CH204895A - Spulenkopplungsvorrichtung für Goniometer. - Google Patents

Spulenkopplungsvorrichtung für Goniometer.

Info

Publication number
CH204895A
CH204895A CH204895DA CH204895A CH 204895 A CH204895 A CH 204895A CH 204895D A CH204895D A CH 204895DA CH 204895 A CH204895 A CH 204895A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
coil
field
angle
coils
search coil
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Gesellschaft Fuer D Telefunken
Original Assignee
Telefunken Gmbh
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Telefunken Gmbh filed Critical Telefunken Gmbh
Publication of CH204895A publication Critical patent/CH204895A/de

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01SRADIO DIRECTION-FINDING; RADIO NAVIGATION; DETERMINING DISTANCE OR VELOCITY BY USE OF RADIO WAVES; LOCATING OR PRESENCE-DETECTING BY USE OF THE REFLECTION OR RERADIATION OF RADIO WAVES; ANALOGOUS ARRANGEMENTS USING OTHER WAVES
    • G01S1/00Beacons or beacon systems transmitting signals having a characteristic or characteristics capable of being detected by non-directional receivers and defining directions, positions, or position lines fixed relatively to the beacon transmitters; Receivers co-operating therewith
    • G01S1/02Beacons or beacon systems transmitting signals having a characteristic or characteristics capable of being detected by non-directional receivers and defining directions, positions, or position lines fixed relatively to the beacon transmitters; Receivers co-operating therewith using radio waves

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Radar, Positioning & Navigation (AREA)
  • Remote Sensing (AREA)
  • Support Of Aerials (AREA)

Description


      Spulenkopplungsvorrichtung    für     Goniometer.       Die Erfindung bezieht sich auf eine       Spulenkopplungsvorrichtung,    wie sie für       Goniometerzwecke    zum Anschluss an Kreuz  rahmen oder an offene     Antennen    verwendet  wird. Gegenstand der     Erfindung    ist die Ver  wendung eisenhaltigen     Materials    und eine  solche Ausbildung der das Feld bestimmen  den Grössen des feststehenden     Teils    der Vor  richtung, dass trotz enger     Kopplung    das       Goniometer    winkeltreu arbeitet und dass die  Abstimmung bei jeder Winkelstellung gleich  bleibt.  



  Die übliche     Spulenkopplung    .für     Gonio-          meter    besteht aus drei Luftspulen, und zwar       aus    zwei gekreuzten,     meist    fest angeordne  ten Erregerspulen (Feldspulen), die zum Bei  spiel beim     Rahmengoniometer    an die Kreuz  rahmen angeschlossen sind, und     einer    beweg  lichen     Suchspule,

      an die der Empfänger an  geschlossen     ist.    Das "ideale"     Goniometer    be  sitzt eine sich mit dem     Drehwinkel        sinus-          förmig    ändernde     Kopplung    zwischen jeder    Erregerspule und der Suchspule; durch diese       Kopplungsvariation        ist    automatisch die Win  keltreue des'     Goniometers    und die Konstanz  der     Abstimmung    gewährleistet.

   Zwei um  eine     gemeinsame        Achse    relativ zueinander  drehbare Luftspulen haben nur bei sehr loser  Kopplung eine     sinusförmig    variierende Kopp  lung; bei fester     Kopplung        verursachen    die       Abweichungen    von der     Sinusform    Winkel  fehler und Verstimmung beim Drehen.

   Durch       eine    zweite, um einen bestimmten     Winkel     versetzte und mit der ersten in Reihe geschal  tete Suchspule lassen sich zwar die gröbsten  Winkelfehler kompensieren, aber nicht die  Änderung der     Abstimmung,    die auch da  durch gestört wird, dass die Kapazität zwi  schen den festen und den beweglichen Spu  len insbesondere bei grösseren Kopplungen  sich mit dem Winkel stark ändert.  



