CH197500A - Einwurf an Selbstverkäufern für Münzen verschiedener Werte. - Google Patents

Einwurf an Selbstverkäufern für Münzen verschiedener Werte.

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CH197500A
CH197500A CH197500DA CH197500A CH 197500 A CH197500 A CH 197500A CH 197500D A CH197500D A CH 197500DA CH 197500 A CH197500 A CH 197500A
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CH
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self
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English (en)
Inventor
A-G Landis Gyr
Original Assignee
Landis & Gyr Ag
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Publication date
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Publication of CH197500A publication Critical patent/CH197500A/de

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    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07FCOIN-FREED OR LIKE APPARATUS
    • G07F15/00Coin-freed apparatus with meter-controlled dispensing of liquid, gas or electricity
    • G07F15/04Coin-freed apparatus with meter-controlled dispensing of liquid, gas or electricity in which the quantity mechanism is set forward automatically by the insertion of a coin

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Slot Machines And Peripheral Devices (AREA)

Description


  <B>Zusatzpatent</B> zum Hauptpatent Nr. 189988.    Einwurf an     Selbstverkäufern    für Münzen verschiedener Werte.    Das Hauptpatent hat einen Einwurf an  Selbstverkäufern für Münzen verschiedener  Werte mit drehbarer Münztrommel zum Ge  genstand, bei dem den für den Apparat be  stimmten Münzdurchmessern     bezw.    Werten  entsprechende Schaltglieder durch einen  Schieber gesteuert werden,

   der in dem die  Trommel in einer Ebene quer zu ihrer Achse  durchsetzenden Münzkanal durch das Ein  schieben der Münze     aus    seiner den Kanal  an der Peripherie der Trommel beim     Ein-          v-urfschlitz    abschliessenden Ruhelage zurück  gedrängt wird und bei denen die Schalt  glieder in verschiedenen Bahnen am Schieber       angeordm    - sind und beim Drehen der Münz  trommel vorübergehend auf die Vorgabewelle  des Selbstverkäufers wirken, und zwar vor  zugsweise über ein Trieb, das mit der Vor  gabewelle     zwangläufig        verbunden    ist und von  einem oder mehreren der Schaltglieder je  weils im Winkel verdreht wird.  



  Solche Selbstverkäufer sind hauptsächlich  aus Gründen der Raumbeanspruchung des       Einwurfsmechanismus    hinsichtlich der Zahl    der Münzwerte, die im Apparat zur Verwen  dung gelangen können, beschränkt und man  geht normalerweise über die Zahl von drei       Münzwerten    nicht     hinaus.    Es wäre nun aber  häufig erwünscht, in der Zahl der zu ver  wendenden Münzwerte weiter zu gehen, bei  spielsweise auf fünf. Dies erscheint bei den  Einwürfen der genannten Art technisch wohl  möglich, es würde sich aber, wie gesagt,  hieraus ein     Baukörper    von einem Ausmass  ergeben, das für diesen Teilmechanismus  eines Selbstverkäufers nicht angängig ist, da  es sich auf den ganzen Aufbau des Selbst  verkäufers bestimmend auswirken würde.  



  Vorliegende Erfindung bezweckt, das er  wünschte Ziel erreichen zu können, ohne den  angedeuteten Nachteil in Kauf nehmen zu  müssen.  



  Erfindungsgemäss sind am     Einwurf        eines     Selbstverkäufers der eingangs erwähnten Art  für die Übermittlung der Arbeitsbewegung  der Schaltglieder auf die Vorgabewelle  wenigstens zwei mit der Vorgabewelle       zwangläufig    verbundene Triebe vorgesehen,    
EMI0002.0001     
  
    von <SEP> denen <SEP> eines <SEP> bezw.

