CH202082A - Elektrisches Entladungsgefäss. - Google Patents
Elektrisches Entladungsgefäss.Info
- Publication number
- CH202082A CH202082A CH202082DA CH202082A CH 202082 A CH202082 A CH 202082A CH 202082D A CH202082D A CH 202082DA CH 202082 A CH202082 A CH 202082A
- Authority
- CH
- Switzerland
- Prior art keywords
- discharge vessel
- vessel according
- metal
- ceramic
- glass
- Prior art date
Links
- 229910052751 metal Inorganic materials 0.000 claims description 68
- 239000002184 metal Substances 0.000 claims description 68
- 239000011521 glass Substances 0.000 claims description 38
- 239000000919 ceramic Substances 0.000 claims description 32
- 239000000463 material Substances 0.000 claims description 28
- 239000000155 melt Substances 0.000 claims description 11
- 238000002844 melting Methods 0.000 claims description 10
- 239000011248 coating agent Substances 0.000 claims description 8
- 238000000576 coating method Methods 0.000 claims description 8
- 230000008018 melting Effects 0.000 claims description 8
- 238000007789 sealing Methods 0.000 claims description 8
- 229910000881 Cu alloy Inorganic materials 0.000 claims description 7
- RYGMFSIKBFXOCR-UHFFFAOYSA-N Copper Chemical compound [Cu] RYGMFSIKBFXOCR-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims description 5
- 239000010949 copper Substances 0.000 claims description 5
- 229910000990 Ni alloy Inorganic materials 0.000 claims description 3
- 238000010309 melting process Methods 0.000 claims description 2
- 230000000149 penetrating effect Effects 0.000 claims description 2
- 230000001419 dependent effect Effects 0.000 claims 11
- 239000000109 continuous material Substances 0.000 claims 2
- 230000007704 transition Effects 0.000 claims 2
- 229910052802 copper Inorganic materials 0.000 claims 1
- 239000007788 liquid Substances 0.000 claims 1
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 9
- XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N Iron Chemical compound [Fe] XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 6
- 229910010293 ceramic material Inorganic materials 0.000 description 5
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 4
- 238000010438 heat treatment Methods 0.000 description 4
- 230000004907 flux Effects 0.000 description 3
- 230000004927 fusion Effects 0.000 description 3
- 229910001369 Brass Inorganic materials 0.000 description 2
- 229910000640 Fe alloy Inorganic materials 0.000 description 2
- 239000010951 brass Substances 0.000 description 2
- 239000004927 clay Substances 0.000 description 2
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 2
- 150000002739 metals Chemical class 0.000 description 2
- 238000000034 method Methods 0.000 description 2
- 230000002792 vascular Effects 0.000 description 2
- 206010010219 Compulsions Diseases 0.000 description 1
- 229910045601 alloy Inorganic materials 0.000 description 1
- 239000000956 alloy Substances 0.000 description 1
- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 description 1
- 239000011365 complex material Substances 0.000 description 1
- 238000001816 cooling Methods 0.000 description 1
- 238000007872 degassing Methods 0.000 description 1
- 238000005516 engineering process Methods 0.000 description 1
- 238000007527 glass casting Methods 0.000 description 1
- 229910052742 iron Inorganic materials 0.000 description 1
- 238000005304 joining Methods 0.000 description 1
- 239000005355 lead glass Substances 0.000 description 1
- WABPQHHGFIMREM-UHFFFAOYSA-N lead(0) Chemical compound [Pb] WABPQHHGFIMREM-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- HCWCAKKEBCNQJP-UHFFFAOYSA-N magnesium orthosilicate Chemical compound [Mg+2].[Mg+2].[O-][Si]([O-])([O-])[O-] HCWCAKKEBCNQJP-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 229910052919 magnesium silicate Inorganic materials 0.000 description 1
- 235000019792 magnesium silicate Nutrition 0.000 description 1
- 239000000391 magnesium silicate Substances 0.000 description 1
- 235000013372 meat Nutrition 0.000 description 1
- 230000035515 penetration Effects 0.000 description 1
- 230000001681 protective effect Effects 0.000 description 1
- 239000005394 sealing glass Substances 0.000 description 1
- 230000035939 shock Effects 0.000 description 1
- 238000005476 soldering Methods 0.000 description 1
- 238000003466 welding Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01J—ELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
- H01J5/00—Details relating to vessels or to leading-in conductors common to two or more basic types of discharge tubes or lamps
- H01J5/32—Seals for leading-in conductors
- H01J5/40—End-disc seals, e.g. flat header
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01J—ELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
- H01J2893/00—Discharge tubes and lamps
- H01J2893/0033—Vacuum connection techniques applicable to discharge tubes and lamps
- H01J2893/0034—Lamp bases
- H01J2893/0035—Lamp bases shaped as flat plates, in particular metallic
Landscapes
- Joining Of Glass To Other Materials (AREA)
Description
Elektrisches Entladungsgefäss. Es sind elektrische Entladungsgefässe mit Metallhülle bekannt geworden, deren System auf einem Glaskörper gehaltert ist, welcher der Gefässhülle angeschmolzen wird. Den Nachteil der frühzeitigen Glaserweichung bei dieser Ausführung umgehen andere Kon struktionen, welche das System auf schwer erweichbarem, insbesondere keramischem Ma terial fixieren und demselben den Metall kolben aufschmelzen. Wieder andere Aus führungen verwenden eine Halterung in oder auf Metallkörpern, auf oder durch welche die Haltedrähte mit Glas befestigt oder durch geführt sind.
