CH198504A - Drehstromtransformator oder Drehstromdrosselspule. - Google Patents

Drehstromtransformator oder Drehstromdrosselspule.

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CH198504A
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Aktieng Siemens-Schuckertwerke
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Siemens Ag
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      Drehstromtransformator    oder     Drehstromdrosselspule.       Bekanntlich entstehen     in    Transformato  ren oder Drosselspulen mit Eisenkern infolge  des nichtlinearen Zusammenhanges zwischen  Fluss und     Amperewindungen    Oberwellen, die  insbesondere bei höherer     Sättigung    sich sehr  störend bemerkbar machen. Man hat bereits  verschiedene Mittel vorgeschlagen, um diese  Oberwellen für das Netz unschädlich zu  machen.

   Beispielsweise hat man vorgeschla  gen, -Resonanzkreise für diese Oberwellen  vorzusehen, oder man hat zwei gleiche Trans  formatoren verwendet, von denen der eine  zum Beispiel     in    Sterndreieck und der andere  in     Dreieckstern    geschaltet ist. Es heben sich       dann,    wenn beide Transformatoren parallel  geschaltet sind, die fünften und siebenten  Oberwellen im gemeinsamen Strom der bei  den     Transformatoren    heraus.  



  Die Erfindung zeigt nun einen andern  Weg, um die infolge der     nichtlinearen    Cha  rakteristik hervorgerufenen     Oberwellen    bei         Drehstromtransförmatoren    und -Drosselspulen  unschädlich zu machen. Bei dem     Drehstrom=          transformator    oder der     -Drosselsspule    gemäss  der     Erfindung,    deren Eisenkern zwei in der  Phase gegeneinander versetzte Drehstrom  flusssysteme führt, ist der Eisenkern derart  ausgebildet, dass die beiden     Drehstromfluss-          systeme        mindestens    teilweise in voneinander  getrennten Eisenpfaden verlaufen.

   Dabei ist  die Induktion der Flüsse in den einzelnen  Eisenpfaden nach Grösse, und Phasenlage so  bemessen, dass die     Flüsse    der Eisenpfade des  einen     graftflusssystems-    mit den Flüssen der  Eisenpfade des -     zweiten    .     graftflusssystems     sich hinsichtlich ihrer Oberwellen gegensei  tig ausgleichen. Vorzugsweise wird man da  bei die     Anordnung    so treffen, dass, da dritte  Oberwellen auch bei normalen, nicht voll       symmetrischen        Transformatoren    nur unbe  deutend auftreten, die fünften und siebenten  Oberwellen, die besonders störend sind, auf  gehoben werden.      Im folgenden sind Ausführungsbeispiele  der Erfindung beschrieben.

   Zunächst soll an  hand eines     fünfschenkligen    Transformators  erläutert werden, wie man die einzelnen Teile  bemessen muss, damit die fünften und sie  benten     Oberwellen    unterdrückt sind. Betrach  tet man     zunächst    einmal die Grundwellen  der Flüsse, die in einem Transformator mit  fünf Schenkeln auftreten, so findet man,  dass die in den Zwischenjochen und     Aussen-          jochen    (Aussenschenkeln) auftretenden Flüsse  gegenüber den drei Flüssen der Hauptschen  kel um 30   in ihrer Phasenlage versetzt sein  können,

   sofern man das     Querschnittsverhält-          nis    der     Joche    und Aussenschenkel entspre  chend wählt. In     Fig.    1 ist ein solcher     fünf-          schenkliger    Transformator dargestellt. Die  auf den     mittleren        Schenkeln    (Hauptschen  keln) liegende Wicklung ist in Stern ge  schaltet, die Sekundärwicklung ist weggelas  sen.

   In     Fig.    1 sind die Flüsse mit     01,        O=     und     03        bezw.    mit     012,        0=;,    und     013    bezeich  net. In     Fig.    2 ist das zugehörige Vektor  diagramm unter der Annahme gezeichnet.  dass die Querschnitte so gewählt sind,<B>da ss</B>  sich jeder     Hauptfluss    (Fluss im Hauptschen  kel) aus der Differenz zweier     Jochflüsse    zu  sammensetzt, die untereinander gleich gross  sind.

   So setzt sieh zum Beispiel der Fluss     01     aus der Differenz der Jochflüsse     012    und     013     (Fluss im Aussenschenkel) zusammen. Aus       Symmetriegründen    müssen die Flüsse     013    in  den beiden Aussenschenkeln gleich gross sein,

    ebenso die Flüsse     012    in den     obern    und un  tern     linken        Zwischenjochen    und die Flüsse       O23    in den obern und untern rechten     Zwi-          schenjochen.    Ausser den ein Dreiphasen  system bildenden drei     Hauptflüssen        01,        02     und 03 entsteht also noch ein     Dreipha.sen-          system    aus den drei     Jochflüssen        012,        013     und     023,

      und zwar ist der     Jochfluss        012    nun  mehr um<B>30'</B> gegen den Fluss     01,    der     Joch-          fluss        013    um     30,    gegen den Fluss     03    und der       Jochfluss        ( 23    um 30   gegen den Fluss     02     versetzt. Das aus den     Jochflüssen    gebildete       Dreiphasensystem    ist also im ganzen gegen  über dem von den Hauptflüssen gebildeten  um<B>30'</B> versetzt.

      Um die fünften und siebenten Oberwel  len, die in den Hauptschenkeln eines Trans  formators erzeugt werden, zu kompensieren,  ist es erforderlich, eine gleichgeartete Erzeu  gung gleicher     Oberwellenleistungen    in um  30   gegenüber den     Hauptschenkelflüssen     versetzten gleichartigen Flüssen vorzuneh  men. Wie aus den     obenstehenden    Erläute  rungen der     Fig.    1 und 2 ersichtlich, hat man  bereits bei einem     fünfschenkligen    Transfor  mator bei geeigneter     Bemessung    alle der  Phasenlage nach erforderlichen Flüsse im  Transformator selbst.

   Es kommt daher nur  noch darauf an, dass alle Teile des Transfor  mators einen solchen     Oberwellenbeitrag    lie  fern, dass eine     Kompensation    der Oberwellen  im     Magnetisierungsstrom    stattfindet.

   Dieser       Oberwellenbeitrag    lässt sich nun dadurch  einstellen, dass man die einzelnen Jochteile  derartig sättigt, dass die Summe der Ober  wellenleistungen, die von den Jochflüssen in  den von ihnen durchsetzten Teilen hervor  gerufen werden (also der     Oberwellenleistun-          gen,    die von dem Fluss     01,    in beiden Aussen  schenkeln, vom Fluss     T)1z    in dem obern und  untern linken Zwischenjoch und dem Fluss       0"    in dem obern und untern Zwischenjoch  erzeugt werden), gleich ist der Oberwellen  leistung, die in den Hauptschenkeln erzeugt  wird.

   Ausserdem müssen auch, ebenso wie  die drei Hauptflüsse untereinander bei Sym  metrie gleiche     Oberwellenleistungen    erzeugen  müssen, die von den Flüssen     Q12,        Q13    und       023,    die ebenfalls ein symmetrisches Drei  phasensystem bilden, erzeugten Oberwellen  leistungen untereinander gleich gross sein.  



  Ein Mass für die     Oberwellenleistung,    die  von einem Fluss erzeugt wird, ist nun das  Produkt aus Feldstärke, Induktion und Vo  lumen des von dem Fluss durchsetzten Eisen  teils     bezw.    der von ihm durchsetzten Eisen  teile.  



  Setzt man voraus, dass die Schichthöhe  des Blechpaketes in allen Eisenteilen gleich  gross ist, so dass an Stelle des Volumenver  hältnisses das aus     Breite    s und der Eisen  länge l bestimmte     Oberflächenverhältnis    ein  gesetzt werden kann, so ergeben sich fol-           gende.        Bemessungsbedingungen    (der Index 1  gibt an, dass der.

   Fluss     0,    den Eisenteil von  der Länge     h    und der Breite     s,    durchsetzt,    und dass dort die     Induktion        e1    und Feld  stärke     b1    herrschen):

            < ei        #2l-#        si.Ll+922#%U2#S2#Z2+e8        -238#Ss#Zs      2i512 '     U1.2        #S12        #Z12   <B>+ 2</B>     ,52,9    -023     #S28    -123     +   <B>2</B>     5,        1s        #        231s        #s13        #        Zis       Der Faktor 2 auf der rechten Seite rührt  davon her, dass die Flüsse 0121     Q13    und       r±T)

  2s    jeweils zwei gleiche Eisenteile durch  setzen. Da die auf der linken Seite der Glei  chung stehenden drei Glieder und auch die  rechten drei Glieder untereinander gleich       sein    müssen, so ergibt sich, wenn man ent-    sprechend der Symmetrie des Fünfschenkel  transformators für die     Indices    1, 2 und 3 der       Hauptschenkelgrösse    den gemeinsamen Index  s, für die     Indices    12 und 23 der     Zwischen-          joche    den     Index        j    und für den Index 13 der       Rückschlussschenkel    (Aussenjoche) den Index       a    einführt,

   folgende     Volumenbedingung:            e8'08'S$' & =ej'583'sj'ZJ=2,5.'ea-sa#Za            Hierin    ist unter     h        (vergl.        Fig.    3) die Ge  samtlänge der beiden     Zwischenjoche    zu ver  stehen und unter     1s        die    Länge eines Haupt  schenkels, während mit     da,    die Länge eines       Aussenjoches        (Rückschlusssehenkel)    bezeich  net ist. Aus letzterem Grunde     erscheint    auch  im rechten     Ausdruck    der Faktor 2.  



       Damit    die Flüsse     0,.2,        0=3    und     0,3    in       Fig.    2 miteinander die Winkelbedingung  richtig erfüllen, muss folgende     Vektorglei-          chung            N312        #    s12     +    028     #        s28        +        013        #        sis    = 0<B>(2)</B>    erfüllt sein.