   <SEP> beide <SEP> heim <SEP> Durch  schleusen <SEP> einer <SEP> Münze <SEP> je <SEP> nach <SEP> der <SEP> Grösse <SEP> der  selben <SEP> im <SEP> Winkel <SEP> mehr <SEP> oder <SEP> weniger <SEP> ver  dreht <SEP> werden.
<tb>  Die <SEP> Zeichnung <SEP> zeigt <SEP> zwei <SEP> Ausführungs  beispiele <SEP> des <SEP> Erfindungsgegenstandes, <SEP>  -obei
<tb>  nur <SEP> das <SEP> für <SEP> das <SEP> Verständnis <SEP> der <SEP> Erfindung
<tb>  Notwendige <SEP> dargestellt <SEP> ist.
<tb>  Fig. <SEP> 1 <SEP> veranschaulicht <SEP> das <SEP> erste <SEP> und
<tb>  Fig. <SEP> ? <SEP> das <SEP> zweite <SEP> Beispiel.
<tb>  Nach <SEP> dem <SEP> Ausführungsbeispiel <SEP> gemäss
<tb>  Fig. <SEP> 1 <SEP> ist <SEP> 1. <SEP> das <SEP> ortsfeste <SEP> Gehäuse <SEP> einer <SEP> Ein  wurfseinrichtung. <SEP> ? <SEP> ein <SEP> Miinzschlitz <SEP> in <SEP> die  sem <SEP> Gehäuse.

   <SEP> 3 <SEP> ist <SEP> die <SEP> Münztrommel. <SEP> in <SEP> der
<tb>  in <SEP> einer <SEP> Münzkammer <SEP> 4 <SEP> ein <SEP> Schieber <SEP> 5 <SEP> an  geordnet <SEP> ist, <SEP> der <SEP> durch <SEP> eine <SEP> in <SEP> der <SEP> Zeichnung,
<tb>  nicht <SEP> dargestellte <SEP> Feder <SEP> mit <SEP> sf>iner <SEP> Stirn  fläche <SEP> in <SEP> der <SEP> C <SEP> mfangfläche <SEP> der <SEP> Münztrom  mel <SEP> 3 <SEP> liegend <SEP> gehalten <SEP> ist. <SEP> Der <SEP> Schieber <SEP> 5
<tb>  weist <SEP> an <SEP> seiner <SEP> Unterkante <SEP> fünf <SEP> Einschnitte
<tb>  6, <SEP> 7. <SEP> 8, <SEP> 9, <SEP> 10 <SEP> auf, <SEP> die <SEP> verschieden <SEP> tief <SEP> und
<tb>  verschieden <SEP> weit <SEP> voneinander <SEP> entfernt <SEP> ange  ordnet <SEP> sind.

   <SEP> Jeder <SEP> dieser <SEP> Einschnitte <SEP> ent  spricht <SEP> dem <SEP> Durchmesser <SEP> einer <SEP> für <SEP> den
<tb>  Selbstverkäufer <SEP> verwendbaren <SEP> Münze, <SEP> das
<tb>  iZPisst <SEP> es <SEP> sind <SEP> nach <SEP> dem <SEP> Ausführung-  beispiel <SEP> die <SEP> lliinzen <SEP> von <SEP> fünf <SEP> verschiedenen
<tb>  Werten <SEP> verwendbar. <SEP> Angenommen <SEP> ist <SEP> hier  bei <SEP> (las <SEP> englische <SEP> -i#lüri'Lsv@tenl. <SEP> lind <SEP> zwar <SEP> ent  spricht <SEP> der <SEP> Einschnitt- <SEP> 1;

   <SEP> einem
<tb>  stück, <SEP> der <SEP> Einschnitt <SEP> 7 <SEP> einem <SEP> Pennvstück.
<tb>  der <SEP> Einschnitt <SEP> 8 <SEP> einem <SEP> Z@rei@hillin@@stück.
<tb>  der <SEP> Einschnitt <SEP> 9 <SEP> einem <SEP> Einshillin <SEP> g:stüch <SEP> und
<tb>  der <SEP> Einschnitt. <SEP> 10 <SEP> einem <SEP> Sixpenc.estück.
<tb>  Senkrecht <SEP> zum <SEP> Schieber <SEP> :

