CH200926A - Verfahren zur Darstellung eines chromierfähigen Anthrachinonfarbstoffes. - Google Patents

Verfahren zur Darstellung eines chromierfähigen Anthrachinonfarbstoffes.

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CH200926A
CH200926A CH200926DA CH200926A CH 200926 A CH200926 A CH 200926A CH 200926D A CH200926D A CH 200926DA CH 200926 A CH200926 A CH 200926A
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CH
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dye
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chromable
amino
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Inventor
Aktiengesellsc Farbenindustrie
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Ig Farbenindustrie Ag
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09BORGANIC DYES OR CLOSELY-RELATED COMPOUNDS FOR PRODUCING DYES, e.g. PIGMENTS; MORDANTS; LAKES
    • C09B1/00Dyes with anthracene nucleus not condensed with any other ring
    • C09B1/16Amino-anthraquinones
    • C09B1/20Preparation from starting materials already containing the anthracene nucleus
    • C09B1/26Dyes with amino groups substituted by hydrocarbon radicals
    • C09B1/32Dyes with amino groups substituted by hydrocarbon radicals substituted by aryl groups
    • C09B1/34Dyes with amino groups substituted by hydrocarbon radicals substituted by aryl groups sulfonated

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Description


  Verfahren zur Darstellung eines     chromierfähigen        Anthrachinonfarbstoffes.       Es wurde gefunden,     daB        Anthrachinon-          derivate    der allgemeinen Formeln  
EMI0001.0006     
    in denen X eine     Hydroxyl-,        Amino-,        alkylierte          Amino-    oder     Arylaminogruppe    und R den  Rest einer aromatischen     o-Oxycarbonsäure,     die noch     Sulfogruppen        enthält,    darstellt, die  keine     Sulfo,

      Puppe im     Anthrachinonkern    be  sitzen, und deren Salze und     Substitutions-          produkte    Farbstoffe sind, die durch Be  handlung mit Chrom abgebenden Mitteln in  echte Chromlacke übergehen.

   Je nach der  Art der bei der Herstellung verwendeten       Amino-o-oxyearbonsäuren    sind Farbtöne zu       erzielen,    die zwischen Grau und     Grün        liegen.       Zur Herstellung der Farbstoffe kann man  ausgehend von zum Beispiel     Dihalogen-          dioxy-    oder     Dihalogendiaminoanthrachinonen,     die keine     Sulfogruppen    im     Anthrachinonkern     besitzen,

   in diesen Verbindungen das Halo  gen gegen den Rest der     aromatischen        Amino-          o-oxycarbonsäuren    austauschen und die er  haltenen Produkte     sulfieren    oder gleich das  Halogen durch die Reste einer     sulfierten    aro  matischen     Amino-o-oxycarbonsäure    ersetzen.  



  Weiterhin ist es möglich, ausgehend von  zum Beispiel     Dioxy-    oder     Diaminodihalogen-          anthrachinondisulfonsäuren,    in denen sich die       Sulfogruppen    in     ss-Stellungen        befinden,    das  Halogen durch die Reste einer aromatischen       Amino-o-oxycarbonsäure    oder einer     sulfier-          ten        aromatischen        Amino-o-oxycarbonsäure     auszutauschen und die im     Anthrachinonkern     befindlichen     Sulfogruppen    in üblicher Weise  abzuspalten.

   Bei Verwendung nicht     sulfierter     aromatischer     Amino-o-oxyearbonsäuren    ist      dann eine nachträgliche     Sulfierung    erforder  lich.  



  Gegenstand des vorliegenden Zusatz  patentes ist ein Verfahren zur     Darstellung     eines     chromierfähigen    Farbstoffes der     An-          thrachinonreihe,    welches dadurch gekenn  zeichnet ist, dass man auf 1 .     5-Dioxy-4.8-          dichloranthrachinon        3-Amino-2-oxy-5-sulfo-          benzoesäure    einwirken     lässt.     



