CH202455A - Audionanordnung zur Gleichrichtung bei sehr hohen Modulationsfrequenzen. - Google Patents

Audionanordnung zur Gleichrichtung bei sehr hohen Modulationsfrequenzen.

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CH202455A
CH202455A CH202455DA CH202455A CH 202455 A CH202455 A CH 202455A CH 202455D A CH202455D A CH 202455DA CH 202455 A CH202455 A CH 202455A
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Radioaktiengesellschaft Loewe
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Loewe Opta Gmbh
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    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04NPICTORIAL COMMUNICATION, e.g. TELEVISION
    • H04N5/00Details of television systems
    • H04N5/44Receiver circuitry for the reception of television signals according to analogue transmission standards

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Description


      Audionanordnung    zur     Gleichriehtung    bei sehr hohen     Hodulationsfrequenzen.            Gegenstand    der     vorliegenden    Erfindung  ist eine     rückgekoppelte        Audionschaltung     mit     Gegentaktbetrieb    für sehr hohe     Modu-          la@nonsfrequen;

  zen,    insbesondere für     Fernseh-          zwecke,    und zwar     stellt    die     vorliegende        er-          findungsgemäss,e    Anordnung eine     weitere          Ausbildung        einer        Gleiohrichter-Audionano@rd-          nung        ,gemäss    dem     Patentanspruch    des Haupt  patentes dar,

   wonach die     Elemente    der     Au-          dionanordnungderart        dimensioniert    sind,       dassi        .die        .7eitkons4anten    für die Auflade- und       Entladezeit    der mit dem     Gitter        verbundenen          Sohaltkrleise        höchstens,        .gleich    der Schwin  gungsdauer der maximalen     Modulationsfre-          quenz        sind.     



  Die Benutzung     eines,        rückgekoppelten          Audions    als     Empfangsgerät    für     Fernsehsen-          dungen        otösst    auf     ,Schwierigkeiten.    Erstens  wird durch die     Anwendung    der Rückkopp  lung die Gefahr     einer    Benachteiligung der  höchsten     Modulationsfrequenzen    infolge der       Einengung,

  der        Resonanzkurve    des     Abstimm-          kreises        herbeigeführt.        Diese        Schwierigkeit       lässt sich jedoch durch Anwendung ultra  kurzer Wellen     praktisch        beseitigen,    da selbst  bei     18Ozeifigen    Bildern die     Verstimmung,der     äussersten     Seitenbandfrequenzen    nur 1 % be  trägt.  



  Eine zweite,     sohwerer    zu behebende       Schwierigkeit    liegt in der Trägheit der Au  dionsehaltung     selbst        begründet.    Bei einer       Schaltung        nach        Fig.    1, ist     das,        Audionrohr    1  mit     dem        Gitterkomplex    2, 3,     verbunden    und  an einen auf eine     ultrakurze    Welle (zirka  50     Megahertz)    abgestimmten     Kreis    4, 5     an-          ,

  geschlossen.    Wie die     Anmelderin        bereits        im          Hauptpatent        ausgeführt        hart,        ist        eine        De-          modulation        sehr    hoher     Bil,dstromfrequenzen     nur     möglich,

      wenn die Betriebskapazität       zwischen        Gitter    und Erde sowie die     Ent-          ladezeitkonstante    des     Gitterkomplexes    2., 3  sehr     klein        gehalten.    wird.

   Dies führt zur An  wendung     sehr        kleiner        Gitterkondensatoren     von zirka 15 bis 10 cm.     Infolgedessen        wird          .die        Empfindlichkeit    der     Schaltung        ver-          schlechtert,    weil eine     kapazitive    Spannungs-           teilung    über -diesen sehr kleinen     Übertra-          gungskondensator    für die     Empfangswelle     eintritt.

   Da ausserdem der     \        i@derstand    3 in  die Grössenordnung von     wenigen    10 000     ()hni     kommen muss, damit die     Zeitkonstante    in die  Grössenordnung von     10r5        Sekunden    fällt, so  tritt bei der gezeichneten     Schaltung    eine sehr       uner,u-ünschte    Dämpfung des     Schwi-n:gunbs-          kreises    4, 5 durch den     Ableitwiderstand    3  ein.