  Abgesehen von diesen elektrischen Män  geln hat das     Luftgoniometer    konstruktive  Nachteile: aus Gründen der     Präzision    müssen      die Spulen ziemlich gross sein und benötigen  daher einen grossen metallenen     Abschirmtopf.     Ferner müssen die Wicklungen mühsam     ein-          (yefädelt    werden, und bei einer Änderung an  den innern Wicklungen müssen die äussern  zerstört     werden.    Ausserdem muss der Winkel  zwischen den beiden Suchspulen bei jedem       Goniometer    durch umständliche     Messungen     neu bestimmt werden, was einen grossen       fabrikatonischen    Nachteil bedeutet.  



  Es wird nun vorgeschlagen, durch     Ver-          wendung        eisenhaltigen    Materials     innerhalb     der Spulen zu kleineren     Abmessungen    und  festeren Kopplungen zu kommen.

   Dabei hat  ich allerdings     g-        zei"t,        da.ss    durch diese Mass  <B>i</B> e  nahme allein zwar die     Kopplung        gesteigert     werden kann, wegen der     Verzerrung    des       Magnetfeldes    die Fehler aber grösser werden  als bei     Luftgoniometern.    Ferner bleiben die  konstruktiven und fabrikatonischen Nachteile  bestehen.  



       Erfindungsgemäss    wird durch bestimmte       Ausbildung    der das Feld bestimmenden Grö  ssen des feststehenden Teils der Vorrichtung  erreicht, dass auch bei enger     Kopplung    die  Fehler sehr klein bleiben. Dabei lassen sich  ausserdem konstruktive und     fabrikatorisehe     Vorteile erzielen. Das eisenhaltige     'Material     besteht zweckmässig aus zwei Teilen, dem       innern    und dem äussern Teil, der den     innern     umschliesst.     Zwischen    dem innern und dem  äussern Teil befindet sich ein Luftraum  (Luftspalt), in dem ein Teil der Wicklung       untergebracht    ist.

   Die geometrische Form       dieses    Luftspaltes und die     Verteilung    der       Windungen    der Spulen längs dieses Spaltes  kann so     gewählt    werden, dass     von    jeder der  erregten Feldspulen in der     Suchspule    eine  sich mit dem Winkel     sinusförmi--    ändernde       EMK        erzeugt    wird.  



       Fig.    1 zeigt ein erstes     AusfÜhrungsbei-          spiel    des     Erfindungsgegenstandes.    Der zylin  drische     Kern        a    besteht aus eisenhaltigem     l@ta-          terial    und trägt die Suchspule b.

   Aus demsel  ben     'Material        i@-ie    der     Kern        er    sind die Pol  schuhe c und<I>d</I> sowie das Joch<I>e.</I> Die Pol  schuhe tragen die Erregerspulen<I>f</I> und<I>g,</I> die,  unter sich in Serien- oder     Parallelsehaltunc,       an eine der     beiden    gekreuzten Richtantennen  angeschlossen     sind.    Die Ströme dieser bei  den Spulen erzeugen in dem Luftspalt ein  Magnetfeld. das die     Suchspule    durchsetzt.

    Der     Luftspalt-        ist    am     engsten    in der Polmitte  und     nimmt    dann nach aussen nach einer sol  chen Funktion     zii,    dass die     magnetische        Feld-          slä        rke    an jedem     Punkt    des     Kernumfanges     proportional dem     eosinus    des     'Winkels    ist,  den der durch diesen Punkt gehende     Radius-          21    mit der Polachse bildet.

   In jeder     Win-          dnnh    der     Snelispule    wird so     eine        EMK        er-          zeug-t.    deren Amplitude sieh     sinusartig    mit  dem Winkel ändert. den die     'NVindungsebene     mit der Polachse     bildet.    folglich in der gan  zen     Suchspule    eine     E'1K,    deren Amplitude  proportional dem     eosinus    des     Z@'inlzels    ist.

         den    die     Sptilen < ielise    mit der Polachse bildet,  und zwar     unabhängig    davon,     we@che'Vi.e@el-          ])reite    am Umfang die     Stichspule    hat.  



  Ein zweites, genau gleiches     S\        stem,    des  sen Erregerspulen an die zweite     Rieht-          ntenne        angeseblossen    sind. ist mit dem  ersten     mecbaniscb    starr gekuppelt.

