CH202226A - Präparat zur Herstellung von Azofarbstoffen. - Google Patents

Präparat zur Herstellung von Azofarbstoffen.

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CH202226A
CH202226A CH202226DA CH202226A CH 202226 A CH202226 A CH 202226A CH 202226D A CH202226D A CH 202226DA CH 202226 A CH202226 A CH 202226A
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CH
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sep
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azo dyes
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Inventor
Aktiengesellsc Farbenindustrie
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Ig Farbenindustrie Ag
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  Präparat zur Herstellung von     Azofarbstoffen.       Gegenstand vorliegender Erfindung ist  ein haltbares Präparat zur Herstellung von       Azofarbstoffen,    gekennzeichnet durch eine  Mischung von Kupplungskomponenten mit  solchen     Diazoamidoverbindungen,    welche in  dem an der     Farbstoffbildung    nicht beteilig  ten Rest saure, salzbildende Gruppen tragen,  die durch flüchtige Basen     abgesättigt    sind.

    Während die bisher zur Herstellung von       Azofarbstof    f en verwendeten Präparate die       Diazoamidoverbindungen    in Form von Salzen  mit fixen Alkalien enthielten und aus diesen  bei der Herstellung der     Azofarbstoffe    die     Di-          a,zoverbindungen,dumohEänwirkun,-    von     Säure-          dampf        freigesetzt        werden        mwssten,

      lassen sich  in den neuen Präparaten die     Diazoverbindun-          gendurch        Austreiben    der     flüchtigen        Basen     durch Wärmebehandlung in Gegenwart von  Wasser ohne Zusatz einer Säure zurückbil  den, da durch das Austreiben der flüchtigen  Basen die sauren, salzbildenden Gruppen  frei werden und diese nun die     Spaltung    in  die     Diazoverbindungen        bewirken.       Unter dem Ausdruck "flüchtige Basen"  werden solche verstanden, welche entweder  an sich (z. B. Ammoniak) oder mit Wasser  dampf (z. B.     Pyridin)    flüchtig sind.

      Die Herstellung der Salze von flüchtigen  Basen mit     Diazoamidoverbindungen    mit sau  ren, salzbildenden Gruppen kann auf die  verschiedenste Weise erfolgen. In erster  Linie wird von den     Ammonsalzen    Gebrauch  gemacht. Dieselben werden zweckmässig in  der Form hergestellt, dass man die als Stabi  lisatoren für die     Diazoverbindung    anzuwen  denden, saure,     salzbildende    Gruppen enthal  tenden     Verbindungen    mit     Ammoniumcar-          bonat    in ihre     Ammonsalze    überführt und  diese mit den     Diazoverbindungen    reagieren  lässt.  



       Die    Präparate     gemäss,        vorliegender    Erfin  dung können gegebenenfalls     in        wässrigen    Lö  sungen     flüchtiger        Basen    gelöst sein. Nach  Zugabe der üblichen     Verdichtungsmittel    sind  diese Präparate zum Druck verwendbar.

        <I>Beispiel 1:</I>  ?,8 Gewichtsteile     2.3-Oxyna.pthoyl-1'-          amino-2'-methylbenzol    werden mit 5 Ge  wichtsteilen des trockenen     Ammoniumsalzes     der     Diazoamidoverbindung    aus     diazotiertem          4-Chlor-o-toluidin    und     4-Sulfo-2-amino-          benzoesäure    innig vermischt.  



  Das so erhältliche Präparat. wird gege  benenfalls mit 20 Gewichtsteilen 75%iger       Diäthylaminlösung    unter Rühren in Lösung  gebracht.  



  <I>Beispiel 2:</I>  3,1     Gewichteile    ? .     3-Oxynaphthoyl-1'-          a.mino-2'-äthoxybenzol    werden mit 5 Ge  wichtsteilen des trockenen     Ammoniumsalzes     der     Diazoaniidoverbindung    aus     diazotiertem          4-Chlor-o-toluidin    und     4-Sulfo-2-amino-          benzoesäure    innig vermischt. .  



  <I>Beispiel 3:</I>  1,9 Gewichtsteile 3.     3'-Dimethy        1-diaceto-          a.cetyl-4.4'-dia.minodiphenyl    und 5 Ge  wichtsteile des trockenen     Ammoniumsalzes     der     Diazoaniidoverbindung    aus     diazotiertein          4-Chlor-o-toluidin    und     4-Snlfo-2-amino-          benzoesäure        -,verden    gut vermischt.

