CH197088A - Empfangsanordnung für Fernsteueranlagen mit einem synchronmotorangetriebenen Kontaktwähler, die mit Impulskombinationen arbeitet. - Google Patents
Empfangsanordnung für Fernsteueranlagen mit einem synchronmotorangetriebenen Kontaktwähler, die mit Impulskombinationen arbeitet.Info
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Description
Empfangsanordnung für Fernsteueranlagen mit einem synchronmotorangetriebenen Kontaktwähler, die mit Impulskombinationen arbeitet. Die Erfindung betrifft eine Empfangsan ordnung für Fernsteueranlagen mit einem synchronmotorangetriebenen Kontaktwähler, die mit Impulskombinationen arbeitet, bei der erfindungsgemäss wenigstens ein Vorrelais vorgesehen ist, dessen Kontakt mit einem die Einleitung eines Arbeitsvorganges bewirken den Endrelais in Reihe liegt und das mit einem Wählerkontakt und einem Rüchstell- kontakt des Kontaktwählers verbunden ist.
Dieses Vorrelais kann als Kipprelais oder als Halterelais ausgebildet sein.
Bei Verwendung eines Kipprelais können die zwei Wicklungen einerseits mit dem einen Netzleiter und anderseits mit dem Wähler kontakt bezw. über den Rückstellkontakt mit dem andern Netzleiter verbunden sein. Ist das Vorrelais ein Halterelais, so kann die Wicklung entweder einerseits mit dem einer.
Netzleiter und anderseits mit dem Wehler- kontakt, sowie über den Haltekontakt und Rückstellkontakt mit dem andern Netzleiter oder einerseits mit dem Wählerkontakt, so- wie über den Haltekontakt mit dem einen Netzleiter und anderseits über den Rückstell- kontakt ebenfalls mit dem einen Netzleiter, sowie über einen Widerstand mit dem andern Netzleiter verbunden sein.
Zwecks Verhinderung von Fehlschaltun gen bei Auftreten von Dauerspannung auf dem Übertragungskanal können die zwischen den Wählerkontakten des Vor- und des End- relais liegenden Wählerkontakte mit dem Rückstellkontakt verbunden sein.
Die Verwendung von Kipprelais gewährt insofern einen Vorteil, weil das nur kurz zeitig erregte Magnetsystem stark überlastet werden kann, wodurch sich ausserordentlich kleine, einfache und demgemäss billige Aus führungen erzielen lassen.
In der Zeichnung sind in den Abb. 1 bis 3 drei Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. Die Abb. 1 zeigt eine Anordnung bei der Kipprelais, die Abb. 2 eine Anord nung, bei der Halterelais und die Abb. 3 eine Anordnung, bei der nicht wie bei den vorher- gehenden Ausführungsbeispielen ein. sondern drei Vorrelais verwendet sind.
Bei dem Kontaktwähler 1 der Empfangs anordnung naeh Abb. 1 ist der Kontaktarm 2) über einen Arbeitskontakt 3 eines vom Sen der gesteuerten Empfangsrelais 4- finit einem Netzleiter _l, der Wählerkontakt 5 über einen in der Anfangsstellung des Kontaktarmes vom Kontakt 7 getrennten Nullstellkontakt 6 mit dem Netzleiter _l,
sowie über die Wick lung 8 eines mit dein Kontaktwähler 1 ge- kuppelten Synchronmotors 9 finit einem Netzleiter P, der Wählerkontakt 111 finit der einen Wieklung <B>11</B> eines als Kipprelais aus gebildeten Vorrelais 12, die Wählerkontakte 13,
14 sind mit der Wieklung 1> bezw. 16 eines ebenfalls als Kipprelais ausgebildeten Endrelais 3.7 und die zwischen den Wähler kontakten<B>10.</B> 13 liegenden Wählerkontakte 18 über einen in der Anfangsstellung des Kontaktarmes ? ebenfalls vom Kontakt 7 ge trennten Rilekstellliontakt 19 mit dein Netz leiter -1 verbunden.
