CH202082A - Elektrisches Entladungsgefäss. - Google Patents

Elektrisches Entladungsgefäss.

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CH202082A
CH202082A CH202082DA CH202082A CH 202082 A CH202082 A CH 202082A CH 202082D A CH202082D A CH 202082DA CH 202082 A CH202082 A CH 202082A
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Aktiengesellschaft C Lorenz
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Lorenz C Ag
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    • H01J5/32Seals for leading-in conductors
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    • HELECTRICITY
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    • H01J2893/00Discharge tubes and lamps
    • H01J2893/0033Vacuum connection techniques applicable to discharge tubes and lamps
    • H01J2893/0034Lamp bases
    • H01J2893/0035Lamp bases shaped as flat plates, in particular metallic

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  • Joining Of Glass To Other Materials (AREA)

Description


  Elektrisches Entladungsgefäss.    Es sind elektrische Entladungsgefässe mit  Metallhülle bekannt geworden, deren System  auf     einem    Glaskörper gehaltert ist, welcher  der Gefässhülle     angeschmolzen    wird. Den       Nachteil    der     frühzeitigen    Glaserweichung bei  dieser Ausführung umgehen andere Kon  struktionen, welche das System auf schwer       erweichbarem,    insbesondere keramischem Ma  terial     fixieren    und demselben den Metall  kolben aufschmelzen. Wieder andere Aus  führungen verwenden eine Halterung in oder  auf Metallkörpern, auf oder durch welche die  Haltedrähte     mit    Glas befestigt oder durch  geführt sind.

   Zur Verbindung derartiger Me  tallkörper mit der metallenen     Gefässhülle    sind       Löt-    oder Schweissverfahren erforderlich, wel  che die schon erkalteten Glasteile gefährden  und überdies     eine    wirtschaftliche Mengen  herstellung in Frage stellen.  



  Eine geeignete Kombination ist beispiels  weise eine solche von Keramik, Metall     uni     Glas; sie gibt Lösungen, welche die Mengen  herstellung der verschiedenen Arten von Ent-         ladungsgefässen    vereinfacht und daher stei  gert und ausserdem sowohl den     technischen     Anforderungen an kleine Verstärker-     endver-          lustarme    Kurzwellenröhren     Rechnung    trägt,  als ebenso einen     gedrängten    Aufbau lei  stungsstarker     Senderöhren    gestattet.  



  Erfindungsgemäss wird nun vorgeschla  gen, den     Abschlusskörper    des Kolbens so aus  zubilden, dass dieser über seine ganze Aus  dehnung eine Metallschicht aufweist, die an  den zur     Durchführung    der Stromzuführun  gen dienenden Stellen von keramischen Teilen       durchdrungen,    und mit einem     Schmelzfluss     überzogen ist.  



       Hierbei    kann der     Vakuumverschluss    aus  einer gelochten, von keramischen Buchsen       durchdrungenen    Metallplatte bestehen. Wei  terhin     kann    die Metallschicht aus einem auf  einer keramischen Scheibe aufgebrachten     Me=          tallbelag    bestehen.  



  Es hat sich nun gezeigt, dass die     Tem-          peraturwechselbeständigkeit    einer mit Glas  hergestellten     vakuumdichten    Keramik - Me-           tall-Verbindung    vor allem in den für Va  kuumgefässe üblichen und erforderlichen An  ordnungen besonders gross wird, wenn das  keramische Material mit einer, wenn auch.  sehr dünnen Metallschicht belegt wird. Es  leuchtet ein, dass sich daraus die Möglichkeit  ergibt, aus Gründen der spannungsfreien       Glasüberschmelzung    für diese Schicht ein  leicht überschmelzbares oder dasselbe oder ein  ähnliches Metall zu wählen, aus welchem die  Gefässhülle selbst besteht. Die Schicht kann,  fest haftend, unmittelbar auf der Keramik  selbst, z.

   B. nach bekannten Verfahren     auf-          gebra.nnt,    aufgeschmolzen oder aufgespritzt  oder auch galvanisch niedergeschlagen sein  oder in einer aufgelegten Metallscheibe be  stehen.  



