CH202083A - Verfahren und Anordnung zum Betrieb von elastischen Umrichtern. - Google Patents

Verfahren und Anordnung zum Betrieb von elastischen Umrichtern.

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CH202083A
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    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02MAPPARATUS FOR CONVERSION BETWEEN AC AND AC, BETWEEN AC AND DC, OR BETWEEN DC AND DC, AND FOR USE WITH MAINS OR SIMILAR POWER SUPPLY SYSTEMS; CONVERSION OF DC OR AC INPUT POWER INTO SURGE OUTPUT POWER; CONTROL OR REGULATION THEREOF
    • H02M5/00Conversion of AC power input into AC power output, e.g. for change of voltage, for change of frequency, for change of number of phases
    • H02M5/005Conversion of AC power input into AC power output, e.g. for change of voltage, for change of frequency, for change of number of phases using discharge tubes

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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Description


  Verfahren und Anordnung zum Betrieb von elastischen Umrichtern.    Es sind Umrichter bekannt geworden.,  die sich auf eine natürliche     Kommutierung     beschränken. Allen diesen Anordnungen ist  die starre oder nur sprunghaft veränderliche  Phasenlage der erzeugten     Umrichteraus-          gangsspannung    gemeinsam.

   Um einen elasti  schen Betrieb verwirklichen zu können,  wurde deshalb neben der     natürlichen        Kom-          mutierung    auch noch eine zwangsweise     Kom-          mutierung    durch eine besondere zusätzliche       Kommutierungseinrichtung        =.    Kondensator  oder Schwingkreis - vorgesehen,

   wobei zur  besseren     Ausnutzung    beim     Mehrfachumrich-          tern    eine einzige zusätzliche     Kommutierungs-          einrichtung    mehreren oder auch sämtlichen       Teilumrichtern    zur     Kommutierung    diente.  Durch die kombinierte natürliche und  zwangsweise     Kommutierung        wird    die Gitter  steuerungseinrichtung des Umrichters ausser  ordentlich kompliziert. Die so erzeugten       Umrichterspannungen    besitzen angenähert  Rechteck- oder     Trapezform    mit dazwischen  liegenden Nullstücken.

      Bei allen bisher bekannten     Umrichterver-          fahren    wurde die einseitige Forderung auf  gestellt, die sekundäre Verzerrungsleistung  so     klein    wie irgend möglich zu halten und  eine möglichst gute Annäherung der erzeug  ten Kurvenform an die     Sinusform    zu er  reichen. Keinerlei Rücksicht wurde hierbei  auf die Rückwirkung auf das     Primärnetz    und  auf die primäre     Verzerrungsleistung    genom  men.

   Nach der     Erfindung    werden nun sämt  liche vorkommenden     Kommutierungen        -          z.    B. mittels     eines    Kondensators oder eines       Schwingkreises    - als     Zwangskommutierun-          gen    durchgeführt und die     Kommutierungs-          punkte    der     einzelnen        Entladungsstrecken     durch die     Schnittpunkte    der inversen Span  nungshalbwellen der Primärspannung mit  der Sekundärspannung     bestimmt,

      wodurch  sich bereits ohne     Verwendung    von     Glättungs-          mitteln    die primäre oder die sekundäre Ver  zerrungsleistung dem optimal erreichbaren  Minimum (Scheinlast// 2) nähert. Steuert  man gemäss dem     angegebenen    Verfahren. aus,      so wird bei einer geringen Oberwelligkeit der       Ausgangsspannung    das mehrphasige Primär  netz unabhängig von der sekundär geforder  ten Blindlast vollkommen symmetrisch be  lastet. Gleichzeitig bleibt der Verschiebungs  faktor des Primärnetzes wegen der witten  symmetrischen Aussteuerung der einzelnen  primären Phasenspannungen dauernd gleich  eins und ist ebenfalls unabhängig vom sekun  dären Leistungsfaktor.