Vor Erklärung der Wirkungsweise der Anordnung nach Abb. 1 sei v orausgeschickt, dass bekanntlich die Fernsteuerung bei An lagen mit synchronlaufenden MVä.hlern so er folgt, dass mit dem Kontaktwähler des Emp fängers ein gleichartiger Kontaktwähler des Senders svnchron und phasengleich läuft. und dass jeweils ein Impuls zur Aussendung ge langt, wenn der Kontaktarm des Empfangs wählers auf einen der mit einem Relais ver bundenen Wählerkontakte gelangt.
Bei Eintreffen eines Impulses in dem Empfangsrelais I wird der Arbeitskontakt 3 kurzzeitig geschlossen. Der dadurch über den Stromkreis _4, 3, 2, :i, 8, B erregte Synchron motor 9 wird dann den Kontaktarm ? des Kontaktwählers 1 in Umlauf versetzen.
Kurz nach dem Anlauf des Synchronmotor., 9 wird der Kontakt 7 freigegeben und demzufolge der N ullatellkontakt 6 gesehlos@sen, so mass, die Speisung der Wicklung 8 des Synchronmotors 9 nim.mehr über diesen erfolgt.
Die kurz nach Anlauf des Synchronmotors ,) erfolgte Unterbrechung zwischen Kontaktarm ? und Wählerkontakt 5 hat demnach auf die Tätig- keit des Synchronmotors :! keinen Einfluss. Zur gleichen Zeit wird natürlieh auch das Empfangsrelais 4 entregt, so dass ;ein Ar beitskontakt 3 wieder abfallen wird.
Sobald der Kontaktarm 2 auf den Wäh lerkontakt .1l1 gelangt, wird bei gleichzeiti gem Eintreffen eines weiteren Impulses der linpulskoinbination die Wicklung 11 des Vor- rc:lais 12 iiliei- den Stromkreis 3, ?, l.C!, 11, B erregt. Der Arbeitskontakt 21 wird dann umgelegt und dadurch das Endrelais 17 mit dem Netzleiter B verbunden.
Beim Auftreffen des Kontaktarmes ? auf den Wählerkontakt 13 wird die Wicklung<B>15</B> des Endrelais 17 durch einen weiteren Impuls über den Stromkreis _-1, 3, ?, 13, 15, 21, B erregt. Der Arbeitskontakt 22 wird umgelegt und die Einrichtung für die Ausführung des Arbeitsvorganges in entsprechender Weise betätigt.
Kurz vor Erreichen der Anfa,nässtelluug des Kontaktarms 2 werden die beiden Kon takte 6 und 7 geben den Riielzstelllzontakt 19 gedrückt, so dass dieser kurzzeitig geschlos sen wird. Die Wicklung 2i) des Vorrelais 12 wird über den Stromkreis A, 7, 1.9, 20, B erregt, so ilass der Arbeitskontakt 21 von den Wicklungen <B>15,</B> 16 des Endrelais 17 wieder abgeschaltet wird. Er nimmt also dann wie der die aus der Abbildung ersielit.liehe Stel lung ein.
In der Anfangsstellung des Kon- taktarmes ?fällt der Kontakt 6 wieder ab und der Kontakt 7 wird wieder angehoben, wo durch er von dem Nullstellkontakt 6 ge trennt wird. Infolge Unterhruehs des Erre- gerstronikreises _-1, 7, 6, 8, B wird der Syn- chronniolor 9 zum Stillstand gelangen.
Die Anordnung nimmt. jetzt, mit Ausnahme des Arbeitskontaktes 22 des Endrelais 17, wie der die aus der Abhildung ersiclitlielie Stel lung ein.
