CH196548A - Verfahren zur Darstellung eines Keto-cyclopentano-dimethyl-tetradekahydro-phenanthrols. - Google Patents

Verfahren zur Darstellung eines Keto-cyclopentano-dimethyl-tetradekahydro-phenanthrols.

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CH196548A
CH196548A CH196548DA CH196548A CH 196548 A CH196548 A CH 196548A CH 196548D A CH196548D A CH 196548DA CH 196548 A CH196548 A CH 196548A
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Schering-Kahlbaum A G
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Schering Kahlbaum Ag
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  Verfahren zur Darstellung eines     ILeto-cyclopentano-dimethyl-          tetradekaliydro-phenanthrols.            Gegenstand    vorliegenden Patentes ist ein  Verfahren zur Darstellung     eines    Beta  cyclopentano--dimethyl-tetra:

  d.ekahydro-phen  anthrols, das dadurch     gekennzeichnet    ist,       dass,    man auf eine     Verbindung,    welche sich  vom     Pregnanol-3,-on-2'0    dadurch     ableitet,    dass  sie an Stelle der     Hydroxylgruppe    in     3-,Stel-          lung    eine durch Hydrolyse in die     Hydroxyl-          gruppe        überführbare    Gruppe, z.

       B.    eine       Ester-    oder Äthergruppe oder Halogen be  sitzt, eine     metallorganische    Verbindung ein  wirken     lässt,    das so erhaltene     Reaktionspro-          dukt    mit einem wasserhaltigen     Agenz    zer  setzt, aus dem erhaltenen tertiären Alko  hol Wasser     abspaltet,

      die dabei erhaltene       ungesäMigfie    Verbindung durch Einwirkung       eines        Oxydationsmittels    an der Kohlenstoff  Kohlenstoff-Doppelbindung unter Ausbil  dung     einer        Ket        bo-ruppe        spaltet    und hierauf       dien        Hydroxylgruppe    in     3-Stellung    wieder       herstellt.     



  Man kann die Wasserabspaltung vorteil  haft durch physikalische Methoden, z.     B,       durch Erhitzen des     Dialkohols    im Hoch  vakuum bewirken. Das gleiche     Ergebnis          kann    aber auch mit chemischen Mitteln,  z. B. durch Erhitzendes     Dialkohols    mit was  serfreiem Kupfersulfat oder     dergl.,    erzielt  werden.  



  Als metallorganische Verbindung eignet  sich vorzugsweise eine     Magnesium-Organo-          halogenverbindung,    während     man    als     Oxy-          dationsmittel        vorzugsweise    Ozon     verwendet.     



  Das Verfahren     .gestattet    auf     syntheti-          schem    Wege, d. h. unabhängig vom     Harn     und     andern        Ausigangsmaterialien,    die männ  liche     Sexualhormone    enthalten, zu einem  Produkt zu     gelangen,        das    zur Herstellung  von     Präpara=ten    mit     Keimdrüsenhormonwir-          kung        Verwendung    finden soll.  



  Das     erhaltene        Keto-cyclopentano-dime-          thyl-tetradekahydro-phenanthrol,        das        soge-          nannte        3-Oxyätiocholanon-17    ist in der  Literatur bereits beschrieben     (vergl.    z. B.       Helv.    *im.

   Acta     Bd.    17, 1934,     S.        19#9i6).         <I>Beispiel:</I>  1 g     @-        @cetyl-pregnanol-(3)-oii-(?@))    wird  in 50 cm.:'     3tlier        gelöst,    die     Lösung    einer Lö  sung von     0,

  8    g     Magnesium        Und    1.8 g     Methy        1-          jodid    in     G    ein'' Äther     zugefügt    und das     Re-          aktionsgemiscli    3 Stunden erhitzt. Hierauf  wird das     Lösungtmit-tel        ahdestilliert    und der       Rückstand    weitere     .3    Stunden auf dem Was  serbad     erwärmt,    Eis und verdünnte Schwe  felsäure hinzugegeben und     finit.    Äther extra  hiert.

