CH196757A - Einrichtung zum Erhöhen des Druckes von Verbrennungsgasen durch Erniedrigung ihrer Temperatur und Strömungsgeschwindigkeit. - Google Patents

Einrichtung zum Erhöhen des Druckes von Verbrennungsgasen durch Erniedrigung ihrer Temperatur und Strömungsgeschwindigkeit.

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CH196757A
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Fritz Kuphal
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  Einrichtung zum Erhöhen des Druckes von Verbrennungsgasen durch Erniedrigung  ihrer Temperatur und Strömungsgeschwindigkeit.    Die Erfindung betrifft eine Einrichtung,  um     Verbrennungsgase    von niedrigem Druck,  jedoch hoher Temperatur und Geschwindig  keit durch Mischung mit einem strömenden       Kühlmittel    auf höheren Druck und niedri  gere Temperatur und Geschwindigkeit, ins  besondere zwecks Verwendung in Gas  turbinen, zu bringen.  



  Um die     Verbrennungsgase        abzukühlen     und sie so für die Ausnutzung in Gas  turbinen     verwendungsfähig    zu machen, ist  es bekannt, sie durch Einspritzen eines gas  förmigen oder flüssigen Kühlmittels zu  kühlen. Es wurde jedoch auf diese Weise  nur eine Abkühlung der Verbrennungsgase  erreicht, ohne dass es gelang, gleichzeitig den  Druck der Gase heraufzusetzen, obwohl das       Kühlmittel    an und für sich durch die Er  wärmung eine beträchtliche Volumenvergrö  sserung     erfuhr.     



  Für die     Übertragung    eines Teils der  Wärme der     Verbrennungsgase    auf das Kühl-    mittel ist an und für sich eine     gewisse    Zeit       notwendig,    der je nach der     Geschwindigkeit     das Gasstromes ein gewisser Weg entspricht.  Bei den     bekannten    Vorrichtungen ergab  sich auf Grund dieses für die     Übertragung     der Wärme     auf    das Kühlmittel notwendigen  Reaktionsweges ein derart grosses Volumen,  dass die durch die Erwärmung des Kühl  mittels bedingte Volumensteigerung keine  nennenswerte Drucksteigerung des Gemisches  zur Folge hatte.  



  Erfindungsgemäss werden die erwähnten  Unzulänglichkeiten dadurch behoben, dass       eine        Umwandlungsscheibe    drehbar angeord  net ist, auf deren eine Fläche das     min-          destens    schon teilweise verbrannte Brenn  stoff-Luftgemisch durch mindestens eine  Düse so aufgeblasen wird, dass die     Bewe-          gungsrichtung    des Gemisches an der Stelle,  an der es auf die Fläche auftrifft,     im    we  sentlichen     tangential    zur     Bewegungsrichtung     dieser Stelle     verläuft,        und    ferner dadurch,

        dass das strömende     Kühlmittel    dem Gasstrom  spätestens kurz nach seinem Auftreffen auf  die     Umwandlungsseheibe    zugesetzt wird.  



  Grundsätzlich kann ,jedes strömende, gas  förmige oder flüssige Mittel als     1iiihlmittel     Verwendung finden: zweckmässig wird aber  zu diesem Zwecke Luft, Wasser oder Wasser  dampf verwendet.  



       Dank.    der erfindungsgemässen Einrieb  tun- steht auf verhältnismässig     geringem     Raum genügend Zeit für die     Überführung     eines Teils der Wärme des Gasstrahls auf  das Kühlmittel zur Verfügung. In dem  Masse, wie das Kühlmittel Wärme aus den  Verbrennungsgasen aufnimmt. wird sich sein  Volumen erhöhen.

   Diese Volumensteigerung  ist besonders gross bei der Verwendung  einer Flüssigkeit (Wasser) als Kühlmittel:  demnach ist hier auch eine entsprechend  starke     Druckzunahme    zu     erwarten.    Diesem  Vorteil steht allerdings als Nachteil gegen  über,     da.ss    die     Verdampfungswärme    einer  Flüssigkeit verhältnismässig gross ist: aus die  sem Grunde ergibt sieh eine bessere     Wärme-          ausniitzung    bei der Verwendung eines Gases,  insbesondere von Luft, als Kühlmittel.  



  Die beiliegende Zeichnung zeigt zwei  Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegen  standes in vereinfachter Darstellung     und     eine Variante des einen Beispiels, und zwar  zeigen       Fig.    1 einen Längsschnitt durch das erste  Ausführungsbeispiel, bei dem eine Flüssig  keit, z. B.

   Wasser, als Kühlmittel benutzt  wird,       Fig.    2 eine zugehörige Stirnansicht,       Fig.    3 einen Längsschnitt durch das an  dere Ausführungsbeispiel, bei dem Luft als  Kühlmittel benutzt wird,       Fig.    4 eine zugehörige Teilansicht in  Richtung der Achse der     Umwandlungs-          scheibe,          Fig.    5 ein zugehöriges Steuerventil, von  vorn gesehen;       Fig.    6 einen Schnitt durch dieses Steuer  ventil nach der Linie     VI-VI    der     Fig.    5 ;

         Fig.    7 stellt einen Längsschnitt durch  eine Variante des zweiten Ausführungs-         beispiels    dar, in welcher insbesondere das  Steuerventil genauer dargestellt ist als in       Fig.    3.  