Soll der Arbeitskontakt 22 des Endrelais 1 7 in die Stellung der Abb. 1 zurückgeführt werden, so muss der bereits beschriebene Vor gang wiederholt werden: nur wird jetzt der letzte Impuls, also der Endimpuls, dann ein treffen, wenn der Kontaktarm ? auf den Wählerkontakt 14 gelangt. Es wird dann bei Erregung der Wicklung 16 der Arbeitskon takt --12 wieder umgeschaltet.
Für den Fall, dass das Empfangsrelais 4 durch eine Störung der Impulsübertragung von einem Dauerstrom erregt bleiben sollte, wird durch die Verbindung der Wählerkon takte 18 mit dem Rückstellkontakt 19 die Ausführung eines Arbeitsvorganges verhin dert. Es wird dann nämlich, wie leicht er sichtlich, dar Arbeitskontakt 21 des Vorrelais 12 nach seiner durch die Erregung der Wick lung 11 erfolgten Umlegung gleich wieder durch die Erregung der Wicklung 20 zurück geschaltet, so dass also eine Erregung des Endrelais 17 nicht erfolgen kann.
Die Empfangsanordnung nach Abb. 2 un terscheidet sich von der Anordnung der Abb.l nur dadurch, dass für das Vorrelais nicht ein Kipprelais, sondern ein Halterelais, verwendet wird.
Die Wicklung 24 dieses Halterelais 12' ist einerseits mit dem Wählerkontakt 10 und dem an den Netzleiter A angeschlossenen Haltekontakt 25 und anderseits über den Rückstellkontakt 19 mit dem Netzleiter l1 und über einen Widerstand 26 mit dem Netz leiter B verbunden.
Bei Auftreffen des Kontaktarmes 2 auf den Wählerkontakt 10 wird die Wicklung 24 des Halterelais 12' erregt, die beiden Kon takte 21, 25 werden somit angezogen, wobei die Wicklung 24 über den Haltekontakt 25 erregt bleibt. Kurz bevor der Kontaktarm 2 seine Anfangsstellung erreicht, wird, wie beim Ausführungsbeispiel der Abb. 1, der Rückstellkontakt 19 kurzzeitig geschlossen. Die Wicklung 24 wird dann kurzgeschlossen und damit entregt, wodurch die Kontakte 25, 21 abfallen. Der Widerstand 26 verhindert dabei bei Kurzschliessen der Wicklung 24 ein gleichzeitiges Kurzschliessen der Leitung A, B.
Der Vorgang verläuft sonst wie bei der Anordnung nach Abb. 1. Eine weitere Er läuterung der Wirkungsweise dieser Anord nung erübrigt sich daher.
Man kann die Anordnung nach Abb. 2 auch so treffen, dass der Rückstellkontakt 19 in Reihe mit dem Haltekontakt 25 zum Lie- gen kommt. Der dann normalerweise ge schlossene Rückstellkontakt 19 wird hier kurz vor Erreichung der Anfangsstellung des Kontaktarmes 2 kurzzeitig geöffnet, wodurch der Haltestromkreis für das Vorrelais 12' ge öffnet und damit entregt wird.
Bei den beiden beschriebenen Ausfüh rungsbeispielen wird nur ein Vorrelais ver wendet. Es können natürlich auch mehrere Vorrelais zur Verwendung gelangen. So ist in der Abb. 3 eine Ausführung mit drei als Kipprelais ausgebildeten Vorrelais darge stellt. Jedes dieser Vorrelais 12', 12Z, 123 ent hält wieder zwei Wicklungen 11, 20, die einerseits mit dem Netzleiter B und ander seits mit dem Rückstellkontakt 19 bezw. mit je einem Wählerkontakt 28, 29, 30 verbunden sind.
Die Kontakte 21 der Vorrelais 12', 12Z, 12a liegen in Reihe miteinander, und zwar zwischen dem Endrelais 17 und dem Netzleiter B. Die zwischen den Wählerkon takten 28 und 13 liegenden, nicht benützten Wählerkontakte 18 sind auch hier wieder mit dem Rückstellkontakt 19 verbunden.
