CH204183A - Verfahren zur Herstellung einer im wesentlichen aus Zement bestehenden Deckschicht auf beliebigen Flächen. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung einer im wesentlichen aus Zement bestehenden Deckschicht auf beliebigen Flächen.

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CH204183A
CH204183A CH204183DA CH204183A CH 204183 A CH204183 A CH 204183A CH 204183D A CH204183D A CH 204183DA CH 204183 A CH204183 A CH 204183A
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Fahrner Fritz
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Fahrner Fritz
Lenzlinger Max
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C04CEMENTS; CONCRETE; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES
    • C04BLIME, MAGNESIA; SLAG; CEMENTS; COMPOSITIONS THEREOF, e.g. MORTARS, CONCRETE OR LIKE BUILDING MATERIALS; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES; TREATMENT OF NATURAL STONE
    • C04B41/00After-treatment of mortars, concrete, artificial stone or ceramics; Treatment of natural stone
    • C04B41/45Coating or impregnating, e.g. injection in masonry, partial coating of green or fired ceramics, organic coating compositions for adhering together two concrete elements
    • C04B41/52Multiple coating or impregnating multiple coating or impregnating with the same composition or with compositions only differing in the concentration of the constituents, is classified as single coating or impregnation
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Description


  Verfahren zur Herstellung einer im wesentlichen aus Zement bestehenden  Deckschicht auf     beliebigen    Flächen.    Die     Erfindung    bezieht     sioh    auf ein     Ver-          fahrens    zur     Herstellung        einer    im     wesentlichen          aus        Zement        bestehenden        Decks.chieht    auf     be-          liebigen.    Flächen, wie     Mauern,        Wände,

          Ge-          genstände        mit        einem        steinartigen        Charakter,     Kork, gepresstes     Papier,    gepresste Holzfasern  usw., welche Schicht     glashart        sein        kann.     



  Für die     Erhaltung        einer        derartigen        Be-          deckung    hat man schon     vorgesohlaagen,        Ze-          ment    mit einer     wässerigen        Suspension    zu       vermischen,    welche eine unlösliche     Seife    und  ein     Dispersionsmittel    enthält.

   Die     ganze    so  erhaltene     Masse        wird:        dann    auf     die    Fläche  aufgetragen,     welche        bedeckt        werden        @soll.        Ein          derartiges        Verfahren:

      besitzt aber den     Nach-          teil,        dass    die     Mischung    sich     entmischt,    was       man.    nur     verhindern        kann,    wenn     man    das     An-          maehwasser    für     den:

      Zement oder die     fertige          Zementmasse        andauernd    rührt.     U.nterlässt     man d     fieses    Rühren, dann     bildlet    sich     eine     nichthomogene Masse, wodurch eine     ungleich-          mässige        Verteilung    auf     ider    Fläche entsteht,  welche     bedeckt    werden soll.

      Die     Teile    der     Fläche,    welche zu     wenäg          unlösliche    .Seife enthalten,     sind    nach der     Er-          häTtung    porös,     während    die     Teile,        welche    zu  viel     Fettsäureverbindung    enthalten,

       einen          leicht    gefärbten Schleier     zeigen.        Auss@erdiem     besitzt das     andauernde    Rühren     der        Zement-          masse    noch dien     Nachteil,        @dass'        die        Bindung          @deg        Zementesgestört        wird,    wodurch ,der Ze  ment     "totgeschlagen"        wird,

      die     Erhärtung          unvollständig    verläuft und Haarrisse ent  stehen.  



  Die Erfindung hebt nun     diese        Nachteile     auf.  



       Das    Verfahren gemäss der     Erfindung,     nach welchem auch     eine    im wesentlichen     aus     Zement     bestehende        Deckschicht    :

  auf     ider          Fläche,    welche     bedeckt        werden    soll,     gebildet     wird, besitzt das     Merkmal,        dlass    auf diese  <B>Fläche</B>     zuerst    --eine Substanz     aufgetragen          wird,    welche     fähig    ist,     mit    dem im Zement       enthaltenen    Kalk eine     Fetts:

  äureverbindung     zu     bilden,        worauf    mauerst den     Zement        auf-          trägt.         Das Verfahren kann beispielsweise fol  gendermassen ausgeführt werden.  



  Man behandelt ungekochtes Beinöl in der  Weise, dass das     Ü1    gut mit     Wasser    vermischt  werden kann. Wie bekannt, kann man dieses  Resultaterhalten, indem man     :das    Leinöl mit  einer     flüchtigen    Flüssigkeit vermischt,     wel-          ehe    sowohl mit Öl als mit     Wasser    mischbar  ist.     Als    eine solche Flüssigkeit kommen z. B.       Diazetonalkohol,        Glykolmonomethylä.tlier    und       Isopropylalkoliol    in Betracht.

   Statt unge  kochtes Leinöl kann man auch eine     wäs        serige          Kaliseifelösung    benutzen; diese Substanz be  sitzt     aber    den     Nachteil,        da.ss    durch     ihre    Fähig  keit (besonders auf feuchten und porösen  Flächen) Schaum zu     entwickeln,    und durch  die hierbei notwendige Erhöhung der Tempe  ratur,     infolge    damit verbundener Erhärtung       des        Zementes,        Luftblasen    entstehen, welche  die     Bedeckung    porös machen.  