  5 <SEP> ist <SEP> in <SEP> der
<tb>  Münztrommel <SEP> 3 <SEP> ein <SEP> zweiter <SEP> Schieber <SEP> 1.1 <SEP> be  #"veglich, <SEP> der <SEP> unter <SEP> der <SEP> Wirkung <SEP> einer <SEP> Feder
<tb>  1\? <SEP> mit <SEP> einem <SEP> an <SEP> ihm <SEP> festen, <SEP> messerartigen
<tb>  -1,nsehlag <SEP> 13 <SEP> gegen <SEP> die <SEP> I <SEP> nterkante <SEP> des <SEP> Schie  bers <SEP> 5 <SEP> anliegt. <SEP> In <SEP> den <SEP> Schieber <SEP> 11 <SEP> sind <SEP> fünf
<tb>  Bahnen <SEP> als <SEP> Schalt-,lieder <SEP> dienende <SEP> Stifte <SEP> 14.
<tb>  15.

   <SEP> 16, <SEP> 17 <SEP> und <SEP> 18\ <SEP> eingesetzt.
<tb>  Auf <SEP> der <SEP> Vorgabewelle <SEP> 19 <SEP> des <SEP> Selbstver  käufers <SEP> sitzt <SEP> ein <SEP> Trieb <SEP> ?0 <SEP> fest <SEP> und <SEP> ein <SEP> zwei  tes <SEP> Trieb <SEP> 21 <SEP> ist <SEP> durch <SEP> Getrieberäder <SEP> 22 <SEP> mit
<tb>  der <SEP> Vorgabewelle <SEP> 19 <SEP> so <SEP> verbunden, <SEP> dass <SEP> sieh
<tb>  das <SEP> Trieb <SEP> 21 <SEP> in <SEP> gleicher <SEP> Richtung- <SEP> und <SEP> gleich
<tb>  schnell <SEP> dreht, <SEP> wie <SEP> das <SEP> Trieb <SEP> 20.

   <SEP> Die <SEP> beiden     
EMI0002.0002     
  
    Triebe <SEP> 20, <SEP> @_>1 <SEP> sind <SEP> radial <SEP> zur <SEP> Drehachse <SEP> <B>23</B>
<tb>  (ler <SEP> 3Iiinzti-oniniel <SEP> 3 <SEP> berichtet, <SEP> liegen <SEP> im <SEP> Be  reich <SEP> der <SEP> Bahnen, <SEP> in <SEP> denen <SEP> sich <SEP> die <SEP> Schalt  stifte <SEP> 14 <SEP> bis <SEP> 18 <SEP> beim <SEP> Durchschleusen <SEP> einer <SEP> in
<tb>  die <SEP> Münztrommel <SEP> 3 <SEP> eingebra-chtenMünze <SEP> be  wegen <SEP> kömieu <SEP> und <SEP> dasjenige <SEP> 21 <SEP> liegt <SEP> so
<tb>  hinter <SEP> dein <SEP> Trieb <SEP> 20, <SEP> da,ss <SEP> die <SEP> Schaltstifte,
<tb>  erst <SEP> nachdem <SEP> sie <SEP> ausser <SEP> den <SEP> Wirkungsbereich
<tb>  des <SEP> Triebes <SEP> 20 <SEP> gekonirnen <SEP> sind, <SEP> in <SEP> den <SEP> Wir  kungsbereich <SEP> des <SEP> Triebes <SEP> 21 <SEP> kommen.