  Einander entsprechende Teile sind in  allen Figuren mit gleichen Bezugszeichen  versehen.  



  Bei der Ausführungsform nach     Fig.    1  und 2 wird der auf irgend eine Weise zer  stäubte Brennstoff durch die     Pumpvorrieh-          tung    1 zusammen mit einem Teil der Ver  brennungsluft unter Druck gesetzt. Das Ven  til 48 regelt den Austritt dieses Brennstoff  luftgemisches in die Leitung 2, durch die es  einer Mischkammer 3 zuströmt. Der Ge  mischstrom reisst hierbei auf bekannte Weise  den Rest der Verbrennungsluft mit sich. In  der Mischkammer entzündet sich der Brenn  stoff entweder durch die Eigenwärme des  Gemisches oder mit Hilfe einer Zündvorrich  tung.

   Das heisse, mindestens schon teilweise  verbrannte     Brennstoffluftgemisch    strömt  nunmehr unter     Umsetzung        eines    Teils ihres  Druckes in hohe Geschwindigkeit. durch die  Leitung 4 und die Düse 11 auf die Ober  fläche der     Umwandlungsseheibe    5.

   Der Ein  fachheit halber ist nur eine derartige Düsen  vorrichtung dargestellt; im allgemeinen  wird es sich jedoch empfehlen, einer Um  wandlungsseheibe mehrere Düsenvorrichtun  gen beizuordnen, und zwar vorteilhaft so,       da,ss    sie gleichmässig über den Umfang der  Scheibe in gleichem Abstand von der Dreh  achse verteilt und voneinander unabhängig  sind, indem für jede Düse eine eigene Pump  vorrichtung mit einer Mischkammer und den  hierzu gehörigen Teilen vorgesehen     isst.    Die  Zündung und Verbrennung in den einzelnen       Iliischkammern    der einzelnen Düsen     wird     nacheinander     bewirkt.    Eine derartige An  ordnung ist denn auch in der nachstehenden  Darlegung angenommen.  



  Die     Umwandlungsscheibe    5 ist in dem  Bereiche, wo der Verbrennungsstrahl auf sie  auftritt, mit einer eine rauhe Oberfläche be  sitzenden Ringscheibe 6, z. B. aus     Karbo-          rundum,    bewehrt. Der durch Drehzapfen 8  gebildete     achsiale    Teil der     Umwandlungs-          scheibe    5 ist in den Stirnwänden des Ge-           häuses    9 frei drehbar gelagert und mit einer  zentrischen, aber nicht durchgehenden  Längsbohrung 10 versehen, die mit einem in  der Nabe der einen Stirnwand des Gehäuses  ausgesparten Raum 14' in     Verbindung    steht,  in welchen eine Leitung 14 für die Zufüh  rung des Kühlmittels mündet.

   Annähernd  in dem radialen Abstand von der Drehachse,  in welchem gemäss     Fig.    2 die     Verbrennungs-          gasdüse    11     bezw.    eine Anzahl solcher Düsen  angeordnet ist, sind in der     Umwandlungs-          scheibe    auf ihrer diesen zugekehrten Stirn  seite an den     Stellen    12 mehrere (nicht dar  gestellte) Düsen angeordnet, die durch im  wesentlichen radial verlaufende Bohrungen  13 mit der erwähnten     Achsialbohrung    10 in       Verbindung    stehen.  



  Die     Umwandlungsscheibe    5 wird durch  die auf sie auftreffenden Gasstrahlen der  Düse     bezw.    der Düsen 11 in schnelle Um  drehung versetzt, da die Gasstrahlen an den  Stellen 12, an denen sie auf die Scheibe 5  auftreffen, im wesentlichen     tangential    zur       Bewegungsrichtung    dieser Stellen verlaufen.  Die durch die     Bohrung    10 zuströmende Kühl  flüssigkeit wird infolge der Fliehkraft durch  die Kanäle 13 nach aussen geschleudert, dabei  unter Druck gesetzt und dadurch in den  Gasstrom der Düsen 11 gespritzt, spätestens  kurz nach dessen Auftreffen auf die Scheibe  5.

   Die Kühlflüssigkeit wird hierbei durch       Wärmeaufnahme    aus dem Gasstrom ver  dampft, worauf das aus dem Gas und dem  Dampf bestehende Gemisch in spiraligen  Wegen nach aussen geführt und hier infolge  der Volumenvergrösserung des Kühlmittels  und des Brennstoffes auf die beschriebene  Weise, bei gleichzeitiger Erniedrigung seiner  Temperatur, unter erhöhten Druck gesetzt  wird.  



  Auf dem Aussenumfang der Umwand  lungsscheibe 5 und der äusseren Ringfläche  ihrer den Düsen (11, 12) abgekehrten Stirn  seite sind     Schaufeln    15 vorgesehen, die hier  ähnlich den Schaufeln eines Turbokompres  sors angeordnet     sind.    Da die Schaufeln  jedoch nicht die Aufgabe haben, das Gas zu  verdichten, ist es auch möglich, sie auf irgend    eine andere Weise auszubilden; beispiels  weise können sie rein radial angeordnet sein.  