   Diese Gleichung setzt gleich  zeitig für die Absolutbeträge der Flüsse  voraus  
EMI0003.0068     
    Aus diesen Beziehungen folgt für die Wahl  der Feldstärken in den Jochen und Aussen  schenkeln im     Verhältnis    zur Feldstärke der  zu     kompensierenden    Hauptschenkel sofort,  dass  
EMI0003.0071     
    Da für gewöhnlich das Verhältnis     1s    zu     l;

       ungefähr gleich 1 ist, so ist nach den Glei  chungen 4 und 5 die Feldstärke     ,5    in den  Zwischenjochen etwa V3 mal so gross zu       wählen        wie    in den Schenkeln, während es  bisher üblich war, die     Joche    nicht höher,  eher geringer als die Hauptschenkel zu sät  tigen. Anderseits erhalten die     Rückschluss-          schenkel,    bei denen das     Verhältnis        1s    zu     1"     ungefähr in der Grössenordnung
EMI0003.0083  
   liegen       kann,    nur etwa die halbe     _    Feldstärke als die  Hauptschenkel.

   Dem     wird    entsprechen, dass  die Zwischenjoche zum Beispiel etwa 7  höher, die     Rückschlussschenkel    zum Beispiel       etwa   <B>10%</B> schwächer     gesättigt    werden als  die Hauptschenkel. Die dem errechneten  Werte     e5    zugeordnete     Induktion        e    erhält  man aus der     Magnetisierungskurve.    Sind so  die Werte von 2 ermittelt, so     kann    man aus  der Gleichung 3 die Breiten s. errechnen.

   Bei  den oben angegebenen Längenverhältnissen  ergibt sich     dann    das in     Fig.    3     dargestellte     Bild für den     gern.    Die     Einschnürung    der  Zwischenjoche ist dabei vielleicht etwas über  trieben     gezeichnet,    sofern nicht der     Einfluss     der     Übergangszonen    zwischen     Jochen    und  Schenkeln die wirksame     Jochlänge    so weit  verkürzt, dass hierdurch tiefere     Einschnü-          rungen    bedingt werden.      Es ist auch möglich, dem gesamten Joch  gleichen Querschnitt zu geben.

   Man braucht  dann nur die Aussenschenkel in ihrem Quer  schnitt zu vergrössern, wie dies in     Fig.    3       strichliert    angedeutet ist.     Hierbei    ist in den  vom Fluss     0"    durchsetzten Eisenteil die In  duktion und Feldstärke nicht mehr     in    allen  Teilen die gleiche, es ist dann in der angege  benen Volumenbedingung statt des dort an  gegebenen Produktes 2 . . l . s der Wert  zu setzen:

         ss#.dl.ds.     Aus den oben angegebenen Bedingungen.,  insbesondere der Gleichung 3, geht auch her  vor, dass, je nachdem man die Längen     l8,    la  und l; wählt, sich die Breiten s     bezw.    die       Querschnitte    ändern, so dass man je nach der  Wahl der Längen l andere Werte von s erhält.  



  Bei der Aufstellung der Gleichung 1 ist  angenommen worden, dass unter Induktion     18     und Feldstärke 5 Induktion und Feldstärke  der Grundwelle zu verstehen ist. Es war da  bei von der Voraussetzung ausgegangen, dass  das Verhältnis der Feldstärke einer Ober  welle zur Feldstärke der zugehörigen Grund  welle in dem in Frage kommenden Bereich  ungefähr konstant ist. Dies trifft auch im  allgemeinen zu.

   Will man jedoch noch ge  nauer rechnen, so muss man beispielsweise,  um die Bemessungsbedingung für die Kom  pensation der fünften Oberwelle zu erhalten,  in Gleichung 1 stets die Feldstärke für die  fünfte     Oberwelle    und die     Induktion    für die  Grundwelle einführen, weil das Produkt  beider mal dem Volumen ein Mass für das Pro  dukt aus der Netzspannung der Grundwelle  und der fünften     Stromoberwelle        (Oberwel-          lenleistung)    ist, und zur     Kompensation    der  fünften Oberwelle die von den Flüssen er  zeugten Leistungen der     fünften    Oberwelle  die eingangs     erwähnten    Bedingungen befrie  digen müssen.

   An Stelle von Oberwellen  leistung kann man auch     Oberwellenstrom     setzen, da die     Grundwellennetzspannung    kon  stant     bezw.    für alle     Oberwellenströme    die  gleiche ist.  



  Der besondere Vorteil dieses Transforma-         tors    besteht     darin,    dass, ganz     gleiehgültig,     wie man auch die     Schaltung    wählt, die Ober  wellenkompensation erfüllt werden kann.  



  Ebenso wie man die Bemessung bei einem       fünfschenkligen    Transformator, bei dem die  mittleren drei Schenkel von der Netzspan  nung     erregt    sind, treffen     kann,    so kann man  auch bei einem     fünfschenkligen    Transfor  mator (oder Drosselspule), bei dem die bei  den Aussenschenkel und der Mittelschenkel  die     Netzspannungswicklungen    tragen, die  Bemessung so treffen, dass die fünften und  siebenten Oberwellen aufgehoben sind.

   Bei  dieser Ausführungsform ist zu beachten, dass  die Hauptflüsse in den beiden Aussenschen  keln einen längeren Eisenweg besitzen als  der Mittelschenkel, und da die oben angege  bene Volumenbedingung besagt, dass das  Produkt aus Feldstärke,     Induktion    und Vo  lumen des von ein und demselben Fluss       durchsetzten    Eisenteils     (bezw.    Eisenteile)  gleich dem Produkt aus     Feldstärke,    Induk  tion und Volumen des von einem zweiten  Fluss durchsetzten Eisenteils     (bezw.    Eisen  teile) sein muss, so müssen also die Aussen  schenkel einen grösseren Querschnitt und da  mit geringere Sättigung erhalten als der  Mittelschenkel.

   Für die     unbewickelten    Schen  kel und für die Zwischenjoche ergeben sich  die Querschnitte bei gegebenen Längen aus  den vorher erwähnten     Bedingungen    in der  gleichen Weise wie sie für den     fünfschenk-          ligen    Transformator mit aussenliegenden     un-          bewickelten    Schenkeln     entwickelt    worden  sind.

   Für ein bestimmtes     Längenverhältnis     der einzelnen Eisenwege ergibt sich dann für  den     Kern    bei gleicher     Blechschichthöhe    un  gefähr ein Bild, wie es in     Fig.    4     dargestellt     ist. Zu beachten ist natürlich, dass bei an  derer Wahl der Längen sich andere Quer  schnitte     bezw.    Blechbreiten ergeben.  



  Ein Ausführungsbeispiel mit nur     droi     Schenkeln ist in     Fig.    5 dargestellt. Um auch  hier drei Jochflüsse zu erzeugen, die unter  einander gleich gross sind und ein Drei  phasensystem bilden, ist ein Luftspalt in die  Joche eingefügt. Die Querschnitte und Län  gen der einzelnen Teile werden wieder nach      den oben     angegebenen        Bemessungsregeln    ge  wählt.  



       Eine    besonders vorteilhafte Ausführungs  form ergibt sich,     wenn    man die für Gross  transformatoren üblichen Rahmenkerne ver  wendet. Bei solchen Rahmenkernen     befinden     sich in den Schenkeln und     in.    den Jochen       Luftschlitze    senkrecht zur Ebene der Bleche,  wodurch eine gute     Wäreabführung    gewähr  leistet ist.

   Man braucht bei derartigen An  ordnungen nur den äussern Rahmen zu ver  grössern, so dass der Luftspalt innerhalb der  Joche grösser     wird    als der Luftspalt inner  halb der Schenkel, damit sich in den Jochen  drei Flüsse ausbilden     können,    die ein Drei  phasensystem     ergeben.    Die Wahl der Quer  schnitte und Längen ist auch hier wieder  durch die angegebenen Bemessungsbedingun  gen     bestimmt.    In     Fig.    6 ist ein derartiger  Rahmenkern dargestellt. Er besteht aus zwei  kleineren Innenrahmen und     einem    grösseren  Aussenrahmen.

   Ebenso wie in den     Fig.    4 und  5 sind auch in     Fig.    6 die Flüsse     in    den  einzelnen Eisenteilen angegeben worden. Für  die Bemessung der Anordnung nach     Fig.    6  ist der Einfachheit halber angenommen, dass  die Luftschlitze in den Schenkeln so klein  sind, dass der Fluss in beiden Schenkelteilen  ungefähr der gleiche ist.  



  Auch für Manteltransformatoren lässt  sich die Erfindung anwenden.  



  Wie bereits bei Erläuterung der     Fig.    3  erwähnt, ist bei der     Annahme    der     wirksamen          Eisenweglänge    der Einfluss der Übergangs  zone zwischen Jochen und Schenkeln zu be  rücksichtigen. Auch ist bei der Wahl der       Querschnitte    zu berücksichtigen, dass Streu  flüsse auftreten.     Schliesslich    ist es erforder  lich, dass die Flüsse in den Hauptschenkeln  und die Flüsse in den Jochen     bezw.    Aussen  schenkeln möglichst gleiche Kurvenform be  sitzen.

   Ist daher zum Beispiel bei der An  ordnung nach     Fig.    1 oder zum Beispiel der       Fig.    4 eine Sekundärwicklung vorgesehen,  die     in    Dreieck geschaltet ist, oder ist die Pri  märwicklung selbst in Dreieck geschaltet, so  sind die dritten Oberwellen in den Haupt  scUenkelflüssen unterdrückt. Man muss daher    auch die dritten Oberwellen in den Jochflüs  sen unterdrücken. Zu diesem Zweck kann       man     für die Joche  verwenden, die die dritten Oberwellen kurz  schliessen,     ohne    die     Grundwellen    zu stören.