  Beim     Verfahren    nach der Erfindung fin  det also das     Mischen    auf der Fläche     selbst     statt, welche     bedeclit    werden soll, so dass       keine    vorzeitige Entmischung     stattfinden     kann, und wird,     bei    der Benutzung von  Leinöl, dieses Ö1 durch den     Zenientspeis:

      ver  seift und     mit    dem sich darin     befindlichen     Kalk eine unlösliche Kalkseife gebildet, wo  durchdie Fläche, welche bedeckt werden soll,  zugeschlagen wird und dadurch nicht mehr  imstande     ist,    das Wasser aufzunehmen,     das     für die     Enthä.rtung    des     Zementes    erforderlich       ist.    Weiter entsteht auf der Fläche des     Ze-          mentspeises    eine dünne und gleichmässig ver  teilte     Kalziumsilikatsch.icht,    welche die     Ver-          ,

  dampfung    des Wassers nach aussen verhin  dert, wodurch die Erhärtung des Zementes,       ohne    Entziehung von Feuchtigkeit,     unbehin-          dert    stattfinden kann.  



  Ähnliche     Resultate    erhält man     bei    der  Benutzung von Kaliseife, wobei sich eben  falls eine unlösliche-     Kalkseife    bildet.  



  Das mit Wasser mischbar     gemachte        Leinöl     oder die     Ka-lis.eife    können mit Wasser     ver-          dünnt    werden.. je nach der     Art    der     Fläche,     welche bedeckt werden soll. Nachdem     diese     Schicht auf die Fläche aufgetragen ist,     wel-          ehe    bedeckt werden soll, wird     sofort    der Ze-         mentspe@is    aufgetragen.

   Dazu kann man den       Zementspeis    mit Hilfe einer Bürste auf die  oben     gen < %ante        Materialschicht    auftragen     und     den     Zementspeis    in diese Schicht einreiben,  wodurch eine innige und     gleichmässige        Ver-          Inischurng    erhalten wird.  



       Sehr    gute Resultate erhält     man,    wenn  man Substanzen zufügt, welche die Erhär  tung     :des    Zementes beschleunigen. Diese Sub  stanzen, welche allgemein bekannt sind,     kann     man zum Beispiel dem Zementspeis zufügen.  



  In diesem Falle machen sich die Vorteile  des     Verfahrens    nach der Erfindung ins  besondere geltend. Denn es ist doch allgemein  bekannt,     dass    bei     Zufügung    von     Beschleuni-          gu.nb        mitteln    die Bindung des Zementes .so  fort anfängt, so     dass    man das Rühren     mö@g-          lichst    unterlassen soll, um den     Erh.ä-rtungs-          vorgang    nicht     ztt        stören.        Dies        cs    andauernde  Rühren,

   das bei dem bekannten Verfahren       jchdoch    erforderlich war, kommt hier in Weg  fall und damit unterbleiben auch die     sehä@d-          lichen    Folgen     dieses        Rührens.     



  Die     Benutzung    von Soda als Beschleuni  ger soll     aber    vermieden werden, weil diese       Substanz    einen schädlichen Einfluss auf die       Fettsäureverbindung    ausübt.  



  Wenn eine Deckschicht einer bestimmten  Farbe beabsichtigt wird, kann man ausserdem  noch     Farbstoffe    hinzufügen.  



  Mit dem Verfahren nach. der Erfindung  kann man auf der Fläche, welche bedeckt  werden soll, eine     glasharte    Schicht     erhalten,     welche     sogar    in einer dicken Schicht nicht  reisst, eine gleichmässige Farbe besitzt und  glasartig     aussieht.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE I. Verfahren zur Herstellung einer im wesentlichen aus Zement bestehenden Deckschicht auf beliebigen Flächen, @da,- durch gekennzeichnet, dass auf die Fläche, welche bedeckt werden. :soll, zuerst eine Substanz aufgetragen wird, die fähig ist, mit dem im Zement enthaltenen Kalk eine Fettsäureverbindung zu bilden, wor auf man erst den Zement aufträgt.
    II. Mit einer Deckschicht versehene Fläche, hergestellt nach dem Verfahren, gemäss Patentanspruch I. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Verfahren nach Patentanspruch I, @da- durch gekennzeichnet, dass auf die Fläche, welche bedeckt Urerden soll, eine Schicht aus einem mit Wasser mischbaren, unge- kochtes Leinöl enthaltenden Präparat auf- getragen wird. ,2.
    Verfahren nach Patentanspruch I und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich- net, dass ausserdem Stoffe verwendet werden, welche die Erhärtung des :
    Ze- mentes beschleunigen. 3. Verfahren nach Patentanspruch I und den Unteransprüchen 1 und 2, ,dadurch .gekennzeichnet, dass zwecks Färbung ,der Deckschicht Farbstoffe verwendet werden.
CH204183D 1938-01-31 1938-01-31 Verfahren zur Herstellung einer im wesentlichen aus Zement bestehenden Deckschicht auf beliebigen Flächen. CH204183A (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE944270C (de) * 1951-02-18 1956-06-14 Franz Butke Verfahren zur Herstellung eines Wandbelages mit fliesenartigen Eigenschaften, von Fussbodenbelaegen, von Platten fuer Waschtische, Ladentische, Fensterbaenke od. dgl.
DE1102629B (de) * 1955-11-14 1961-03-16 Union Chimique Belge Sa Verfahren zum Wasserabstossendmachen von freien Kalk enthaltenden Baustoffen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE944270C (de) * 1951-02-18 1956-06-14 Franz Butke Verfahren zur Herstellung eines Wandbelages mit fliesenartigen Eigenschaften, von Fussbodenbelaegen, von Platten fuer Waschtische, Ladentische, Fensterbaenke od. dgl.
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