  Bei der vorstehend angenommenen Ver  wendung einer Flüssigkeit als Kühlmittel  besteht die für die Ausnutzung in einer Tur  bine zur Verfügung stehende Gasmenge aus  einem Gemisch von Verbrennungsgas und  mehr oder     weniger    überhitztem Flüssigkeits  dampf. Die Ausnutzung eines derartigen  Gemisches in einer Gasturbine ist nur mit  beschränktem Wirkungsgrad möglich. Wenn  man hinter eine ein derartiges Gemisch aus  nutzende     Gasturbine    einen Kondensator  schaltet und     demnach    die Gasturbine auf  Unterdruck arbeiten     lässt,    ist eine sehr grosse  Arbeit notwendig, um das Verbrennungsgas  von dem     gondensatorunterdruck    auf den  atmosphärischen Druck zu pumpen.

   Wenn  anderseits dieser Turbine kein Kondensator  nachgeschaltet wird, kann der in dem Gas  gemisch enthaltene Flüssigkeitsdampf nur  mit sehr     schlechtem    Wirkungsgrad aus  genutzt werden.  



  Dieser Nachteil kann dadurch vermieden  werden, dass das mit Hilfe der Umwand  lungsscheibe 5 verdichtete Gemisch durch die  Schaufeln 15 von der Scheibe 5 weiter mit  genommen     wird.    Infolge der     Fliehkra.ft-          wirkung    scheiden sich dann die Bestandteile  des Gasgemisches voneinander, so dass der  schwerere Stoff sich am Aussenumfang des  Gehäuses 9, der leichtere mehr nach der     Mitte     zu     sammelt.    Viele     Brennstoffe    haben be  kanntlich einen gewissen Gehalt an Schwefel,  so dass beim     Verbrennen    Schwefeldioxyd  (S02) entsteht.

   Bei Gegenwart von Wasser  dampf wird dann in dem bei Unterschrei  tung des Taupunktes entstehenden Konden  sat des Wasserdampfes das Schwefeldioxyd  gelöst, worauf sich schweflige Säure     (HZS03)     bildet. Die vorhin erwähnte     Trennung    des       Kühlflüssigkeitsdampfes    vom Gas hat also,  bei     Verwendung    von Wasser als Kühlflüs  sigkeit, den weiteren     Vorteil,    dass sich bei  der     Herabexpansion    der Gase     in    einer     Tur-          bine    keine schweflige Säure bilden kann,  durch welche die     Turbinenschaufeln,

      der      Kondensator und andere Teile zerstört wür  den.  



  In dem Gehäuse<B>9</B>, in dem die     I        mwa.nd-          lungsscheibe    5 angeordnet ist, herrscht im  wesentlichen der sich durch die     Umwandlung     ergebende Druck, der nur auf     Grund    der       Fliehkraftwirkung    von der Drehachse an  nach aussen etwas zunimmt. Dieser Druck  unterschied hängt von dem spezifischen Ge  wicht des Gasgemisches ab und ist deshalb  im allgemeinen nur gering.

   Um die Tren  nung des Flüssigkeitsdampfes von dem Ver  brennungsgas zu verbessern, kann die     Dreh-          geschss-indigkeit    der     U        mssandlungsseheibe    5  auf nicht dargestellte Weise noch dadurch  erhöht werden. dass die Scheibe 5 von aussen  her, beispielsweise durch einen     -Motor    oder       dergl.,    angetrieben wird.  



  Die beiden so voneinander geschiedenen  Bestandteile des Gemisches können über die  Austrittsöffnungen 16 und<B>11</B> zwei ver  schiedenen Turbinen zugeleitet werden. Die       Austrittsöffnungen    16 liegen etwa am Au  ssenumfang der     Umw        andlungsscheibe    5. wäh  rend der Kreis, auf dem die     Austrittsöffnim-          gen    17 angeordnet sind, etwa. gleich dem       Kreis    ist, auf     -welchem    die     innern    Enden  der Schaufeln 15 liegen. Es empfiehlt sich.

    die Austrittsöffnungen 16 noch etwas von       ciem    äussern Umfang des Innenraumes des  Gehäuses 9     a.bzuriicken.    um zu vermeiden,  dass     Brennstoffriiekstä.nde    oder Wasserstaub  durch die Austrittsöffnungen 16 treten und  das Schaufelwerk der einen     Turbine    be  schädigen können. Daher ist es auch vorteil  haft. am     äussern    Umfang des Innenraumes  des Gehäuses 9     Filter    oder     dergl.    vorzusehen,  wo sich die     ausgeschleuderten    festen oder  flüssigen Teile (Brennstoffrückstände) des  Gasgemisches fangen können.

   Das Gehäuse  9 ist     zweckmässigerweise    mit einem Mantel  18 derart versehen, dass Kühlräume 19 ent  stehen, durch die irgendein Kühlmittel, bei  spielsweise Wasser oder Luft, strömen kann.  