Zur Verbindung derartiger Me tallkörper mit der metallenen Gefässhülle sind Löt- oder Schweissverfahren erforderlich, wel che die schon erkalteten Glasteile gefährden und überdies eine wirtschaftliche Mengen herstellung in Frage stellen.
Eine geeignete Kombination ist beispiels weise eine solche von Keramik, Metall uni Glas; sie gibt Lösungen, welche die Mengen herstellung der verschiedenen Arten von Ent- ladungsgefässen vereinfacht und daher stei gert und ausserdem sowohl den technischen Anforderungen an kleine Verstärker- endver- lustarme Kurzwellenröhren Rechnung trägt, als ebenso einen gedrängten Aufbau lei stungsstarker Senderöhren gestattet.
Erfindungsgemäss wird nun vorgeschla gen, den Abschlusskörper des Kolbens so aus zubilden, dass dieser über seine ganze Aus dehnung eine Metallschicht aufweist, die an den zur Durchführung der Stromzuführun gen dienenden Stellen von keramischen Teilen durchdrungen, und mit einem Schmelzfluss überzogen ist.
Hierbei kann der Vakuumverschluss aus einer gelochten, von keramischen Buchsen durchdrungenen Metallplatte bestehen. Wei terhin kann die Metallschicht aus einem auf einer keramischen Scheibe aufgebrachten Me= tallbelag bestehen.
Es hat sich nun gezeigt, dass die Tem- peraturwechselbeständigkeit einer mit Glas hergestellten vakuumdichten Keramik - Me- tall-Verbindung vor allem in den für Va kuumgefässe üblichen und erforderlichen An ordnungen besonders gross wird, wenn das keramische Material mit einer, wenn auch. sehr dünnen Metallschicht belegt wird. Es leuchtet ein, dass sich daraus die Möglichkeit ergibt, aus Gründen der spannungsfreien Glasüberschmelzung für diese Schicht ein leicht überschmelzbares oder dasselbe oder ein ähnliches Metall zu wählen, aus welchem die Gefässhülle selbst besteht. Die Schicht kann, fest haftend, unmittelbar auf der Keramik selbst, z.
B. nach bekannten Verfahren auf- gebra.nnt, aufgeschmolzen oder aufgespritzt oder auch galvanisch niedergeschlagen sein oder in einer aufgelegten Metallscheibe be stehen.
Vor allem kann bei geeigneter Ausbil dung des untern Gefässkolbenrandes und Auf bringen eines ebensolchen Niederschlages auf der Innenseite desselben mit der Metall scheibe zusammen eine mit Glas übergiessba,re Fläche oder ein ausgiessbarer, topfartiger Hohlkörper gebildet werden, welcher über seine ganze Ausdehnung aus demselben oder überwiegend aus demselben Material besteht und auf diese Weise sowohl das spannungs freie Haften, z.
