CH197145A - Vorrichtung zum Verhindern des Beschlagens der Windschutzscheibe von Kraftfahrzeugen. - Google Patents

Vorrichtung zum Verhindern des Beschlagens der Windschutzscheibe von Kraftfahrzeugen.

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CH197145A
CH197145A CH197145DA CH197145A CH 197145 A CH197145 A CH 197145A CH 197145D A CH197145D A CH 197145DA CH 197145 A CH197145 A CH 197145A
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CH
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air
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Albert Knecht
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Albert Knecht
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60SSERVICING, CLEANING, REPAIRING, SUPPORTING, LIFTING, OR MANOEUVRING OF VEHICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B60S1/00Cleaning of vehicles
    • B60S1/02Cleaning windscreens, windows or optical devices
    • B60S1/54Cleaning windscreens, windows or optical devices using gas, e.g. hot air

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Air-Conditioning For Vehicles (AREA)

Description


  Vorrichtung zum Verhindern des Beschlagens der Windschutzscheibe  von Kraftfahrzeugen.    Die     Erfindung    betrifft eine     Vorrichtung     zum Verhindern des Beschlagens der Wind  schutzscheibe von Kraftfahrzeugen. Von be  kannten Vorrichtungen dieser Art, bei denen  erwärmte Luft in einen Zwischenraum zwi  schen der Windschutzscheibe und einer hin  ter dieser angebrachten zweiten     Scheibe    aus  Glas oder dergl. geblasen wird, unterscheidet  sich die Vorrichtung gemäss der     Erfindung     dadurch, dass an der Windschutzscheibe ein  Luftverteiler mit einer untern und einer  obern Abdeckungsleiste angeordnet ist, wel  che in den Zwischenraum zwischen Ab  deckungsleisten und.

       Scheibe    eingeblasene  Luft am Entweichen äus dem- Bereich der  Scheibe nach unten bezw. nach oben hindern,  damit sich zwischen den Abdeckungsleisten  ein beschlagfreies Sehfeld darbietet.  



  Die Zeichnung zeigt einige beispiels  weise --Ausführungsformen des Erfindungs  gegenstandes.  



  Fig. 1 ist ein Innenansicht einer Ausfüh  rungsform mit Abdeckungsleisten unten und  oben,    Fig. 2 ein senkrechter Schnitt in der  Längsrichtung des Fahrzeuges,  Fig. 3 ein Schnitt nach Linie A-B in  Fig. 2, und  Fig. 4 eine Draufsicht;  Fig. 5 zeigt eine abgeänderte Ausfüh  rungsform mit zwei     getrennten    Mundstücken  in einem Schnitt entsprechend Fig. 3;  Fig. 6 zeigt in Ansicht eine weitere Aus  führungsform, bei der die untere und die  obere Abdeckungsleiste durch eine seitliche  Leiste zu einem     U-förmigen        Rahmen    ergänzt  sind;  Fig. 7 ist ein Querschnitt zu Fig. 6.  



  In der     Zeichnung    ist 1 die von der     Heiz-          vorrichtung    kommende Warmluftleitung, die  zweckmässig an ihrem Ende 2 mit einer Re  gelungsvorrichtung 3 (Hahn, Rosette) ver  sehen ist, um nach Bedarf Warmluft ins  Wageninnere zu lassen.  



  An der     Warmluftleitung    1 ist beim Bei  spiel nach     Fig.    1 bis 4 unterhalb der Wind  schutzscheibe 4 ein Stutzen 5 angeordnet,  der zu     einem    abgeflachten Verteilermund-      stück 6 führt, welches in der Längsmitte der  Scheibe angeordnet ist und in bekannter  Weise ausser den durch gekrümmte Leit  wände 7 gebildeten Seitenschlitzen 8 weitere       Öffnungen    9 und 10 hat, aus denen die  Warmluft auch nach oben austritt. Zu dem  Verteiler gehören noch eine untere Ab  deckungsleiste 11 und eine obere Ab  deckungsleiste 12. Die untere Leiste kann,  wie dargestellt, aus einem Stück mit dem  Verteilermundstück bestehen oder als ge  trenntes Stück mit ihm verbunden sein.

    Anderseits könnte die obere Leiste 12 statt,  wie dargestellt, am Rahmen befestigt, als  dessen Bestandteil ausgestaltet sein. Die  Leisten hindern die eingeblasene Luft am  Entweichen aus dem Bereich der Scheibe  nach unten bezw. nach oben.    Nach Fig. 5 sind zwei seitliche, nach  Einander entgegengesetzten Richtungen ge  öffnete Verteilermundstücke 13 im Abstand  voneinander vorgesehen. Das oder die Ver  teilermundstücke können die einzige Luft  austrittstelle bilden, so dass stets alle ein  geblasene Warmluft die     'Windschutzscheibe     bestreicht, ohne dass die Luftleitung noch  weitere Warmluft ins Wageninnere führt.  