   Da alle     Kommutie-          rungen    als     Zwangskommutierungen    durch  geführt werden, wird die durch die zwei ver  schiedenen Arten bedingte komplizierte Git  tersteuerung vermieden. Die Durchführung  des Verfahrens nach der Erfindung, das  heisst die     Schnittpunktsbildung    der inversen  Primärspannung mit der Sekundärspannung  erfolgt mittels     Hilfsentladungsstrecken,    die  in mehreren Stufen zur Steuerung der Gitter  der     Hauptentladungsstrecken    angeordnet sind.  



  An Hand der nachfolgenden Beispiele soll  das Wesen der Erfindung näher erläutert  werden.     Abb.    1 zeigt die     Prinzipschaltung     eines     Mehrfachumrichters,    der das Dreh  stromnetz 1 mit dem     Einphasennetz    2 ver  bindet. Die Entladungsstrecken 3<B>...</B> 11 sind  in     beiden    Richtungen stromdurchlässig, und  können durch eine Steuerung beliebiger Art  (Gittersteuerung, Schaltwalzen usw.)     ein-          und    ausgeschaltet werden; vermag die Steue  rung die Entladung nicht zu löschen, so ist  eine zusätzliche     Kommutierungseinrichtung     vorgesehen.

   Die drei     Teilumrichter   <I>A, B</I> und  C bilden die drei Teilspannungen, die in den       hintereinandergeschalteten    Wicklungen der  Transformatoren 12, 13 und 14 die Ein  phasenspannung erzeugen. Die     Teilumrichter     bestehen aus den beiden Entladungsstrecken  3     bezw,    6, 9 und 5     bezw.    8, 11, sowie den       Nullpunktsentladungsstrecken    4, 7, 10 und  den zugehörigen     Einphasentransformatoren     12, 13 und 14. Die Schaltzeiten der Ent  ladungsstrecken 3<B>...</B> 11 gehen aus     Abb.    2  hervor.

   Die stark     ausgezogene    Kurve 15  stellt die vom ersten     Teilumrichter    im Trans  formator 12 erzeugte Spannung dar. Die  durch das Brennen der Entladungsstrecken 3       bezw.    5 erzeugten Spannungsstücke sind    schraffiert und     entsprechend    mit 3     bezw.    5  bezeichnet.

   Entladungsstrecke 3 brennt so  mit von     t2    ...     t2,    Entladungsstrecke 5 von       t"   <I>. . .</I>     t°.    In den Zwischenzeiten     (t#a   <B>...</B>     t3     usw.) brennt die     Nullpunktsentladungs-          strecke    4. Entsprechend sind die Spannungs  kurven in den Transformatoren 13 und 14  aufgebaut, die in     Abb.    2 mit 16 und 17  bezeichnet sind.

   Die Brenndauer der Ent  ladungsstrecke 3     (t1...        t2)    wird durch die  Schnittpunkte der     Dreieckspannung    18 mit  der stark ausgezogenen     Zackenkurfe    19 be  stimmt. Die     Dreieekspannung    18 hat die  Nulldurchgänge und die Maxima an der  selben Stelle wie die gewünschte     Sinusspan-          nung,    die vom Umrichter angenähert erzeugt  werden soll. Die Kurve 19 ist zur Span  nung     U"    sozusagen in Gegenphase, und  zwecks vereinfachter Darstellung ist auch  hier die     Sinusspannung    in eine     Dreieckkurve     verwandelt worden.

   Die Brenndauer für  die Entladungsstrecke 5 ergibt sich aus den  Schnittpunkten der Kurve 18 mit den dünn  gezeichneten Kurvenstücken 20. Diese sind  ebenfalls in Gegenphase zu     U5;    analog er  geben sich auch die Brennzeiten für die  übrigen Entladungsstrecken. Kurve 21 stellt  die resultierende     Umrichterspannung    dar, das  heisst die Summe der Teilspannungen 15, 16  und 17. Die Spannungskurve 21 schliesst sich  der gewünschten     Sinuskurve    schon sehr eng  an. Die niedrigste Harmonische hat die Fre  quenz     6f,-7f,    und besitzt nur eine Ampli  tude von ungefähr 7     %    der Grundwelle.  