B. einer Glasschicht, sichert und ihr Ausfliessen über die Dichtungsstelle verhindert, als die Verlegung aller, bei der Herstellung des nicht entlüfteten Gefässes zu dichtenden Stellen, das heisst Stromdurch führungen und Gefässkolbenrand, in eine zu überschmelzende, durch eine ringsum be grenzte, überwiegend ebene Fläche gestattet.
Die Überschmelzung von Flächen verschie dener Materialien in vorzugsweise einer Ebene ist nach angestellten Versuchen selbst bei Verwendung von in den Wärmeausdeli- nun--szahlen abweichender Stoffe giasteeh- nisch erheblich leichter beherrschbar, und daher auch bei komplizierten Materialprofilen leichter und rascher durchzuführen als das übliche stumpfe oder überlappende A.nein- anderfügen oder das Aneinanderschmelzen solcher Körper.
Die lat-erialflächen können auch mit Unterbrechungen, Bohrungen, Lö chern oder dergleichen versehen und diese mit Körnern aus einem andern Material ausge füllt sein, sofern nur eine gemeinsame, mög lichst ebene Oberfläche entsteht und die Teile aus hinsichtlich der Wärmeausdehnungszahl verschiedenem Stoff bündig ineinandersitzen. Wenn bei der Durchschmelzung von Elek- lioden oder Stromzuführungen durch die Hülle gläserner Vakuumgefässe - im so genannten Quetschfuss - überwiegenderweise von der Anordnung
nach innen geschwun gener Formen Gebrauch gemacht wird, so geschieht dies unter dem Zwang, die schon erkaltete, vakuumdichte Schmelzdurchfüh rung, auf welcher gleichzeitig das Gefäss system oder Teile desselben fixiert sind, vor einer erneuten, gefahrbringenden Erwärmung bei ihrem Einschmelzen in den Gefässkolben zu sichern.
Man entfernt sich jedoch durch diese üblicherweise verwendeten oder gar doppelt geschwungenen.Quetschfuss- oder Ein- führttngsrohrprofile weit von der idealen und einfachsten Form einer vakuumdichten Durchführung - von der senkrechten Durch dringung einer einfachen, vorzugsweise ebenen Materialfläche durch einen einfachen Draht - und bewirkt bei der üblichen Aus führungsform unnützen Material- und Raum verbrauch und damit Dimensionsvergrösse rung, ganz abgesehen von der Zahl der Ar beitsgänge, welche die Herstellung dieser gläsernen Quetschfussformen, insbesondere für Spezialgefässe erfordern und den erheb lichen,
eine Mengenherstellung fast immer in Frage stellenden Schwierigkeiten bei der Fer tigung verlustarmer Durchführungen klein ster Ausmasse für transportable Sende- und Verstärkerröhren.
Bei der erfindungsgemässen Ausführung kann man diese Nachteile dadurch vermeiden, dass das Röhrensystem auf einer keramischen Scheibe fixiert wird, welche vorzugsweise aus dielektrischem, verlustarmem Magnesium- Silikat besteht und finit ihren Teilen buchsen- artig die eigentliche metallische Verschluss- sehicht derart durchdringt, da ss Metall- und keramische Teile eine gemeinsame Oberfläche bilden.
Die die Metallschicht durchdringen den Teile dienen dabei erfindungsgemäss zur Aufnahme der Stromzuführungen und kön nen an der Stelle ihres Eintrittes in das kera mische Material im Querschnitt kontinuier lich derart erweitert sein, dass ein auf die keramische Oberfläche auslaufender Rand entsteht.
Der Metallteil, in welchem die hal- ternde Isolierscheibe zum Beispiel eingelassen ist, wird mit dem Gefässkolben zweckmässig durch denselben Schmelzfuss vakuumdicht verbunden, welcher die Zuleitungen in den Isolierbuchsen und diese selbst mit dem Me tallteil des Vakuumverschlusses verschmilzt. Es können selbstverständlich auch verschie dene Schmelzflüsse, z. B. gläserne und metal lische, verwendet werden.
Es hat sich gezeigt, dass, selbst wenn die zur Aufnahme der Durchführungen dienen den keramischen Teile mit weiter Toleranz in der Metallschicht liegen, ja, geradezu un genau sitzen, die Wärmedehnung des ent standenen Kombinationskörpers bei bündigen Oberflächen der Teile untereinander und mit dem untern Teil des Gefässkolbens eine an dere ist als die der Einzelteile.