   Nach     Verdampfen    des Äthers und  V     erseifung    erhält man in Form eines schwer  löslichen kristallinen     Niederschlages    einen  tertiären Alkohol. Die     Ausbeute        beträgt          etw=a    0,53 g.  



  Kocht man dieses Produkt     21''i    Stunden  in     Eisessiglösung    und erhitzt es     schliesslich           -ährend    15 Minuten mit     Essigsäureanhyd-          rid,    so wird     IÄ'asser    abgespalten. Nach Ver  dampfen des     Anhydrids    wird     das    Reaktions  produkt mehrmals aus     verdünntem    Alkohol       umkristallisiert,    wobei man das     Acetat    des       ungesättigten    Alkohols erhält.  



  125     in.-    des     Aoetatec,         -erden    in 1 0 ein'  Chloroform gelöst. und unter     Eiskühlung     mit Ozon behandelt. Die Lösung des     Ozonids     wird eine halbe Stunde mit 1.5 ein" Wasser  zum Sieden erhitzt. Nach Verdampfen des  Chloroforms bleibt ein kristalliner     Rück-          stand    zurück. der nach wiederholtem 11m  kristallisieren ans Methanol rein ist..     Die          Ausheute    beträgt etwa. 1.10 mg.  



  Das     Acetat    wird durch     lialhstiindiges    Er  hitzen mit dreifach normaler     methylalkoholi-          scher        KOH-Lösung    verseift. Der     Ketonalko-          hol    der Formel     Cl"H.;"O@    wird nach Ansäuern  der V     erseifungslösung    durch     Wasserzusatz     ausgefällt.     Beim        Umkrista.llisieren    aus ver  dünntem     Alkohol    erhält man das Produkt in       einer        Ausbeute    von ungefähr<B>75</B> mg.

Claims (1)

  1. PATEN TAN SPRUCII Verfahren zur Darstellung Cities Keto- cyclopenta-no-@ditnetliyl-tetradeka.liydro- phen anthrols, dadurch gekennzeichnet, da.ss man auf eine Verbindung, -elche sich vom Pregna.nol-3':
    on-20 dadurch ableitet, da.ss sie an Stelle der Hydroxylgruppe in 3-Stellung eine durch Hydrolyse in die Hydroxylgruppe überführbare Gruppe besitzt, eine metall- organische Verbindung einwirken lässt, das so erhaltene Reaktionsprodukt mit einem wasserhaltigen Agenz zersetzt,
    aus dem er- hal1eiien terti < üren Alkohol Wasser abspaltet, die dabei erhaltene ungesättigte Verbindung durch Ein -irkung eines Oxydationsmittel an der Kohlenstoff-Kohletistoff-Doppelhin- dung unter Ausbildung einer Ketogruppe spaltet und hierauf die Hydroxylgruppe in 3-Stellting wieder herstellt. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1.
    Verfahren nach Patentansprucb, dadurch ,;gekennzeichnet, dass man als inetall- organische Verbindung eine Magnesium- organohalogenverbindung verwendet. 2. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch @,nehennzeichnet, dass man zur Wasserab spaltung physikalische Methoden verwen det. 3. Verfa.hreii nach Patentanspruch und Un teranspruch 2, dadurch gekennzeichnet.
    dass man die Wasserabspaltung durch Er liitzen des sekundärtertiären Alkohols im. Hochvakuum bewirkt. 4. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man zur Wasserab spaltung chemische Methoden verwendet.. 5. Verfahren nach Pa,tenta.nsprueli und Un teranspruch 4, dadurch Crekennzeichnet, dass man die Wasserabspaltung durch Er hitzen des sekundärtertiären Alkohols nlit wasserfreiem Kupfersulfat bewirkt.
    f,. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet,, dass man als Oxydations mittel Ozon verwendet..
CH196548D 1934-08-23 1935-08-21 Verfahren zur Darstellung eines Keto-cyclopentano-dimethyl-tetradekahydro-phenanthrols. CH196548A (de)

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