  Aus den Kurven der     Abb.    2 geht hervor,       da.ss    der Zündeinsatz der Entladungsstrecken  immer vor dem Maximalwert der primären       Phasenspannung    erfolgt. Ist der Augen  blickswert der sekundären Sollspannung  klein, so wird die Brenndauer der der pri  mären Phasenspannung zugeordneten Ent  ladungsstrecke auch nur kurz sein. Die Frei  gabe der Entladungsstrecke erfolgt dann nur  kurz vor dem Spannungsmaximum und ihre  Brenndauer ist dann auch kurz nach dem  Spannungsmaximum beendet. Bei der Um  formung von höherer Frequenz in eine nie  drigere wird jede primäre Halbwelle nur ein-      mal an das Sekundärnetz geschaltet.

   Nur in  dem Fall, dass der     Nulldurchgang    der sekun  dären Sollspannung mit dem     Maximum    der       betreffenden    primären     Spannungshalbwelle     zusammenfällt, wird die Brenndauer der die  ser Phase zugeordneten Entladungsstrecke  Null, das heisst die     betreffende        Spannungs-          halbwelle    wird übergangen. Durch die wit  tensymmetrische Aussteuerung der einzelnen  primären Phasenspannungen bleibt der Ver  schiebungsfaktor des Primärnetzes dauernd  gleich eins.  



  In     Abb.    3 sind die     Kurven    18, 19 und  20 nochmals aufgetragen, und zwar ist dies  mal Kurve 18 - die sekundäre Sollspan  nung - als reine     Sinuslinie    dargestellt. Man  bekommt dieselben in     Abb.    2 erhaltenen  Schnittpunkte der Sollspannung 18 mit den       Spannungen    19 und 20 bei einer     rein        sinus-          förmigen    Sollspannung 18 dann, wenn auch  die Spannungen 19 und 20, die die Frequenz  des Primärnetzes aufweisen, wie das in       Abb.    3 angegeben ist,     Sinusform    besitzen.

    Hierbei ist Kurve 19 stark, Kurve 20  schwach     ausgezogen.    Die durch     Abb.    2     bezw.          Abb.    3 angegebene theoretische. Lage der       Schnittpunkte    der Kurve 18 mit den Kurven  1.9 und 20 kann auch etwas verschoben wer  den, ohne dass sich an der     erzeugten    Span  nungskurve viel ändert. Es kann     züm    Bei  spiel auch, wenn eine Erzeugung einer     nicht-          sinusförmigen    Kurve erwünscht ist, eine  Dreieckskurve, so wie in     Abb.    2, erhalten  werden.

   Insbesondere kann sich die Ampli  tude der Kurven 18 in     Abb.    2     bezw.    3 ver  ringern, wodurch sich - zufolge der Ver  lagerung der Schnittpunkte - auch der  Effektivwert der vom Umrichter erzeugten  Spannung verkleinert, das heisst es ist eine  Regelung der     Spannungsgrösse    möglich. Die  selbe Wirkung kann durch Vergrösserung der  Amplitude der     Kurven    18 und 19 in     Abb.    2       bezw.        Abb.    3 erhalten werden.  



  Die resultierende Spannung 21     (Abb.    2)       -wird    aus drei     Teilspannungen    gebildet; die       Spannungssummation    erfolgt in den Trans  formatoren 12, 13 und 14. Zur     Erzeugung    der  aus der Kurve 21 ersichtlichen     Nullstücke       dienen die     Nullpunktsentladungsstrecken.     An Stelle dieser drei     Teilumrichter    kann  man auch einen     einzigen    Umrichter mit  einem mehrphasigen,     sekundären    Drehstrom  transformator anordnen, der die in     Abb.    4  gezeichneten, abgestuften Phasenwicklungen  erhalten muss.  