    Zugleich wird man durch diese Ausgleichs  wicklungen     die        Winkelbedingung    in Glei  chung 2 unabhängiger von störenden Streu  wegen befriedigen:  In     Fig.    7 ist     eine    solche     Ausgleichswick-          lang    für einen in Sterndreieck geschalteten  Transformator dargestellt. Die Ausgleichs  wicklung umfasst die     obern    Jochteile und  ebenso ist eine Ausgleichswicklung für die       untern        Jochteile    vorgesehen.

   Die     Windungs-          zahlen    auf den Zwischenjochen verhalten  sich zu den     Windungszahlen    auf den     Aussen-          jochen    wie 2 : 1, was daraus folgt, dass die  Flüsse     e,2,        013    und     023    gleich gross sein  müssen.

   Man kann diese     Dreieckwicklung     auch noch vom Netz her parallel oder in  Reihe zur     Hauptwicklung    oder von einer  zweiten Wicklung des Transformators her  wie eine selbständige Wicklung     eines    zwei  ten in Dreieck geschalteten Transformators  erregen, wobei die     Windungszahlen    so ge  wählt werden, dass die von den     Jochflüssen.     erzeugten Spannungen den angelegten Span  nungen entsprechen.

       In        Fig.    7 ist angedeu  tet, dass beispielsweise an die Punkte x,,     y,,          z,    und     x2,        y2,        z2    die Spannung angeschlossen  wird. In     Fig.    7 ist ausserdem noch darge  stellt, dass man die     Querschnittsverminde-          rung    der. Zwischenjoche durch Vergrösserung  der Fensterhöhe erzielen     kann.    Die beiden  Ausgleichswicklungen auf den obern und  untern     Jochen    können auch in Reihe ge  schaltet werden.  



  Man kann auch die Ausgleichswicklun  gen teils auf den     Jochen,    teils auf den  Hauptschenkeln anordnen, wie es in     Fig.    8  dargestellt ist, indem man ein Dreieck bildet  aus einer Wicklung auf dem     Mittelschenkel,     einer auf dem     linken        bezw.    rechten Haupt  schenkel und einer auf dem danebenliegen  den     Rückschlussschenkel,    wobei sich die     Win-          dungszahlen    dieser drei Wicklungen verhal  ten wie -1/2 :1     :

  3/2.    Diese     Wahl    er Win-           dungszahlen    ergibt sich aus dem punktiert       eingezeichneten    Dreieck in     Fig.    2. Eine wei  tere Vereinfachung zeigt die     Fig.    9. Das       Windungsverhältnis    der Wicklungen auf  dem Aussenjoch und dem benachbarten  Hauptschenkel ist     3/2    : 1. Bei den Anord  nungen nach den     Fig.    5 und 6 können dritte  Oberwellen in den     Hauptschenkelflüssen,     ganz gleichgültig wie man auch die Schal  tung wählt, nicht auftreten. Man muss daher  bei diesen Anordnungen Dreiecksausgleichs  wicklungen für die Jochflüsse vorsehen.  



  Die Erfindung kann auch angewendet       werden    bei dem früher üblichen sogenannten  Säulentransformator, der aus drei an den  Eckpunkten eines gleichseitigen Dreieckes       stehenden    Säulen besteht, die oben und un  ten, z. B. durch ein ringförmiges Joch, mit  einander verbunden sind. Bei einer derarti  gen Anordnung ist die Symmetriebedingung,  dass die einzelnen Jochflüsse ein Dreiphasen  system bilden müssen, von selbst gegeben,  und man braucht nur noch die Induktion  entsprechend zu wählen, um eine Kompen  sation der von den Schenkeln erzeugten  Oberwellen durch die in den Jochen erzeug  ten Oberwellen zu erhalten.  



  Da bei dieser Anordnung sich     dritte     Oberwellen in den     Hauptschenkelflüssen     nicht ausbilden können, dafür aber in den  Jochen, müssen Ausgleichswicklungen, z. B.  je eine auf den drei Jochen, oben und unten  aufgebrachte Dreieckswicklung, vorgesehen  werden, welche die dritten Oberwellen in den  Jochflüssen kurzschliessen.  



  Bei der Erläuterung der Ausführungs  beispiele nach     Fig.    1 bis 9 war angenommen  worden, dass der Transformator     bezw.    die  Drosselspule parallel an das Drehstromnetz  angeschlossen ist.     Dieselben    Bemessungs  regeln, die angegeben sind, gelten aber auch  dann, wenn zum Beispiel der Transformator  oder die Drosselspule in Reihe in die Lei  tung eingeschaltet ist. Es müssen dann bei       sinusförmigem    Strom die von den Jochen  erzeugten Oberwellen, insbesondere die fünf  ten     und    siebenten, in der Spannung die von    den     Hauptschenkeln    erzeugten     fünften    und  siebenten     Spannungsoberwellen    aufheben.  



  Während bei den bisherigen Ausfüh  rungsbeispielen angenommen wurde, dass man  zur Verkleinerung des     Querschnittes    die  Breite der Bleche ändert, kann man eine  Verringerung des     Querschnittes    zum Beispiel  auch dadurch herbeiführen, dass man Boh  rungen oder Luftschlitze     in    den Eisenteilen  anbringt. Es ist auch möglich, die Blech  schichthöhe in den einzelnen Jochteilen ver  schieden zu wählen.

   Es tritt dann in Glei  chung 1 an Stelle des Produktes aus Länge  mal Breite das Volumen des zugehörigen  Eisenteils und in Gleichungen 2 und ss an  Stelle der Breite s das Produkt aus Blech  breite mal     Blechschichthöhe.    Ist die Induk  tion in einem von ein und demselben Fluss  durchsetzten Eisenteil nicht konstant, so tritt  an Stelle der Produkte in Gleichung 1 das  Integral     S3        S@   <I>d v,</I> worin<I>v</I> das Volumen  ist.  



  Die drei Jochflüsse bei einem     dreischenk-          ligen        Eisenkern    können auch dadurch er  zeugt werden, dass eine das Joch durchset  zende     Kurzschlusswicklung    vorgesehen wird,  welche eine Vermischung der drei Jochflüsse  verhindert. Als     Kurzschlusswicklung    kann  man zum Beispiel Kupferstäbe verwenden,  die durch Löcher in den Blechen hindurch  geführt und deren Anfänge und Enden un  tereinander verbunden sind. Die Bemessung  der     Eisenquerschnitte    wird so gewählt, wie  oben angegeben.  



  Bei Verwendung von Bolzen für die       Kurzschlusswicklung    treten lediglich einige       Bolzenlöcher    hinzu, wie sie gewöhnlich zur  Aufnahme der     Pressbolzen    sowieso erforder  lich sind.     Fig.    10 zeigt beispielsweise eine       Kurzschlusswicklung        (Käfigwicklung),    die  aus den einzelnen     Bolzenstäben    4 besteht,  die vorn und rückwärts durch ein Zwischen  stück 5 miteinander verbunden sind. Zweck  mässig wird man diese Stäbe gegen den  Eisenkörper isolieren, um Kurzschlüsse in  den Blechen zu verhindern.

   Da sowieso zum  Zusammenhalten der Bleche Bolzen erforder  lich sind, kann man die die     Käfigwicklung              bildenden        Stäbe    oder einen Teil davon als       Pressbolzen    ausbilden, so dass     dann.    weitere       Pressvorrichtungen    nicht mehr erforderlich  sind.

   Die drei     Jochkraftflüsse        ( ",        023    und       013        können        keinen        einzelnen        Käfigstab    ein  zeln schneiden, ohne dass ein Dampferstrom  in der     Käfigwicklung        (Kurzschlusswicklung)     entsteht.

   Die Folge davon ist, dass der von  einem     Mittelschenkel    zu einem Aussenschen  kel verlaufende Fluss     012        bezw.        023    nur in  dem     innern    Teil, der von dem Aussenschen  kel zu dem andern Aussenschenkel fliessende  Fluss     e"    nur     in    dem äussern Teil des Joches  fliessen kann. Man bekommt also durch die  Dampferwicklung eine     Aufspaltung    der  Jochflüsse, und     bemisst    man die     Querschnitte,     entsprechend, so     können    die Oberwellen im  Strom     unterdrückt    werden.

   Auch hier ist es  zweckmässig, Ausgleichswicklungen vorzu  sehen, welche die durch drei teilbaren Ober  wellen in den Jochen unterdrücken. Zweck  mässig ist es, diese Wicklung als     Dreiecks-          wicklung    für die Joche vorzusehen. Sie kann  besonders einfach gestaltet werden, wenn  man sie mit einer einzigen Windung je     Teil-          kraftfluss    ausführt     und    die     Käfigwicklung     als Leiter mitbenutzt. In     Fig.    .11 ist ein  Ausführungsbeispiel dafür dargestellt. Der  Transformator ist in Sterndreieck geschaltet.  Es sind wieder Dampferstäbe 4 vorgesehen.

    Ausser diesen Dampferstäben sind noch zwei  weitere Bolzen 6 und 7 vorgesehen, die von  dem Käfig     isoliert    durch das Eisen gehen  und     mittels    Leiter 8, 9     und    10 mit dem Kä  fig zu     einer        Dreieckswicklung    verbunden       sind.    Bei der Anordnung der Dreieckswick  lung ist darauf zu achten, dass, wenn man  diese an einem     Punkte    aufschneiden und mit  einer Spannung der dreifachen Frequenz  speisen     würde,    im wesentlichen nur ein Fluss       entstehen    soll, der sich vom äussern Joch  über die beiden     innern    Joche schliesst,

   wie  es in der Figur     strichliert    angegeben ist, da  gegen sollen keine Nebenflüsse, also zum  Beispiel ein     Teilfluss    vom     öbern    Teil zum  untern Teil des     Joches    entstehen.