   <SEP> Von
<tb>  den <SEP> Trieben <SEP> 20. <SEP> 21 <SEP> erstreckf <SEP> sich <SEP> dasienige
<tb>  20 <SEP> näher <SEP> bis <SEP> an <SEP> die <SEP> Drehachse <SEP> ?3 <SEP> heran, <SEP> als
<tb>  wie <SEP> das <SEP> Trieb <SEP> 21, <SEP> das <SEP> heisst <SEP> das <SEP> Trieb <SEP> 20 <SEP> ist
<tb>  etwas <SEP> länger <SEP> als <SEP> dasjenige <SEP> 21.
<tb>  'Wird <SEP> ciii <SEP> Penivstiielz <SEP> durch <SEP> den <SEP> Münz  schlitz <SEP> ? <SEP> eingeschoben, <SEP> so <SEP> drängt <SEP> dieses <SEP> den
<tb>  Schieber <SEP> a <SEP> so <SEP> weit. <SEP> in <SEP> der <SEP> :

  Münzkammer <SEP> 4 <SEP> zii  rück, <SEP> dass <SEP> der <SEP> Einschnitt <SEP> 7 <SEP> über <SEP> den <SEP> An  schlag <SEP> 13 <SEP> zu <SEP> liegen <SEP> kommt. <SEP> Beim <SEP> Drehen <SEP> der
<tb>  Dliinzi <SEP> roinniel <SEP> 3 <SEP> wird, <SEP> wenn <SEP> dieses <SEP> so <SEP> zweit
<tb>  fortgeschritten <SEP> ist, <SEP> dass <SEP> die <SEP> Münzkammer <SEP> 4
<tb>  voin <SEP> 1lünzsclilitz <SEP> 2 <SEP> her <SEP> nicht <SEP> mehr <SEP> zugänglich
<tb>  ist, <SEP> die <SEP> Feder <SEP> 12 <SEP> in <SEP> ihrer <SEP> Auswirkung <SEP> auf
<tb>  dein <SEP> Schieber <SEP> 11 <SEP> frei <SEP> und <SEP> der <SEP> Anschlag <SEP> 13
<tb>  tritt <SEP> in <SEP> (1(,n <SEP> Einschnitt <SEP> 7 <SEP> eire.

   <SEP> so <SEP> dass <SEP> der
<tb>  Schieber <SEP> 11 <SEP> uni <SEP> so <SEP> viel <SEP> verschoben <SEP> wird, <SEP> da.ss
<tb>  im <SEP> weiteren <SEP> Verlauf <SEP> der <SEP> Drehung <SEP> der <SEP> 11lünz  tromrnel <SEP> 3 <SEP> der <SEP> Schallstift <SEP> 14. <SEP> der <SEP> als <SEP> einziger
<tb>  in <SEP> seiner <SEP> Bahn <SEP> liegt,

   <SEP> auf <SEP> das <SEP> Trieb <SEP> 20 <SEP> trifft
<tb>  nid <SEP> dieses <SEP> mit <SEP> der <SEP> Vorgabewelle <SEP> 19 <SEP> uni <SEP> einen
<tb>  Zidin <SEP> dreht.
<tb>  Dir <SEP> Schieber <SEP> <B>1.1</B> <SEP> wird <SEP> (lui-eh <SEP> besondere
<tb>  Mittel <SEP> in <SEP> der <SEP> beschriebenen <SEP> Weise <SEP> gesteuert.
<tb>  Diese <SEP> Mittel <SEP> sind <SEP> jedoch <SEP> bekannter <SEP> Art <SEP> und
<tb>  deren <SEP> Erläuterung <SEP> eriibrigt <SEP> sich <SEP> hier.
<tb>  Inn <SEP> weiteren <SEP> Verlauf <SEP> der <SEP> Drehunlo- <SEP> der
<tb>  Illiinzt=rommel <SEP> 3 <SEP> bewegen <SEP> sich <SEP> sämtliche
<tb>  Schaltstifte, <SEP> also <SEP> a-ucli <SEP> derjenige <SEP> 14 <SEP> an <SEP> dem
<tb>  Trieb <SEP> 21 <SEP> wirkmigslos <SEP> vorbei, <SEP> da <SEP> dieses, <SEP> wie
<tb>  beschrieben,