  Der     Drehstromtransformator    22 besitzt  sechs Wicklungen mit     Mittelanzapfung    und  sechs weitere Wicklungen ohne     Anzapfung,     die jeweils um<B>30'</B> phasenverschoben sind.  An alle diese     Anzapfungen        bezw.    Enden der  Wicklungen, sowie an den gemeinsamen       Nullpunkt    sind Entladungsstrecken ange  schlossen, die in einem     gemeinsamen    Gefäss  23 angeordnet sind.  



  Die resultierende Spannung 21     (Abb.    2)  kann man ohne weiteres auch mittels zweier       Teilumrichter    erhalten, deren     Schaltung        in          Abb.    5 dargestellt ist. Die in Sternform ge  schalteten     Transformatorwicklungen   <I>a</I><B>...</B><I>f</I>  und a'...<I>f'</I> stimmen mit den entsprechend       bezeichneten    Wicklungen der     Abb.    4 über  ein.

   Man erkennt, dass durch     Addition    der  beiden Teilspannungen alle in     Abb.    4 an  gegebenen     Spannungen    gebildet werden     kön=          nen.    Um die halbe Summenspannung dieser  beiden     Teilumrichter    im     Einphasennetz    2 zu  erhalten, sind diese     Teilumrichter    über den  Saugtransformator 24 an das     Einphasennetz     angeschlossen.

   Zapft man den Saugtransfor  mator nicht genau in der     Mitte    an, so muss  man, um dieselbe     Einphasenspannung    zu er  halten, die Spannungen des rechten     bezw.     des     linken        Transformatorsternes    abändern.  Insbesondere kann man     ees    durch geeignete  Wahl der     Anzapfung    erreichen, dass die bei  den     Sterne        a   <B>...</B><I>f</I> und a'. . . f' gleich grosse  Phasenspannungen haben.  



       Abb.    6 zeigt die Schaltung     eines        drei-          phasigen        Teilumrichters        mit        Nullpunktsent-          ladungsstrecke.    Das Drehstromnetz 1 ist über  den     Drehstromtransformator    22, die drei Ent  ladungsstrecken 26, 27 und 28 und die Null  punktsentladungsstrecke 29 mit dem Ein  phasennetz 2     verbunden.    Die Entladungs  strecken 26, 27, 28 und 29 sollen in beiden  Richtungen durchlässig     sein    und durch die           Steuerung    gezündet und gelöscht werden  können.  



  In     Abb.    7 sind die     sinusförmigen    Anoden  spannungen von 26, 27 und 28 ebenfalls mit  26, 27 und 28 bezeichnet. Der Zünd- und       Löschzeitpunkt    der einzelnen Entladungs  strecken ist durch die     Schnittpunkte    der  Steuerspannung 18 mit den Dreieckspan  nungen 26', 27' und 28' gegeben. Die Ein  phasenspannung setzt sich aus diesen Kur  venstücken, in Verbindung mit den von den       Nullpunktsentladungsstrecken    erzeugten Null  stücken zusammen. Davon ist die Dreieck  spannung 26', die zum Gefäss 26 gehört,  stark     herausgezeichnet.    In ähnlicher Weise  kann man die Aussteuerung von     n-phasigen     Stromrichtern durchführen.  



  In     Abb.    8 ist noch ein Beispiel an  gegeben, wie man einen einphasigen Teil  umrichter mit     Nullpunktentladungsstrecke     und abgestuften Phasenspannungen aus  steuert.     Abb.    8 zeigt die Schaltung sowie  die     Einphasenspannungskurve.    Die zu den  Entladungsstrecken 31 bis 34 gehörenden  Anodenspannungen sind ebenfalls mit 31 bis  34 bezeichnet.

   Die     Einphasenspannung    36  entsteht gemäss den Schnittpunkten der drei  eckigen     Einphasenspannung    18 mit den ent  sprechenden     Steuerkurven    31' bis 34'.     Abb.    9  zeigt die Kurven für den Fall,     da,ss    die vom  Umrichter erzeugte Spannung höhere Fre  quenz besitzt als die primäre Spannung. Die  Bezeichnungen sind dieselben wie in     Abb.    B.  



