CH203943A - Verfahren zur Herstellung von wässrigen Lösungen von Schwefel in elementarer Form. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von wässrigen Lösungen von Schwefel in elementarer Form.

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CH203943A
CH203943A CH203943DA CH203943A CH 203943 A CH203943 A CH 203943A CH 203943D A CH203943D A CH 203943DA CH 203943 A CH203943 A CH 203943A
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Nachf Firma Heinrich Mack
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Mack Chem Pharm
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C01INORGANIC CHEMISTRY
    • C01BNON-METALLIC ELEMENTS; COMPOUNDS THEREOF; METALLOIDS OR COMPOUNDS THEREOF NOT COVERED BY SUBCLASS C01C
    • C01B17/00Sulfur; Compounds thereof
    • C01B17/02Preparation of sulfur; Purification
    • C01B17/10Finely divided sulfur, e.g. sublimed sulfur, flowers of sulfur

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Description


  Verfahren zur     Herstellung    von     wässrigen    Lösungen von     Schwefel    in elementarer Form.    Es ist bekannt, elementaren Schwefel mit  hydrierten aromatischen Aminen, wie z. B.       Cyclohexylamin,        Piperidin,    Nikotin usw. in  eine konzentrierte Lösung zu bringen, die  beim Eintragen in Wasser den Schwefel in  kolloidaler Form abscheidet.  



  Diese     wässrigen    Schwefellösungen haben  jedoch den Nachteil, dass sie den Schwefel  nur in kolloidaler Form enthalten und nur  eine begrenzte Haltbarkeit aufweisen.  



  Es wurde nun gefunden, dass man die  mit den hydrierten aromatischen Aminen  erhaltenen konzentrierten Schwefellösungen  dadurch in für den praktischen Gebrauch  (z. B. Kosmetik, Schädlingsbekämpfung usw.)  verwendbare verdünnte,     wässrige    echte Schwe  fellösungen von unbegrenzter Haltbarkeit über  führen kann, dass man die erhaltenen kon  zentrierten Lösungen des Schwefels mit     wäss-          rigen    Lösungen vermischt, die mindestens  einen Lösungsvermittler enthalten. Als solche  Lösungsvermittler sind z.

   B. die     Cyclohexyl-          amin-Oleinseifen,    die     Alkalisalze,    insbeson-         dere    die Kaliseifen der Ölsäure,     Fettalkohol-          sulfonate,        Türkischrotöl    und     Triäthanolamin     zu     nennen.     



  Verdünnt man die konzentrierte Schwefel  lösung mit Wasser, das ausser dem Lösungs  vermittler noch Alkohol enthält, so erhält  man eine besonders für kosmetische Zwecke  geeignete, rasch verdunstende. echte Schwefel  lösung.  



  Die erhaltenen Lösungen zeigen weit höhere  aktive Eigenschaften als die bekannten kol  loidalen Schwefellösungen, in denen der Schwe  fel sich nicht in echter Lösung befindet, und  in der er sich auch durch Zusatz anderer  Lösungsvermittler nicht in eine wahre Lösung  überführen lässt.  



  <I>Beispiel 1:</I>  10 Gewichtsteile elementarer Schwefel  werden in 45 Gewichtsteilen     Cyclohexylamin     gelöst, worauf diese Lösung zu 45 Gewichts  teilen einer     wässrigen    Lösung zugefügt wird,  die 7 Gewichtsteile     Olein    und 14 Gewichts  teile     Cyclohexylamin    enthält.      <I>Beispiel 2:</I>  5 Gewichtsteile elementarer Schwefel wer  den in 45 Gewichtsteilen     Cyclohexylarnirr    ge  löst; diese Lösung wird dann weiter mit einer  Lösung, bestehend aus 5 Gewichtsteilen Was  ser, 10 Gewichtsteilen     Triäthanolainin    und  35 Gewichtsteilen Alkohol vermischt.  



  <I>Beispiel 3:</I>  10 Gewichtsteile elementarer     Sehwefel     werden in 45 Gewichtsteilen     Cyelohexylamin     gelöst und der Lösung 75     Gewichtsteile    einer       wässrigen    25     ojoigen    Kaliseife zugefügt.  



  Die nach Beispiel 3     hergestellten    Lösun  gen können als solche oder mit     Wasser    ver  dünnt bei der Bekämpfung der     Pflanzenschäd-          linge    als Spritzbrühen verwendet werden; sie  können hierbei mit Nikotin,     Pyrethrum    usw.  gemischt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von wässrigen Lösungen, die Schwefel in elementarer Forin enthalten, dadurch gekennzeichnet, dass man die mit hydrierten aromatischen Aminen er haltenen konzentrierten Lösungen des Schwe fels mit wässrigen Lösungen vermischt, die mindestens einen Lösungsvermittler enthalten. UNTERANSPRü CHE 1.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man die konzentrierte Lösung des elementaren Schwefels mit wässrigen Lösungen vermischt, die neben dem Lösungsvermittler noch Alkohol ent halten. 2. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als Lösungsvermittler mindestens ein Alkalisalz der Ölsäure ver wendet wird. 3. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als Lösungsvermittler mindestens eine Cyclohexylamin-Oleinseife verwendet wird. 4.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als Lösungsvermittler mindestens ein Fettalkoliolsulfonat verwen det wird. 5. Verfabren nach Patentanspruch, dadureh gekennzeiehnet, dass als Lösungsvermittler mindestens ein Türkischrotöl verwendet wird. G. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als Lösungsvermittler Triäthanolariiirr verwendet wird.
CH203943D 1937-12-29 1937-12-29 Verfahren zur Herstellung von wässrigen Lösungen von Schwefel in elementarer Form. CH203943A (de)

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