   Die ge  meinsam drehbaren Sachspulen beider     S-,#-          steme    sind in Reihe geschaltet. und ihre       nenense        iline    Lage ist so justiert, dass die       Suehspulenacbse    des einen Systems     gerade     mit der Polachse zusammenfällt, wenn die  Achsen des     zweiten    Systems senkrecht auf  einander stehen.  



  Ein solches     Goniometer    arbeitet winkel  treu und hat     keine    von der     Winkelstellung-          ahhä.ngige        Rückwirkung.    Falls der     Pol-          schul,    eine     :'i:

  dere    Form hat, als zur     Erzeu-          gung    eines sieh     sinusartig        ändernden        Magnet-          feldes    erforderlich ist, so ergibt die     Ab@vei-          chun-    ähnliche Fehler, wie sie bei Verwen  dung einer Luftspule entstehen.

   Ebenso wie       inan    die     Winkelfehler    bei Luftspulen durch  Anwendung von zwei     Suchspulen    zum gröss  ten Teil wieder     beseitigen    kann,     kann    man  diese bei dem     beschriebenen        Eisenboniometer     für eine nicht     sinusförinine    Feldverteilung.       (lie    man nach     Fourier    in eine     Grundwelle    und  Oberwellen zerlegen kann, durch geeignete  Wahl der Wickelbreite der     Suchspule    errei  chen.

   Für eine Wickelbreite von     120      zum      Beispiel verschwindet die Wirkung der drit  ten Harmonischen, bei 72   die der fünften  usw. Durch Wahl eines Zwischenwinkels  kann man zwei     Oberwellen    gegeneinander  kompensieren.  



  Bei der Anordnung mit zwei Systemen  gemäss     Fig.    1 ist die     Kopplung    des Gesamt  systems um 30 % loser als die eines einzelnen.  Bezeichnet man die     Indüktivität    der Feldspule  mit     Lr,    die der Suchspule mit La, die maxi  male gegenseitige     Induktivität    mit M, dann  ist die maximale Kopplung zwischen Feld  und Suchspule  
EMI0003.0007     
    Schaltet man in Serie     mit    dieser Suchspule  die gleich grosse     Suchspule    eines zweiten Sy  stems, dessen Feldspule an das zweite An  tennensystem angeschlossen ist, dann ist die  Kopplung einer Feldspule und der gesamten  Suchspule  
EMI0003.0010     
    also 30 % kleiner.  



  Diese Nachteile vermeidet eine Anord  nung, bei der auf dem zylindrischen Kern  die beiden Feldspulen, auf den Polen die  Suchspule angeordnet sind, wie zum Beispiel  in     Fig.    2 gezeichnet. Da bei dieser Anord  nung die     Induktivitä.t    jeder     Erregerspule     etwas von der Winkelstellung abhängt und  ausserdem die beiden Erregerspulen nicht in  jeder Stellung     entkoppelt    sind, hängen auch  die in diesen Spulen fliessenden Ströme in       ganz    bestimmter Weise von der Winkelstel  lung ab.

   Bei einem bestimmten Verhältnis  dieser     Induktivitätsvariation    der Feldspulen  zu ihrer gegenseitigen Kopplung heben sich  aber beide Einflüsse auf, so dass     keine    Win  kelfehler auftreten. Dieses Verhältnis kann  durch richtige Wahl der Wickelbreite der  Feldspulen herbeigeführt werden. Da Ab  weichungen von diesem Verhältnis Fehler  
EMI0003.0018     
    desselben Charakters hervorrufen wie bei  einer     nichtsinusförmigen    Kopplung zwischen  Feld- und     Suchspule,    so kann die eine Ab  weichung durch die andere     kompensiert    wer  den.

   Zu einer bestimmten     Polschuhform    ge  hört also eine     bestimmmte    Anordnung der  Feldwicklung, wenn das     Goniometer        winkel-          treu    arbeiten soll.  