Die Wirkungsweise ist hier im wesent lichen die gleiche wie bei den bereits be schriebenen Anordnungen. Nur wird hier, was ja ohne weiteres einleuchtend ist, bei Errei chung des Kontaktarmes 2 der Wählerkon takte 28, 29, 30, 13 bezw. 14 jeweils ein Impuls zur Aussendung gelangen müssen, wobei die Kontakte 21 der Vorrelais 12', 12Z, 123 der Reihe nach umgelegt werden. Die Rückstellung dieser Kontakte 21 erfolgt auch hier durch kurzzeitiges Schliessen des Rück stellkontaktes 19 kurz vor Erreichung der Nullstellung des Kontaktarmes 2.
Bei allen in den Abbildungen dargestell ten Anordnungen könnte man für den Rück stellkontakt auch einen Wählerkontakt an wenden. Allerdings ist es dann erforderlich, dass auch dann ein Impuls zur Aussendung gelangt, wenn der Kontaktarm 2 auf diesen Rückstell-Wählerkontakt auftrifft.
Die Anordnungen nach den Abb. 1 und 2, deren Kontaktwähler zwanzig Kontakte besitzen, benötigen zwei Kontakte für jede Kombination. Nach den Regeln der Kombi- rnationslehre sind demnach<U>Z.,</U><B><I>=</I></B> ('.' ) = 19(1 Wahlmöglielikeiten denkbar. Die Anordnung nach der Abb. 3 gestattet bei ?0 Wählerkon takten Z, _ (i') = 4345 Wahlmöglichkeiten. weil hier vier Kontakte zu einer Kombina tion gehören.
Bei fünf, sechs und mehr Kon takten pro Kombination ist natürlich. noch eine entsprechend grössere Anzahl Wahlmög lichkeiten denkbar. Eine Ausnützung der artig hoher Wahlmöglichkeiten kommt selbst verständlich praktisch nicht in Frage. Sie ge währt aber vor allem den Vorteil, dass die Anzahl der Wählerkontakte stark herabge setzt werden kann, wodurch die Empfangs anordnung klein und die Sendezeit kurz wird.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Empfangsanordnung für Fernsteueranla- gen mit einem synchroninotorangetriebenen Kontaktwähler, die mit Impulskombinationen arbeiten, dadurch gekennzeichnet, dass wenig stens ein Vorrelais vorgesehen ist, dessen Kontakt mit. einem die Einleitung eines Ar beitsvorganges bewirkenden Endrelais in Reihe liegt und das mit einem Wählerkon takt und einem Rüekstellkontakt des K on- talitwählers verbunden ist. UNTERANSPRÜCHE 1.Empfangsanordnung für Fernstecieran- lagen nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Vorrelais als Kipprelais ausgebildet. ist, dessen zwei Wicklungen einerseits mit dem einen Netzleiter und anderseits mit dem Wäh lerkontakt bezw. über den Rüekstellkon- takt mit dein andern Netzleiter verbun den sind.Empfangsanordnung für Fernsteueran- lagen nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Vorrelais als Halterelais ausgebildet ist, dessen _NVick- lung einerseits mit dem einen Netzleiter und anderseits mit dem Wählerkontakt, sowie über den Haltekontakt und R.iick- stellkontakt mit dem andern Netzleiter verbunden ist. 3.Empfangsanordnung für Fernsteueran- lagen nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Vorrelais als Halterelais ausgebildet ist. dessen Wick lung einerseits mit. dem Wählerkontakt, sowie über den Haltekontakt mit dem einen Netzleiter und anderseits über den Wiekstellkontakt ebenfalls mit dem einen Netzleiter, sowie über einen Widerstand mit dem andern Netzleiter verbunden ist. 4.Empfangsanordnung für Fernsteueran- lagen nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zwecks Verhinde rung von Fehlschaltungen bei Dauer spannung die zwischen den Wählerkon takten des Vor- und des Endrelais lie genden Wählerkontakte mit dem Rück stellkontakt verbunden sind.
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