Ferner wer den die bei Temperaturänderungen auftreten den Druck- und Zugkräfte der sich stark ausdehnenden Metallschicht in sehr weitem Masse von dem druckfesten keramischen Ma terial der Isolierkörper aufgenommen. Zur Erzielung einer spannungsfreien Überschmel zung kann eine dichtende Glasscheibe in folge der glasentlastenden Wirkung des kera mischen Materials der resultierenden Wärme ausdehnung jener Materialkombination ange passt werden.
Dies bringt den Vorteil, dass man bei dieser Anordnung sowohl für die Metallscheibe und den Metallkolben ohne weiteres ein Material wählen kann, das in folge seiner hohen Wärmeausdehnung, bei spielsweise mit Glas, im allgemeinen nicht haltbar überschmelzbar ist, aber aus Grün den der Billigkeit und guten Bearbeitbarkeit oder aus andern Gründen wünschenswert wäre, z. B.
Eisen, Kupfer, Kupfer- oder Nickellegierung, als auch ausserdem, dass man für die Schmelze von dem früh erweichenden, für Einschmelzungen üblicherweise verwen deten teuren Bleiglas frei kommt und billige, oder im Interesse höherer Erwärmbarkeit mit Vorteil schwer erweichbare Hartgläser ver wenden kann.
Selbst fü die Stromzuführun gen, welche die Haltedrähte tragen oder mit diesen aus einem Stück bestehen und, mit einem zugeschärften Bund versehen, durch die Isolierbuchse führen, kann Messing ver wendet werden, so dass, daran anschliessend, auch noch die Anschlussstizcke oder Stecker stifte mit aus einem Stück bestehen.
Wird aus glastechnischen Gründen für die metallische Schicht des Verschlusskörpers kein Messing oder Eisen verwendet, sondern. aus diesen Metallen oder Legierungen nur der Gefässkolben gefertigt, so kann die den resul tierenden Wärmeausdehnungswert der Ab schlusskörper vergrössernde Wirkung des Kol benrandes ausgeglichen werden durch einen über den Gefässrand geschobenen, mit seinem untern Rand mit der Scheibe ebenfalls bün digen Kompensationsring aus demselben Ma terial,
aus welchem der Metallteil der Ver- schlussscheibe besteht. Bei einer solchen Aus führung durchdringt der zugeschärfte oder bis zu einer extremen schwachen Wandstärke ausgearbeitete untere Rand des Gefässkolbens ringartig Verschlussscheibe und Kompen sationsring bis zu deren gemeinsamer Ober fläche und wird dort, zusammen mit den an dern Materialflächen, vakuumdicht über schmolzen.
Zur Herstellung einer überschmelzbaren Dichtungsfläche kann der untere Gefäss kolbenrand auch flanschartig verbreitert aus gebildet sein, und selbst, oder unter Vermitt lung eines Belages aus einem andern Metall, die Schmelzschicht tragen. Ein ebenes Profil der zu überschmelzenden Materialfläche er gibt besonders grosse AuskühIgeschwindig- keiten für die spannungsfreie Erhaltung des Schmelzflusses.
Der Vorteil der Überdeckung der keramischen Halterungsscheibe durch Metall besteht eben darin, dass bei derselben Anordnung, infolge der gegenüber Keramik rascheren Erhitzung des überdies auch noch aussen liegenden Metalles, z. B. das auf He tall liegende Glas viel schneller erweicht, als auf Keramik und diese ausserdem, der ther- mischen Schutzwirkung des iHetalles wegen, die Wärme langsam zugeführt erhält und daher vor Temperatursteigerungen bewahrt bleibt, welche ihre Temperaturwechselbestän- digkeit übersteigen.
Für die Gefässherstel lung wirkt sich dies derart aus, dass das Ge fäss bezw. sein Bodenteil geradezu stossartig bis zur Erweichungstemperatur, z. B. des Glassehmelzflusses erhitzt werden kann, ohne dass irgendein Material gefährdet wird. Genau dieselben Verhältnisse liegen vor, wenn der Schmelzfluss nicht auf dem Bodenverschluss geschmolzen, sondern aufgegossen und zwecks Erzielung guter Haftung die zu über deckende Materialfläche vorgewärmt wird.