   Würde dies  der Fall     sein,    so würde die die dritte Ober  welle kurzschliessende Dreieckswicklung nicht    vollkommen     wirken.        Üm    daher einen Streu  fluss der dritten Harmonischen um die Durch  führungsbolzen 6 und 7 zu vermeiden, sind  diese Bolzen     mit    mindestens einem Leiter  der     Käfigwicklung    durch einen     unmagneti-          schen    Spalt zu verbinden.

   Zweckmässig ist  es dabei, wie im     Ausführungsbeispiel    der       Fig.    11 dargestellt, das Eisen zwischen den  Bolzen 6     und    7 und ihren benachbarten Stä  ben in der     gäfigwicklung    durch einen     Schlitz          aufzuspalten,    so dass die Bolzen     mit    den be  nachbarten Stäben in einem     gemeinsamen          Luftschlitz    des Eisenpaketes liegen.

   Durch  den Schlitz; der die Bolzen     und    benachbarten       gäfigstäbe    verbindet, wird     erzwungen,    dass  sich kein     Streufluss    von den obern Jochen zu  den untern Jochen ausbilden kann,     bezw.    es       wird    die Ausbildung     eines    solchen Streuflus  ses vermindert, oder mit andern     Worten,    die  Bolzen sind     mit    einem Stab der     Käfigwick-          lung    magnetisch verkettet.  



       Statt        eines    Schlitzes     kann    man auch min  destens     einen        Käfigstab    oder beide benach  barten     Käfigstäbe    möglichst nahe an. den       Durchführungsbolzen    6     bezw.    7     heranrücken,.     weil auch     dann.        kein    Streufeld     auftreten     kann.

       Etwas    ähnliches erreicht man auch,  wenn man, wie     in        Fig.    12 dargestellt, den  Bolzen 6 isoliert     in    einen ausgehöhlten Bol  zen 8 führt, der mit den     gäfigstäben    ver  bunden ist.  



  Bei der Verteilung der     gäfigstäbe    ist es  zweckmässig, die Anordnung so zu treffen,  dass sich die     Induktionssteigerung    an den       Bolzenlöchern    mit der .Induktionsverringe  rung in den Zwischenräumen möglichst auf  hebt. Ist dies     nicht    der Fall, so     muss    man  an Stelle des Produktes aus Feldstärke, In  duktion und Volumen das Integral    <B>-</B>     SS,     setzen, wie es oben bereits erwähnt ist.  Die     Dreieckswicklung    ist im Ausfüh  rungsbeispiel nur auf einzelne Punkte kon  zentriert, da     ein    einziger Leiter die Joche  umschliesst.

   Dies genügt aber, da die     -gäfig-          wicklung    für die richtige Führung der Kraft  flüsse     sorgt.-.Die    -Dreieckswicklung hat auch      noch den weiteren Vorteil, dass die in     Glei-          ehung    2 erwähnte Winkelbedingung unab  hängig von störenden Streuwegen erfüllt  werden kann.  



  Auch die Bolzen 5 und 6 kann man als       Pressbolzen    ausführen.  



  Man kann auch eine Dreieckswicklung  aufbringen, ohne die Stäbe der Dämpfer  wicklung für die Rückführung zu benutzen.  Auch in diesem Falle empfiehlt es sich, zur       Vermeidung    von Streuungen die Dreiecks  wicklung beim Eisendurchgang mit minde  stens einem Stab der     Kurzschlusswicklung     magnetisch zu verketten, wie es in     Fig.    11  erläutert worden ist.  



  Wie bereits früher erwähnt, kann man  statt der Dreieckswicklung über den Jochen  auch andere Ausgleichswicklungen anwen  den, welche für die     Unterdrückung    der drit  ten Oberwellen in den     Jochflüssen    sorgen.  



  Ein anderes Ausführungsbeispiel für die  Anordnung der Dreieckswicklung zeigt die       Fig.    13, in welcher die Rückführungsbolzen  6     und    7 in dem     kraftlinienarmen    Teil zwi  schen den beiden     innern    Jochen angeordnet       sind.    Die beiden Rückführungsbolzen 6     und     7 und der Bolzen der     Kurzschlusswicklung,     welcher für die     Rückführung    dient, sind in  einem Loch angeordnet, um Streuungen der  dritten     Oberwellenflüsse    zu vermeiden.  



  Man     kann    aber auch zum Beispiel die  Bolzen 6 und 7 in mehrere parallel geschal  tete Bolzen aufteilen, die als Teilkäfige wir  ken, wie es in     Fig.    14 dargestellt ist. Die  Rückführungsbolzen sind mit 6 und 6'     bezw.     7 und 7'     bezeichnet.    Auch hier ist es zweck  mässig, das Eisen zwischen den Bolzen 6  und dem benachbarten     Käfigstab    durch einen  Luftschlitz aufzuspalten. Vorteilhaft wird  man auch das gleiche bei den Bolzen 6' aus  führen, oder man kann auch die     Käfigstäbe     näher heranrücken oder die Bolzen isoliert.  in einen Hohlbolzen führen, der mit der       Kurzschlusswicklung    verbunden ist.

   Was für  die Bolzen 6 und 6' gesagt ist, gilt auch für  die Bolzen 7 und 7'.  



  Die Ausgleichswicklung ist auch vorteil  haft anwendbar bei den für Grosstransforma-         toren    angewendeten Rahmenkernen. Bei sol  chen Rahmenkernen befinden sich in den  Schenkeln und in den Jochen Luftschlitze  senkrecht zur Ebene der Bleche, um eine  gute Wärmeabfuhr zu ermöglichen. Setzt  man auch hier in den Schlitz zwischen den  Jochen     Kurzschlusswicklungen,    so kann man  den Schlitz kleiner halten, ohne dass eine  Vermischung der Jochflüsse auftritt. Ein  Ausführungsbeispiel dafür zeigt die     Fig.    15.  Die     Kurzschlusswicklung    besteht hier aus drei  Käfigen oder Kupferplatten 9, 10 und 11,  die gleichzeitig für die Verbindung der Drei  eckswicklung sorgen.  



  Wird die Bemessung der Querschnitte so  getroffen, dass für alle sechs Flüsse die Pro  dukte aus Feldstärke, Induktion und Volu  men der von ihnen durchsetzten Eisenteile  untereinander gleich gross sind, so heben sich  auch hier die fünften und die siebenten  Oberwellen im     Magnetisierungsstrom        bezw.     bei der Reihenschaltung der Drosselspulen  oder Transformatoren in der Spannung auf.  



  Es ist nicht unbedingt erforderlich, dass  man in dem obern und untern Joch Kurz  schlusswicklungen     (Käfigwicklung)    anbringt,  sondern es genügt, sie lediglich auf einem  der beiden Joche aufzubringen. Sind zum  Beispiel nur im obern Joch solche Kurz  schlusswicklungen, welche für die Zerlegung  der Jochflüsse sorgen, vorgesehen, so ist bei  der Bemessung zu berücksichtigen, dass das  untere linke     Jochteil    mit zu dem Eisenvolu  men gehört, das durch den Fluss     01    durch  setzt wird, während das rechte untere     Joch-          teil    mit zu dem Eisenvolumen gehört, wel  ches vom Fluss     0;    durchsetzt wird.

   Im übri  gen lassen sich sonst dieselben Bemessungs  regeln anwenden, die oben angegeben sind.  



  Bei Anwendung von Rahmenkernen kön  nen die Rahmen auch magnetisch derart von  einander getrennt werden, dass die Flüsse in  den einzelnen Rahmen eine Phasenverschie  bung von     etwa   
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   Grad gegeneinander  haben, wobei     ra    ganze Vielfache von 6 dar  stellt.     Man    kann die Zahl n so wählen, dass  beispielsweise die fünfte, siebente, elfte oder           dreizehnte    Oberwelle des -     Magnetisierungs-          stromes    ausgeglichen werden. Für den Aus  gleich der fünften und siebenten Oberwellen  ergibt sich, wie bereits erläutert, die Zahl  n = 6.

   Um auch die     dritte    Oberwelle gleich  zeitig auszugleichen, müssen die Rahmenteile  mit     Dreieckshilfswicklungen    versehen wer  den, und zwar sind die einzelnen Teile der  Hilfswicklungen auf Rahmenteilen angeord  net, deren Flüsse um 30, 60 oder 120   gegen  einander verschoben sind.  



       In        Fig.    16 ist ein     derartiger,    aus einzel  nen voneinander getrennten Rahmen zusam  mengesetzter Eisenkern für einen Drehstrom  transformator oder eine     Drehstromdrossel-          spule    dargestellt. Die nicht gezeigten Lei  stungswicklungen     (primär    und sekundär)  umschlingen die     Kernschenkelpaare    in be  kannter Weise. Die     einzelnen    Rahmen 21.  22 und 23 sind durch Luftspalte 4 sowohl       räumlich    als auch     magnetisch    mehr oder  weniger gut voneinander getrennt.

   Je nach  der     magnetischen    Leitfähigkeit und den Ab  messungen der Luftspalte 24 nehmen die       Flüsse        in    den einzelnen Rahmen unterein  ander verschiedene Phasenlage an.  



       Wenn    man die drei Schenkel, von denen  jeder aus zwei Teilschenkeln besteht, mit  Drehstrom erregt, ergeben sich bei vollstän  diger magnetischer Trennung der drei Rah  men voneinander, z. B. durch in die Luft  spalte eingesetzte     Kurzschlusswicklungen    26  die drei     Kraftflüsse    30, 31 und 32, deren  Vektoren in     Fig.    17 dargestellt sind.

   Wer  den die Rahmen     magnetisch        miteinander    ver  bunden, so dass die Luftspalte verschwinden,       e        rge        'ben        sie        li        die        Flussvektoren        33,        34        und        35.     