   <SEP> weniger <SEP> weit <SEP> an <SEP> die <SEP> Drehachse
<tb>  ."3 <SEP> heraai <SEP> reicht <SEP> und <SEP> sich <SEP> in <SEP> der <SEP> augenblick  lichen <SEP> Lage <SEP> des <SEP> Schiebers <SEP> 11 <SEP> ausserhalb <SEP> der
<tb>  Bewegungsbahnen <SEP> der <SEP> Schaltstifte <SEP> befindet.
<tb>  Wird <SEP> ein <SEP> Sixpencestiick <SEP> in <SEP> die <SEP> Münz  kanim.er <SEP> 4 <SEP> eingebracht, <SEP> so <SEP> kommt <SEP> der <SEP> Ein  schnitt <SEP> 10 <SEP> über <SEP> den <SEP> Anschlag <SEP> 13 <SEP> zu <SEP> liegen
<tb>  und <SEP> letzterer <SEP> tritt <SEP> im <SEP> Verlauf <SEP> der <SEP> Drehung
<tb>  der <SEP> Münztrommel <SEP> 3 <SEP> in <SEP> diesen <SEP> Einschnitt.

           Beim Weiterdrehen der Münztrommel kom  men zunächst die Schaltstifte 14 und 15 mit  dem Trieb 20 in Eingriff und drehen dieses  um fünf     Zähne    und weiter kommt der Schalt  stift 14 noch mit dem Trieb 21 in Eingriff  und dreht dieses um einen Zahn weiter. Da  das Trieb 21 durch die Räder 22 mit der  Vorgabewelle 19 in gleicher Richtung und       gleichschnell    laufend verbunden ist, wird  also bei dieser     Durchschleusbewegung    der       Münztrommel    4 die Vorgabewelle im     ganzen     um sechs Zähne verdreht, das heisst es er  folgt eine Vorgabe im sechsfachen Wert wie  beim Durchschleusen eines     Pennystückes.     



  Wird ein     Shillingstück    in die Münzkammer  4 eingebracht, so wirkt der Einschnitt 9 mit  dem Anschlag 13 zusammen und beim Dre  hen der Münztrommel 3 kommen zunächst die  Schaltstifte 14, 15, 16 mit dem Trieb 20 in  Eingriff und drehen dieses um sieben Zähne.  Beim weiteren Drehen der Münztrommel  kommen die Schaltstifte 14 und 15 noch mit  dem Trieb 21 in Eingriff und drehen letz  teres um fünf Zähne weiter. Die Vorgabe  welle 19 wird also in diesem Fall um zwölf  Zähne verdreht.  



  Das Einschieben eines     Zweishillingstük-          kes    hat zur Folge, dass der Einschnitt 8 mit  dem Anschlag 13 in Wirkungsverbindung  kommt. Beim Drehen der Münztrommel 3  greifen dann zunächst die Schaltstifte 14,  15, 16 und 17 in das Trieb 20 ein, dieses  um zwölf Zähne drehend und weiter kom  men die gleichen Schaltstifte 14, 15, 16 und  17 auf das Trieb 21 zur Wirkung, so dass  dieses     nochmäls    um zwölf Zähne weiter ge  dreht wird. Die Vorgabewelle 19 wird dem  gemäss bei dieser     Durchschleusung    um vier  undzwanzig Zähne weiter geschaltet.  



  Kommt ein     2i/2-Shillingstück    im Selbst  verkäufer zur Verwendung, so     tritt    der Ein  schnitt 6 mit dem Anschlag 13 in Wirkungs  verbindung und beim Durchschleusen kom  men alle     Schaltstifte    14 bis 18 zuerst auf  das Trieb 20 und dann auf das Trieb 21 zur  Wirkung, so dass, da im ganzen fünfzehn  Schaltstifte vorhanden sind, die Vorgabe  welle 19 um dreissig Zähne gedreht wird.    Das Ausführungsbeispiel nach     Fig.    2 ge  stattet, bei der gleichen Zahl der verwend  baren Münzwerte     mit    noch weniger Schalt  stiften auszukommen, wie das beschriebene  Beispiel.  



