molare Verhältnis von Formaldehyd zu Kresol im Fertigprodukt mindestens 1 : 1 ist. 2. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet. da.ss die Kondensation in Gegenwart von die. Kondensation be günstigenden Katalysatoren durchgeführt wird.. 3.
    Verfahren nach Patentanspruch und Un teranspruch ?, dadurch gekennzeichnet, dass die, Kondensation in Gegenwart von an sieh alkalisch reagierenden Stoffen als Katalysatoren durchgeführt wird. 4. Verfahren nach Patentan:.spruch, dadurch gekennzeichnet. da.ss als Schwefel in S-S- Bindung enthaltende Stoffe :die Gruppe der Polysulfide verwendet wird.
    5. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als Schwefel in S-S- Bindung enthaltende Stoffe die Gruppe der Polythionate verwendet wird. 6. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als .Schwefel in S-S- Bsndung enthaltende Stoffe Verbindun gen der Alkalien. verwendet werden. 7.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ,gekennzeichnet, ,dass als Schwefel in S-S- Bindung enthaltende Stoffe Verbindun gen der Erdalkalien verwendet werden. B. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als den Schwefel in S - S - Bindung enthaltende Hilfsstoffe Sauerstoff enthaltende Verbindungen ver wendet werden. 9.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass den Schwefel in S-S- Bindung enthaltenden Hilfsstoffe ver wendet werden, die in Gegenwart von Phenol und Formaldehyd gebildet wur- den. 10.
    Verfahren nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 8 und 9, dadurch ge- kennzeichnet, @dass sauerstoffhaltige den Schwefel in .S-S-Bindung :enthaltende Hilfsstoffe verwendet werden, die in Gegenwart von Phenol und Formaldehyd aus schwefelhaltigen Stoffen in Gegen wart von Oxydationsmitteln gebildet wurden. 11.
    Verfahren nach Patentanspruch und Lln- teransprüchen 8 bis 10, dadurch gekenn zeichnet, .dass als Oxydationsmittel für die Bildung der sauerstoffhaltigen, Schwefel in S,S-Bil.dung enthaltenden Hilfsstoffe ein chlorabgebender Stoff verwendet wurde. 12.
    Verfahren nach Patentanspruch und :gen Unteransprüchen 8 bis 10, dadurch ge- kennzeichnet, dass als Oxydationsmittel für die Bildung der sauerstoffhaltigen, Schw=efel in S-S-Bindung enthaltenden Hilfsstoffe Hypochlorit verwendet wurde. 13.
    Verfahren nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 8 bis 10, dadurch ge- kennzeichnet, dass als Oxydationsmittel für die Bildung der sauerstoffhaltigen, Schwefel in S-S-Bindung enthaltenden Hilfsstoffe p - Toluolsulf onchloramidna- trium verwendet wurde. 14.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Kondensation derart durchgeführt wird, dass der PH Wert im Laufe der Kondensation durch Zusatz von ,die Kondensation beeinflus- senden Katalysatoren verändert wird. 15. Verfahren nach Patentanspruch und Un teranspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass im Verlaufe :der Kondensation ver schiedene Katalysatoren zugesetzt wer den. 16.
    Verfahren nach Patentanspruch, .dadurch gekennzeichnet, :dass die Kondensation in Gegenwart von die Aufnahme von Schwefel aus Schwefel in S-S-Bindung enthaltenden Stoffen begünstigenden Ka- talysat.oren durchgeführt wird. 17.
    Verfahren nach Patentanspruch und Un teranspruch 16, dadurch ,gekennzeichnet, dass als Katalysatoren Vulkanisations- beschleuniger verwendet werden. 18. Verfahren nach Patentanspruch und Un teranspruch 16., dadurch gekennzeichnet, dass als Katalysatoren wasserlösliche Vulkanisations.besehleuniger verwendet werden.
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