CH199196A - Mehrwandiger Papiersack mit Öffnungseinrichtung. - Google Patents
Mehrwandiger Papiersack mit Öffnungseinrichtung.Info
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Description
Nehrwandiger Papiersack mit Öffnungseinrichtung Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein mehrwandiger Papiersack, z. B. zur Auf nahme von Zement, der mit einer Einrich- tung zum Öffnen des ,Sackes versehen ist.
Es sind bereits mehrwandige Papier säcke, z. B.. für Zement, bekannt, bei denen die Sackwandungen mittelst einer. Schnur zusammengenäht sind, so dass der Sack durch Herausziehen der Schnur hezw. Aufreissen der Naht mittelst der,Schnur geöffnet wer den kann.
Das Einnähen einer herauszieh- baren bezw. als- Aufreiss,orgau dienenden Schnur bedingt aber -eine umständliche und daher verteuernde Herstellungsweise der artiger Säcke.
Man hat deshalb auch schon vorgeschlagen, die als Aufreissorgan die nendeSchnur anstatt mit den Sackwandun gen. zu vernähen, zwischen die Verschluss- lappen des Sackes einzulegen und mit diesen zusammen zu verkleben, derart,
dass durch Ziehen an einem vorstehenden Ende der Schnur die über" letzterer liegenden Ver- schlusslappen aufgerissen w=erden können.
Diese Lösung hat jedoch den Nachteil, dass nur die über der eingeklebten. Schnur liegen;- den Verschlusslappen aufgerissen werden, so dasse,derSack dadurch noch nicht vollständig geöffnet ist.
Demgegenüber wird durch den vorliegen den Erfintdungsgegenstand bezweckt, die er wähnten Mängel auszuschalten und mit ein fachen Mitteln eine sichere Wirkungsweise der Öffnungseinriehtung zu erzielen, so dass .der Sack vollständig geöffnet werden kann.
Der vorliegende mehrwandige und mit einer Öffnungsieinrichtung versehene Papier sack kennzeichnet sich gegenüber den be kannten Papiersäcken dadurch, dass, in einen von den übereinanderliegenden Sackwandun- gen gebildeten. gemeinsamen Falz ein Zug organ mit aus. Ader Einfüllöffnung,
desSackes herausragendem Ende eingelegt ist und an den Verschlusslappen der Einfüllöffnung eine in Richtung gegen den betreffenden Falz verlaufende Binkerbuug angebracht ist, das.
Ganze so, dass, durch Ziehen an dem, vor- stehenden Ende des. Zugorganes die Ver- schlusslappen eingerissen und die überein- enderliegenden Sackwandungen dem Falz entlang aufgerissen werden können.
Die Zeichnung veranschaulicht schema tisch ein Ausführungsbeispiel des Erfin- dungsgegeastandes. Es zeigt: Fing. 1 eine Ansicht eines Teils des Sackes mit der Öffnungseinrichtung, und Fig.2 einen Querschnitt nach der Linie 1-1 der F'ig.l, vergrössert.
Mit a sind die beiden Hüllen des bei spielsweise doppelwandigen Papiersackes be zeichnet, welche an ihrem obern Ende die durch Falzurig der zugeschnittenen Teile ge- bildeten Yerschlusslappen b und c aufwei sen, die, wie Fig. 2 zeigt, abwechselnd über- einandergaklappt und miteinander verklebt sind.
Unter der Verschlussklappe b ist längs dein Falz<I>b'</I> eine Schnur<I>d</I> eingelegt, welche zwecks Fixierung ihrer Lage, an den Stel len E leicht angeleimt sein kann.
Das eine Ende d' dieser Schnur ruat aus der Einfüll- öffnung e (Fig. 1) heraus, welche Offnung ventilartig ausgebildet und beispielsweise zwecks Verstärkung mit eirein Papierstrei fen ausgekleidet ist.
Dieses Ventil schliesst bei gefülltem Sack dieEinfüllöffnungselbst- tätig durch Druck des Füllgutes. An der Stelle f der beiden übereinanderliegenden Verschlusslappen b ist eine Einkerbung an gebracht damit beim Ziehen am Ende d' der Schnur die Versohlusslappen b zuerst in Richtung gegen den Falz b' eingerissen
und dann, bei weiterem Ziehen, dem Falz b' ent lang aufgerissen werden. Auf diese einfache Weise wird durch blossee Ziehen am vorste- henden Ende des Zugorganes der Verschluss in seiner ganzen Breite vollständig geöffnet.
Der erfindungsgemäss mit Wfnungsein- richtung versehene Papiersack kann aus mehr als bloss zwei Papierlagen angefertigt sein.
Bei Ausführungen mit mehr als zwei Papierlagen empfiehlt es sich, ,die Einker bungen an den tübereinanderliegenden Ver- schlusslappen verschieden tief anzubringen, so dass, zum Beispiel beim Ziehen am Ende des Zugorganes die Verschlusslappen nach einander eingerissen werden,
wodurch die Betätigung der Offnung-seinrichtung erleich tert wird. Selbstverständlich kann aber auch an ,Stelle einer Schnur ein anderes Zugorgan verwendet werden, das geeignet ist, die mehrfache .Sackwandung dem betreffenden Falz entlang aufzutrennen, wie etwa ein dünner Draht oder dergleichen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Mehrwandiger, mit einer Öffnungsein richtung versehener Papiersack, dadurch ge kennzeichnet, dass in einen von den überein- anderliegenden Saakwandungen gebildeten gemeinsamen Falz ein Zugorgan mit aus der Einfüllöffnung. des Sackes herausragendem Erde eingelegt und an den Verschluss.lappen der <RTIID="0002.0129"> Einfüllöffnung eine gegen den betref- fenden Falz gerichtete Einkerbung ange- bracht ist, das Ganze so,dass durch Ziehen an dem vorstehenden Ende des Zugorganes die Venschluelappen eingerissen und die übereinanderliegenden Sackwendungen dein betreffenden Falz entlang aufgerissen wer den können.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH199196T | 1937-07-06 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH199196A true CH199196A (de) | 1938-08-15 |
Family
ID=4441700
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|---|---|---|---|
| CH199196D CH199196A (de) | 1937-07-06 | 1937-07-06 | Mehrwandiger Papiersack mit Öffnungseinrichtung. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH199196A (de) |
-
1937
- 1937-07-06 CH CH199196D patent/CH199196A/de unknown
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