  Handelt es sich um     mehrphasige    Um  richter, so muss die     Sollspannungskurve    18       in        den        Abb.    2     bis        9,        entsprechend        den     Phasen     -in-mal    entsprechend pha  senverschoben aufgezeichnet werden. Mit den  neuen Schnittpunkten erhält man entspre  chend die verschiedenen sekundären Phasen.  Dabei kann es vorkommen, dass verschiedene  Schnittpunkte zeitlich zusammenfallen. Dies  bedeutet, dass in zwei sekundären Phasen  gleichzeitig kommutiert werden muss.

   Man  kann daher bei Vorhandensein einer     Kommu-          tierungseinrichtung    beide     Kommutierungen     auf einmal mit einer einzigen Kommutie-         rungseinrichtung    durchführen, wie weiter  unten beschrieben ist.  



  In den weiteren Beispielen soll nun ge  zeigt werden, wie der Erfindungsgedanke mit  den heute üblichen Schaltmitteln verwirk  licht werden kann.     Abb.    10 zeigt die voll  ständige Schaltung und Steuerung eines Teil  umrichters gemäss     Abb.    1. Die Entladungs  strecken 3, 4 und 5 entsprechen denen der       Abb.    1. In bekannter Weise sind die Ent  ladungsstrecken 3' bis 5' gegensinnig parallel  zu den Entladungsstrecken 3 bis 5 ge  schaltet. Diese Entladungsstrecken 3' bis 5'  werden zugleich mit den Entladungsstrecken  3 bis 5 gesteuert, so dass die     entsprechenden     Gitter miteinander verbunden werden kön  nen. Die Steuerung der Entladungsstrecken  kann nur die Zündung bewirken, nicht aber  löschen.

   Um die     gommutierung    trotzdem in  jedem Augenblick durchführen zu können,  sind bekannte Mittel zur     Zwangskommutie-          rung    vorgesehen, beispielsweise ein Konden  sator 38 und eine Drossel 39. Vom Ein  phasentransformator 12     (Abb.    1) ist in       Abb.    10 nur die Primärwicklung 12 gezeich  net.     Der    Aufbau der Gittersteuerung erfolgt  in bekannter Weise. Bei allen Umrichter  steuerungen erweist es sich als     zweckmässig,     die Steuerung in drei Stufen aufzubauen, die  in     Abb.    10 mit 40, 41. und 42 bezeichnet  sind.

   Die erste Stufe 40 enthält     Dampfent-          ladungsstrecken,    die nach Art der Wechsel  richter arbeiten. Die zweite Stufe 41 ent  hält Entladungsstrecken mit im wesentlichen  reiner Elektronenentladung, die diese vor  genannten Entladungsstrecken aussteuern.  Es hat sich als zweckmässig herausgestellt,  die beiden     obern    Stufen 40 und 41 mit den  Gittern der     Hauptentladungsstrecken    gal  vanisch zu verbinden, da dadurch am besten  erreicht werden kann, dass rechteckige Gitter  steuerungsimpulse beliebiger Breite und Rei  henfolge aufeinanderfolgen.

   Die dritte Stufe  42 enthält die     Vorsteuerung    mittels Ent  ladungsstrecken mit reiner Elektronenent  ladung, die im wesentlichen von der Ein  phasenspannung beeinflusst wird. Diese dritte  Stufe ist an die zweite ebenfalls galvanisch      angeschlossen. Hier ist jedoch die galvanische  Kopplung im allgemeinen nicht so wesentlich,  wie zwischen den übrigen Stufen. Für die       Vorsteuerung    ist es manchmal     zweckmässig,     an Stelle von     Elektronenentladungsstrecken          Dampfentladungsstrecken    zu verwenden.  