       Als.    Beweis mag folgende Ableitung die  nen:  In     Fig.    3 ist eine spezielle Stellung der  Feldspulen zu dem Polgehäuse gezeichnet.  Feldspule I ist     koachsial    zu den Polen, ist  also mit der Suchspule maximal gekoppelt  und hat maximale     Induktivität.    Feldspule     II     steht senkrecht dazu, ist also entkoppelt und  hat minimale     Induktivität.    In dieser Stel  lung sind die Feldspulen aus Symmetrie  gründen nicht     miteineinder    gekoppelt, da  gegen ist in allen andern Lagen Kopplung       -vorhanden;    am grössten ist sie,     wenn    die  Feldspulen unter 45   zur Polachse stehen.

    Es bezeichnen:       XLo    den kleinsten induktiven Widerstand  einer Feldspule, also     entsprechend    Feld  spule     II    in     Fig.    3;       XL,        -+-    8     XL,    den grössten induktiven Wi  derstand einer     Feldspule,    also entsprechend  Feldspule I in     Fig.    3;       XL,    den induktiven Widerstand der Feld  spule I bei beliebiger Lage;       XL2    den induktiven Widerstand der Feld  spule     II    bei beliebiger Lage;

         XMls    den gegenseitigen induktiven Wi  derstand     zwischen.    Feldspule I und     II;          J1,        J,    die Ströme in den Feldspulen i  und     II,    analog     El    -und     E2    bezüglich der Span  nungen;       cc    den Drehwinkel, den die Achse der  Feldspule I mit der Polachse einschliesst.

    Dann     gilt:          XL,    =     XL,        +        Ö        XLo        #        cos        2a          XL,        XL,        +        Ö        XL,        #        sin        2-a     und nach Voraussetzung      (Das Minuszeichen rührt daher,

   dass     hei    posi  tivem a der gegenseitige magnetische     Fluss     ein anderes Vorzeichen hat als der eigene.)  Ferner ist allgemein:       Ei    -<B>J1</B>     #        a-YL,        @'        J_        #        .%ISf,@     und       K@    =     J@        #        JL::

      - J,     #        i1>r@_.          Daraus    ergibt sich       E,.        X",        -El    .     Xg,-        =Y#,        (1L,        1L_-        X2%1,---2)-          Setzt    man die     Werte    für     Xi,l,        Xr._    und       XMi,        ein    und berücksichtigt,

   dass in     der    Peil  stellung Ei = E     sin   <I>a</I> und     E.,   <I>=</I> E     cos    a  ist, wenn     a    zugleich den Winkel     zwischen     der     Senderrichtung    und der Normalen der an  die Feldspule I angeschlossenen     Rieht-          antenne    bedeutet, so ergibt sich  r       jXL,        J::

      = E     cos    a -     E.,     und analog       jXL.        il    = E     sin    a - E,,  das heisst     J1    ist proportional     El    und     7_    pro  portional     E2    unabhängig von a (was zu be  weisen war).  



  Es ist also möglich, durch ein     bestiinni-          tes    Verhältnis von     Induktivitätsschwankung     der Feldspulen zu ihrer gegenseitigen Kopp  lung - dieses Verhältnis kann durch Aus  bildung der     Wieklim-,    insbesondere der       )Vichelbreite,    in weiten Grenzen variiert  werden - bei     sinusförmiger    Kopplung zwi  schen Feld- und     Suchspule        winkeltreue    Pei  lungen zu erhalten. Da. aber eire     Abweichung     von diesem Verhältnis Winkelfehler ergibt.

    die denselben Charakter haben     wie    die Feh  ler, die bei     nichtsinusförmiger        Kopplung    ent  stehen     (sogenannten        aehterkreisiger    Fehler),  wobei die Form dieser     Kopplung    in erster  Linie von der Form der Polschuhe bestimmt  ist, kann man die eine     Abweichung    gegen  die andere kompensieren.