  Diesem zweiten Ausführungsbeispiel ist  ebenfalls das englische Münzsystem zugrunde  gelegt und es ist für die gleichen Münzwerte       bestimmt,    wie das erste Beispiel, so dass die  Einschnitte 6, 7, 8, 9, 10 in     Verbindung    mit  dem Anschlag 13 auf die gleiche Weise auf  den Schieber 11 wirken,     wie        irrersten    Bei  spiel.  



  Der Schieber 11 trägt nach dem zweiten  Ausführungsbeispiel wohl auch auf fünf  Bahnen     verteilte    Schaltstifte 14, 15, 16, 17,  18, jedoch sind     ausser    dem einzigen Stift 14  nur zwei Stifte 15, drei     Stifte    16, ein  Stift 17 und zwei Stifte 18, das heisst im  ganzen nur neun     Schaltstifte    vorhanden.

   Von  den Trieben 20 und 21 erstreckt sich, wie  beim ersten Ausführungsbeispiel dasjenige  20 näher bis an die Drehachse 23 der Münz  trommel 3 heran,     nur    ist dasjenige 20 mit  dem einen Sonnenrad 24     und    dasjenige 21  über Getrieberäder 25 mit einer Übersetzung  von 1 X 3 ins Schnelle mit dem zweiten       Sonnenrad    26     eines    Differentialgetriebes ver  bunden. Das Planetenrad 27 dieses Differen  tialgetriebes ist mit der Vorgabewelle 19 ver  bunden. Die Triebe 20, 21 haben Selbst  hemmung.  



  Wird ein     Pennvstück    im Selbstverkäufer  verwendet, so kommt beim Durchschleusen  nur der Stift 14,     imd    zwar auf das Trieb 20  zur Wirkung und dreht dieses um     einen     Zahn, das heisst um einen bestimmten Winkel  und diese Drehung wird durch das Differen  tialgetriebe auf die Vorgabewelle 19 um die  Hälfte verkleinert.  



  Ein in die Münzkammer 4 geschobenes       Sigpencestück    bewirkt durch     Eingreifen    des  Anschlages 13 in den     Einschnitt    10 beim  Durchschleusen     des    Geldstückes zuerst ein  Eingreifen der Stifte 14 und 15 in das Trieb  20 und hernach ein     Eingreifen    des Stiftes 14  in das Trieb 21.

   Das Trieb 20 dreht also  die Vorgabewelle 19 um einen dreimal grö-           sseren        Winkel    als beim Durchschleusen eines       Pennystückes    und das Trieb     21    addiert hier  zu nochmals, da, es 1     X;    3     auf    das Differen  tialgetriebe übersetzt ist, die gleiche     Winkel-          drehung,    so     da.ss    die Verdrehung der     Vorgabe-          welle    19 sechsmal so gross ist, wie beim       Pennystück.     



  Beim Durchschleusen eines     ShillingStük-          kes        lässt    der Einschnitt 9 eine     Verlagerung     des Schiebers 11 um so viel zu, dass die Stifte  14 und 15 sowohl mit dem Trieb 20. als auch  mit demjenigen 21 in Eingriff kommen.

   Da  durch wird die Vorgabewelle 19 vom Trieb  20 her um gleichviel gedreht, wie bei der       Verwendung    eines     Sixpencestüekes,    das Trieb  21 aber     bewirkt    eine zuzügliche     Drehung        inn     das Neunfache, so dass die ganze Winkelver  drehung der     Vorgabewelle    zwölfmal so gross  ist, als beim Penny     stück.     



  Wird ein     Zweishillingstiiek    im Selbstver  käufer verwendet, so kommen die Stifte 14,  1 5 und 16 sowohl mit dem Trieb 20, als auch  mit demjenigen 21 in Eingriff und     dadurch     ergibt sieh von Seiten des Triebes 20 eine  Verdrehung um das     Sechsfa.ehe    und zuzüg  lich von Seiten des Triebes 21 um das Acht  zehnfache     gegenüber    einem     Pennystiiek.    im  ganzen also eine Verdrehung um das Vier  undzwanzigfache.  