  Zwischen der vollständigen Trennung der  Rahmen voneinander und der magnetischen       Überbrückung    der Luftspalte werden nun,  um die gewünschten Phasenverschiebungen  der     einzelnen    Rahmenflüsse gegeneinander  zu erzielen,     magnetische    Stege angeordnet,       wie    dies beispielsweise in     Fig.    16 angedeu  tet ist.  



  Durch magnetische     Verbindung    der Rah  men nur an einzelnen Stellen miteinander,  z. B: mit     Hilfe    der     in-die    Luftspalte- 24 ein-    gesetzten     Zwischenstücke    25 oder durch stel  lenweise     Verkleinerung    der Luftspalte kön  nen die gewünschten     Phasenverschiebungen     der Flüsse in den einzelnen Rahmen gegen  einander erzielt werden, wenn man gleich  zeitig dafür sorgt,

   dass an andern Stellen des  Luftspaltes     ein."        Übertritt    von     Kraftlinien     aus dem     einen    Rahmen     in    den benachbarten       unterdrückt    wird. Zu diesem Zweck kön  nen in die Luftspalte     Kurzschlusswicklungen     eingesetzt werden.

   Diese bestehen, wie in       Fig.    16     gezeigt    ist, vorteilhaft aus einzelnen  Stäben oder Bolzen 26, die etwa     senkrecht     zur Schichtebene der Bleche die Luftspalte  durchdringen und deren aus den Luftspal  ten herausragende Enden durch Schienen  miteinander     verbunden        sind.     



  Vom Einsetzen der     Zwischenstücke    25  aus magnetischem Werkstoff kann natürlich  auch abgesehen werden, wenn man an dieser  Stelle die     Kurzschlusswicklungen    unterbricht,  so dass der     Kraftfluss    hier von einem in die  beiden andern     Rahmen    und     umgekehrt    über  treten     kann.     



  Durch eine derartige     Anordnung    lassen  sich, wie aus     Fig.    17 zu erkennen ist, zwi  schen den     einzelnen    Schenkelflüssen Phasen  verschiebungen von etwa 30   erzielen, so dass  die fünfte und siebente Oberwelle im Mag  netisierungsstrom ausgeglichen wird. Durch  die magnetische     Verbindung    25 erhält der  Rahmen 21 zwei gegeneinander verschobene       Teilflüse    36 und 37. Der durch das     Verbin-          dungsstück    25 übertretende     Kraftfluss    hat  die     Vektorlage    38. Für die     übrigen    Rahmen  gelten die gleichen Bedingungen.

   Der Rah  men 22 führt in     seinen    beiden     Schenkeln.    die  beiden     Kraftflüsse    39 und 40. Durch das       Verbindungsstück    25     tritt    der Fluss 41 in  den     Rahmen    22 ein, während hier in den  Rahmen 23 der     Fluss    44     übertritt,    so dass die  beiden Schenkel des Rahmens 23 die Flüsse  42 und 43 führen.  



  Wie sich herausgestellt hat, gelingt der       Oberwellenausgleich    nur, wenn man die in  den Rahmen bestehen bleibende     dritte    Ober  welle ebenfalls     unterdrückt.    Deshalb wird  auf den     einzelnen    Rahmen     eine    Dreiecks-           Wicklung    angeordnet. Diese ist in     Fig.    16  mit 27 bezeichnet. Ihre einzelnen Teile sind  mit Rahmenteilen verkettet, die gegeneinan  der eine Phasenverschiebung von 60 oder  120   haben.

   Diese Bedingung ist erfüllt,  wenn man zum Beispiel den einen Wick  lungsteil auf den Rahmenschenkel 36, den  zweiten Wicklungsteil auf den Rahmen  schenkel 40 und den dritten auf den Rah  menschenkel 43 legt, wobei den Schenkeln  die gleiche Bezeichnung gegeben wird wie  den Vektoren der in ihnen bestehenden  Kraftflüsse. Natürlich können die einzelnen  Wicklungsteile auch auf solchen     Jochteilen     liegen, die den gleichen Fluss führen wie die  genannten Schenkelteile. Auch mehrere     Drei-          eekswicklungen    können vorteilhaft sein. An  den Stellen, die die Dreieckswicklungen tra  gen, können     Kurzschlusswicklungen    fehlen  oder unterbrochen sein.  



  Die Dreieckswicklung trägt ausserdem zur  gewünschten Verteilung der     Teilkraftflüsse     auf die einzelnen Rahmen bei und beseitigt  bestehende     Flussunsymmetrien.     



  Wenn man nun zwischen den einzelnen  Rahmen nicht nur an einer oder zwei Stel  len, wie in     Fig.    16, eine gute     magnetische     Verbindung herstellt, sondern den Spalten 24  auf ihrer ganzen Länge eine gewisse magne  tische Leitfähigkeit gibt, geht das Vektor  bild der Flüsse in die in     Fig.    18     dargestellte     Form über. Die einzelnen Vektoren der Rah  menteilflüsse liegen mit ihren Enden auf den  Kurvenzügen 45, 46 und 47. Zwischen den  Flüssen benachbarter Kerne können durch  geeignete Bemessung der Luftspalte zwi  schen den einzelnen Rahmen beliebige Pha  senverschiebungen eingestellt werden.

   Die  Krümmung der Vektoren 45, 46 und 47 kann  hierbei so eingestellt werden, dass zwei be  nachbarte Vektoren mit genügender Ge  nauigkeit durch gerade Linien ersetzt wer  den können, die einen Winkel von<B>30'</B> ein  schliessen. Für die einzelnen Teile der Drei  eckswicklung werden wieder     Rahmenteile     ausgesucht, in denen die Flüsse gegeneinan  der eine Phasenverschiebung von 120   be  sitzen.     Ein    Ausführungsbeispiel dieser An-         ordnung    ist in     Fig.    19 dargestellt. Die Drei  eckswicklungen 57 und 58     sind    auf den  obern und untern Jochen der     einzelnen    Rah  men angeordnet.  



  Zum Ausgleich der elften und dreizehn  ten Oberwelle des     Magnetisierungsstromes     werden zwischen den Flüssen benachbarter  Rahmen Phasenwinkel von 15   gewählt.  



  Es ergeben sich also für den Ausgleich  der einzelnen Oberwellen für die Zahl n fol  gende Werte:    5. und 7. Oberwellen = 6  11. und 13. Oberwellen = 12  17. und 19.     Oberwellen    = 18 usw.    Um den Grad der Ausgleichswirkung  einstellen zu können, kann man die die Luft  spalte abschirmenden     Kurzschlusswicklungen     regelbar machen, beispielsweise durch räum  liche Verschiebung oder durch Belastungs  widerstand. Man kann aber auch nur die  Schenkel in zwei Teile aufspalten.

   Um zum  Beispiel die fünften Oberwellen im     Magneti-          sierungsstrom,    welche in den die beiden  Teile des Schenkels jeweils umgreifenden       Hauptwicklungen        auftreten,    zu     unterdrük-          ken,    kann man eine     Flussversetzung    von 36  der beiden Teilflüsse vorsehen. Vorteilhaft  ist es, eine     Flussversetzung    von<B>30'</B> anzu  wenden, weil dann keine fünften und sieben  ten Oberwellen in den die beiden Teilschen  kel umgreifenden Hauptwicklungen des  Transformators auftreten können.

   Eine be  sonders zweckmässige     Ausführungsform    er  hält man, wenn man Längsschlitze vorsieht,  die in Richtung der Ebene der Kernbleche  liegen.  



       Fig.    20 zeigt einen     Dreischenkeltransfor-          mator    mit den Schenkeln 1, 2 und 3. Jeder  Schenkel ist durch einen Schlitz in zwei  gleiche Teile aufgespalten. Die Wicklungen  I und     II,    die nicht vom Netz erregt werden,  sind ausschliesslich Spreizwicklungen, welche  die Aufgabe haben, die     Flussaufspaltung,    wie  sie im     Vektordiagramm    der     Fig.    21 darge  stellt ist, zu erzwingen.

   Die von der Netz  spannung erregte Hauptwicklung     (Primär-          wicklung)    des     Transformators,    die ganz be-           iiebig    wie bei jedem andern     Transformator     geschaltet sein     kann    und die beiden Teil  schenkel     umgreift,    ist in der     Fig.    2 mit     III          bezeichnet.    Die Schaltung der     Hauptwick-          lung        III    ist offen gelassen, da die Schaltung  beliebig gewählt werden kann.

   Die andere  Hauptwicklung     (Sekundärwicklung)    ist der  Einfachheit halber     nicht    gezeichnet, für sie  gilt dasselbe, wie für die     Primärwicklung.     In     Fig.    21 ist dargestellt, wie der Fluss     0,     des Schenkels 1 sich aus zwei um<B>30'</B> gegen  einander versetzten Teilflüssen     01a,    und     Olb     zusammengesetzt.

   Die Hilfswicklung I um  greift die beiden Teilflüsse     01#    und     02    der  art     in.    entgegengesetzter Schaltrichtung, dass  an den     Klemmen    der     Wicklung    I eine Span  nung     auftreten    muss, welche der Differenz  der     beiden        Teilflüsse        01.,    und     02    propor  tional ist.

   Man sieht nun aus dem Diagramm  der     Fig.    21,     in    welchem die     Aufspaltung    der  Flüsse lediglich für den Schenkel 1 gezeich  net ist, - die Flüsse der Schenkel 2 und 3  werden gleichfalls in um 30       versetzte    Teil  flüsse aufgespalten - dass unter der voraus  gesetzten Bedingung, dass die beiden Teil  flüsse um     30,    gegeneinander versetzt sind,  der     Differenzfluss        01,,    bis     01b    die gleiche       Richtung    wie der Fluss     02    bis     0s    besitzen  muss.

