CH204225A - Schuhwerk. - Google Patents

Schuhwerk.

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CH204225A
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Loew Hans
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    • A43B7/00Footwear with health or hygienic arrangements
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    • A43B7/1405Footwear with health or hygienic arrangements with foot-supporting parts with pads or holes on one or more locations, or having an anatomical or curved form
    • A43B7/1415Footwear with health or hygienic arrangements with foot-supporting parts with pads or holes on one or more locations, or having an anatomical or curved form characterised by the location under the foot
    • A43B7/142Footwear with health or hygienic arrangements with foot-supporting parts with pads or holes on one or more locations, or having an anatomical or curved form characterised by the location under the foot situated under the medial arch, i.e. under the navicular or cuneiform bones
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  • Epidemiology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description


  Schuhwerk.    Als Innensohle im bisherigen Schuhwerk  dient einfach die Brandsohle, sofern nicht  der Schuhbenützer selbst eine     besondereInnen-          sohle    einlegt. Einlagen oder Innensohlen,  welche möglichst am Fuss angepasst sind und  das Gelenk stützen, werden bisher fast durch  wegs erst in den fertigen Schuh hineingelegt  oder hineingeklebt. Solche nachträglich in  den Schuh hineingelegte Innensohlen passen  selten genau und bilden daher auch keine  genaue und feste Auftrittsfläche für den Fuss.  



  Gegenstand der Erfindung ist ein Schuh  werk, bei welchem eine der Unterseite eines  normalen Fusses entsprechend gestaltete Innen  sohle bei der Montage des Schuhes     mitein-          gearbeitet    ist. Dabei kann diese besonders  ausgebildete Innensohle mit der Brandsohle  verbunden sein oder auch selbst als Brand  sohle dienen.  



  In der Zeichnung sind zwei beispielsweise  Ausführungsformen des     Innensohleneinbaues     des Schuhwerkes gemäss der Erfindung nebst  einigen Varianten der     Innensoble    dargestellt.  Es zeigen:         Fig.    1 eine mit der Innensohle verbun  dene Brandsohle,       Fig.    2 einen Querschnitt durch die Zehen  partie nach Linie     I-I    in     Fig.    1,

         Fig.    3 einen Querschnitt durch das Ge  lenk gemäss Linie     II-II    in     Fig.    1 und       Fig.    4 einen Querschnitt durch den Fersen  teil nach Linie     HI-III    in     Fig.    1 und       Fig.    5 einen Querschnitt durch die Ballen  partie dieses     Innensohleneinbaues    an einem  rahmengenähten Schuh,       Fig.    6, 8 und 9 zeigen Varianten der Innen  sohle von der Unterseite, und       Fig.    7 ist ein Längsschnitt durch die Innen  sohle gemäss Linie     IV-IV    in     Fig.    6;

         Fig.    10 zeigt einen Querschnitt durch die       FersenpartieeinesflegibelgenähtenSchubes    mit       Innensohleneinbau    gemäss der Erfindung und       Fig.    11 einen Querschnitt durch die     Bal-          lenpartie    eines solchen Schuhes.  



  1 ist die Innensohle, welche der Unter  seite eines normalen Fusses entsprechend ge  staltet ist. Im dargestellten Falle ist die  Innensohle 1 durch eine z. B. aus Kork oder      einem andern geeigneten Material bestehende  Platte 2 gebildet, deren Oberseite der Auf  trittsfläche eines normalen     .Fusses    nachgebil  det ist und ein angenehmes Auftreten ver  mittelt. Zu diesem Zwecke sind an der Zehen  partie eine Einbuchtung 3 für die grosse Zehe,  eine     Auswölbung    4 in der Gelenkpartie zur  Stützung des Fussgelenkes und eine Einbuch  tung 5 für die     Fersenwölbung    vorgesehen.

    Die Korkplatte ist an der Oberseite mit     einem     Lederbezug 6 versehen, dessen Rand 6' an  der Unterseite der Korkplatte 2, auf welche  ein Leinwand- oder Tuchbelag 7 aufgebracht  ist, angeleimt oder angeklebt ist. Wie die  Varianten gemäss den     Fig.    6, 8 und 9     ersehen     lassen, kann die Unterseite der Korkplatte 2  mit einer Verstärkung 8 aus Karton oder       dergl.    versehen sein, welche, wie     Fig.    6 und 9  zeigen, von der     Fersenpartie    bis zum Gelenk  sich erstreckt oder durch welche, wie     Fig.    8  zeigt,     Fersenpartie    und Zehenpartie getrennt  verstärkt sind.

   Bei der Variante nach     Fig.    9  ist der Rand 6' mit der Korkplatte 2 statt  durch Kleben durch eine Naht 9 verbunden.  