   Es wird daher     zweckmässig    zunächst ein  mal der     Widerstand    3 in die     Serienschaltung     3' gelegt,     wodurch    der letztere     Übelstand    be  seitigt wird, nicht aber die     erwähnte        kapazi-          tive    Spannungsteilung.  



       Gegenstand    der Erfindung     stellt    nun eine  Verbesserung einer     Audionschaltung    gemäss  dem Patentanspruch     des    Hauptpatentes dar,  mit welcher die     geschilderten        'Nachteile    ver  mieden werden.

   Das     wesentliche    an dieser  Schaltung ist, dass eine     @egentaktg@eichrie@i-          tung        unter    Verwendung einer Rückkopplung  vorgesehen ist,     wobei    die Spulen und     Ka          pazitäten    der Anordnung derart     bemessen     sind, dass die     Resonanzkurve    so flach als  möglich verläuft, um einen: grossen     Wellen-          lereich    gleichmässig rückkoppeln zu können.

    und     wobei    die     gleichzurichtenden    Spannun  gen direkt unter     Vermeidung    von Konden  satoren vor den     Gittern    an die im Gegentakt  arbeitenden Gitter geführt werden.  



  In der     Zeichnung    sind verschiedene     Aus-          führungsbeispiele    der Erfindung dargestellt.  In allen     diesen    Beispielen sind die Elemente  der Anordnung so dimensioniert, dass sie die  oben genannten Bedingungen erfüllen.  



  Im ersten in     Fig.    2     dargestellten        A.us-          führungsbeispiel    sind zwei Röhren 1 und 1',  welche auch in einen Kolben eingebaut wer  den können, mit einer frei     angeschlossenen          Gitterkreisspule    6     verbunden        (Fig.        ?).    Die       Mitte    dieser Spule     ist    über einen     Audion-          widersta.nd    3 mit den     geerdeten    Kathoden  verbunden.

       E,in        FAnpfangskreis    4, 5 wird mit  der Spule 6 induktiv gekoppelt     ian < l    wird  zweckmässig mit einem Kondensator der in       Fig.    ?     gezeichneten    Art ausgeführt, bei wel  chem die Kapazitätsveränderung durch einen       geerdeten        Rotor    4 zwischen zwei Statorhälf-         ten    4' und 4"     bewirkt    wird. Die Mitte der  Primärspule     :5    kann dann     ebenso        wie    der  Rotor 4     geerdet     -erden.

   Der     Zwvech    der An  wendung eines derartigen     symmetrischen          Kondensators    4, 4' und 4" besteht darin,  die     Hochfrequenzpotentiale    an den Klem  men der Primärspule     ;5    im Gegentakt zur  Erde aufzubauen und auf     diese    Weise bei  der     unvermeidlichen        gleichzeitigen        kapazi-          tiven    Kopplung 5 und 6     dije        Einhaltung     eines     Gegentaktbetriebes        sicherzustellen.     



  Andere Schaltungen     des        Gitae:rkreis    es,       welche    dasselbe Ziel erreichen,     sind    in       Fi.g.    2a     rind        Fig.   <B>29,1)</B> dargestellt. In     Fig.    ?a  besteht die Primärspule aus zwei     symme-          t.risch    zur     Sekundärspule        angeordneten    und  parallel     geschalteten    Hälften. 5' und 5",       während    der     Abstimmkondensator    4 als ein  facher Drehkondensator einpolig geerdet ist.

    Die     geerdeten        Klemm    en .der     Spulenhälften    5'  und 5" liegen der Sekundärspule 6 direkt  gegenüber und schirmen auf diese     _Veise    die  Spule gegen die ferner abliegenden Klem  men ab.  



       I?m    eine     wirksame        Demodulation        der        sehr     hohen     Bildstromfrequenzen    zu     ermöglichen,     ist die     Betriehskapazität    des Gitterkreises       gegen        Erde    so gering wie möglich zu halten,  damit die     erforderliche,

      sehr     kleine        Zeitkon-          stante        beispielsweise    in     einer        Grössenordnung     von     1,(.)--5        Sekunden    erhalten wird.     Vorteil-          haft    hält     inan    diese     Betriebskapa.zitä.t    des       C'*itterkreises    so klein,     da.ss    die     Zeitkonstante          des        (zitterkreisevs    kleiner wird als die Signal  (lauer für einen.