   Man braucht daher, um die beiden  Teilflüsse im Schenkel 1     um   <B>30'</B> zu verset  zen, die Wicklung I nur von einer verket  teten Spannung zu erregen, die von den an  dern beiden     Schenkelflüssen    erzeugt wird.  Zu diesem Zweck ist im Ausführungsbeispiel  die Wicklung     II    vorgesehen, welche in Stern  geschaltet ist. Die Wicklung I auf dem  Schenkel 1 ist an die Endpunkte der Wick  lung     II    auf den Schenkeln 2 und 3 ange  schlossen. In entsprechender Weise erfolgt  der Anschluss der     'Wicklung    I auf den Schen  keln 2 und 3.

   Um die gewünschte     Flussver-          setzung    durch die     Hilfswicklungen    zu er  zwingen, muss ein bestimmtes     Windungsver-          hältnis    der Wicklungen I und     II    gewählt  werden. Die Wahl des     Windungsverhältnis-          ses    ergibt sich aus     Fig.    21.

   Bezeichnet man  mit     wi    die     Windungszahl    der Wicklung I,       die        einen    Teilschenkel umgreift, so muss an    den Klemmen     dieser    Wicklung eine Span  nung herrschen, die gleich ist:       k.(01.- .b)-WI     oder wie aus     Fig.    21 ersichtlich, gleich       k.O,.tg        15 .w1.     



       Bezeichnet    man mit     wa    die     Windungszahl     der Wicklung     II,    die beide Teilschenkel ge  meinsam umgreift, so ist die von     der-Wick-          lung        II    erzeugte verkettete Spannung, wie  sich aus dem     Vektorbild    ergibt, gleich:       k#wn#(02-03)=k#0l#@-        wa.     



  Da diese beiden Spannungen gleich sein  sollen, so ist also das Verhältnis von     w,    zu       wn    gleich     cotg    15   = 6,48.  



  Man erkennt aus den     Magnetisierungs-          bedingungen    des normalen Transformators,  dass das Kupfer für die Wicklungen I und     II     im     Verhältnis    zum Hauptkupfer des Trans  formators     in    der Grössenordnung von nur 1  liegt, da der     Ausgleichstrom,    welcher zum  Versetzen der Flüsse erforderlich ist, nur  etwa ein Viertel des normalen     Magnetisie-          rungsstromes    des Transformators beträgt.  



  Durch die Aufspaltung jedes Schenkel  flusses in zwei um 30   versetzte     Teilflüsse     entstehen zwei     Dreiphasensysteme    von Flüs  sen, die gegeneinander um 30   versetzt sind,  so dass sich im     Magnetisierungsström    die  fünften und     siebenten    Oberwellen heraus  heben.  



  Im Ausführungsbeispiel war angenom  men worden, dass die Hilfswicklung I für  beide Teile eines Schenkels .die -gleiche     Win-          dungSzahl    besitzt. Man     kann    aber auch die       Windungszahlen    auf den beiden Teilschen  keln verschieden gross wählen.

   An welche  Spannung man dann die Wicklung I legen       müss,    ergibt sich aus der     Überlegung,    dass  die beiden Teilflüsse eines Schenkels gleich  gross und um 30       gegeneinander    versetzt  sind, . und dass die an den Klemmen der  Wicklung I auftretende Spannung     unter    die  ser     Bedingung    gleich sein muss  <B><I>k</I></B>     (ZV        'l        #   <B>01.

   A</B>     t.0"1        #        Oib),         worin     ir'I    die     Windungszahl    auf dem     a-          Schenkel,        w",    die     Windungszahl    auf dem       b-Schenkel    ist. Die Wicklung I muss dann  an eine Spannung angeschlossen werden, wel  che nach Grösse und Phasenlage der oben  errechneten Spannung gleich ist und zum  Beispiel durch besondere Hilfswicklungen  erzeugt wird.  



  Während im     Ausführungsbeispiel    die  Wicklung I so geschaltet ist, dass sie die bei  den Teile eines Schenkels im entgegengesetz  ten Sinne umschlingt, kann man sie auch so  schalten, dass sie die beiden Teile eines  Schenkels im gleichen Sinne umschlingt.  Auch hierbei ergibt sich wieder unter Be  rücksichtigung, dass die beiden Teilflüsse  gleich gross und um<B>30'</B> gegeneinander ver  setzt sind, diejenige Spannung nach Grösse  und Phasenlage, welche der Wicklung zuge  führt werden muss. Umschlingt die Wick  lung I die beiden Teile eines Schenkels im  gleichen Sinne, so scheidet der Fall, dass die       Windungszahlen    auf beiden Teilen gleich  gross sind, aus.  



       Fig.    20 stellt nur schematisch die Anord  nung der     ZVicklungen    dar. Praktisch wird  man sowohl in der Nähe des     obern    als auch  des     untern    Joches Wicklungen I anordnen  oder sie auch längs des ganzen Schenkels  verteilen, wozu sich vorzugsweise Röhren  wicklungen verwenden lassen.  



  Es ist nicht erforderlich, dass zur Erzeu  gung der Spannung, an welche die Wick  lung I angeschlossen wird, besondere Hilfs  wicklungen     II    vorgesehen werden. Man kann  auch beispielsweise diese Spannung einer der  Hauptwicklungen des Transformators selbst  entnehmen. Bei geeigneter Wahl der     Win-          dungszahl    kann man auch, z. B. beim Aus  führungsbeispiel nach     Fig.    20, die Wick  lung I von der verketteten     Netzspannung     unmittelbar     erregen.     



  Es ist auch möglich, die     Flussversetzung     dadurch zu erzwingen, dass man die Hilfs  wicklung I     nicht    um die Teilschenkel, son  dern durch den Schlitz um die Joche herum  schlingt. Ein Ausführungsbeispiel dafür  zeigt die     Fig.    22, in welcher wieder ein drei-         schenkliger        Transformator    dargestellt ist.

    Die Hilfswicklungen I umschlingen die     Jo-          che.    Zweckmässig     wird    man die     Hilfsv>ick-          lung    I sowohl um das     obere,    als auch um  das     untere    Joch     herumschlingen.    Wie man  die     Windungszahl    der einzelnen, die     Joche     umgreifenden Wicklungen wählen muss, und  durch welche Spannungen sie erregt werden  müssen, ergibt sich wieder aus der Bedin  gung, dass die beiden Teilflüsse eines Schen  kels um<B>30'</B> gegeneinander versetzt sein  müssen. Die dazu erforderlichen Hilfswick  lungen sind nicht dargestellt.  



  Man kann die     Flussversetzung    auch durch  Hilfswicklungen erzwingen, die auf den mit  dem Index a und b bezeichneten Teilschen  keln des     Transformators    verteilt sind und  deren Teile zum     Beispiel    in Sterndreieck  oder in     Sternzickzack,    parallel geschaltet  sind, so dass die Flüsse in den beiden Teil  schenkeln jeweils um 30   gegeneinander ver  setzt sind.  



  In     Fig.    23 ist ein Ausführungsbeispiel  für eine solche Anordnung dargestellt. Die  Wicklung I auf den Schenkeln mit der Be  zeichnung a ist in Stern, die Wicklung     II     auf den Schenkeln     mit    der     Bezeichnung    b  ist in Dreieck     geschaltet.    Die beiden Wick  lungen I und     II    sind parallel geschaltet.  Dadurch wird     erzwungen,    dass die beiden  Flüsse in den Teilschenkeln a und b um drei  ssig elektrische Grade gegeneinander versetzt  sind, so dass sich in der Hauptwicklung     III     die fünften und siebenten     Oberwellen    auf  heben.

   Eine besonders einfache Ausfüh  rungsform ergibt sich, wenn man für die  Wicklungen I und     II    die     geringstmögliche          Windungszahl    wählt, nämlich vier Windun  gen für die     Stern-    und sieben Windungen  für die Dreieckswicklung. Man kann diese  zum Beispiel aus Flachkupfer herstellen und  über die     Schenkellänge        verteilt    aufbringen.

    Der     Spulenkasten    mit den Hauptwicklungen  wird dann darüber     aufgebracht.    Eine solche  Anordnung unter     Verwendung    von Flach  kupferwindungen wird insbesondere dann  von Vorteil sein, wenn die Jochbleche stumpf  auf die Kernbleche aufstossen. Wo dies nicht      der Fall ist,     wird    -es zweckmässig sein,-     Schei-          benwicklungen    aufzubringen, und man     wird     dann sowohl in der Nähe der     obern,    als auch  zweckmässig in der Nähe der     untern    Joche  jeweils Wicklungen I und     II    vorsehen oder  sie auch längs des ganzen Schenkels vertei  len.

   Bei genügender Breite des Schlitzes  wird man jedoch im allgemeinen mit je einer  Wicklung oben und unten oder einer Wick  lung in der     Mitte    des Schenkels auskommen.  



       Statt    die     eine    Wicklung     in    Stern und die  andere     in    Dreieck zu schalten, kann man  auch die Wicklung der     a-Schenkel    in Stern  und die der     b-Schenkel    in<B>30'</B> Zickzack  schalten     und    die beiden Wicklungen paral  lel schalten. Es ist auch möglich, jede der  beiden Wicklungen in Zickzack mit   15    Drehung zu schalten. Aber auch andere       Schaltungsmöglichkeiten    für die Wicklungen  ergeben sich, z. B. kann man beide Wick  lungen I und     II    in Dreieck schalten.

   Die       Wicklungen    werden aber dann nicht mit  ihren Eckpunkten parallel geschaltet, son  dern mit so gewählten Punkten des Drei  ecks, dass hierdurch wiederum eine Verset  zung der     Teilflüsse    um dreissig elektrische  Grade erzwungen wird. Wie die beiden  Dreieckswicklungen     miteinander    zu verbin  den sind, zeigt im     Vektordiagramm    die       Fig.    24. Mit A, B und C sind diejenigen  Punkte     bezeichnet,    die beiden Dreieckswick  lungen gemeinsam sind. Man kann aber  auch gleichzeitig noch die Punkte A', Hund  <B>C</B>     miteinander    verbinden.  