  Ein Mangel bekannter Vorrichtungen be  steht darin,     da.ss    bei der     -Mischung    eines Gas  stromes mit einem Kühlmittel in beträcht  lichem Masse     zwischen    den einzelnen Teil-         eben    Stösse     auftreten,    die die Strömungs  geschwindigkeit zwar     vermindern;    die Ver  minderung dieser Geschwindigkeit wird je  doch nicht in Druck, sondern in     -Wärme    um  gesetzt, die wiederum eine     Erhöhung    der       Kühlmittelmenge    und eine Vergrösserung des  rotwendigen Reaktionsweges zur Folge hat.  



  Um diesen Mangel zu beheben, sind ge  mäss     Fig.    1 und 2 die     Kühlmitteldüsen    bei  12 derart angeordnet     und    ausgebildet,     da.ss     die Richtung des aus ihnen austretenden       Kühlmittelstromes    im wesentlichen mit der       cies    Gasstromes übereinstimmt. Es empfiehlt  sieh, die Kanäle 13 im Scheibeninnern,     durch     die das Kühlmittel den     Austrittsdüsen    bei 12       zugeführt    wird, derart anzuordnen und ans  zubilden, dass der Wärmeübergang von der  Scheibe auf das Kühlmittel unterstützt wird.

    Durch die auf diese Weise bewirkte Vor  wärmung der Kühlflüssigkeit werden die  Zeit und damit der Weg beträchtlich her  abgesetzt, die notwendig sind, um soviel  Wärme von dem Gas auf die Kühlflüssig  keit zu übertragen.     da.ss    sie zur Verdampfung  gebracht     und    so eine Volumen- und Druck  steigerung erreicht     wird.     



  Die Flüssigkeit kann auf eine verhältnis  mässig hohe Temperatur vorgewärmt werden,  ohne dass eine vorzeitige Verdampfung schon  im Innern der     Umwandlungsscheibe    zu be  fürchten ist, da die Flüssigkeit infolge der       Fliehkraftwirkung    unter beträchtlichem  Druck steht. Die Reaktionszeit und damit  der Reaktionsweg      -erden    ausserdem durch  die     Vorwärmumg    der Flüssigkeit deswegen  herabgesetzt, weil die     Verdampfungswärme     mit wachsendem Druck abnimmt.

   Je höher  also der     Flüssigkeitsdruck    ist und je näher  die     Vorwärmungstemperatur    der     Verdamp-          fungstemperatur    der Flüssigkeit bei dem. be  treffenden Drucke liegt, umso geringer ist  die Wärme, die noch von dem Gasstrahl auf  die Kühlflüssigkeit bis zur Verdampfung  und damit bis zur Druck- und Volumen  steigerung übertragen werden muss.  



  Bei     Verwendung    eines Gases als Kühl  mittel ist es infolge seines grossen Volumens  schwierig, das Kühlmittel durch das hohle      Innere der     Umwandlungsscheibe    in den Ver  brennungsstrahl zu leiten, wie dies beim vor  hin beschriebenen Ausführungsbeispiel (mit  flüssigem     Kühlmittel)    stattfindet. Für den  Fall, wo ein Gas, und zwar am besten Luft,  als Kühlmittel, dienen soll, ist zunächst das  Ausführungsbeispiel gemäss     Fig.    3 bis 6, so  wie<B>-</B>auch die Variante gemäss     Fig.    7 be  stimmt, welche später erläutert     wird.     



  Gemäss     Fig.    3 bis 6 ist die mit     Schaufeln     15 und einem Drehzapfen 8 versehene Um  wa,ndlungsscheibe 5     wiederum        in    einem Ge  häuse 9 frei drehbar angeordnet. Die Schau  feln 15 haben hier den Zweck, das Gas  gemisch     einerseits    zu     entwirbeln        und    ander  seits eine möglichst gleichbleibende Drehung  der     Umwandlungsscheibe    aufrecht zu erhal  ten.

   Die     Kühlung    erfolgt durch Luft     unter     Verwendung einer     Vorbrennkammer    20 und  einer     Hauptbrennkamwer    22, von welchen  Kammern mehrere, vorteilhaft     in    gleich  mässigen Abständen von einander, vorhanden  sein können.

   Die mit 20     bezeichneten        Vor-          brennkammern    sind je durch     einen    Kanal 21  mit der ihnen nachgeschalteten     Hauptbrenn-          kammer,    22 verbunden.     In    diesem     Kanal    21  ist     ein    Ventil 23     angemrdnet,    das sich nach  der     Hauptbrennkammer    zu öffnet.     ll@it    dem  Ventil 23 ist ein     Schieberventil    25 mittels  der beiden Tippen 26 (Fug. 5 und 6) fest  verbunden.

   Bei     geöffnetem    Ventil 23 ist  auch das     Schieberventil    25 geöffnet, wobei  der Kanal 21 über die     Öffnung    24 mit der  Aussenluft in     Verbindung    steht.  