Bei Verwendung geeigneter Metalle und Anwendung der Flä.chenübersehmelzung kann ein darnach hergestelltes, dichtver schmolzenes Gefäss erheblich rascher abge kühlt werden als mit überschmolzener, rein keramischer Bodenplatte und hält, in freier Luft erkaltet, sicher und spannungsfrei. Durch diesen Umstand lässt sich die Mengen fertigung erheblich steigern.
Werden die Halterungsdrähte und damit das System in dem schwer erweichbaren kera mischen Material mit, hochschmelzenden 31e- tallflüssen fixiert, so kann die Erhitzung des Gefässes, wie sie beispielsweise bei der Verwendung von Hartgläsern für die Dich tungsschmelze erforderlich ist, erheblich wei ter getrieben werden, ohne dass für das Sy stem auch nur die geringsten Verlagerungen auftreten.
Die erfindungsgemässe Anordnung gestattet nun aber die Erweichung der Fixie- rungsschmelze für die Haltedrähte und der Dichtungsschmelze für den Vakuumverschluss in derselben Fleizvorriehtung und in. einem Arbeitsgang. Werden, wie bei den meisten üblichen Ausführungen, Systemfixierung und vakuumdichter Verschluss von einem und demselben Glaskörper übernommen, so muss die Gefässerhitzung, z.
B. bei der nachfolgen den Entgasung, infolge der beginnenden Glaserweichung an Gefässhülle und Ver- schlusskörper sehr frühzeitig unterbrochen werden, um Deformierungen an diesen beiden und damit Lagenveränderungen der Halte drähte auszuschliessen. Die Notwendigkeit, die Fixierungs- und Durchschmelzstelle der Haltedrähte, wie bei der Quetschfussform, durch eine nach innen geschwungene Form der Wärmewirkung zu entziehen, entfällt so mit bei der erfindungsgemässen Anordnung.
Ihr konstruktiver und fabrikatoriseher Vor teil besteht, neben anderem, darin, dass zum ganzen Aufbau des Gefässes keinerlei stoss empfindliches Glas verwendet wird, da.ss das erstere zu seinem vakuumdichten Abschluss von Anfang an. dem vollen Betrag der zu zuführenden Schmelzwärme ausgesetzt wer den kann und zu seiner Verschmelzung an Stelle komplizierter, teurer Maschinen bei spielsweise ein einfacher Glasguss- oder Glas- aufsehmelzprozess im ruhenden Zustand des Gefässes dient.
Im folgenden werden anhand der Fig. 1 bis 14 der Zeichnung beispielsweise Ausfüh rungsformen erfindungsgemässer Entladungs gefässe erläutert.
In Fig. 1 ist 1 der Gefässkolben, 2 die Metallplatte mit den keramischen Isolier- buchsen 3. Alle Teile sind überschmolzen durch den Glasfluss 4; in Fig. 2 ist der Glasfluss 4 aussen aufge bracht; in Fig. 3 stellt 5 die Metallplatte dar, in welche die Isolierbuchse 6 eingelassen ist, welche die Einschmelzbuchse 7 mit dem Zu leitungsdraht 8 in sich aufnimmt. 9 ist die überdeckende Glasschicht. In Fig. 4 ist 10 die metallische Verschluss platte, auf welcher die keramische Trag scheibe 11 mit den Augen 12 liegt.
Der Glas fluss 13 ist in dem Hohlkörper eingebracht, welcher vom Rande 14 des Gefässkolbens und der Metallplatte 10 gebildet wird. In Fig. 5 ist 15 die Einschmelzbuchse, die vorwiegend aus demselben Material besteht, wie die Verschlussplatte 16. Sie hat das bei 17 scharf auslaufende Querschnittsprofil und trägt an ihrem untern Rande den Stecker stift 18. Dieser wird durch den Glassehmelz- fluss 19 mit fixiert.
In Pig. 6 bildet die tinschmelzbuchse mit dem Steckerstift einen Körper 20, in wel chem der Haltedraht 21 befestigt ist; in Fig. 7 ist 22 die in der Isolierbuchse 23 sitzende Einschmelzbuchse mit der Bohrung 24 für das Anschlussstück; in Fig. 8 ist 25 der z.