    
EMI0002.0029     
  
    <I>Beispiel <SEP> -'t:</I>
<tb>  3,1 <SEP> Gewichtsteile <SEP> 2.3-Oxynaplithoyl-1'  amino-\?'-äthoxvbenzol <SEP> werden <SEP> mit <SEP> <B>6#5</B> <SEP> CTe  wichtsteilen <SEP> des <SEP> Diäthvlaminsalzes <SEP> der <SEP> Di  a,zoamidoverbindung <SEP> aus <SEP> 5-Sulfo-?-amino  benzoesäure <SEP> und <SEP> diazotiertem <SEP> \? <SEP> . <SEP> 5-Dichlor  a.nilin <SEP> innig <SEP> vermischt.
<tb>  



  <I>Beispiel, <SEP> 5:</I>
<tb>  1,3 <SEP> Ge -ichtsteile <SEP> 2.3-Oxynaphthoyl-1'  aminobenzol <SEP> werden <SEP> mit <SEP> 2,6 <SEP> Gewichtsteilen
<tb>  des <SEP> Ammoniumsalzes <SEP> der <SEP> Diazoamidoverbin  dung <SEP> aus <SEP> diazotiertem <SEP> 2-Amino-5-benzoyl  aminohydrochinondiäthyläther <SEP> und <SEP> Sarkosin
<tb>  gut <SEP> vermischt.
<tb>  



  <I>Beispiel <SEP> 6:</I>
<tb>  1,4 <SEP> Gewichtsteile <SEP> \? <SEP> . <SEP> 3-Oxy <SEP> naphthoyl-1'  amino-2'-methylbenzol <SEP> und <SEP> 3,1 <SEP> Gewichtsteile
<tb>  des <SEP> Ammoniumsalzes <SEP> der <SEP> Diazoamidoverhin  dung <SEP> au,s <SEP> d.ia:zotiertem <SEP> 2-Amino-5-benzoyl  aminohydrochinondiäthylä.ther <SEP> und <SEP> 1lethy1  taurin <SEP> werden <SEP> gut <SEP> vermischt.

         <I>Beispiel i:</I>  1,3 Gewichtsteile     2.:3-Oxynaphthol-1'-          aminobenzol         =erden    mit 3,5 Gewichtsteilen  des     Ammoniuinsalzes    der     Diazoamidoverbin-          dung    aus     Iminodiessigsäure    und     diazotiertem     2 -     Amino    - 5 -     benzoylaminohy        drochinondime-          thyläther    innig vermischt.

    
EMI0002.0042     
  
    <I>Beispiel <SEP> 8:</I>
<tb>  1,3 <SEP> Gewiebtsteile <SEP> ? <SEP> . <SEP> 3-Oxynaphthoyl-1'  aminobenzol <SEP> und <SEP> 2,2i <SEP> Gewichtsteile <SEP> dez <SEP> Tri  äthylaminsalzes <SEP> der <SEP> Dia.zoamidoverbindung
<tb>  aus <SEP> diazotiertem <SEP> 2-Amino-5-benzoylamino-4  methylanisol <SEP> und <SEP> Sarkosin <SEP> werden <SEP> gut <SEP> ver  mischt.
<tb>  



  <I>Beispiel <SEP> 9:</I>
<tb>  ?, <SEP> :) <SEP> Gewichtsteile <SEP> ? <SEP> . <SEP> 3-Oxyna,phthoyl-1'  aniirio-2'-metlioxybenzol <SEP> und <SEP> 5,1 <SEP> Gewichts  teile <SEP> des <SEP> Ammoniumsalzes <SEP> der <SEP> Diazoamido  verbindung <SEP> aus <SEP> diazotiertem <SEP> 4-Chlor-o-anisi  din <SEP> und <SEP> 4-Sulfo-2-aminobenzoesäure <SEP> werden
<tb>  innig <SEP> vermischt.
<tb>  



  <I>Beispiel <SEP> 10:</I>
<tb>  3,4 <SEP> Gewichtsteile <SEP> 2.3-Oxycarbazol-1'  amino-4'-chlorbenzol <SEP> werden <SEP> mit <SEP> 2,1 <SEP> Ge  wichtsteilen <SEP> des <SEP> Ammoniumsalzes <SEP> der <SEP> Dia,zo  a.midoverbindung <SEP> aus <SEP> diazotiertem <SEP> p-Toluidin
<tb>  und <SEP> Sarkosin <SEP> @@ut <SEP> vermischt.

Claims (1)

  1. EMI0002.0043 PATENTANSPRUCH: <tb> Präparat <SEP> zur <SEP> Herstellung <SEP> von <SEP> Azofarb stoffen, <SEP> gekennzeichnet <SEP> durch <SEP> eine <SEP> 111ischung <tb> von <SEP> Kuppluirgskomporrenteii <SEP> mit <SEP> solchen <SEP> Di azoamidoverbindungen. <SEP> welche <SEP> in <SEP> dem <SEP> an <SEP> der <tb> I'arhsloffliildung <SEP> nicbi- <SEP> beteiligten <SEP> Rest <SEP> saure, <tb> salzbildende <SEP> Gruppen <SEP> tragen, <SEP> die <SEP> durch <tb> flüchtige <SEP> Basen <SEP> a.liges < itti"t <SEP> sind.
    UNTERANSPRUCH: Präparat gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeiclinc t, dass Kupplungskomponente und Diazoamidoverbindung in einer wä.ssrigen Lösung einer flüchtigen B,1ye gelöst sind.
CH202226D 1936-07-25 1937-07-20 Präparat zur Herstellung von Azofarbstoffen. CH202226A (de)

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