   Es gibt also inner  halb gewisser Grenzen für jede Polschuh  form ein bestimmtes Verhältnis der     Induk-          tivitätsschwankung    der Feldspulen zur  gegenseitigen     Kopplung,    bei der der Winkel  fehler verschwindet, und umgekehrt     kann     man für jede Wickelform der Feldspule  eine     Polschuhform    finden, die einen Winkel  fehler gibt.

      Ein Beispiel für die Erzeugung     sinusför-          mig        variierender        Kopplungen    und konstan  ter Rückwirkung zwischen Feld- und     Such-          spiihe    durch Formung des Wicklungsquer  schnittes ist in     Fig.    4 gezeichnet. Es ist wie  der     a    der zylindrische Kern mit. der     Such-          spule   <I>b. e</I> .ein     koa.ehsialer    Aussenring, der  ebenfalls zylindrisch ist. Der Luftspalt ist  also ringsherum gleich breit.

   Die im Quer  schnitt gezeichneten Erregerspulen     f,        g1,    die  das eine     Feldspiilenpaar    bilden, sind so in  dem Luftspalt     untergebracht.    dass ihr     "N@Tick-          lungsquerschnitt        sinusförmig    entlang dem       Umfang    variiert: sie sind so geschaltet, dass,  wie gezeichnet, im Luftspalt auf der einen       hälfte    der Strom nach vorn, auf der andern  nach hinten fliesst.

   Das zweite     Erregerspu-          lenpaar    hat ebenfalls     sinusförmig    ver  laufenden Wicklungsquerschnitt, aber um  90   versetzt. Durch die in den Erregerspu  len fliessenden Ströme wird im Luftspalt ein  radiales, der Amplitude nach     sinusförmig     verlaufendes     Magentfeld    erzeugt, so dass in der  Suchspule eine sich     sinusförmig    mit     demWin-          kel    ändernde     EMK    erzeugt wird.

   Dieses     Gonio-          meter    ist winkeltreu und hat winkelunabhän  gige     Rückwirkiiiig.    Will man zum Beispiel       aus    wickeltechnischen     Gründen    von der       Sinusform    des     Wicklungsquerschnittes    ab   -eichen, so kann der Winkelfehler durch ge  eignete Wahl der     ZÄTickelbreite    der Suchspule  kompensiert werden.  



  In     Fig.    5 ist ein Wicklungsschema für       eine        @#@Ticklun@rsanordnung    nach     Fig.    4 darge  stellt. Die Zahlen geben beispielsweise die       Windungszahlen    an.  



  Bei den beschriebenen Ausführungsformen  kann der Innenteil aus dem Aussenteil her  ausgenommen werden, so dass jede Spule zu  gänglich ist, was einen grossen     konstruktiven     Vorteil bedeutet. Ferner kann die einmal als  richtig befundene Form des eisenhaltigen       111aterials    in beliebiger Zahl genau gleich ge  presst werden, so dass eine Serienherstellung  möglich ist.  



       Selbstredend    kann bei allen Ausführungs  formen die Rolle des Innenteils mit dem des  Aussenteils vertauscht werden, sowohl hin-      sichtlich der     Drehbarkeit    als auch der For  mung des Luftspaltes oder des Wickelquer  schnittes.  