B. aus Eisen, Kupfer, Kupfer- oder Nickellegierung bestehende Me- fallteil des Vakuumverschlusses, in welchen die keramische Tragplatte 26 mit ihren Au gen 27 ragt. Die Einschmelzbuchsen 28 ruhen mit ihrem Bund 29 auf den Augen der Trag scheibe und sind mit diesen durch den Glas fluss 30 fixiert.
In Fig. 9 ist der Rand 31 des Gefässkolbens 32 lediglich zugeschärft, so dass von der Me. tallplatte 33 mit den Augen der Tragscheibe 34 und dem Gefässkolbenrand 32 eine an nähernd ebene Fläche gebildet wird; in Fig. 10 ist 35 die Abschlussplatte, mit welcher die Tragscheibe 36 durch den Metall schmelzfluss 37 verbunden ist.
Der bei 38 dünnwandige Gefässkolbenrand ist bei 39 bündig mit den andern Materialflächen und der Oberfläche des metallenen Ausgleichs ringes 40. 41 ist ein Glasfluss zur Fixierung der Einschmelzbuehse in der Tragscheibe. In Fig. 11 ist die Bohrung der Tragscheibe 42 mit dem Metallschmelzfluss 43 ausgefüllt; in Fig. 12 ist 44 der Metallteil des Vakuum verschlusses, durchdrungen von dem Auge 45 der Tragscheibe 46; mit diesem ist die Ein schmelzbuchse 47 durch den Metallschmelz fluss 48 verschmolzen.
Sie ragt über die Trag scheibe heraus und nimmt die Halteöse 49 auf, welche bei 50 zusammen mit dem Halte draht 51 verklemmt wird. In Fig. 13 hat die Halteöse 54 einen Flansch, welcher auf der Oberfläche des Auges der Tragscheibe 55 liegt; in Fig. 14 ist die keramische Tragscheibe 56 mit einem Metallbelag 57 überdeckt, welcher die Augen 58 der Tragscheibe freilässt. Der selbe Metallbelag liegt innen im Kolbenrand bei 59. 60 ist ein radial verlaufendes An schlussstück von rechteckigem Profil.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜC11: Elektrisches Entladungsgefäss, dadurch gekennzeichnet, dass der Abschlusskörper des Kolbens über seine ganze Ausdehnung eine Metallschicht aufweist, die an den zur Durch führung der Stromzuführungen dienenden Stellen von keramischen Teilen durchdrungen und mit einem Schmelzfluss überzogen ist. UNTERANSPRüCEE 1. Entladungsgefäss nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass sein Va kuumverschluss aus einer gelochten, von keramischen Buchsen durchdrungenen Metallplatte besteht. 2.Entladungsgefäss nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekenn- zeichnet, dass die keramischen Isolier- buchsen, zu einer in die Metallplatte ein gelassenen Scheibe zusammengefasst, als Systemhalterung dienen und auf der Seite des Schmelzflusses mit der Metall scheibenfläche bündig sind. 3.Entladungsgefäss nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Metallplatte der art in den untern Gefässkolbenrand ein gelassen ist, dass zusammen mit dessen unterem Rand ein. überwiegend ebener, mit dem Schmelzfluss ganz oder teilweise ausfüllbarer Hohlkörper entsteht. 4.Entladungsgefäss nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die durch die kera mischen Teile geführten Zuleitungen an ihrer Austrittsstelle aus der Keramik einen derart geformten Querschnitt er halten, dass ein kontinuierlicher Material übergang von Metall zu Keramik ent steht. 5. Entladungsgefäss nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Einschmelz drAhte an der Oberfläche der keramischen Isolierbuchsen mit einem in einen schar fen Rand auf derselben auslaufenden Bund versehen sind. 6.Entladungsgefäss nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Metall teil des Vakuumverschlusses aus einem, auf den keramischen Teil aufgebrachten Metallbelag besteht. 7. Entladungsgefäss nach Patentanspruch und Unteranspruch G, dadurch gekenn zeichnet, dass dieser Metallbelag auf dem keramischen Teil galvanisch aufgebracht ist. B. Entladungsgefäss nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Metall teil des Vakuumverschlusses aus dem selben Material wie der Gefässkolben besteht. 9. Entladungsgefäss nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Metall teil des Vakuumverschlusses tnimittelba r aus einem mit Glas überschmelzbaren Material besteht. 10.Entladungsgefäss nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Metall teil des Vakuumverschlusses aus einem Belag eines mit Glas überschmelzbaren Materials auf einem andern, nicht über schmelzbaren Material besteht. 