  Dieser bekannte Aufbau der Steuerung  erhält für die Umrichter gemäss der Erfin  dung folgende Einzelheiten: Da der Um  richter ausschliesslich mit     Zwangskommu-          tierung    arbeitet, fallen die unterschiedlichen  Gleich- und     Wechselrichterimpulse    zu den  gegensinnig parallel geschalteten Entladungs  strecken fort, das heisst jeweils zwei Ent  ladungsstrecken werden gleichzeitig ge  steuert.

   Das bedeutet eine Halbierung der  erforderlichen Entladungsstrecken in den  Stufen 40 und 41 gegenüber der Anordnung  mit natürlicher     Kommutierung.    Die für die  Steuerung erforderlichen     Wechselspannungen     werden dem primären Drehstromnetz 1 und  dem sekundären     Einphasennetz    2 entnommen.  Das Sekundärnetz ist entweder mit dem Se  kundärnetz 2 des Umrichters     (vergl.        Abb.1)     identisch oder ein getrenntes Netz, das zum  Beispiel von     Hilfsmaschinen    gespeist wird.

    Den     Doppelgitterröhren    43 bis 46 der Vor  steuerung wird über die Transformatoren 47  und 48 die     Einphasenspannung    2, sowie die       Drehstromspannung    1 zugeführt. Die Span  nung des Transformators 48 ist in Phase mit  der Spannung des Haupttransformators 49.  Die     Doppelgitterröhren    43     bis    46; sowie 50  bis 52 sollen so wirken, dass sie nur dann  stromdurchlässig sind, wenn beide Gitter  gleichzeitig positiv sind.

   Dann ergeben die  Steuerröhren 43 bis 46 die in     Abb.    11 mit  den gleichen Ziffern     bezeichneten    Anoden  ströme     bezw.        Anodenspannungen.    Ferner  sind in     Abb.    11 die     Primärspannungen    der  Transformatoren 47 und 48 ebenfalls mit 47  und 48 bezeichnet. Die Summenspannungen  43     -I-    44 und 45     +    46 bilden die Gitter  spannungen für die Entladungsstrecken 50  und 52. Diese Gitterspannung ist nur dann  positiv, wenn die beiden Entladungsstrecken  43 und 44     bezw.    45 und 46 zugleich gesperrt  sind.

   Beispielsweise ist das Gitter der Ent-         ladungsstrecke    50     positiv    in den Zeiten t,  bis     t2,        t3    bis     t4,        t,    bis     t"    usw. Die zwei Gitter  der Entladungsstrecken 50 und 52 werden ge  meinsam von der Summe 56 der beiden Zu  satzspannungen     53-    und 54 gesteuert. Diese       Zusatzspannungen    werden aus der gleich  gerichteten     Primärspannung    54 und aus der  gleichgerichteten     Sekundärspannung    53 ge  bildet.

   Die Primärspannung 54 ist gegen  über der     Primärspannung    48 des Transfor  mators 48 um 90   phasenverschoben. Diese  Phasenverschiebung kannbeispielsweise durch  den Drehregler 55 erfolgen. Die Entladungs  strecken 50 und 52     werden    leitend, wenn beide  Gitter gleichzeitig positiv sind.

   Gemäss       Abb.    11 brennt     somit    die Entladungsstrecke  50 in den Zeiten     t,'    bis     t2    und     t,'    bis t,', die  Entladungsstrecke 52 in den Zeiten     t7    bis     t8     und     t9    bis     t,a'.    Die     Steuerung    der Ent  ladungsstrecke 51, die die     Nullpunktsent-          ladungsstrecken    4 und 4' steuert, wird nicht  der Steuerstufe 42     entnommen,    sondern von  den     Entladungsstrecken    50 und 52 über Kon  densatoren 57 und 58 abgeleitet.

   Die Konden  satoren 57 und 58 sind im Verhältnis zu den  Widerständen 59 und 60 so gross, dass die       Gitterspannungen    der Entladungsstrecke 51  ein Abbild der     Anodenspannungen    von 50  und 52 werden. Dadurch wird erreicht, dass  die Entladungsstrecke 51 nur brennt, wenn  die beiden Entladungsstrecken 50 und 52  nicht brennen.