       Fig.    25 zeigt im     Vektordiagramm    eine  andere Möglichkeit, wie man zwei     Dreiecks-          wicklungen    zwecks Versetzung der Flüsse  um 30   parallel schalten kann.<I>A, B</I> und C  sind die     gemeinsamen    Punkte.  



  Die Kompensation der fünften und sie  benten Oberwellen findet dann statt,     wenn:     die beiden Teilflüsse gleiche Kurvenform  besitzen. Besitzt aber der Transformator       bezw.    die Drosselspule noch zusätzliche  Schenkel     (Fünfschenkelkern)    oder     können     sich grössere Streuflüsse über den Kessel  mantel ausbilden, so müsste man zum Bei  spiel bei der     Anordnung    nach     Fig.    23, weil    sonst in den     a-Schenkeln    dritte     Oberwellen     auftreten     könnten,

      eine     Hauptwicklung    des  Transformators in Dreieck schalten oder aber  eine in Dreieck geschaltete     Wicklung    auf  den     a-Schenkel        aufbringen.        Eine    solche     ist     aber dann nicht erforderlich, wenn die bei  den Hilfswicklungen I und     II    in Dreieck  geschaltet sind.  



  In den Fällen, in welchen die Joche  gleichfalls Oberwellen erzeugen,     kann    man  den Einfluss der Joche mit berücksichtigen.       indem    man dafür sorgt, dass der von     ein.    und  demselben Fluss durchsetzte     Eisenteil,    bei  dem der Weg des Flusses grösser ist als bei       einem    zweiten, durch einen andern Fluss  durchsetzten Eisenteil, schwächer gesättigt  ist als der zweite.

   Der Grund     dafür    liegt  im folgenden: Es muss, damit sich die Ober  wellen im Strom herausheben, für alle drei  Flüsse     0,        02    und     03    das Produkt aus Feld  stärke,     Induktion    und Volumen der von       ihnen    durchsetzten Eisenteile untereinander  gleich gross     sein..    Nun durchsetzt der Fluss     01,     der gleich ist:

       0"    +     01u,    nicht nur den  linken äussern Schenkel, sondern auch die  linken, obern und untern Jochteile, und der  Fluss     03    den     rechten-Schenkel    und die rech  ten     obern    und     untern        Jochteile,        während    der  Fluss     02    nur den Mittelschenkel durchsetzt.  Infolgedessen ist das Volumen der von den  Flüssen     01    und     03    durchsetzten Eisenteile  grösser als das--Volumen des vom Fluss  durchsetzten -Eisenteils und infolgedessen  müssen die erstgenannten beiden Eisenteile,  damit die Volumenbedingung<I>B .

   H .</I>     v   <I>=</I>  konstant aufrecht erhalten wird, etwas schwä  cher gesättigt     werden.    Die praktische Aus  führung eines solchen Transformators, bei  dem auch die Einflüsse der Jochsättigung  mit berücksichtigt werden, zeigt die     Fig.    26.  Die Schenkelschlitze der Aussenschenkel wer  den -bis in die Joche     hineingezogen    und die  Bemessung wird so getroffen, dass die Pro  dukte aus Feldstärke,     Induktion    und Volu  men der verschieden schraffierten Eisenteile  untereinander gleich sind.     Anderseits    muss  man aber ferner dafür sorgen, dass auch die  Produkte B .

   H.     vr-der    von den Teilflüssen     0a              und    Ob durchsetzten Eisenteile gleich gross  sind, oder mit andern Worten, auch bei den  gleich schraffierten Eisenteilen muss unter  einander die oben angegebene Volumen  bedingung, dass die Produkte<I>B . H . v</I> unter  einander gleich gross sein müssen, bestehen.

    Setzt man voraus, dass die Schichthöhe der  Blechpakete in allen     Eisenteilen    gleich gross  ist, so müssen infolgedessen die von den  Flüssen     0,.    und     03    durchsetzten     Teile    einen  etwas     grösseren        Querschnitt    bekommen als  der Mittelschenkel, und ferner müssen die  von den Flüssen     $,a,    und     O9b    durchsetzten  Eisenteile infolge ihrer grösseren Länge einen  grösseren     Querschnitt    besitzen als die von  den Flüssen     O,b    und     0"a    durchsetzten Eisen  teile.  



  Wie die     Fig.    26 zeigt, ist diese Bauweise  besonders für Transformatoren mit Rahmen  kernen geeignet. Es ist dann nur notwendig,  die in der Figur gestrichelt     eingetragenen     Schlitze in der Mitte des Transformators  magnetisch zu überbrücken.  



  Bei der angegebenen Bedingung, dass für  alle Flüsse die Produkte aus Feldstärke, In  duktion und Volumen der von ihnen durch  setzten Eisenteile untereinander gleich sind;  ist unter Induktion und Feldstärke diejenige  der Grundwelle zu verstehen, da davon aus  gegangen ist, dass das Verhältnis der Feld  stärke einer Oberwelle zur Feldstärke der  zugehörigen Grundwelle in den in Frage  kommenden Bereich ungefähr     konstant    ist.  Dies     trifft    auch im allgemeinen zu.

   Will man  jedoch noch genauer rechnen, so muss man,  um beispielsweise die Bemessungsbedingung  für die Kompensation der fünften Oberwelle  zu erhalten, stets die Feldstärke für die  fünfte Oberwelle und die Induktion der       Grund-,velle    einführen, weil das Produkt bei  der und dem Volumen ein Mass für die durch  die Eisenteile erzeugten Oberwellen im  Strom ist.  



  Vorteilhaft ist es ferner, Schlitze vorzu  sehen, die in Richtung der     Blechschichtebene     verlaufen. Man kann dann den Transforma  tor aus zwei gleichen Blechpaketen herstel  len. In den     Fig.    27 und 28 ist eine solche    Anordnung in     Vorderansicht        und    Schnitt  gezeichnet. Wie die     Fig.    28 zeigt, besteht  der     Transformator    aus zwei gleichen Blech  paketen.

   Die Schenkel des einen tragen die       ,Wicklung    I, die Schenkel des andern Blech  paketes die Wicklung     II,    wenn das Schalt  bild der     Fig.    23 oder einer     dieser    Figuren  analogen     Schaltung    zugrunde gelegt wird.  Die     Wicklung        III    ist wieder die Hauptwick  lung, z. B. die     Primär-    oder Sekundärwick  lung, welche die beiden Blechpakete umfasst.  Auch bei dieser     Anordnung    kann man dar  auf Rücksicht nehmen, dass auch die Joche  Oberwellen erzeugen.

   Auch hier ist es be  sonders     zweckmässig,    die     Wicklungen    I und       II    mit der     geringstmöglichen        Windungszahl     auszuführen und sie als     Flachkupferwick-          lung    auszubilden. Man kann aber bei dieser       Anordnung    auch Röhrenwicklungen vor  sehen.

   Wird bei der Anordnung nach     Fig.    27       bezw.    28 eine Schaltung gewählt, wie sie  zum Beispiel der     Fig.    20 zugrunde gelegt  wurde, so ist die Wicklung I dann wieder  so anzuordnen, dass sie die beiden Eisenteile       umschlingt.     



  Während bei den Ausführungsbeispielen  angenommen wurde, dass der Transformator       bezw.    die Drosselspule parallel zur Leitung  liegt und     infolgedessen    durch die Anordnung  die fünften und     siebenten    Oberwellen im       Magnetisierungsstrom    unterdrückt werden,       kann    der     Transformator        bezw.    die Drossel  spule auch im Zuge in der Leitung liegen.  Es werden dann die fünften und siebenten  Oberwellen in der Spannung unterdrückt.  