   Bildpunkt.  



       Diittens    lässt sich das Ziel der     (legen-          takierregung    der Gitter natürlich auch     da-          ,durch    erreichen,     dass    ein     geerdeter,        a.ufge-          sehl.itzter    Schirm in der durch 7 in     Fig.    2       bezeichneten    Weise zwischen die Spulen     d=es          übertragers    geschaltet wird.

       Schliesslieb    ist       ein        praktischer        Betrieb    auch nach     Fig.    2b       möglich,    wenn man auf eine Erdung     der          Achsen    des     Drehkondensators    4 verzichtet       und    den     Abstimmkreis    4, 5 direkt mit den       Gittern    der     Audionröhren    1 und 1' verbin  det.

   Dann     allerdings    ist auf eine Gleichheit  der Aufbaukapazitäten der     beiden    Gitter      eventuell durch Benutzung     eines    Differential  kondensators 8, 8' parallel zum     Abstimm-          kondensator    zu achten. Die Kapazitäten des       letzterem.    dürfen aber nur sehr     klein,    nicht       über    10 cm sein,     wenn    das Ziel der Schal  tung erreicht werden soll.

   Das übrige wesent  liche     der    Schaltung wird an     Fig.    2 weiter er  klärt.     Zur        Durchführung        der        Rückkopplung          werden.    :die beiden     Anoden    der     Audionröhren     1, 1' über     sehr    kleine Kapazitäten 9, 9' mit  .den     Gitternder    Röhren     überkreuz    verbunden  und über     Kurzwellendrosseln    10, 10' zu  einem     gemeinschaftlichen        Anodenwiderstand     11     :

  geführt.    Gleichzeitig kann     ü    er den Kon  densator 12 eine     trägerwellenfrete        Demodu-          lation    abgenommen     und,dem        N.iederfrequenz-          verstärker        1ss        bezw.    dem     Bildempfänger    14  zugeführt werden.

   Die     Kapazitäten    9 und 9'  können um so, kleiner gehalten werden, je       grössier    die     @Steilheiten    der Röhren 1, 1' und  die     wirksamten        Anodenwiders.tändeder    Dros  seln 10, 10' s     ind.    Die Drosseln werden zweck  mässig in     Resonanznähe    mit den Kapazitäten  9, 9'     gebracht.    Das Verhältnis     L/C        dieses          Kreises    soll .so     grass    als möglich sein,

   weil  man dann über einen grösseren     Wellenbereich     wirksam     rwekkoppeln        kann.    Die     Rückkopp-          lung    wird     reguliert    :

  durch einen     geerdeten     Rotor 1.5, welcher zweckmässig als     Abochir-          mung        zwischen    die Belegungen von 9 und 9'  eingedreht wird.     Es        wird        vorausgesetzt,    dass  die nach     Eindrehen,des        Rotorsehirm@es    ver  bleibenden Teilkapazitäten     zwischen,

      den     Git-          tern.        und    den zur anderen Röhre     .gehörigen     Anoden zur     Schwingungserzeugung    nicht  mehr     ausreichen,    was     sich    durch geeignete       Leitungsführung        bezw.    durch Abschirmung  der Gitter- und Anodenleitungen gegenein  ander mit     Sicherheit        erreichen        lässt.     



  Die zur     Entd-Impfung    des     Gitterkreises          führende        Rückkopplung    kann auch auf  andere Weise     erreicht    werden, z. B.     durch     induktive Kopplung     zwischen   <B>1,0</B> und 5 oder  durch     Anwendung    eines     kapazitiven    Kurz  schlusses etwa durch Drehkondensatoren zwi  schen Anode und Kathode und     dergleichen     mehr. Derartige Schaltungen sind aus der       Kurzwellentechnik    en sich bekannt.

           Ein        wesentlicher        Vorteil    der beschriebe  nen     Anordnung    besteht in der zweckmässigen       Anschlussweise    des     Gitterkreises.    Während  die     Hochfrequenz        100%ig    an die     Steuergit-          ter        .gelangt,

          sind    für die     Aufladung    der     Git-          terkreisspule    6 .im     Rhythmus    der     Nieder-          frequenzen        nur    deren Betriebskapazität  gegen Erde, der     Gitterableitungswderstand    3  und die     Gitterstromsteilheiten        der    Röhren 1  und 1' massgebend.