  Vor allem kann bei geeigneter Ausbil  dung des untern     Gefässkolbenrandes    und Auf  bringen eines ebensolchen Niederschlages auf  der Innenseite desselben mit der Metall  scheibe zusammen eine mit Glas     übergiessba,re     Fläche oder ein     ausgiessbarer,    topfartiger  Hohlkörper gebildet werden, welcher über  seine ganze Ausdehnung aus demselben oder  überwiegend     aus    demselben Material besteht  und auf diese Weise sowohl das spannungs  freie Haften, z.

   B. einer Glasschicht, sichert  und ihr Ausfliessen über die Dichtungsstelle  verhindert, als die Verlegung aller, bei der  Herstellung des nicht entlüfteten Gefässes zu  dichtenden Stellen, das heisst Stromdurch  führungen und     Gefässkolbenrand,    in eine zu  überschmelzende, durch eine ringsum be  grenzte, überwiegend ebene Fläche gestattet.

    Die Überschmelzung von Flächen verschie  dener Materialien in vorzugsweise einer  Ebene ist nach angestellten Versuchen selbst  bei Verwendung von in den     Wärmeausdeli-          nun--szahlen    abweichender Stoffe     giasteeh-          nisch    erheblich leichter beherrschbar, und  daher auch bei komplizierten Materialprofilen  leichter und rascher durchzuführen als das  übliche stumpfe oder überlappende     A.nein-          anderfügen    oder das     Aneinanderschmelzen     solcher Körper.

   Die     lat-erialflächen    können  auch mit Unterbrechungen, Bohrungen, Lö  chern oder dergleichen versehen und diese mit    Körnern aus einem andern Material ausge  füllt sein, sofern nur eine gemeinsame, mög  lichst ebene Oberfläche entsteht und die Teile       aus    hinsichtlich der     Wärmeausdehnungszahl          verschiedenem    Stoff bündig     ineinandersitzen.     Wenn bei der     Durchschmelzung    von     Elek-          lioden    oder Stromzuführungen durch die  Hülle gläserner Vakuumgefässe - im so  genannten     Quetschfuss    -     überwiegenderweise     von der Anordnung 

  nach innen geschwun  gener Formen Gebrauch gemacht wird, so  geschieht dies unter dem Zwang, die schon  erkaltete, vakuumdichte Schmelzdurchfüh  rung, auf welcher gleichzeitig das Gefäss  system oder Teile desselben fixiert sind, vor  einer erneuten,     gefahrbringenden    Erwärmung  bei ihrem Einschmelzen in den Gefässkolben  zu sichern.

   Man entfernt sich jedoch durch  diese üblicherweise verwendeten oder gar  doppelt     geschwungenen.Quetschfuss-    oder     Ein-          führttngsrohrprofile    weit von der idealen und  einfachsten Form einer vakuumdichten  Durchführung - von der senkrechten Durch  dringung einer einfachen, vorzugsweise  ebenen Materialfläche durch einen einfachen  Draht - und bewirkt bei der üblichen Aus  führungsform unnützen Material- und Raum  verbrauch und damit Dimensionsvergrösse  rung, ganz abgesehen von der Zahl der Ar  beitsgänge, welche die Herstellung dieser  gläsernen     Quetschfussformen,    insbesondere  für     Spezialgefässe    erfordern und den erheb  lichen,

   eine Mengenherstellung fast immer in  Frage stellenden     Schwierigkeiten    bei der Fer  tigung verlustarmer Durchführungen klein  ster Ausmasse für transportable     Sende-    und       Verstärkerröhren.     



  Bei der erfindungsgemässen Ausführung       kann    man diese Nachteile dadurch vermeiden,  dass das Röhrensystem auf einer keramischen       Scheibe    fixiert wird, welche vorzugsweise aus       dielektrischem,    verlustarmem     Magnesium-          Silikat    besteht und     finit    ihren Teilen     buchsen-          artig    die eigentliche metallische     Verschluss-          sehicht    derart durchdringt, da ss Metall- und  keramische Teile eine gemeinsame Oberfläche  bilden.