  Jede     Hauptbrennkammer    22 steht un  mittelbar mit einer oder mehreren Düsen 11  in Verbindung, . durch welche das Gas  gemisch auf die     Umwandlungsscheibe    5 so  aufgeblasen wird, dass die Bewegungsrich  tung des     Gasgemisches    an der Stelle, an wel  cher es auf die Scheibe 5 auftrifft, im we  sentlichen     tangentiäl    zur Bewegungsrichtung  dieser Stelle verläuft. Der vorteilhaft aus  feuerfestem Werkstoff bestehende ring  förmige Belag 6 der     Umwandlungsscheibe    5  ist im     Ausführungsbeispiel    mit flachen     Ra-          d.ialnuten    7 versehen     (Fug.    3 und 4).

           Zweckmässigerweise    wird die gesamte für  eine Düsenladung bestimmte Brennstoff  menge in die     Vorbrennkammer    20 vor der       Einführung    der     Verbrennungsluft    derart ein  gebracht, dass der gesamte     Brennstoff    unter  Einwirkung der Wärme der     Verbrennungs-          rückstände    der vorhergehenden Verpuffung  vergast und darnach wird nur soviel Luft  in die     Vorbrenukammer    20     hineingedrückt,

       als für die     Verbrennung        eines    Teils der  Brennstoffmenge einer     Düsenladung    notwen  dig ist. Dadurch erfolgt die     Verbrennung     unter Verbrauch des     theoretischen    Luft  bedarfes, wodurch die Höchsttemperatur und  damit der Höchstdruck erreicht     wird.    Die  Verbrennung in der     Hauptbrennkammer    22,  insbesondere aber eine     Nachverbrennung    an  der     Umwandlungsscheibe    5 oder in dem Ge  häuse 9 erfolgt dabei unter grossem Luft  überschuss, der ohne Schaden zum Zwecke ge  nügender Kühlung soweit gehen kann,

   dass  die Zusammensetzung des Gemisches unter  der untern     Zündgrenze    liegt,     in    welchem  Falle die     Verbrennung    "schleichend" wäre,  der Druckanstieg aber derselbe bliebe.  



  Kurz nach einer Verpuffung wird wieder  Brennstoff mit     Hilfe    der     Zerstäuberdüse    27  in fein     verteiltem    Zustand in die     Vorbrenn-          kammer    20 eingespritzt.

   Nachdem der Brenn  stoff durch die     Wärme    der     Verbrennungs-          rückstände    der vorhergegangenen Verpuf  fung vergast worden ist,     wird    ein Teil der  notwendigen Verbrennungsluft durch die  Leitung 28     tangential    zum Umfang des in  der Vorkammer sich     bildenden    Gasgemisch  strahls eingeblasen, und zwar an einer Stelle,  welche möglichst weit entfernt ist von der  Stelle,

   an welcher der     Gasgemischstrahl    aus  der     Vorbrennkammer        austritt.    Das Gemisch  wird entweder durch seine Eigenwärme oder  mit     Hilfe        einer        Zündvorrichtung    49 zur Ent  zündung gebracht. Durch die Drucksteige  rung     infolge    der     Verbrennung    eines Teils des  Brennstoffes wird das Ventil 23 mitsamt dem  Schieberventil 25 geöffnet.

   Das Gasgemisch  strömt dann unter     Umsetzung    seines Druckes  in     Geschwindigkeit    in die     Hauptbrem.kam-          mer    22 hinüber, wobei durch die offengeleg-           ten    Kanäle 24 der Rest der Verbrennungs  luft und die Kühlluft mitgerissen werden.  In der obern Hälfte der     Fig.    3 ist die Ven  tilvorrichtung 23, 25 geschlossen dargestellt,  während in der untern Hälfte der Abbildung  diese Ventilvorrichtung in geöffnetem Zu  stande gezeigt ist.

   Mit 29 ist der vergaste,  roch nicht verbrannte Teil des Gemisches     be-          :,iehnet,    während der bereits verbrannte Teil  des Ladungsgemisches das Bezugszeichen 30  trägt. Die Ventilvorrichtung 23, 25 wird  geschlossen, sobald der Druck in der Haupt  brennkammer ?2 den Druck in der     Vor-          brennkammer    20 übersteigt.

   In diesem Au  genblick wird durch die     Ventilvorrichtun-          nicht    nur die Verbindung     z-,vischen    der     Vor-          brennka.mmer    und der     Hauptbrennkammer.          sondern    auch zwischen dem     Ladungsgemisch     einerseits und dem Kühlmittel und der  Aussenluft anderseits     unterbrochen,    so dass  nunmehr der     Druck    in der     Hauptbrenn-          l.-ammer    22 weiter ansteigen kann.  



  Auf die beschriebene Weise arbeitet die  Ventilvorrichtung 23,     \?5    völlig     selbsttiitig     ohne irgendeinen Antrieb von     aussen.    Beide  Ventile werden im wesentlichen gleichzeitig  geöffnet und geschlossen.

   Bei besonders  hohen Umdrehungszahlen der     rmwa.ndlungs-          scheibe    und entsprechend schnell     aufeinander-          felgenden    Verbrennungen in der     Vorbrenn-          kammer    und der     Hauptbrennkammer    ist der       Ventilkörper    23 möglichst leicht auszu  führen, um die     lla.ssenkräfte    auf ein Mindest  mass herabzusetzen.