11. Entladungsgefäss nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass alle aus einer Cu-Legierung bestehenden, zu über schmelzenden Metallteile mit einem Be lag eines überschmelzbaren Materials ver sehen sind. 12.Entladungsgefäss nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Gefäss kolben aus einer an sich mit Glas nicht verschmelzbaren Cu - Legierung besteht, welche an der Überschmelzungsstelle eine Anreicherung von einem mit Glas ver- schmelzba.ren Metall aufweist. 13. Entladungsgefäss nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Gefäss kolben an der Üfiberschmelzungsstelle mit einem für die Glasüberschmelzung ge eigneten Metallbelag versehen ist. 14.Entladungsgefäss nach Patentanspruch und Unteranspruch 13, dadurch gekenn zeichnet, dass dieser Belag aus dein<B>Na-</B> terial des Metallteils des Vakuumver schlusses besteht. 1.5. Entladungsgefäss nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Metall teil des Vakuumverschlusses lediglich aus der Gesamtheit der Oberflächen der Flansche der Einsclimelzbuchsen besteht. <B>16.</B> Entladungsgefäss nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der dich tende Schmelzfluss ans bleifreiem Glas besteht. 17.Entladungsgefäss nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der dich tende Schmelzfluss in flüssigem Zustand auf die Dichtungsstellen aufgegossen wurde. 18. Entladungsgefäss nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass alle Dich tungsstellen des Gefässes überwiegend in einer Ebene liegen, so dass sie durch einen gemeinsamen Schmelzfluss gedichtet wer den können. 19. Entladungsgefäss nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Gefäss= kolben aus Metall besteht und an seinem untern Ende in einen dünnwandigen Rand ausläuft, über welchen ein Ring aus mit Glas verschmelzbarem Material geschoben ist. 20.Entladungsgefäss nach Patentanspruch und Unteranspruch 19, dadurch gekenn zeichnet, dass dieser Ring aus demselben Material wie der Metallteil des Vakuum verschlusses besteht. 21. Entladungsgefäss nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 20, dadurch gekennzeichnet, dass der Ring flanseli- artig ausgebildet ist und sein Flansch bündig mit den andern zu überschmelzen den Oberflächen ist. 22. Entladungsgefäss nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1, 20 und 21, da durch gekennzeichnet, dass der Metallteil des Vakuumverschlusses aus demselben Material wie die Durchführungsdrähte besteht. 23.Entladungsgefäss nach Patentansprueli, dadurch gekennzeichnet, dass der Metall- teil des Vakuumverschlusses aus einer Nickellegierung besteht. 24. Entladungsgefäss nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Metall teil des Vakuumverschlusses aus Kupfer besteht. <B>25.</B> Entladungsgefäss nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Metall teil des Vakuumverschlusses aus einer Kupferlegierung besteht. 26. Entladungsgefäss nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Ober fläche des Metallteils des Vakuumver schlusses, sowie die Innenwand des Ge fässkolbens in der Nähe desselben auf= gemuht ist. 27.Entladungsgefäss nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Halte drähte ausschliesslich durch Reibung und geeignete Flanschen in den keramischen Teilen fixiert sind. 28. Entladungsgefäss nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Halte drähte durch einen schwerer als Glas erweichbaren Schmelzfluss in den kerami schen Teilen fixiert sind. 29. Entladungsgefäss nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die der Fi xierung der Haltedrähte dienenden, schwer erweichbaren Schmelzflüsse im selben Schmelzvorgang, in welchem der Schmelzfluss erweicht, verflüssigt wer den. 30.Entladungsgefäss nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Profil der untern Gefässkolbenbohrung mit ein gelegtem Vakuumverschluss derart aus- gebildet ist, dass ein Schmelztopf mit stufenlosem, kontinuierlichem Material übergang gebildet wird. 31.Entladungsgefäss nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die vakuum dichte Durchführung der Zuleitungen und die Halterung des Systems im kera mischen Teil des Vakuumverschlusses mit Hilfe von die keramischen Isolier- buchsen durchdringenden, metallenen Einschmelzbuchsen erfolgt, welche die Oberfläche des Zuleitungsdrahtes bei sei nem Austritt ins Glas vergrössern.32. Entladungsgefäss nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Ein schmelzbuchsen einen an seinem Rand scharf auf das keramische lIaterial aus laufenden Rand besitzen und sowohl Haltedrähte, als auch Anschlussstücke aufnehmen. 