  Will man nur die siebente Oberwelle  kompensieren, so muss die Schaltung so ge  troffen werden, dass die beiden gleichen Teil  flüsse um 180l7 elektrische Grade gegenein  ander verschoben sind.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Drehstromtransformator oder Drehstrom drosselspule, deren Eisenkern zwei in der Phase gegeneinander versetzte Drehstrom flusssysteme führt, gekennzeichnet durch eine derartige Ausbildung des Eisenkernes, dass die beiden Drehstromflusssysteme mindestens teilweise in voneinander getrennten Eisen pfaden verlaufen, wobei die Induktion der Flüsse in den einzelnen Eisenpfaden nach Grösse und Phasenlage so bemessen ist,
    dass die Flüsse der Eisenpfade des einen Kraft flusssystems mit den Flüssen der Eisenpfade des zweiten graftflusssystems sich hinsicht lich ihrer Oberwellen gegenseitig ausgleichen. UNTERANSPRüGHE 1.
    Drehs.tromtransformator oder -Drossel spule nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Eisenkörper so ausgebildet ist, dass ausser den drei ein Dreiphasensystem bildenden Hauptschen- kelflüssen noch ein zweites, um 30 ge genüber dem ersten verschobenes Drei phasensystem von drei Jochflüssen ent steht, und dass zugleich für alle sechs Flüsse die Produkte aus Feldstärke, In duktion und Volumen der von ihnen durchsetzten Eisenteile untereinander gleich gross sind.
    2. Drehstromtransformator oder -Drossel spule nach Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass ein fünfschenkliger Eisenkern mit aussenliegenden Rück schlussschenkeln vorgesehen ist. 3. Drehstromtransformator oder -Drossel spule nach Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass ein fünfschenkliger Eisenkern vorgesehen ist, dessen äussere beiden Schenkel und dessen Mittelschen- kel die von der Netzspannung erregte Wicklung tragen,
    wobei die aussenliegen den Schenkel schwächer gesättigt sind als der Mittelschenkel, während die Zwi schenjoche stärker und die unbewickel- ten Schenkel schwächer gesättigt sind als der Mittelschenkel. 4.
    Drehstromtransformator oder -Drossel spule nach Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass ein fünfschenkliger Eisenkern mit aussenliegenden unbewik- kelten Schenkeln vorgesehen ist, bei dem die untern und obern Joche längs ihrer ganzen Länge gleiche Höhe besitzen und bei dem die Aussenschenkel einen grösse ren Querschnitt haben als die Joche.
    5. Drehstromtransformator oder -Drossel spule nach Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass ein dreischenkliger Ei senkern vorgesehen ist, und die Joche durch einen Luftspalt in drei Teile auf geschlitzt sind. . 6. Drehstromtransformator oder -Drossel spule nach Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass ein Rahmenkern ver wendet ist und die Rahmenhöhe des äussern Rahmens so gewählt ist, dass der Luftspalt zwischen den Jochen grösser ist als der Luftspalt innerhalb der Schenkel.
    7. Drehstromtransformator oder -Drossel spule nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, .dass zur Einstellung der Induktion Luftschlitze oder Bohrungen vorgesehen sind.
    B. Drehstromtransformator oder -Drossel spule nach Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass zur Unterdrückung der dritten Oberwellen in den Jochflüs- sen Hilfswicklungen aufgebracht sind. 9. Drehstromtransformator oder -Drossel spule nach Unteranspruch 8, dadurch ge- kennzeichnet, dass diese Hilfswicklungen auf den Jochen angeordnet sind. .
    10. Drehstromtransformator oder -Drossel spule nach Unteranspruch 8, dadurch ge kennzeichnet, dass die Hilfswicklungen auf einem Teil der Hauptschenkel und auf einem Teil der Joche angeordnet sind. 11.
    Drehstromtransformator oder -Drossel spule nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Joche so ausgebil det sind, dass die von den einzelnen Joch- Flüssen erzeugten Oberwellen unterein ander nicht mehr gleich gross sind, zum Zwecke, unsymmetrische Oberwellen in den Schenkelflüssen auszugleichen.
    12. Drehstromtransformator oder -Drossel spule nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass eine das Joch durch setzende gurzschlusswicklung vorgesehen ist, die eine Vermischung der drei Joch- kraftflüsse verhindert. 13. Drehstromtransformator oder -Drossel spule nach Unteranspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Kurzschlusswick- lung in einzelnen Löchern durch das massive Joch verläuft.
    14. Drehstromtransformator oder -Drossel spule nach Unteranspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass auch eine die drei Joche umfassende Dreieckswicklung vor gesehen ist, die aus nur einer Windung je Teilkraftfluss besteht und in einzel nen Löchern durch das massive Joch ge führt ist. 15. Drehstromtransformator oder -Drossel spule nach Unteranspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Dreieckswick lung beim Eisendurchgang mit minde stens einem Stab der Kurzschlusswick- lung magnetisch verkettet ist.
    16. Drehstromtransformator oder -Drossel spule nach Unteranspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Kurzschlusswick- lung gleichzeitig als Leiter für die Drei eckswicklung verwendet ist. 17. Drehstromtransformator oder -Drossel spule nach Unteranspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Stromführungs- bolzen als Pressbolzen ausgeführt sind.
    18. Drehstromtransformator oder -Drossel spule nach Unteranspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Bolzenlöcher und Lochabstände so bemessen sind, dass sich die induktionssteigernde Wirkung der Löcher gegen die induktionsvermin dernde Wirkung der Zwischenräume etwa aufhebt. 19. Drehstromtransformator oder -Drossel spule nach Unteranspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Stromführungs- bolzen der Dreieckswicklung in mehrere parallele Leiter aufgelöst sind, die sich als Teilkäfige an der Wirkung der Kurz schlusswicklung beteiligen.
    20. Drehstromtransformator oder -Drossel spule nach Unteranspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Hilfswicklungen nur an den Jochen auf einer Seite ange bracht sind. 21. Drehstromtransformator oder -Drossel spule nach Patentanspruch, mit einem Rahmenkern, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Jochschlitz und den Schen kelschlitzen Hilfswicklungen angeordnet sind. 22. Drehstromtransformator oder -Drossel spule nach Unteranspruch 21, dadurch gekennzeichnet, dass die Hilfswicklungen mindestens teilweise als Kupferplatten ausgebildet sind.
    23. Drehstromtransformator oder -Drossel spule nach Patentanspruch mit Rahmen kern, dadurch gekennzeichnet, dass die Rahmen magnetisch derart voneinander getrennt sind, dass die Flüsse der einzel nen Rahmen eine Phasenverschiebung von 1n0 Grad gegeneinander aufweisen, wobei n ganze Vielfache der Zahl 6 dar stellt, und dass auf Rahmenteilen, deren Flüsse um 60 oder 120 gegeneinander verschoben sind, Dreieckswicklungen an geordnet sind.
    24. Drehstromtransformator oder -Drossel spule nach Patentanspruch mit Rahmen kern, dadurch gekennzeichnet, dass die Rahmen magnetisch derart voneinander getrennt sind, dass die Flüsse der einzel nen Rahmen eine Phasenverschiebung von 30 oder von 15 gegeneinander auf weisen, zur Unterdrückung der fünften, siebenten bezw. elften und dreizehnten Oberwelle im Magnetisierungsstrom. 25. Drehstromtransformator oder -Drossel spule nach Unteranspruch 24, dadurch gekennzeichnet, dass in den die Rahmen trennenden Luftspalten Kurzschlusswick- lungen eingesetzt sind.
    26. Drehstromtransformator oder -Drossel spule nach Unteranspruch 25, dadurch gekennzeichnet, dass die Kurzschlusswick- lungen in ihrer räumlichen Lage ver schiebbar sind. 27. Drehstromtransformator oder -Drossel spule nach Unteranspruch 25, dadurch gekennzeichnet, dass die Kurzschlusswick- lungen mit Belastungswiderständen ver sehen sind.
    28. Drehstromtransformator oder -Drossel spule nach Unteranspruch 24, dadurch gekennzeichnet, dass die Rahmen an ein zelnen Stellen durch Veibindungsstücke aus magnetisierbarem Werkstoff magne tisch leitend verbunden sind. 29. Drehstromtransformator oder -Drossel spule nach Unteranspruch 25, dadurch gekennzeichnet, dass die in die Luftspalte eingesetzten gurzschlusswicklungen stel lenweise unterbrochen sind.
    30. Drehstromtransformator oder -Drossel spule nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der die Hauptwick lung durchgreifende Eisenkern aufge spalten und durch Hilfswicklungen, die in den beiden Teilen je eines Schenkels entstehenden Flüsse gegeneinander ver setzt sind. 31. Drehstromtransformator oder -Drossel spule nach Unteranspruch 30, dadurch gekennzeichnet, dass Schlitze zum Auf spalten des Eisenpaketes senkrecht zur Blechebene angeordnet sind.
    32. Drehstromtransformator oder -Drossel spule nach Unteranspruch 30, dadurch gekennzeichnet, dass Schlitze zum Auf spalten des Eisenpaketes in Richtung der Blechschichtebene angeordnet sind. 33. Drehstromtransformator oder -Drossel spule nach Unteranspruch 30, dadurch gekennzeichnet, dass eine Hilfswicklung, welche die beiden Teilkerne umschlingt.
    vorgesehen ist und von einer solchen Spannung erregt wird, dass die beiden Teilflüsse um 30 gegeneinander ver setzt sind. 34. Drehstromtransformator oder -Drossel spule nach Unteranspruch 33, dadurch gekennzeichnet, dass die Hilfswicklungen für die beiden Teilkerne gleiche Win- dungszahl besitzen, in entgegengesetztem Sinne die beiden Teilschenkel umschlin gen und an eine verkettete Spannung angeschlossen sind, welche durch die Flüsse der beiden andern Schenkel er zeugt wird.
    35. Drehstromtransformator oder -Drossel spule nach Unteranspruch 34, dadurch gekennzeichnet, dass -die Hilfswicklung an die Hauptwicklung angeschlossen ist. 36. Drehstromtransformator oder -Drossel spule nach Unteranspruch 34, dadurch gekennzeichnet, dass die Hilfswicklung unmittelbar an die Netzspannungsklem- men angeschlossen ist. 37. Drehstromtransformator oder -Drossel spule nach Unteranspruch 30, dadurch gekennzeichnet, dass die Hilfswicklungen die Joche umschliessen.
    38. Drehstromtransformator oder -Drossel spule nach Unteranspruch 30, dadurch gekennzeichnet, dass Hilfswicklungen, welche die einen Teile der Schenkel um schliessen, parallel zu Hilfswicklungen. welche die andern Teile der Schenkel umschliessen, geschaltet sind, wobei die Wicklungsschaltung so getroffen ist, dass die beiden Teilflüsse des Schenkels um 30 gegeneinander versetzt sind. 39.
    Drehstromtransformator oder -Drossel spule nach Unteranspruch 38, dadurch gekennzeichnet, dass eine Hilfswicklung in Stern- und die andere in Dreieck ge schaltet ist. 40. Drehstromtransformator oder -Drossel spule nach Unteranspruch 38, dadurch gekennzeichnet, dass die eine Hilfswick lung in Stern und die andere in Zick zack geschaltet ist. .. 41.
    Drehstromtransformator oder -Drossel spule nach Unteranspruch 38, dadurch gekennzeichnet, dass die Hilfswicklungen aus Flachkupfer hergestellt sind.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102016201258A1 (de) * 2016-01-28 2017-08-03 Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung e.V. Elektrischer Spannungswandler mit mehreren Speicherdrosseln

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DE102016201258A1 (de) * 2016-01-28 2017-08-03 Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung e.V. Elektrischer Spannungswandler mit mehreren Speicherdrosseln

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