  <I>Beispiele:</I>  1. 10 Gewichtsteile     1.5-Dioxy-4.8-di-          chloranthrachinon    werden in feinverteilter  Form mit 40 Gewichtsteilen     3-Amino-2-oxy-          5-sulfobenzoesäure,    45 Gewichtsteilen     eut-          wässertem        Kaliumacetat,    2 Gewichtsteilen  Kupferacetat und 1 Gewichtsteil Kupferpul  ver, sowie nach Zugabe von 25 Gewichtsteilen  Wasser in 250 Raumteilen Methanol 24 Stun  den in einem geschlossenen Gefäss auf 110  bis 120   C erhitzt, wobei der Druck auf  7 Atmosphären steigt.

   Die grün gefärbte       Reaktionsmasse    wird mit 20%iger Salzsäure  angesäuert, abgesaugt, mit 20%iger Salz  säure bis zum Nachlassen des braunen     Ab-          Laufes    und alsdann mit gesättigter Kochsalz  lösung bis zur annähernd neutralen Reaktion  ausgewaschen. Der Filterrückstand wird  zwecks Abtrennung von wenig nicht umge  setztem     1.5-Dioxy-4.8-dichloranthrachinon     mit     Natriumbicarbonatlösung    verrührt.

   Nach  erfolgter Lösung des     Farbstoffes    wird etwas       Kieselgur        eingerührt    und alsdann     filtriert.     Die     Farbstofflösung    wird mit Kochsalz aus  gesalzen, der abgeschiedene Farbstoff ab  gesaugt und mit Kochsalzlösung neutral ge  waschen und getrocknet.  



  Er löst sich     in    konzentrierter Schwefel  säure mit blauer Farbe, die auf Zusatz von       para-Formaldehyd    nach Flaschengrün um  schlägt. Natronlauge oder     Sodalösung    lösen  ihn mit blauer Farbe. Auf Zusatz von Koch-    salz zu dieser Lösung     fällt    ein     ,grüner    Nie  derschlag aus.  



  Wolle wird von dem     Farbstoff    aus  saurem Bade in blauen Tönen gefärbt, die  beim     Chromieren    in ein Grün von     guter     Wasch-, Walk- und Lichtechtheit übergehen.  



  2. 10 Gewichtsteile     1.5-Dioxy-4.8-di-          chloranthrachinon,    40     Gewichtsteile,        3-Amino-          2-oxy-5-sulfobenzoesäure,    40     Gewichtsteile     entwässertes     galiumacetat,    2 Gewichtsteile  Kupferacetat     und    1 Gewichtsteil     Kupfer-          pulver    werden innig gemischt und zusammen  mit 30     Raumteilen    Wasser in 350 Gewichts  teile Glykol     eingerührt.    Man erwärmt  20 Stunden auf 110     bis    120   C;

   wobei schon  nach kurzer Zeit eine     Grünfärbung    der  Schmelze     festzustellen        ist.    Die weitere Auf  arbeitung schliesst sich der     in    Beispiel 1 an  gegebenen vollkommen an.     Man    erhält den  in Beispiel 1 näher     charakterisierten    Farb  stoff.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCU Verfahren zur Darstellung eines chro- mierfähigen Farbstoffes der Anthrachinon- reihe; dadurch gekennzeichnet, dass man auf 1.5-Diogy-4.8-dehloranthrachinon 3- Amino-2-ogy-5-sulfobenzoesäure einwirken lässt.
    Der so erhältliche Farbstoff färbt Wolle aus saurem Bade in blauen Tönen, die beim Chromieren in ein Grün von guter Wasch-, Walk- und Lichtechtheit übergehen. UNTERANSPRUCH:
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man die Reaktionskom ponenten in Gegenwart von Kaliumaeetat, Kupferacetat und Kupferpulver in wässeri gem Methylalkohol 24 Stunden lang in einem geschlossenen Gefäss bei etwa 110 bis<B>1290</B> " C unter Druck erhitzt.
CH200926D 1935-12-17 1937-09-02 Verfahren zur Darstellung eines chromierfähigen Anthrachinonfarbstoffes. CH200926A (de)

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DE200926X 1936-09-26

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CH200926D CH200926A (de) 1935-12-17 1937-09-02 Verfahren zur Darstellung eines chromierfähigen Anthrachinonfarbstoffes.

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3255216A (en) * 1961-01-05 1966-06-07 Geigy Ag J R 1-phenylamino-anthraquinone compounds

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US3255216A (en) * 1961-01-05 1966-06-07 Geigy Ag J R 1-phenylamino-anthraquinone compounds

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