   Der     Gitterstrom    ist wegen       der        Parallesschastung    zweier     Röhren    1 und  <B>l'</B> doppelt ;so gross' als bei einem einfachen       Audion    nach     Fig.    1. Die Kapazität,     welche     aufzuladen ist, ist     ,gleich    der doppelten     Git-          texkath-oid@enkap@azitäteiner    Röhre 1 plus     der     Kapazität .der     Gitterstromkreise    .gegen Erde.

    Bei     normalem        Röhrenfuss    hält     man.    die ge  samte Kapazität leicht     unter    30     cm.    Der       Gitterableitungswidenstand    kann     dann        zirka     100 000     Ohm    betragen,     was    einer Zeitkon  stante von     zirka.3        Mikrosekunden    entspricht.

    Man erhält an diesem Widerstand den dop  pelten     Gittergleichstrom    und kann ihn selbst,  wie     angegeben,        mindestens    doppelt bis     drei-          mal    so     gross    machen als .den     entspreohen@den          Gitterableitungswiderstand    eines einfachen       Audions,

      so     dass    man     eine        uns    ein Mehr  faches bessere     Gleichrichterwirkungerhält.     Für die     Verstärkung        sind    beide Röhren auf       gemeins,ohaftlch@en        Auodenwiderstaud    11       parallelgeschaltet,    so     dass    auch die     Verstär-          kung    des     Awdionetffektes-    des Gitters mit  doppelter Steilheit, wie bei     Fig.    1., erfolgt.

         Schliesslich    wird     durch    den     Anschluss    :der       Gitterableitung    an den     neutralen.    Punkt der       Gitterkreisspule        herreicht,    dass keinerlei  Dämpfung von 6 durch 3 eintritt.

   Man       kommt        @daher    mit sehr     kleinen.        Rückkopp-          lungskapazitäaen    9, 9' zu einer     wirksamen          Entdö.mpfung.        Dies    ist     siehr    wichtig, weil  die- Kapazitäten 9 und 9' ebenfalls     Träg-          heitseffekte        zur    Folge haben     würden,    wenn  sie grösser wären als     zirka    10     cm.     



  Die     Dezielung    der     Rückkopplung    wird  mit besonders geringen Kapazitäten möglich,  sobald der .     Anodenkreis    als     :Schwin@,rungs-          kreis    mit     Resonanzabstimmung    auf :die     Emp-          fangswelle    nach     Fig.   <B>3</B> ausgeführt wird.

   In      diesem Falle     ist    die Verstärkung der     Git-          terwecheelspannungen        noch    grösser als in       Fig.    2, und es genügen daher bereits Kapazi  täten 9, 9' von zirka 2 cm zur Rückkopplung,  wobei man     allerdings    den Nachteil einer be  sonderen     Abstimmung    des     Anodenkreises   <B>16.</B>  17 auf die Empfangswelle des     Gitterkreises     4, 5 in Kauf nehmen muss.     Selbstverständlich     können die     Kondensatoren   <B>16</B> und 4 mecha  nisch gekoppelt     werden.     



  Ein     weiterer        Vorteil    wird erzielt; bei  Verwendung einer Mehrfachröhre, wenn die       Gitter    getrennt herausgeführt werden. Eine       Ausführung    der Schaltung nach     F'ig.    4 ist       besonders    zweckmässig. Hierin     ist    ein Rohr  mit einer gemeinschaftlichen Kathode 18 und  zwei Steuergittern 1 und 1' wiedergegeben.  dessen beide     Gitter    teilweise über den mitt  leren Teil der Kathode     ineinaudergewiekelt     sind.

   Es sind gleichzeitig drei Anoden 19,  20, 21 vorhanden, während durch zwei       Schirme    22:, 2<B>,</B>3 oder durch     geeignete:   <B>Ab-</B>  stände in axialer Richtung längs der Na  thode     drei        praktisch    unabhängig wirkende       Einzelsysteme    mit     diesen    drei Anoden her  gestellt sind.