  Kommt ein     21.:@-Shillingstück    zur Ver  wendung, so kommen alle     Stifte    14, 15, 16,  17, 18 mit dem Trieb 20 und diejenigen 14,  15, 16 und 17 noch mit demjenigen 21 in  Eingriff. Hierbei wird die     Vorgabewelle    19  vom Trieb 20 im Masse von neun Stiften  und     zuzüglich    vom Trieb 21 her im Masse von  3 X 7, also     einundzwanzig    Stiften. das heisst  im Ganzen um das Dreissigfache     gegenüber     der Verdrehung beim Durchschleusen eines       Pennystückes    verdreht.  



  Bei Verwendung eines Differentialgetrie  bes ist es nicht     unbedingt    notwendig,     da,ss    die  Triebe 20 und 21 sich verschieden nahe  an die Drehachse 23 der Münztrommel 3  heran erstrecken, ihre dieser Drehachse zu  gekehrten Stirnflächen könnten auch in blei  cher     Entfernung    von der Drehachse liegen.

    In diesem Falle würde die Änderung im  
EMI0004.0039     
  
    Masse <SEP> des <SEP> jeweiligen <SEP> Drehwinkels <SEP> der <SEP> Vor  gabewelle <SEP> entsprechend <SEP> der <SEP> eingebrachten
<tb>  Münze <SEP> nur <SEP> von <SEP> der <SEP> Übersetzung <SEP> des <SEP> Triebes
<tb>  21 <SEP> auf <SEP> das <SEP> Differentialbetriebe <SEP> abhängen
<tb>  und <SEP> die <SEP> kleinste <SEP> 9'inlielverdrehunb <SEP> der <SEP> Vor  gabewelle <SEP> würde <SEP> der <SEP> summierenden <SEP> Wirlzunb
<tb>  des <SEP> Stiftes <SEP> 14 <SEP> durch <SEP> einen <SEP> Eingriff, <SEP> sowohl
<tb>  in <SEP> das <SEP> Trieb <SEP> 20, <SEP> als <SEP> auch <SEP> in <SEP> das <SEP> Trieb <SEP> 21
<tb>  entsprechen.
<tb>  An <SEP> Stelle <SEP> des <SEP> in <SEP> den <SEP> Ausführungsbeispie  len.

   <SEP> gewählten <SEP> englischen <SEP> Müiizsysteme.s
<tb>  könnte <SEP> auch <SEP> irgend <SEP> ein <SEP> anderes <SEP> Münzsy <SEP> stein
<tb>  am <SEP> Einwurf <SEP> gemäss <SEP> der <SEP> Erfindung <SEP> Anwen  dung <SEP> finden. <SEP> Auch <SEP> die <SEP> Zahl <SEP> der <SEP> Münnverte,
<tb>  die <SEP> in <SEP> einem <SEP> mit <SEP> diesem <SEP> Einwurf <SEP> versehenen
<tb>  Selbstverkäufer <SEP> zur <SEP> Verwendung <SEP> gelangen
<tb>  können. <SEP> kann <SEP> noch <SEP> grösser <SEP> sein <SEP> als <SEP> fünf, <SEP> da
<tb>  es <SEP> bei <SEP> Anwendung <SEP> von <SEP> nacheinander <SEP> zu <SEP> Wir  kung <SEP> kommenden <SEP> Trieben, <SEP> das <SEP> heisst <SEP> auf <SEP> der
<tb>  Basis <SEP> nach <SEP> dem <SEP> ersten <SEP> Ausführungsbeispiel
<tb>  möglich <SEP> ist.