   Die die Metallschicht durchdringen  den Teile dienen dabei erfindungsgemäss zur      Aufnahme der     Stromzuführungen        und    kön  nen an der Stelle ihres Eintrittes     in    das kera  mische Material im     Querschnitt    kontinuier  lich derart     erweitert    sein, dass ein auf die  keramische Oberfläche auslaufender Rand  entsteht.

   Der Metallteil, in welchem die     hal-          ternde    Isolierscheibe zum Beispiel     eingelassen     ist, wird mit dem Gefässkolben zweckmässig  durch denselben Schmelzfuss vakuumdicht  verbunden, welcher die Zuleitungen in den       Isolierbuchsen    und diese selbst mit dem Me  tallteil des Vakuumverschlusses verschmilzt.  Es können selbstverständlich auch verschie  dene Schmelzflüsse, z. B. gläserne und metal  lische, verwendet werden.  



  Es hat sich gezeigt, dass, selbst wenn die  zur Aufnahme der Durchführungen dienen  den keramischen Teile mit weiter Toleranz in  der Metallschicht liegen, ja, geradezu un  genau sitzen, die Wärmedehnung des ent  standenen     Kombinationskörpers    bei     bündigen     Oberflächen der Teile     untereinander    und mit  dem untern Teil des Gefässkolbens eine an  dere ist als die der Einzelteile.

   Ferner wer  den die bei Temperaturänderungen auftreten  den Druck- und Zugkräfte der sich stark       ausdehnenden    Metallschicht in sehr weitem  Masse von dem druckfesten keramischen Ma  terial der Isolierkörper     aufgenommen.    Zur  Erzielung einer spannungsfreien Überschmel  zung kann eine dichtende Glasscheibe in  folge der glasentlastenden Wirkung des kera  mischen Materials der     resultierenden    Wärme  ausdehnung jener     Materialkombination    ange  passt werden.

   Dies bringt den     Vorteil,    dass  man bei dieser Anordnung sowohl für die  Metallscheibe und den Metallkolben ohne  weiteres ein Material wählen kann, das in  folge seiner hohen Wärmeausdehnung, bei  spielsweise mit Glas, im allgemeinen nicht  haltbar überschmelzbar ist, aber aus Grün  den der Billigkeit und guten     Bearbeitbarkeit     oder aus andern Gründen wünschenswert  wäre, z. B.

   Eisen, Kupfer, Kupfer- oder  Nickellegierung, als auch ausserdem, dass man  für die Schmelze von dem früh erweichenden,  für     Einschmelzungen    üblicherweise verwen  deten teuren Bleiglas frei     kommt    und billige,    oder im Interesse höherer     Erwärmbarkeit    mit  Vorteil schwer     erweichbare    Hartgläser ver  wenden kann.

   Selbst     fü    die Stromzuführun  gen, welche die Haltedrähte tragen oder mit  diesen aus einem Stück bestehen und, mit  einem     zugeschärften    Bund versehen, durch  die Isolierbuchse führen, kann     Messing    ver  wendet werden, so dass, daran anschliessend,  auch noch die     Anschlussstizcke    oder Stecker  stifte mit aus einem Stück bestehen.  



  Wird aus     glastechnischen    Gründen für  die metallische Schicht des     Verschlusskörpers     kein Messing oder Eisen verwendet,     sondern.     aus diesen Metallen oder     Legierungen    nur der       Gefässkolben        gefertigt,    so kann die den resul  tierenden     Wärmeausdehnungswert    der Ab  schlusskörper vergrössernde Wirkung des Kol  benrandes ausgeglichen werden durch einen  über den     Gefässrand        geschobenen,    mit     seinem     untern Rand mit der Scheibe ebenfalls bün  digen Kompensationsring aus demselben Ma  terial,

   aus welchem der Metallteil der     Ver-          schlussscheibe    besteht. Bei einer solchen Aus  führung durchdringt der     zugeschärfte    oder  bis zu einer extremen schwachen Wandstärke  ausgearbeitete untere Rand des Gefässkolbens  ringartig     Verschlussscheibe    und Kompen  sationsring bis zu deren gemeinsamer Ober  fläche und wird dort, zusammen mit den an  dern Materialflächen, vakuumdicht über  schmolzen.  