   Speist man, wie angegeben, die  beiden Nebenanoden über zwei Schwingdros  seln 10, 10', so kann man eine Rückkopp  lung, wie in     Fig.    2, auf den     Gitterkreis    mit       Hilfe    der Kondensatoren 9, 9' anbringen.     Die          gleichgerichtete    Niederfrequenz wird     aber     von der     mittleren    Anode 20 parallel zu dem  Anodenwiderstand 11     über    den Kondensa  tor 12.

   von etwa 1     ,uF    abgenommen     und    an  den     Empfänger    13 1.4     weitergegeben.    In  folge der     Verschachtelung    der beiden Gitter  1 und 1' vor der Anode 20 wird aber er  reicht, dass die Steuerung des Anodenstromes  durch die Trägerwelle und daher die     Ano-          dengleichrichtung    in     diesem    mittleren Teil  der     Röhre    aufgehoben wird.

       Infolgedessen     kann eine viel     weitergehende        Abdrosselung     des Anodenstromes zu der Anode 20 erreicht  werden, als bei     irgend    einer der     vorgenann-          ten    einfachen Röhren oder     bei    den beiden       Nebenanodenkreisen    19 und 21 möglich       wäre.       Die Regulierung der Rückkopplung kann       hei    dieser     Schaltung    ,genau so wie bei den       vorgenannten        Schaltungen    erfolgen,

   am       besten    wohl durch die in     Fig.    4 angegebene  Einschiebung eines geerdeten Rotors     zwi-          sehen    die Kondensatoren 9, 9'.  



  Auch mit einer einzigen Hilfsanode und  einer Hauptanode lässt sich eine unabhängige  Gleichrichtung mit grosser Aussteuerung und  Beseitigung     der    Trägerwelle an der Haupt  anode und gleichzeitig eine     Entdämpfung    des  Schwingungssystems mit der Hilfsanode  durchführen.     Fig.    5 zeigt eine entsprechende  Schaltung. Hierin ist 1 eine Spezialröhre mit  zwei Steuergittern 24 und 25. welche zum  Teil über der Kathode und unterhalb der  Hauptanode 20 verdrillt; sind, während das  eine von ihnen,     2,5,    unter der Hilfsanode 21  allein     vorhanden    ist, und daher auf den An  odenstrom zur Hilfsanode eine wirksame  Steuerwirkung mit einer zur Kurzwellen  erzeugung ausreichenden Steilheit ausübt.

   Es  kann daher von der Hilfsanode 21 aus mit  Hilfe eines Rückkopplungskondensators 9 re  lativ kleiner Kapazität eine     Entdämpfung     des     CTitterkreises,.4,   <B>5,6</B> bewirkt     werden,        wobei          inan    wiederum durch eine Kurzwellendrossel  10 den Anodenkreis 21 auf Resonanz mit den  angeschlossenen Betriebskapazitäten bringt.  Am Anodenwiderstand 11 im     Stromkreise     der Hauptanode baut sich die eigentliche     De-          modulation    auf und wird über einen Konden  sator 12 abgenommen und dem Empfänger  zugeführt.

   Durch einen Metall- oder     Glim-          merschirin    23 werden die beiden Röhrenhälf  ten elektrisch getrennt. Diese Spezialröhre       bringt    wiederum den Vorteil, dass die gleich  zeitig mit dem     Audioneffekt    stets auftretende       Anodengleichrichtung    durch die Zwillings  gitteranordnung im Hauptstromkreis der  Anode 20 aufgehoben wird, wodurch es ge  lingt, den Anodenstrom beinahe bis auf Null  auszusteuern. Die Regulierung der Rück  kopplung wird zweckmässig wieder durch  Einschieben eines geerdeten Schirmes in den       Kondensator    9 vorgenommen.

   Eine     eventuelle          Unsymmetrie    kann durch einen Ausgleichs  kondensator 9' aufgehoben werden, welcher      mit dem Rückkopplungskondensator 9 gleich  sinnig gekoppelt ist und zur Folge hat, dass  die     kapazitive    Belastung der beiden Steuer  gitter 24 und 25 stets die gleiche bleibt und  damit der Gegentaktbetrieb erhalten ist.  