   <SEP> mehr <SEP> als <SEP> zwei <SEP> solcher <SEP> Triebe <SEP> auf
<tb>  die <SEP> Bewegungsbahnen <SEP> der <SEP> Seha.ltstifte <SEP> zu
<tb>  verteilen <SEP> bezw. <SEP> bei <SEP> grundsätzlicher <SEP> Verwen  dung <SEP> von <SEP> Differentialgetrieben. <SEP> ebenfalls <SEP> bei
<tb>  drei <SEP> Trieben, <SEP> zwei <SEP> Differentialgetriebe <SEP> vor  zusehen.

Claims (1)

  1. EMI0004.0040 PATENTANSPRUCH: <tb> Einwurf <SEP> an <SEP> Selbstverkäufern <SEP> für <SEP> Münzen <tb> verschiedenerZ\'erte <SEP> nach <SEP> dem <SEP> Patenta.nsprueli <tb> des <SEP> Hauptpatentes, <SEP> mit <SEP> Schaltgliedern, <SEP> die <tb> in <SEP> verschiedenen <SEP> Bahnen <SEP> an <SEP> einem <SEP> Schie ber <SEP> angeordnet <SEP> sind <SEP> und <SEP> beim <SEP> Drehen <SEP> der <tb> Münztrommel <SEP> vorübergehend <SEP> auf <SEP> die <SEP> Vor babevelle <SEP> des <SEP> Selbstverkäufers <SEP> wirken, <SEP> da durch <SEP> gekennzeichnet, <SEP> dass <SEP> für <SEP> die <SEP> Übermitt lung <SEP> der <tb> der <SEP> Schaltglieder <tb> auf <SEP> die <SEP> Vorgabewelle <SEP> wenigstens <SEP> zwei <SEP> Triebe <tb> vorhanden.
    <SEP> die <SEP> mit <SEP> der <SEP> Vorgabewelle <tb> verbunden <SEP> sind, <SEP> von <SEP> denen <SEP> beim <tb> Durchschleusen <SEP> einer <SEP> Münze <SEP> je <SEP> nach <SEP> der <tb> Grösse <SEP> derselben <SEP> eines <SEP> oder <SEP> beide <SEP> im <SEP> Winkel <tb> mehr <SEP> oder <SEP> weniger <SEP> verdreht <SEP> werden. <tb> UNTERANSPRtCHE <tb> 1. <SEP> Einwurf <SEP> an <SEP> Selbstverkäufern <SEP> nach <SEP> dem <tb> Patentanspruch, <SEP> dadurch <SEP> gekennzeichnet. <tb> dass <SEP> sich.
    <SEP> das <SEP> eine <SEP> der <SEP> Triebe <SEP> näher <SEP> an <SEP> die <tb> Drehaelise <SEP> der <SEP> 111ünztrommel <SEP> heran <SEP> er- streckt als das andere, so dass je nach der Einstellung des die Schaltglieder tragen den Schiebers durch die eingebrachte Münze beim Durchschleusen, Schaltglieder nur auf das eine der Triebe zur Wirkung kommen. Einwurf an Selbstverkäufern nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die zwangläufig miteinander verbun denen Triebe so hintereinander angeordnet sind, dass die Schaltlieder erst nachdem sie ausser Wirkungsbereich des ersten Triebes gekommen sind, in den Wirkungs bereich des zweiten Triebes treten. 3.
    Einwurf an Selbstverkäufern nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen die Triebe ein Differential getriebe geschaltet ist, dessen Planetenrad achse mit dem Vorgabewerk und dessen Sonnenräder mit den Trieben verbunden sind.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE741605C (de) * 1939-02-20 1943-11-13 Landis & Gyr Ag Selbstverkaeufer fuer die Abgabe von Elektrizitaet, Gas, Wasser o. dgl. nach Staffeltarif

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE741605C (de) * 1939-02-20 1943-11-13 Landis & Gyr Ag Selbstverkaeufer fuer die Abgabe von Elektrizitaet, Gas, Wasser o. dgl. nach Staffeltarif

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