CH199190A - Verfahren zur Herstellung eines neuen Anthrachinonfarbstoffes. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines neuen Anthrachinonfarbstoffes.

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CH199190A
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  Verfahren zur Herstellung eines neuen     Anthrachinonfarbstoües.       Gemäss vorliegendem Verfahren     wird     ein neuer     Anthrachinonfarbstoff,        nämlich     1-     Am-ino-4-p-oetylanilin-2-phenogyanthrachi-          nondisulfosäure    erhalten, indem man Phenol  auf ein     2-Halogen-l-amino-4-p-üetylanilin-          anthrachinon    einwirken lässt und die so er  haltene Verbindung     sulfoniert.     



  Als     2-Halogen-l-amino    - 4 - p -     cetylanilin-          anthrachinon    kann das     2-Brom-l-amino-4-p-          cetylanilinanthrachinon    zur     Anwendung    kom  men.  



  Die Behandlung mit dem Phenol     besteht          zweckmässigerweise    im Erhitzen mit einem       Alkalimetallsalz        .des    Phenols in     überschüs-          sigem    Phenol. Die     Sulfonierung    kann     zweck-          mässigerweise    durch Auflösen in 100     %iger     Schwefelsäure     und.    Zusetzen von     Oleum    be  wirkt werden.  



  Der neue     Farbstoff    ist eine     violetbblaue     Substanz, welche sich in     konzentrierter     Schwefelsäure mit     rötlichvioletter    Farbe löst  und mit     Wasser        klare        blaue    Lösungen     gibt,            -die    leicht schäumen.

   Der     Farbstoff    färbt  Wolle in lebhaft     rötlichblauen    Tönen,     die     sehr     gute    Walk-     und.        Lichtechtheit    aufweisen  und starker Beanspruchung durch     Waschen     sehr gut     widerstehen.       <I>Beispiel:

  </I>  56 Teile     2-Brom-l-amino-4-p-cetylanilin-          anthrachinon    (wie es erhältlich ist gemäss  Beispiel 1 der     britischen        Patentschrift          Nr.443776,        unter    Anwendung von     p-Cetyl-          anilin        anstatt        p-Dodeoylanilin),    10 Teile     ge-          pulvertes        Ätznatron    und 300 Teile Phenol  werden zusammen während vier Stunden auf  170 bis     175'C    erhitzt.

   Hiernach kühlt man  das     Gemisch    auf<B>80'C</B> ab und     giesst    es in  2000 Teile 5 %     ige    Natronlauge.     Die    aus  gefällte     Phenogyverbindung    wird     abfiltriert,     mit     kaltem        Wasser    gut gewaschen und 'bei  <B>50'C</B>     getrocknet.     



  50 Teile des so erhaltenen     1-Amino-4-p-          cetylanllin-2-phonox@antrachin@n        löst        man         bei 20 bis ?5   C in 500 Teilen     l00    %     iger     Schwefelsäure, fügt 150 Teile 20 %     iges        Oleum     hinzu und rührt das Gemisch, bis eine     Probe     sich in kaltem Wasser vollkommen löst.     Das     Gemisch wird alsdann in 2000 Teile Eis  wasser gegossen und das ganze filtriert.

   Der       Filterkuchen    wird in 3000 Teilen Wasser  von 80   C     gelöst,    die     Lösung    mit Soda neu  tralisiert und der Farbstoff mit 300 Teilen  Kochsalz ausgefällt. Man filtriert kalt,       wäscht    mit     5%iger    Kochsalzlösung und  trocknet bei 80   C.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von 1-Amino-4- p-cetylanilin- \? -phenogyanthracbinondisu@lfo- säure, dadurch gekennzeichnet, dass man Phenol auf ein 2-Ha.logen-l-amino-4-p-oetyl- anilinanthrachinon einwirken lässt und die erhaltene Verbindung sulfoniert.
    Der neue Farbstoff ist eine violettblaue Substanz. welche sich in konzentrierter Schwefelsäure mit rötlichvioletter Farbe löst und mit Wasser klare blaue Lösungen gibt, die leicht schäumen. Er färbt Wolle in lebhaft rötliehblauen Tönen, welche eine sehr gute Walk- und Lichtechtheit auf weisen und intensivem Waschen sehr gut widerstehen. UNTERANSPRüCHE: 1.
    Verfahren gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als 2-Halogen-l-amino- 4 - p - eetylanilinanthrachinon 2 - Brom - 1- amino - 4 - p - oetylanilinanthrachinon an gewendet wird. 2.
    Verfahren gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Behandlung mit dem Phenol im Erhitzen mit einem Alka.limetallsalz des Phenols in über schüssigem Phenol besteht. B. Verfahren gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Sulfonierung durch Erhitzen mit 100%iger ,
    Schwefel- säure und Zusetzen von Oleum bewirkt wird.
CH199190D 1936-07-01 1937-06-14 Verfahren zur Herstellung eines neuen Anthrachinonfarbstoffes. CH199190A (de)

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