  Zur Herstellung einer überschmelzbaren       Dichtungsfläche    kann der untere Gefäss  kolbenrand auch     flanschartig    verbreitert aus  gebildet     sein,    und selbst, oder unter Vermitt  lung     eines    Belages aus einem andern Metall,  die Schmelzschicht tragen. Ein ebenes Profil  der zu überschmelzenden Materialfläche er  gibt besonders grosse     AuskühIgeschwindig-          keiten    für die spannungsfreie     Erhaltung    des  Schmelzflusses.

   Der Vorteil der Überdeckung  der keramischen     Halterungsscheibe    durch  Metall besteht eben darin, dass bei derselben  Anordnung, infolge der gegenüber     Keramik     rascheren Erhitzung des überdies auch noch       aussen    liegenden     Metalles,    z. B. das auf He  tall liegende Glas viel schneller erweicht, als  auf Keramik und diese ausserdem, der ther-      mischen Schutzwirkung des     iHetalles    wegen,  die Wärme langsam zugeführt erhält und  daher vor Temperatursteigerungen bewahrt  bleibt, welche ihre     Temperaturwechselbestän-          digkeit    übersteigen.

   Für die Gefässherstel  lung wirkt sich dies derart aus, dass das Ge  fäss     bezw.    sein Bodenteil geradezu stossartig  bis zur     Erweichungstemperatur,    z. B. des       Glassehmelzflusses    erhitzt werden kann, ohne  dass irgendein     Material    gefährdet wird. Genau  dieselben     Verhältnisse    liegen vor, wenn der       Schmelzfluss    nicht auf dem     Bodenverschluss     geschmolzen, sondern aufgegossen und  zwecks Erzielung guter Haftung die zu über  deckende Materialfläche vorgewärmt wird.

      Bei Verwendung     geeigneter    Metalle und  Anwendung der     Flä.chenübersehmelzung     kann ein darnach hergestelltes, dichtver  schmolzenes Gefäss erheblich rascher abge  kühlt werden als mit     überschmolzener,    rein  keramischer Bodenplatte und hält, in freier  Luft erkaltet, sicher und spannungsfrei.  Durch diesen     Umstand    lässt sich die Mengen  fertigung erheblich steigern.  



  Werden die     Halterungsdrähte    und damit  das System in dem schwer     erweichbaren    kera  mischen Material mit,     hochschmelzenden        31e-          tallflüssen    fixiert, so kann die Erhitzung  des Gefässes, wie sie beispielsweise bei der  Verwendung von Hartgläsern für die Dich  tungsschmelze erforderlich ist, erheblich wei  ter getrieben werden, ohne dass für das Sy  stem auch nur die geringsten Verlagerungen  auftreten.

   Die erfindungsgemässe Anordnung  gestattet nun aber die     Erweichung    der     Fixie-          rungsschmelze    für die Haltedrähte und der  Dichtungsschmelze für den     Vakuumverschluss     in derselben     Fleizvorriehtung    und in. einem  Arbeitsgang. Werden, wie bei den meisten  üblichen Ausführungen, Systemfixierung  und vakuumdichter Verschluss von einem und  demselben Glaskörper übernommen, so muss  die Gefässerhitzung, z.

   B. bei der nachfolgen  den Entgasung, infolge der beginnenden  Glaserweichung an Gefässhülle und     Ver-          schlusskörper    sehr frühzeitig unterbrochen  werden, um     Deformierungen    an diesen beiden    und damit     Lagenveränderungen    der Halte  drähte auszuschliessen. Die Notwendigkeit,  die     Fixierungs-    und     Durchschmelzstelle    der  Haltedrähte, wie bei der     Quetschfussform,     durch eine nach innen geschwungene Form  der Wärmewirkung zu entziehen, entfällt so  mit bei der erfindungsgemässen Anordnung.