  Zur     Vermeidung        kapazitiver        Kopplungen     der Feld- und Suchspulen können in bekann  ter Weise elektrostatische Schirme zwischen  den Wicklungen angewandt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Spulenkopplungsvorrichtung für Gonio- meter, dadurch gekennzeichnet, da das mag netische Feld im wesentlichen in einem eisenhaltigen Material verläuft, das nur durch den zur Drehung der ebenfalls einen eisenhaltigen gern enthaltenden Wicklung vorgesehenen Luftspalt unterbrochen ist, und däss die das Feld bestimmenden Grössen des feststehenden Teils der Vorrichtung derart ausgebildet sind, dass in der Suchspule eine sich mit dem Winkel sinusförmig ändernde Spannung erzeugt wird.
    UNTERANSPRü CHE 1.. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Polschuhe derart geformt sind, dass in der Suchspule eine sich mit dem Winkel sinusförmig ändernde Spannung erzeugt wird. 2. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Wicklungs anordnung der Feldspulen derart geformt ist, dass in der Suchspule eine sich mit dem Winkel sinusf örmig ändernde Span nung erzeugt wird. 3.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, ge kennzeichnet durch die mechanische Kopp- Jung der Drehkerne zweier aus je zwei Feldspulen und je einer auf je einem Drehkern sitzenden Suchspule bestehen den Spulensysteme. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Feldspulen je eines der gekreuzten Rahmen parallel zueinander geschaltet sind. 5. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Feldspulen je eines der gekreuzten Rahmen in Reihe zueinander geschaltet sind.
    6. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die beiden Er regerspulen unter einem Winkel von an nähernd 90 Grad auf dem Drehkern ange ordnet sind, und dass die Suchspule auf die beiden Polkerne verteilt ist. 7. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Wicklun gen der Feldspulen am Umfang des Joches derart verteilt angeordnet sind, dass sich eine sinusförmige Kopplung mit der Such spule ergibt.
    B. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der durch die höheren Harmonischen hervorgerufene Winkelfehler durch Wahl einer von der Ordnungszahl der zu unterdrückenden Harmonischen abhängigen Wickelbreite der Spulen beseitigt ist.
CH204895D 1936-01-28 1937-01-15 Spulenkopplungsvorrichtung für Goniometer. CH204895A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE204895X 1936-01-28

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH204895A true CH204895A (de) 1939-05-31

Family

ID=5784279

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH204895D CH204895A (de) 1936-01-28 1937-01-15 Spulenkopplungsvorrichtung für Goniometer.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH204895A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2442313C3 (de) Kompensationsanordnung bei magnetoelastischen Gebern
DE10122741A1 (de) Detektor zur Ortung metallischer Gegenstände
DE102021118196A1 (de) Drehmomenterfassungssensor
DE852155C (de) Induktiver Weg- und Dehnungsmesser
EP0512282B1 (de) Winkelaufnehmer zur berührungsfreien Bestimmung der Drehung einer Welle
DE762733C (de) Goniometer fuer Peilzwecke
AT160040B (de) Goniometer.
DE924482C (de) In einem Feld angeordnete drehbare Einrichtung mit empfindlichen Organen, die eine Kraft liefern, welche eine periodische Funktion des Ortes oder der Zeit ist
DE683107C (de) Ruhender gesaettigter Frequenzwandler
DE2836437A1 (de) Regelbarer magnetischer kreis
DE734911C (de) Anordnung zur Erzeugung einer kardioidenfoermigen Richtcharakteristik mit scharfem Minimum fuer Peilzwecke
AT151772B (de) Rahmengoniometer.
DE858571C (de) Geraet zum Anzeigen und Ausmessen von aeusseren magnetischen Feldern
DE724081C (de) Goniometer fuer zwei oder mehr Wellenbereiche
DE561828C (de) Antennenanordnung zur Schwundverminderung
DE2338068C3 (de) Elektromagnetischer Wegaufnehmer
DE834015C (de) Auf aeussere Magnetfelder ansprechendes Geraet
CH339951A (de) Hochfrequenz-Peilgerät
DE102023211598A1 (de) Sensorsystem zur Erfassung eines Magnetfelds oder einer magnetfeldabhängigen Messgröße
DE1150225B (de) Vorrichtung zum Messen der Torsionsbeanspruchung in einer Welle aus magnetostriktivem Material
CH309010A (de) Resonanzrelais für den Empfang von einem Starkstromnetz überlagerten, elektrischen Impulsen netzfremder Frequenz.
AT155686B (de) Verbindungsglied zwischen symmetrisch geerdeten und unsymmetrisch geerdeten Anordnungen insbesondere bei Hochfrequenzsendern.
DE755712C (de) Anordnung zur Peilung mit kurzen und ultrakurzen Wellen
DE480825C (de) Induktionszaehler mit zwei Spannungsmessbereichen
DE2150946C3 (de) Schaltungsanordnung zur stufigen Einstellung verschiedener Wechselspannungen hoher Genauigkeit auf mindestens zwei Dekaden