33. Entladungsgefäss nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass die Fixierung von Halte drähten in Bohrungen der Einschmelz buchsen erfolgt.34. Entladungsgefäss nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass die Fixierung von An schlussstücken in Bohrungen der Ein schmelzbuchsen erfolgt. 35. Entladungsgefäss nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Ein schmelzdrähte an der im Schmelzfluss liegenden Stelle mit einer Hohlkehle ver sehen sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE202082X | 1936-03-20 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH202082A true CH202082A (de) | 1938-12-31 |
Family
ID=5769670
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH202082D CH202082A (de) | 1936-03-20 | 1937-03-18 | Elektrisches Entladungsgefäss. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH202082A (de) |
-
1937
- 1937-03-18 CH CH202082D patent/CH202082A/de unknown
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE3051177C2 (de) | ||
| DE69920373T2 (de) | Stromzuführungskörper für birne und verfahren zu seiner herstellung | |
| DE2414152A1 (de) | Verfahren zum metallurgischen verbinden eines berylliumbasis-teiles und eines kupferbasis-teiles | |
| CH202082A (de) | Elektrisches Entladungsgefäss. | |
| DE2737931C2 (de) | Endverschluß für eine Entladungslampe | |
| AT155257B (de) | Elektrisches Entladungsgefäß, vorzugsweise kleine Elektronenröhre mit Metallhülle. | |
| DE905175C (de) | Elektrisches Entladungsgefaess, insbesondere kleine Elektronenroehre mit Metallkolben, und Verfahren zu ihrer Herstellung | |
| DE69409334T2 (de) | Verfahren zur Verbindung einer Molybdän Folie mit einem Teil eines Molybdän Leiters und Herstellungsmethode eines hermetisch eingeschossenen Lampenteils unter Verwendung dieses Verfahrens | |
| DE495005C (de) | Stromeinfuehrungsdraht | |
| CH245503A (de) | Verfahren zum Verbinden von elektrischen Leitungsdrähten mittels Schweissung. | |
| DE707994C (de) | Kathodenstrahlroehre | |
| DE1221424B (de) | Verfahren zur Herstellung einer Mehrscheiben-Verglasungseinheit | |
| DE764078C (de) | Anschmelzung zwischen einem Metall- und einem Glasteil | |
| DE851664C (de) | Verschweissen von Glas mit Metall | |
| DE487410C (de) | Verfahren zur Herstellung von Mehrschichtmetallen, insbesondere mit Edelmetallauflage | |
| DE860248C (de) | Verfahren zur Herstellung von Glaskoerpern mit einem rohrfoermigen Glasteil | |
| CH244457A (de) | Verfahren zur Herstellung von luftdicht abgeschlossenen Gefässen. | |
| DE1621008C3 (de) | Verfahren zum Verbinden von Gegenständen unter Verwendung eines Lötglases durch Eintauchen in eine Glasschmelze | |
| DE884057C (de) | Verfahren zur Herstellung vakuumdichter Metalldurchfuehrungen durch Quarz | |
| DE738322C (de) | Elektrische Hochdruckquecksilberdampfentladungsroehre aus Quarz, bei der die Stromzufuehrungsdraehte unter Zwischenfuegung eines oder mehrerer UEbergangsglaeser durch die Quarzwand gefuehrt sind | |
| DE344234C (de) | Verfahren zur Herstellung der Anschluesse fuer elektrische Quarzglaslampen u. dgl. | |
| DE533956C (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Leiterverbindungen ohne Querschnittsverdickung in Kabeln | |
| AT159899B (de) | Verfahren zur Verbindung von keramischen Körpern mit Metallkörpern. | |
| DE603797C (de) | Verfahren zur innigen Befestigung eines Koerpers aus niedrigschmelzendem Metall mit einem Koerper aus einem schwerer schmelzenden Metall | |
| DE699602C (de) | Verfahren zur Herstellung einer Schweissverbindung zwischen zwei aus leicht schmelzbaren und leicht |