    Ihr konstruktiver und     fabrikatoriseher    Vor  teil besteht, neben anderem, darin, dass zum  ganzen Aufbau des Gefässes keinerlei stoss  empfindliches Glas verwendet wird,     da.ss    das  erstere zu seinem vakuumdichten Abschluss  von Anfang an. dem vollen Betrag der zu  zuführenden Schmelzwärme ausgesetzt wer  den kann und zu seiner Verschmelzung an  Stelle komplizierter, teurer Maschinen bei  spielsweise ein einfacher     Glasguss-    oder     Glas-          aufsehmelzprozess    im ruhenden Zustand des  Gefässes dient.  



  Im folgenden werden anhand der     Fig.    1  bis 14 der Zeichnung beispielsweise Ausfüh  rungsformen erfindungsgemässer Entladungs  gefässe erläutert.  



  In     Fig.    1 ist 1 der Gefässkolben, 2 die  Metallplatte mit den keramischen     Isolier-          buchsen    3. Alle Teile sind     überschmolzen     durch den     Glasfluss    4; in       Fig.    2 ist der     Glasfluss    4 aussen aufge  bracht; in       Fig.    3 stellt 5 die Metallplatte dar, in  welche die Isolierbuchse 6 eingelassen ist,  welche die     Einschmelzbuchse    7 mit dem Zu  leitungsdraht 8 in sich aufnimmt. 9 ist die  überdeckende Glasschicht. In       Fig.    4 ist 10 die metallische Verschluss  platte, auf welcher die keramische Trag  scheibe 11 mit den Augen 12 liegt.

   Der Glas  fluss 13 ist in dem Hohlkörper eingebracht,  welcher vom Rande 14 des Gefässkolbens und  der Metallplatte 10 gebildet wird. In       Fig.    5 ist 15 die     Einschmelzbuchse,    die  vorwiegend aus demselben Material besteht,  wie die     Verschlussplatte    16. Sie hat das bei  17 scharf auslaufende     Querschnittsprofil    und  trägt an ihrem untern Rande den Stecker  stift 18. Dieser wird durch den     Glassehmelz-          fluss    19 mit fixiert.

   In           Pig.    6     bildet    die     tinschmelzbuchse    mit  dem     Steckerstift        einen    Körper 20, in wel  chem der Haltedraht 21 befestigt ist; in       Fig.    7 ist 22 die in der Isolierbuchse 23  sitzende     Einschmelzbuchse    mit der Bohrung  24     für    das     Anschlussstück;    in       Fig.    8 ist 25 der z.

   B. aus Eisen, Kupfer,  Kupfer- oder Nickellegierung bestehende     Me-          fallteil    des     Vakuumverschlusses,    in welchen  die     keramische        Tragplatte    26 mit ihren Au  gen 27 ragt. Die     Einschmelzbuchsen    28 ruhen  mit ihrem Bund 29 auf den Augen der Trag  scheibe und sind mit diesen durch den Glas  fluss 30 fixiert.

   In       Fig.    9 ist der Rand 31 des Gefässkolbens  32 lediglich     zugeschärft,    so dass von der     Me.          tallplatte    33 mit den Augen der Tragscheibe  34 und dem     Gefässkolbenrand    32 eine an  nähernd ebene Fläche gebildet wird; in       Fig.    10 ist 35 die     Abschlussplatte,    mit  welcher die Tragscheibe 36 durch den Metall  schmelzfluss 37 verbunden ist.

   Der bei 38  dünnwandige     Gefässkolbenrand    ist bei 39  bündig mit den andern Materialflächen und  der Oberfläche des metallenen Ausgleichs  ringes 40. 41 ist ein     Glasfluss    zur     Fixierung     der     Einschmelzbuehse    in der Tragscheibe. In       Fig.    11 ist die Bohrung der Tragscheibe  42 mit dem     Metallschmelzfluss    43 ausgefüllt;  in       Fig.    12 ist 44 der Metallteil des Vakuum  verschlusses, durchdrungen von dem Auge 45  der Tragscheibe 46; mit diesem ist die Ein  schmelzbuchse 47 durch den Metallschmelz  fluss 48 verschmolzen.