  An der untern Abdeckungsleiste ist noch  eine mittlere Trennwand 14 vorgesehen, wel  che die Verteilung der ausgeblasenen Warm  luftschicht nach beiden Seiten besorgt. Vor  teilhaft ist auch an der obern Leiste 12 eine  solche     Trennwand    15 vorgesehen.  



  Eine solche Trennwand 14 kann auch bei  dem in Fig.5 dargestellten Beispiel an der  Stelle der punktierten Mittellinie     vorgesehen     sein. Nach Fig. 6 und 7 ist 16 der Scheiben  rahmen und 17 der zum Luftverteiler ge  hörende Abdeckungsrahmen. Durch eine Lei  tung, beispielsweise den Schlauch 18 dem  Luftzuführungsstutzen 19 zugeführte er  wärmte Frischluft tritt durch eine Öffnung  20 an der untern Ecke unter den Ab  deekungsrahmen und wird durch diesen über  die Windschutzscheibe 21 geleitet, wie die  Pfeile andeuten.  



  Der Abdeckungsrahmen 17 kann bei-    spielsweise durch Saugnäpfe 22 mit Muttern  an der Windschutzscheibe 21 befestigt sein.  



  Bei dem dargestellten     Beispiel    reicht der  Abdeckungsrahmen 17 bis annähernd in die  Mitte der     Windschutzscheibe.    Er kann aber  auch kürzer oder länger sein. Unter Umstän  den können auch die     Rahmenschenkel    ver  schieden lang sein, wie mit den     strich-          puziktäerten    Schenkeln 17',     1'7'        angedeutet     ist. Das richtet sich danach, wie weit der  Fahrer die Windschutzscheibe beschlagfrei  haben will bezw. wie gross die Geschwindig  keit oder     Blasenenergie    des zugeführten  Stromes warmer Frischluft ist. Lässt man  beide Schenkel, unter Umständen auch nur       einen,    z.

   B. den     obern,    bis nahe an     ;den    lin  ken Rand der     Scheibe    reichen, so wird auch  das linke     Seitenfenster    noch von der warmen  Luftschicht bestrichen und beschlagfrei ge  halten.  



  Ferner kann zur     Abschiebung    der toten  rechten     obern    Ecke des Rahmens und besse  ren Führung der zwischen Scheibe und  Rahmen eingeblasenen Luft eine gekrümmte  Leitwand 23 angeordnet sein, was ebenfalls  in Fig. 6 strichpunktiert angedeutet ist.  



  Die Abdeckungsleisten 11 und 12 nach  Fig. 1 bis 5 und der U-förmige Abdeckungs  rahmen 17 nach Fig. 6 und 7 können durch  sichtig oder durchscheinend (z. B. aus Cellon)  oder auch undurchsichtig, z. B. aus Metall  sein, da der Fahrer zwischen ihnen ein ge  nügend grosses freies Sehfeld hat. Die Wind  schutzscheibe lässt sich ohne Abnahme des  Luftverteilers leicht reinigen, was ein Vorteil  gegenüber den Vorrichtungen mit Doppel  scheibe ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zum Verhindern des Be schlagens der Windschutzscheibe von Kraft fahrzeugen, dadurch gekennzeichnet, dass an der Windschutzscheibe ein Luftverteiler mit einer untern und einer obern Abdeckungs- leiste angeordnet ist, welche in den Zwi schenraum zwischen Abdeckungsleisten und Scheibe eingeblasene Luft am Entweichen aus dem Bereich der Scheibe nach unten bezw. nach oben hindern, damit sich zwi- sehen den Abdeckungsleisten ein beschlag freies Sehfeld darbietet. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Luft der untern Abdeckungsleiste (11) durch ein in der Längsmitte der Windschutzscheibe angeordnetes Verteilermundstück (6) zu geführt wird. 2. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in der Längsmitte der untern Ab deckungsleiste eine senkrechte Scheide wand (14) angeordnet ist. 3. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Luft der untern Abdeckungsleiste (11) durch zwei seitliche, nach entgegengesetzten: Richtun- gen geöffnete Verteilermundstücke (13) zugeführt wird. 4.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die beiden Ab deckungsleisten zu einem U-förmigen Rahmen mit den genannten Leisten als Schenkel ergänzt sind, dem die Luft in der untern Ecke zugeführt wird. 5. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die untere und obere Abdeckungs- leiste des U-förmigen Rahmens (17) un gleich lang sind. 6. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass in der obern Rahmenecke eine ge krümmte Leitwand (23) angeordnet ist.
CH197145D 1938-07-07 1937-04-05 Vorrichtung zum Verhindern des Beschlagens der Windschutzscheibe von Kraftfahrzeugen. CH197145A (de)

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