   Diese     gegenseitige        "Verblok-          kung"    der     Entladungsstrecken    50 bis 52     wird     man zweckmässig so     wählen,        -dass    beim Zün  den der nachfolgenden     Dampfentladungs-          strecken    zwangsmässig die     Gitterspannung     der zu löschenden Entladungsstrecken nega  tiv wird.

   Durch eine     derartige        Querver-          blockung    in der Stufe 41 wird man unab  hängig von gewissen Ungenauigkeiten (Span  nungsschwankungen usw.) der     Vorsteuerung.     



  Mit     Hilfe    der in     Abb.    10 beschriebenen  Schaltung können im Transformator 12 die       Spannungskurven    15, 16 oder 17 gemäss       Abb.    2 erzeugt werden. Die erzeugten Span  nungen weichen nur insofern von der theo  retischen     Kurve    ab, als durch den Einfluss  der Umladungen des Kommutierungskonden-           sators    38 die Flanken der     Sinusstücke    3, 5  usw.     (Abb.    2) nicht vollkommen senkrecht  verlaufen, sondern abgeschrägt sind.

   Der       ]Kondensator    38, sowie die Drossel 39 be  wirken ausser der     Zwangskommutierung    auch  noch eine gewisse     Glättung    der Umrichter  spannung. Soll ein vollständiger Umrichter  nach     Abb.    2 aufgebaut werden, so muss prin  zipiell die Schaltung der     Abb.    10 verdrei  facht werden. Man kann dabei verschiedene  Teile der Steuerung gemeinsam machen;  allerdings bezieht sich dies weniger auf die  Entladungsstrecken der Stufen 40 und 41,  als auf die     Vorsteuerüng    in der Stufe 42.

   In  dieser Stufe wird man eine gewisse Abhän  gigkeit der verschiedenen     Teilumriehter    von  einander durchführen, besonders um die Re  gelung des     Gesamtumrichters    besser durch  führen zu können. Arbeiten mehrere     Teil-          umriehter        zusammen,    so kann man diesen  verschiedenen     Teilumrichtern    eine gemein  same     Kommutierungseinriehtung    zuordnen,  die der Reihe nach die     Zwangskommutierung     der einzelnen Teile durchführt (vergleiche       Schweizer    Patent, Nr. 1.99295).

   Als Beispiel  möge die     Kommutierung    eines zweiphasigen  Umrichters beschrieben werden, wobei je zwei       Teilumrichter    der bei den Phasen durch eine       ,gemeinsame        Kommutierungseinrichtung    (ver  gleiche Schweizer Patent Nr. 199295) bedient  werden.     Abb.    12 zeigt die von zwei zu  gehörigen     Teilumrichtern    erzeugten Phasen  spannungen     15a    und 15b. Die Teilspannung  1.5a des Umrichters a stimmt mit Kurve 15  der     Abb.        \?    überein. Die Teilspannung 15b  des Umrichters b eilt der Spannung 15a um  <B>90'</B> nach.

   Aus     Abb.    12 entnimmt man, dass  die     Kommutierungszeiten    von 15a und 15b  genau miteinander übereinstimmen. Es ist       naheliegend,    die Steuerung, die zu diesen bei  den     Teilumrichtern    gehört, vollkommen zu  sammenzulegen, derart, dass die Entladungs  strecken 50 und 52     (Abb.    10) zusammen  auch die     Nullpunktsentladungsstrecke    des  zweiten     Teilumrichters    steuern.

   Darüber  hinaus ergibt sich für die gemeinsame     Kom-          mutierungseinrichtung    der Vorteil, dass die  Kathodendrossel (39 in     Abb.    10) für beide         Teilumrichter    gemeinsam sein kann.     Abb.    13  zeigt die Schaltung, die sich hierbei ergibt.