  In an sich bekannter Weise können an  Stelle getrennter Anoden auch     getrennte     Schirmgitter bei Anwendung von     Audion-          röhren    mit     Schirmgittern    als Rückkopplungs  elektroden benutzt werden. Dies gilt auch für  die in.     Fig.    4 und in     Fig.    5 beschriebenen  Schaltungen mit Spezialröhren. In allen die  sen Fällen hat man die Schirmgitter über  Ultrakurzwellendrosseln oder abgestimmte       Hochfrequenzkreise    mit der Anodenbatterie  zu verbinden, so dass die Schirmgitter ver  stärkte Spannungen der Ultrahochfrequenzen  führen können.

   Grundsätzlich braucht dann  nur noch eine einzige Hauptanode in Verbin  dung mit dem Anodenwiderstand 11 vorhan  den zu sein, an dem der Fernsehempfänger  angeschlossen wird. Eine solche Anordnung  ist beispielsweise in     Fig.    5a dargestellt; die  vor der Anode liegenden     Steuergitterteile     sind verdrillt, um die Trägerfrequenz im  Anodenkreis zu unterdrücken. Es ist auf  diese Weise möglich, den störenden     Richt-          effekt    der     Anodengleichrichtung    ebenso zu  beseitigen, wie es für Konstruktionen mit  Zwillingsgittern beschrieben worden ist.