   Sie ragt über die Trag  scheibe     heraus    und nimmt die Halteöse 49  auf, welche bei 50 zusammen mit dem Halte  draht 51 verklemmt wird. In       Fig.    13 hat die Halteöse 54 einen Flansch,  welcher auf der Oberfläche des Auges der  Tragscheibe 55 liegt; in       Fig.    14 ist die keramische Tragscheibe 56  mit einem Metallbelag 57 überdeckt, welcher  die Augen 58 der Tragscheibe freilässt. Der  selbe Metallbelag liegt     innen    im Kolbenrand  bei 59. 60 ist ein radial verlaufendes An  schlussstück von rechteckigem Profil.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜC11: Elektrisches Entladungsgefäss, dadurch gekennzeichnet, dass der Abschlusskörper des Kolbens über seine ganze Ausdehnung eine Metallschicht aufweist, die an den zur Durch führung der Stromzuführungen dienenden Stellen von keramischen Teilen durchdrungen und mit einem Schmelzfluss überzogen ist. UNTERANSPRüCEE 1. Entladungsgefäss nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass sein Va kuumverschluss aus einer gelochten, von keramischen Buchsen durchdrungenen Metallplatte besteht. 2.
    Entladungsgefäss nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekenn- zeichnet, dass die keramischen Isolier- buchsen, zu einer in die Metallplatte ein gelassenen Scheibe zusammengefasst, als Systemhalterung dienen und auf der Seite des Schmelzflusses mit der Metall scheibenfläche bündig sind. 3.
    Entladungsgefäss nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Metallplatte der art in den untern Gefässkolbenrand ein gelassen ist, dass zusammen mit dessen unterem Rand ein. überwiegend ebener, mit dem Schmelzfluss ganz oder teilweise ausfüllbarer Hohlkörper entsteht. 4.
    Entladungsgefäss nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die durch die kera mischen Teile geführten Zuleitungen an ihrer Austrittsstelle aus der Keramik einen derart geformten Querschnitt er halten, dass ein kontinuierlicher Material übergang von Metall zu Keramik ent steht. 5. Entladungsgefäss nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Einschmelz drAhte an der Oberfläche der keramischen Isolierbuchsen mit einem in einen schar fen Rand auf derselben auslaufenden Bund versehen sind. 6.
    Entladungsgefäss nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Metall teil des Vakuumverschlusses aus einem, auf den keramischen Teil aufgebrachten Metallbelag besteht. 7. Entladungsgefäss nach Patentanspruch und Unteranspruch G, dadurch gekenn zeichnet, dass dieser Metallbelag auf dem keramischen Teil galvanisch aufgebracht ist. B. Entladungsgefäss nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Metall teil des Vakuumverschlusses aus dem selben Material wie der Gefässkolben besteht. 9. Entladungsgefäss nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Metall teil des Vakuumverschlusses tnimittelba r aus einem mit Glas überschmelzbaren Material besteht. 10.
    Entladungsgefäss nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Metall teil des Vakuumverschlusses aus einem Belag eines mit Glas überschmelzbaren Materials auf einem andern, nicht über schmelzbaren Material besteht. 11. Entladungsgefäss nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass alle aus einer Cu-Legierung bestehenden, zu über schmelzenden Metallteile mit einem Be lag eines überschmelzbaren Materials ver sehen sind. 12.
    Entladungsgefäss nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Gefäss kolben aus einer an sich mit Glas nicht verschmelzbaren Cu - Legierung besteht, welche an der Überschmelzungsstelle eine Anreicherung von einem mit Glas ver- schmelzba.ren Metall aufweist. 13. Entladungsgefäss nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Gefäss kolben an der Üfiberschmelzungsstelle mit einem für die Glasüberschmelzung ge eigneten Metallbelag versehen ist. 14.
    Entladungsgefäss nach Patentanspruch und Unteranspruch 13, dadurch gekenn zeichnet, dass dieser Belag aus dein<B>Na-</B> terial des Metallteils des Vakuumver schlusses besteht. 1.5. Entladungsgefäss nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Metall teil des Vakuumverschlusses lediglich aus der Gesamtheit der Oberflächen der Flansche der Einsclimelzbuchsen besteht. <B>16.</B> Entladungsgefäss nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der dich tende Schmelzfluss ans bleifreiem Glas besteht. 17.