  Bei rahmengenähten Schuhen wird, wie       Fig.    1 zeigt, die der Unterseite eines nor  malen Fusses entsprechend gestaltete Innen  sohle 1 mit der Brandsohle 10 durch Kleben  oder Leimen verbunden und bildet mit dieser  für die weitere Montage des Schuhes ein  Ganzes. Durch Einfügen eines sogenannten       Keders    11 unter der Brandsohle 10 kommt  die Einbuchtung 5 für die     Fersenwölbung     noch besser zur Wirkung. Auf die mit der  Innensohle 1 ein Ganzes bildende Brandsohle  10 wird nun der Oberschuh montiert. Der  Einbau der Innensohle 1 erfolgt also mit dem  Zwicken des Schuhes, wodurch die Innen  sohle 1, wie     Fig.    5 zeigt, einen festen Sitz  im Schuh erhält und dem Fuss eine bessere  Auftrittsfläche gibt,- als lose hineingelegte  Innensohlen.

    



  Bei flexibel genähten Schuhen, welche  Machart besonders für Sandalen, Sandaletten  und Hausschuhe bevorzugt wird, dient die  Innensohle 1 zugleich als Brandsohle. Auch  in diesem Falle ist zur Verbesserung der Wir  kung der Einbuchtung 5 für die     Fer    senwöl-         bung,    wie     Fig.    6-5 zeigen, ein     Keder    11  an der Unterseite des Fersenteils der Innen  sohle 1 aufgebracht. Ferner wird bei Flexibel  schuhen die Innensohle 1 an der Unterseite  mit einer     Karton-Gelenkverstärkung    8     (Fig.6,     7 und 9) versehe., wodurch das Gelenk die  richtige Stärke erhält.

   Die als Brandsohle  dienende Innensohle 1 wird vor dem Zwicken       resp.    Verbinden des Oberschuhes mit der Sohle  12 auf letztere oder eine auf dieser aufge  brachten     Zwischensohle    12' aufgeleimt oder  aufgeklebt. Auf die so mit der Innensohle 1  ein Ganzes bildende Laufsohle wird sodann  der Oberschuh montiert, wobei nun im Vor  derteil des     Schuhes    das Oberleder 13, wie       Fig.    11 zeigt, nach aussen gewendet und im  Fersenteil wie bei einem     Mackay-    oder Rahmen  schuh     (Fig.    10) nach innen gezwickt wird.  So erhält der     Flexibelschuh    die notwendige  Verstärkung in der     Fersenpartie.     



  Der beschriebene Einbau der Innensohle 1  bei der Montage des Schuhes ist wie für  rahmengenähte und flexibel genähte Schuhe  auch für durchgenähte oder geklebte Sandalen  möglich. Für Sandalen wird zum Beispiel die  in     Fig.    8 dargestellte     Innensohle    1 verwen  det, welche an der Zehenpartie und Fersen  partie     Kartonverstärkungen    8 aufweist. Letz  tere ermöglichen an der     Fersenpartie    die       Mackay-Machart.     



  Die Verstärkungen 8 können auch aus  Leder oder anderem genügend steifem Werk  stoff     bestehen.    Ebenso kann als     Werkstoff     für die Innensohle 1 Leder oder auch sonst  ein für Innensohlen geeigneter     Werkstoff    ver  wendet     werden,    in welchem Falle der Leder  bezug 6 nicht immer notwendig ist. Das be  schriebene Schuhwerk eignet sich für Schuhe  und     Spezial-Fussbekleidungen    aller Art.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schuhwerk, gekennzeichnet durch eine der Unterseite eines normalen Fusses entsprechend gestaltete Innensohle, die bei der Montage des Schuhes miteingearbeitet ist. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Rahmen-Schuhwerk nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Innen- sohle mit der trandsoble vereinigt ist und mit dieser als Ganzes in den Schuh ein gearbeitet ist. 2. Flexibel genähtes Schuhwerk nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Innensohle als Brandsohle dient und als solche bei der Montage des Schuhes mit eingebaut ist. 3.
    Schuhwerk nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass bei der Montage des Schuhes miteingearbeitete Innensohle aus Kork besteht und mit einem Lederbezug versehen ist. 4. Schuhwerk nach Patentanspruch und Ü'n- teranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Innensohle an der Fersenpartie zur Ermöglichung der Mackay-Machart der Fersenpartie mit einer Verstärkung ver sehen ist. 5. Schuhwerk nach Patentanspruch und Un- teransprucb 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Innensohle mit der Sohle verbun den und diese Einheit am Oberleder be festigt ist.
CH204225D 1938-07-14 1938-07-14 Schuhwerk. CH204225A (de)

Applications Claiming Priority (1)

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CH204225T 1938-07-14

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CH204225A true CH204225A (de) 1939-04-30

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ID=4444047

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CH204225D CH204225A (de) 1938-07-14 1938-07-14 Schuhwerk.

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