    Allerdings müsste die     Hochfrequenzspannung     an den     Schirmgittern    um so viel Male stärker  sein, als die Spannung an den     Innengittern,     wie das     Durchgriffsverhältnis,    damit eine  hochfrequente     Schwingung    im     greise    der  Hauptanode gerade kompensiert wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Audionanordnung zur Gleichrichtung bei sehr hohen Modulationsfrequenzen, insbeson dere für Fernsehzwecke, nach dem Patentan spruch des Hauptpatentes, dadurch gekenn zeichnet, dass eine Gegentaktgleichrichtung unter Verwendung einer Rückkopplung vor gesehen ist, wobei die Spulen und Kapazitä- ten,der Anordnung derart bemessen sind, dass die Resonanzkurve so flach als möglich ver läuft,
    um einen grossen Wellenbereich gleich- mässig rückkoppeln zu können, und wobei die gleichzurichtenden Spannungen direkt unter Vermeidung von Kondensatoren vor den Git tern an die im Gegentakt arbeitenden Gitter geführt werden. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1.
    Anordnung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass zwei getrennte Audionröhren mit ihren Gittern über eine gemeinschaftliche Kopplungsspule verbunden sind, welche nur über einen gemeinschaftlichen Gitterableitungswi- derstand anErde liegt und deren Betriebs- kapazität gegen Erde so gering gehalten wird, dass die Zeitkonstante des Gitter kreises kleiner wird als die Signaldauer für einen Bildpunkt. 2.
    Anordnung nach Patentanspruch und Unteranspruch l., dadurch ;gekennzeich- net, UB die Erregung der Gitter der beiden einzelnen Röhren der Schaltung im Gegentakt erfolgt unter elektrostati scher Abschirmung der Gitterkreisspule gegen die Primärspule des Schwingungs kreises, dessen Schwingungen auf den Gitterkreis übertragen werden. B. Anordnung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass die primäre Spule in zwei par allel geschaltete Hälften zerlegt ist, und symmetrisch zur Sekundärspule angeord net ist.
    4. Anordnung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass der Schwingungskreis, welcher mit dem Gitterkreis gekoppelt ist, einen geerdeten Rotor symmetrisch zwischen zwei Statorhälften enthält und symme trisch zur sekundären Gitterkreisspule angeordnet ist. 5.
    Anordnung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich= net, dass der Schwingungskreis, welcher die zu empfangenden Schwingungen auf die Gitter überträgt, zwischen den Steuergittern der beiden Gegentaktröhren angeordnet und einerseits über einen Ab leitungswiderstand geerdet, anderseits durch einen Differentialkondensator mit einer Kapazität von nicht über 10 ein gegen Erde ausbalanciert wird. 6.
    Anordnung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass die Anodenkreise kapazitiv mit dem Eingangskreis rückgekoppelt sind. 7. Anordnung nach Patentanspruch und Unteranspruch <B>1,</B> dadurch gekennzeich net, dass die Anodenkreise induktiv mit dem Eingangskreis rückgekoppelt sind. B. Anordnung nach Patentanspruch und Unteranspruch 6, dadurch gekennzeich net, dass eine Rückkopplung zwischen Anoden- und Gitterkreis durch Einschie ben geerdeter Belegungen in die Rück- kopplungskapazitätenverstimmung frei reguliert werden kann. 9.
    Anordnung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Anoden der beiden Gleichrichterröhren über Kurzwellendrosseln an einen gemein samen Anoden-,viderstand geführt und mit den Gittern der beiden Gleiehrichter- röhren kreuzweise über sehr kleine Rück koppplungskondensatorenverbunden sind, wobei die Drosseln derart bemessen sind, dass sie mit diesen Kondensatoren an nähernd für die Trägerfrequenz einen Resonanzeffekt hervorrufen. 10.
    Anordnung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, da,ss die Anoden der beiden Gleichrichterröhren über einen gemeinsamen Resonanzkreis, der auf die Trägerfrequenz abgestimmt ist, an den gemeinsamen Anodenwiderstand geführt. und mit den Gittern der beiden Gleich richterröhren kreuzweise mittels sehr kleinerRückkopplungskondensatoren ver bunden sind. 11.
    Anordnung nach Patentanspruch, ge kennzeichnet durch eine Spezialröhre mit zwei Hilfsanoden und einer Hauptanode, sowie zwei im Gegentakt betriebenen Gittern, welche auf die Hilfsanoden separat, auf die Hauptanode jedoch ge meinschaftlich einwirken, wobei die Hilfsanoden die ankommende Hoch frequenz verstärkt erhalten und daher zur Riickkol)plung auf den Eingangs kreis benutzt werden, wogegen für die Hauptanode eine Steuerung des Anoden stromes durch die Trägerwellen durch die im Gegentakt wirkenden Gitter aufge hoben und dort daher ein verstärkter Au dioneffekt mit grösserem Aussteuer bereich abgenommen werden kann. 12.
    Anordnung nach Patentanspruch, ge kennzeichnet durch eine Spezialröhre, die zwei Steuergitter und zwei Anoden, nämlich eine Haupt- und eine Hilfsanode enthält, wobei die beiden Steuergitter im Bereich der Hauptanode ihre gegenseitige Steuerwirkung des Anodenstromes durch die Trägerwelle durch verdrillte Anord nung und Gegentaktbetrieb aufheben,
    während im Bereich der Hilfsanode eines der beiden Gitter allein eine Anoden- stromsteuerLmg besorgt und wobei mit dem Hilfsanodensystem eine Entdä.mp- fung des Gitterkreises bewirkt wird, während im Hauptanodensystem ein Gleichrichtereffekt mit grossem Aus steuerbereich und kompensierter Träger welle abgenommen werden kann. 13.
    Anordnung nach Patentanspruch unter Verwendung von Sehirmgitterröhren mit einer Anode. dadurch gekennzeichnet, dass ,je eine Schirmgitterelektrode über den beiden an sich elektrisch getrennten Steuergittern angeordnet ist und über Schwingdrosseln gespeist und zur Ent- dämpfung des Eingangskreises herange zogen wird, während die Modula,tionsfre- quenzen an der Anode der Röhre abge nommen werden, wobei die Träger schwingung durch Verdrillung der vor der Anode liegenden Steuergitterteile im Anodenkreis unterdrückt werden. 1-1.
    Anordnung nach Patentanspruch unter Verwendung von Schirmgitterröhren mit einer Anode, dadurch gekennzeiehnet. dass je eine Schirmgitterelektrode über den beiden an sich elektrisch getrennten Steuergittern angeordnet ist und über ab gestimmte Hochfrequenzkreise gespeist und zur Entdämpfung des Eingangskrei ses herangezogen wird, während die Mo dulationsfrequenzen an der Anode der Röhre abgenommen werden,
    wobei die Trägerschwingung durch Verdrillung der vor der Anode liegenden Steuergitterteile im Anodenkreis unterdrückt werden.
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