    Entladungsgefäss nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der dich tende Schmelzfluss in flüssigem Zustand auf die Dichtungsstellen aufgegossen wurde. 18. Entladungsgefäss nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass alle Dich tungsstellen des Gefässes überwiegend in einer Ebene liegen, so dass sie durch einen gemeinsamen Schmelzfluss gedichtet wer den können. 19. Entladungsgefäss nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Gefäss= kolben aus Metall besteht und an seinem untern Ende in einen dünnwandigen Rand ausläuft, über welchen ein Ring aus mit Glas verschmelzbarem Material geschoben ist. 20.
    Entladungsgefäss nach Patentanspruch und Unteranspruch 19, dadurch gekenn zeichnet, dass dieser Ring aus demselben Material wie der Metallteil des Vakuum verschlusses besteht. 21. Entladungsgefäss nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 20, dadurch gekennzeichnet, dass der Ring flanseli- artig ausgebildet ist und sein Flansch bündig mit den andern zu überschmelzen den Oberflächen ist. 22. Entladungsgefäss nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1, 20 und 21, da durch gekennzeichnet, dass der Metallteil des Vakuumverschlusses aus demselben Material wie die Durchführungsdrähte besteht. 23.
    Entladungsgefäss nach Patentansprueli, dadurch gekennzeichnet, dass der Metall- teil des Vakuumverschlusses aus einer Nickellegierung besteht. 24. Entladungsgefäss nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Metall teil des Vakuumverschlusses aus Kupfer besteht. <B>25.</B> Entladungsgefäss nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Metall teil des Vakuumverschlusses aus einer Kupferlegierung besteht. 26. Entladungsgefäss nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Ober fläche des Metallteils des Vakuumver schlusses, sowie die Innenwand des Ge fässkolbens in der Nähe desselben auf= gemuht ist. 27.
    Entladungsgefäss nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Halte drähte ausschliesslich durch Reibung und geeignete Flanschen in den keramischen Teilen fixiert sind. 28. Entladungsgefäss nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Halte drähte durch einen schwerer als Glas erweichbaren Schmelzfluss in den kerami schen Teilen fixiert sind. 29. Entladungsgefäss nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die der Fi xierung der Haltedrähte dienenden, schwer erweichbaren Schmelzflüsse im selben Schmelzvorgang, in welchem der Schmelzfluss erweicht, verflüssigt wer den. 30.
    Entladungsgefäss nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Profil der untern Gefässkolbenbohrung mit ein gelegtem Vakuumverschluss derart aus- gebildet ist, dass ein Schmelztopf mit stufenlosem, kontinuierlichem Material übergang gebildet wird. 31.
    Entladungsgefäss nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die vakuum dichte Durchführung der Zuleitungen und die Halterung des Systems im kera mischen Teil des Vakuumverschlusses mit Hilfe von die keramischen Isolier- buchsen durchdringenden, metallenen Einschmelzbuchsen erfolgt, welche die Oberfläche des Zuleitungsdrahtes bei sei nem Austritt ins Glas vergrössern.
    32. Entladungsgefäss nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Ein schmelzbuchsen einen an seinem Rand scharf auf das keramische lIaterial aus laufenden Rand besitzen und sowohl Haltedrähte, als auch Anschlussstücke aufnehmen. 33. Entladungsgefäss nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass die Fixierung von Halte drähten in Bohrungen der Einschmelz buchsen erfolgt.
    34. Entladungsgefäss nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass die Fixierung von An schlussstücken in Bohrungen der Ein schmelzbuchsen erfolgt. 35. Entladungsgefäss nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Ein schmelzdrähte an der im Schmelzfluss liegenden Stelle mit einer Hohlkehle ver sehen sind.
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