   Unter Umständen wäre  auch, um keine unzulässigen Verzögerungen  in der Bewegung der Ventile durch     IVIa,ssen-          kräfte    zu erhalten, der Einbau eines zusätz  lichen Antriebes für die Ventilvorrichtung  zweckmässig.  



  Während der Verpuffung des Brennstof  fes entsteht bekanntermassen ganz allgemein  eine Druckwelle, indem der Druck anfangs  infolge der     Vorverbrennung    auf einen sehr  hohen     ZVert    ansteigt und darnach auf einen  Wert fällt, der unter dem     des    Anfangs  druckes liegt. Darauf erst kehrt der Druck  zu einem Ausgangswert zurück. Die Verpuf  fung in der     Vorbrennkammer    20 ist jeweilen    innerhalb des Zeitraumes zu bewirken, in  dem die Druckwelle in der     Hauptbrenn-          kammer    2 2 unter den Ausgangspunkt ge  sunken ist. Da dieser Zeitraum sehr kurz ist,  sind     zweckmässigerweise    Mittel vorgesehen,  um ihn zu verlängern.

   Es empfiehlt sich,  zu diesem Zweck die     Umwandlunbsscheibe    5  möglichst dicht vor den Düsen ?2 entlang  streichen zu lassen, so dass eine Saugwirkung  auf den Gasstrahl ausgeübt wird. Auf diese  Weise werden sowohl die Zeitdauer, als auch  die Tiefe des durch die Verpuffung bewirk  ten Unterdruckes in der     Hauptbrennkammer          :

  -ergrössert,    so     dass    dem     Ladungsgemiseh    ge  n     ügend    Zeit zur Verfügung steht. um bei  geringstem Gegendruck aus der Vor- in die       Hauptbrennkammer        überzuströmen.    Die Ver  puffung in der     Vorbrennkammer    20 erfolgt  also in dem Augenblicke, in welchem der  Unterdruck in der     Hauptbrennkammer    seinen       Höchstwert    erreicht hat.  



  Der Druckanstieg des Gemisches auf dem  Wege längs der     Umwandlungsscheibe    wird  bei diesem soeben beschriebenen Ausfüh  rungsbeispiel ebenfalls. das heisst wie beim  zuerst beschriebenen, erreicht. Obwohl bei  dem Beispiel nach     Fig.    3     bis        G    der Wärme  aufnahme des Kühlmittels (Luft)     eine    ent  sprechende Wärmeabgabe der Verbrennungs  gase gegenübersteht, so     wird    der Druck  anstieg des Gemisches auf dem Wege längs  der     Umwandlungsscheibe    ebenfalls (das heisst  wie beim zuerst beschriebenen Beispiel) er  reicht,

   trotz Gleichheit der aufgenommenen       bezw.    abgenommenen Wärmemenge die V     o-          lumenzunahme    der verhältnismässig kühlen  Luft wesentlich grösser ist als die Volumen  abnahme der     Verbrennungsgase.     



  Die     beschriebene    Verbrennungsvorrich  tung gemäss     Fig.    3 kann auch beim Ausfüh  rungsbeispiel gemäss     Fig.    1 und 2 Verwen  dung finden. Während jedoch beim Ausfüh  rungsbeispiel nach     Fig.    3 der     Verbrennungs-          gasstrahl    beim Überströmen aus der Vor  brennkaminer 20 in die     Hauptbrennkammer     22 die als Kühlmittel dienende und die Ver  brennung des Restes einer Düsenladung not  wendige Luft mit sich reissen muss,

   muss bei           \Verwendung    dieser     Verbrennungsvorrich-          tung    beim Beispiel nach     Fig.    1 und 2 der       Verbrennungsgasstrahl    beim Überströmen  nur diejenige Luftmenge     mit    sich reissen, die  für das     vollkommene    Verbrennen der Brenn  stoffmenge     notwendig    ist, die in der     Vor-          brennkammer    noch nicht verbrannt, sondern       mir    vergast     wurde.     



  Die     Umwandlungsscheibe    5 (Fug. 3) ist  in der     Richtung    ihrer Achse verschiebbar an  geordnet, um das Spiel     zwischen    dem Schei  benbelag 6 und dem     Gehäuse    und damit die  Drehzahl der     Umwandlungsscheibe    verändern  zu können.  



  Die     in.        Fig.    7 dargestellte Variante ent  spricht im wesentlichen dem Ausführungs  beispiel nach     Fig.    3. Die Unterschiede sind  vor allem darin begründet, dass die Ventil  anordnung und Ausbildung hier konstruktiv  etwas weiter     durchgebildet    ist. Die Ventil  vorrichtung 23, 25 ist der     Einfachheit    halber  nur für     eine        Hauptbrennkammer    22 darge  stellt.