    Am Kondensator herrscht die Summenspan  nung     U1        -i-        U2.    Diese Summenspannung er  gibt sich auch dann, wenn man Konden  satoren zwischen die Punkte     P1    und     P,        bezw.          P,    und     P"    anschliesst, wie in     Abb.    13 unten  angedeutet. Die Sekundärwicklungen     15a     und 15b können in beliebiger Weise entweder       verschiedenen    Phasen angehören., oder hinter  einander geschaltet die resultierende Ein  phasenspannung ergeben.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I: Verfahren zum Betriebe von elastischen Umrichtern, die mit gittergesteuerten Dampf- oder Gasentladungsstrecken arbeiten, dadurch gekennzeichnet, dass sämtliche vorkommenden Kommutierungen als Zwangskommutierun- gen durchgeführt und die Kommutierungs- punkte der einzelnen Entladungsstrecken durch die Schnittpunkte der inversen Span nungshalbwellen der Primärspannung mit der Sekundärspannung bestimmt werden,
    wo durch sich bereits ohne Verwendung von Glättungsmitteln die primäre und die sekun däre Verzerrungsleistung dem optimal er reichbaren Minimum nähert. UNTERANSPRMIE 1. Verfahren zum Betrieb von elastischen Umrichtern nach Patentanspruch I, die Wechselstrom höherer Frequenz in solchen niederer Frequenz umformen, dadurch ge kennzeichnet, dass der Zündeinsatz der Entladungsstrecken vor dem Maximalwert der primären Phasenspannung erfolgt und dass bei veränderlicher Grösse der Sekun därspannung die Brenndauer der einzelnen Phasen stetig zu- oder abnimmt. 2.
    Verfahren zum Betrieb von elastischen Umrichtern nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass die nieder frequente Spannung durch Sternpunkts entladungsstrecken und durch an voller Phasenspannung liegende Entladungs strecken erzeugt wird und dass der Über- gang von einer Entladungsstrecke zur an dern sprunghaft vor sich geht. 3.
    Verfahren zum Betrieb von elastischen Umrichtern nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass die nieder frequente Spannung durch Sternpunkts entladungsstrecken, durch an Anzapfun- gen liegende Entladungsstrecken und durch an voller Phasenspannung liegende Entladungsstrecken erzeugt wird und dass der Übergang von einer Entladungsstrecke zur andern sprunghaft vor sich geht.
    PATENTANSPRUCH II: Anordnung zur Durchführung des Ver fahrens nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass die Schnittpunktsbildung der inversen Primärspannung mit der Sekun därspannung durch Hilfsentladungsstrecken, die in mehreren Stufen zur Steuerung der Gitter der Hauptentladungsstrecken angeord net sind, erfolgt. UNTERANSPRüCHE 4.
    Anordnung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass die erste Stufe gittergesteuerte Dampf- oder Gasentla- dungsstrecken mit im wesentlichen licht bogenförmiger Entladung sind, die in Weehselriehterschal-bungarb.eiten,diezweite Stufe Entladungsstrecken mit im -wesent lichen reiner Elektronenentladung, die die Entladungsstrecken der ersten Stufe aus steuern, die dritte Stufe Entladungsstrek- ken mit reiner Elektronenentladung oder lichtbogenförmiger Entladung,
    die die Entladungsstrecken der zweiten Stufe be einflussen und von der Primär- und der Sekundärspannung gesteuert werden, ent hält. 5. Anordnung nach Unteranspruch 4, da durch gekennzeichnet, dass die Entladungs strecken der zweiten Stufe derartig gegen- einander verblockt werden, dass beim Zün den der zeitlich nachfolgenden Ent ladungsstrecke die vorher brennende zwangsläufig gelöscht wird. 6.
    Anordnung nach Patentanspruch II für Umrichter, die die sekundäre Spannung durch mehrere Teilumrichter bilden, da durch gekennzeichnet, dass die Steuerung für die Teilumrichter bei zumindest teil weise übereinstimmenden Kommutierungs- zeiten verschiedene gemeinsame Teile auf weist.
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