   Hinter der     Umwandlungsscheibe    5 ist  noch die Turbine dargestellt, in der das Gas  gemisch zur Arbeitsleistung     ausgenutzt        wird.     Die Turbine besteht hier     aus    einem an sich  bekannten     zweikränzigen        Curtisrad    31 mit  Düsen 32, zwei Schaufelkränzen 33 und       einem        Umleitungsschaufelkranz    34.  



  Die Welle 35 des     Turbinenrades    ist auf  irgendeine     Weise    drehbar gelagert. Die Lei  stung wird über das     Ritzel    36 und das Zahn  rad 37 zum Antrieb von irgendwelchen kraft  verbrauchenden     Maschinen    übertragen. Es  empfiehlt sich, von der Welle 35 aus auch  die     Reglervorrichtung    und den Kompressor  zu betreiben, der den Teil der Verbrennungs  luft verdichtet, der in die     Vorbrennkammer     20 eingeführt wird.  



  Bei der Variante nach     Fig.    7 ist die Ven  tilvorrichtung 23, 25     in    geschlossenem Zu  stande dargestellt. Der Kegel des     Ventils    23  liegt gerade auf     seinem    Sitz 38 auf. Das       Schieberventil    25 besteht im wesentlichen     aus     einem     kreisförmigen    Ring, der nach der       Hauptbrennkammer    22 zu mit     einem    durch  zwei ringförmige     Teile    39 und 40 gebildeten,    im     Querschnitt        U-förmigen    Ansatz versehen  ist.

   Den mittleren Teil der Ventilvorrich  tung 23, 25 durchsetzt eine Bohrung 41,  durch welche die     Kühlung    verbessert werden  soll.  



  Der     ringförmige    Ansatz 40 taucht in eine       ihm    Führung verleihende     Ringnut    42 des Ge  häuses ein, in der ein Ring 43 mit einem  Kopf vorgesehen ist, der nach beiden Seiten       sägezahnartig    ausgebildet ist und so mit den  angrenzenden Ringflächen der beiden     Teile     39 und 40     Labyrinthdichtungen    bildet. In  gleicher Weise ist     eine        Labyrinthdichtung     44 in der     Dichtungsfläche    des     Schieberventils     25 vorgesehen.  



  Die in dem zwischen der     Vorbrennkam-          mer    20 und der     Hauptbrennkammer    22 be  findlichen Kanal 21 strömenden Verbren  nungsgase haben eine     derartig    hohe Tem  peratur, dass die diesen Gasen ummittelbar  ausgesetzten Teile nicht     geschmiert    werden  können. Aus diesem Grunde ist     zwischen    der  innern Fläche des ringförmigen     Teils    39 und  der Fläche 45     ein    beträchtliches Spiel vorge  sehen, während zwischen der innern Ring  fläche des ringförmigen Teils 40 und den       Labyrinthzähnen    des Ringes 43 nur     ein    ge  ringes Spiel vorhanden ist.

   Die Grösse des  Spiels zwischen der äussern Ringfläche des  ringförmigen Teils 39 und den     Labyrinth-          zähnen    liegt     zwischen    derjenigen der beiden  soeben genannten Spiele.     Eine    Reibungs  berührung ist nur     zwischen    der     äussern    Ring  fläche des     ringförmigen        Teils    40     und    dem  Gehäuse vorhanden, so dass nur diese Fläche       geschmiert    zu werden braucht.

   Der Teil des  ringförmigen Raumes 42, der     zwischen    seiner  äussern ringförmigen Begrenzungswand und  der nach aussen gekehrten Wandfläche des  Ringes 43 liegt, steht     ausserdem        durch     Schlitze 46 mit der Aussenluft     in        Kommuni-          kation.    Sobald die Ventile 23, (Fug. 7) von       ihren        Dichtungsflächen    abgehoben werden,  strömt das Gasgemisch aus der     Vorbrenn-          kammer    20     in    die     Hauptbrennkammer    22, in  dem es durch den ringförmigen Teil 47 ge  führt wird.

   Hierbei wird reichlich Luft in  die     Hauptbrennkammer    mitgerissen.      Gleich nach Beginn der Öffnungsbewe  gung der Ventile 23, 25 werden die Schlitze  46 durch den ringförmigen Teil 40 geschlos  sen. Es erfolgt dann eine Verdichtung in der  Ringnut 42, während Verbrennungsgas     bezw.     Luft durch die     Labyrinthdichtungen    des  Ringes 43 in den Raum zwischen den ring  förmigen Teilen 40 und 39 strömt. Die bei  den Strömungen sind einander entgegen ge  richtet, so dass hierdurch die Dichtung ver  bessert wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Einrichtung, um Verbrennungsgase voll niedrigem Druck, jedoch hoher Temperatur und Geschwindigkeit. durch Mischung mit einem strömenden Kühlmittel auf höheren Druck und niedrigere Temperatur und Ge- schwindigkeit, insbesondere zwecks Verwen dung in Gasturbinen, zu bringen, gekenn zeichnet durch eine drehbar angeordnete U m- wandlungSscheibe,
    auf deren eine Fläche da mindestens schon teilleise verbrannte Brenii- stoffluftgemisch durch mindestens eine Düse so aufgeblasen wird, dass die Bewegungsrich tung des Gemisches an der Stelle, all der es auf die Scheibe auftrifft, im wesentlicheil tangential zur Bewegungsrichtung dieser Stelle verläuft, und ferner dadurch gekenn zeichnet, dass das strömende Kühlmittel dem üasstrom spätestens harz nach seinem Auf treffen auf die Umwandlungsscheibe zu gesetzt wird.
    UNTERANSPRüCHE: 1. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Umwand- lungsscheibe in dem Bereiche, der von dem aus der Düse geblasenen Brennstoff- Luftgemisch getroffen wird, eine muhe Oberfläche besitzt. 2.
    Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, da.ss die Umwand lungsscheibe mit einer zentrischen Boh rung versehen ist, die über im wesent lichen radial verlaufende Kanäle mit einer Anzahl voll in gleichem Abstand von der Drehachse angeordneten Düsen- öffnungen verbunden ist und mit einem Raume. des Gehäuses in Verbindung steht, in den eine Zuleitung für das Kühlmittel mündet. 3.
    Einrichtung nach Patentanspruch und 1.I nteranspruch 2, dadurch gekennzeich net, dass die Kühlmitteldüsen derart an geordnet und ausgebildet sind, dass die Richtung des aus ihnen austretenden Kühlmittelstromes im wesentlichen mit der des Gasstromes an den Austrittsmün dungen der Kühldüsen übereinstimmt. 4.
    Einrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 2 und 3 für die Verwendung von Flüssigkeit als Kühl mittel. dadurch gekennzeichnet, da.ss die von dem Gasstrahl nicht beaufsehlagte Seite der U m\\-andlungsscheibe zu mindest auf ihrem äussern Teile mit Schaufeln versehen ist, zwischen denen das Gasgemisch von der Scheibe derart mitgenommen wird, dass eine Trennung des Flüssigkeitsdampfes von dem Gas durch die Wirkung der Fliehkraft ein tritt,
    so dass darnaell der Dampf und das Gas in zwei voneinander getrennten Tur binen aasgenutzt werden können. 5. Einrichtung nach Patentansprneh und den Unteransprüchen 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Drehgeschwin digkeit der Umwandlungsseheibe zwecks Erhöhung der Fliehkraftwirkung durch Antrieb von aussen her erhöht wird. 6.
    Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Verbren nung einer Düsenladung in einer Vor- brennkammer und einer mit letzterer ver bundenen Hauptbrennkammer zeitlich nacheinander erfolgt, indem in der Vor- bremikammer nur ein Teil des für eine Düsenladung bestimmten Brennstoffes verbrennt und die hierbei entstandenen Verbrennungsgase, unter Umsetzung ihres Druckes in Geschwindigkeit, in die Hauptbrennkammer strömen,
    die zu den Gasstrahl auf die Umwandlungsscheibe leitenden Düsen führt und in der der Rest der Brennstoffladung mindestens teilweise verbrennt, und dass die aus der Vorbrennkammer austretenden Verbren nungsgase beim Überströmen in die Hauptbrennkammer mit der Luft, die für die Verbrennung des Restes der für eine Düsenladung bestimmten Brenn stoffmenge erforderlich ist, derart in Be rührung gebracht werden, dass sie diese Luft in die Hauptbrennkammer mit reissen.
    7. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 6, dadurch gekennzeich net, dass als Kühlmittel Luft verwendet wird, die von den aus der Vorbrenn- kammer in die Hauptbrenukaminer über strömenden Verbrennungsgasen mitgeris sen -wird. B.
    Einrichtung nach Patentansprach und den Unteransprüchen 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, dass in der Verbindungs leitung zwischen der Vorbrennkammer und der Hauptbrennkammer ein sich nach der Hauptbrennkammer zu öffnen des Ventil derart vorgesehen ist, dass es durch den in der Vorbrennkammer herr schenden Druck geöffnet und durch den in der Hauptbrennkammer herrschenden Druck geschlossen wird.
    9. Einrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Ventil zum Steuern der Verbindung zwischen der Vor- und der Hauptbrennkammer mit dem die Zufuhr der restlichen Verbren nungsluft und des Kühlmittels steuern den Ventil derart verbunden ist. dass beide Ventile im wesentlichen gleich zeitig geöffnet und geschlossen werden. 1.0.
    Einrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, dass die gesamte für eine Düsenladung bestimmte Brennstoffmenge in die Vorbrennkammer vor der Einfüh rung der Verbrennungsluft eingebracht und daselbst unter Einwirkung der Wärme der Verbrennungsrückstände voll ständig vergast wird, und dass darnach nur soviel Luft in die Vorbrennkammer hineingedrückt wird,
    als für die Verbren nung eines Teils der Brennstoffmenge einer Düsenladung notwendig ist. 11. Einrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 6, 7 und 10, da durch gekennzeichnet, dass ein Teil der Verbrennungsluft in die Vorbrennkam- mer etwa tangential zum Umfang des in der Vorbrennkammer sich bildenden Gas gemischstrahls an einer Stelle einge blasen wird, die möglichst weit von der Stelle entfernt ist, an der der Gasstrahl aus der Vorbrennkammer austritt.
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