CH205952A - Optisches System für Scheinwerfer. - Google Patents

Optisches System für Scheinwerfer.

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Description


  Optisches System für Scheinwerfer.    Die vorliegende     Erfindung    betrifft ein  optisches System für Scheinwerfer, das aus  einem Spiegel und einer Linse besteht, von  welchen     beiden    Teilen der Spiegel mindestens  die     Hauptsammelwirkung    leistet und op  tische Flächen aufweist, die wenig oder gar  nicht von der Kugelgestalt abweichen, und  welche beide Teile so ausgebildet sind, dass  die     sphärischen    Aberrationen des Systems  für die vom     Achsenpunkt    der Leuchtfläche  ausgehenden Strahlen behoben     sind.     



  Ordnet man bei diesen Systemen gemäss  der Erfindung die     erwähnte    Linse in der  Nähe des     Scheitelkrümmungsmittelpunktes     der vordern Fläche des Spiegels an und die  Lichtquelle in einem solchen Abstand vom       Krümmungsmittelpunkt    der vordern Fläche  des Spiegels, der grösser, dessen Produkt mit       cos    U aber kleiner als die Hälfte des     Scheitel-          2          krümmungsradius    der spiegelnden Fläche des  Spiegels ist, wenn mit Ü der     Aperturwinkel     bezeichnet wird, so erzielt man den Vorteil,

      dass sich auch die     Vergrösserungsfehler    des  Systems selbst bei Verwendung einer dünnen       Linse    weitgehend beseitigen lassen, so dass  das aus Spiegel und     Linse    bestehende System  zur Anwendung bei Grossscheinwerfern, also  etwa bei     Scheinwerfern    mit 60 cm und mehr  Spiegeldurchmesser,     in    vorteilhafter Weise  geeignet wird. Bei diesen     Scheinwerfern    hat  man bisher im allgemeinen als     optisches    Sy  stem einen Parabolspiegel verwendet, sei es  in der Form des     Oberflächenspiegels    oder  der Spiegellinse.

   Der Parabolspiegel hat aber  den Nachteil, dass     seine    Flächenelemente von  der Lichtquelle Bilder verschiedener Gestalt  und Grösse liefern und infolgedessen einer  gleichmässig leuchtenden Fläche der Licht  quelle ein Bild mit     allmählichem    Helligkeits  abfall nach dem Rande zu entspricht. Bei  weitgehender Hebung der Vergrösserungs  fehler im     optischen    System     lässt    sich jedoch  ein Leuchtfeld erzielen, das einen wesentlich  schärferen Helligkeitsabfall am Rande auf  weist.

   Als Vergrösserung in einem System      mit sehr grosser Bildentfernung     wird        clas     Verhältnis des Winkels, unter dem vom Sy  stem aus das Bild eines Durchmessers der  Leuchtfläche erscheint, zu diesem Durch  messer bezeichnet. Der reziproke Wert. dieses  Verhältnisses soll Brennweite heissen.  



  Die bei einem System gemäss der Erfin  dung vorliegenden Verhältnisse seien anhand  der Zeichnung näher erläutert.  



  In der Zeichnung stellt     Fig.    1     schematisch     ein Scheinwerfersystem der hier vorliegenden       Art    in einem Achsenschnitt dar, während die       Fig.    2 bis 4 entsprechende     Achsenschnitte     durch drei verschiedene, der Erfindung ent  sprechend ausgebildete Systeme wiedergeben.  



  In     Fig.    1 ist mit a der Spiegel     und    mit b  die Linse des Systems bezeichnet. Als Spie  gel ist hier ein solcher gewählt,     dessen    spie  gelnde Fläche sich     auf    der     Rückseite    des  Spiegelkörpers befindet. Zwischen dem Spie  gel<I>a</I> und der Linse b ist die mit<I>L</I> bezeich  nete Lichtquelle angeordnet.

   Der Achsen  krümmungsmittelpunkt der Vorderfläche des  Spiegels a ist mit C bezeichnet und die Schei  teldicke der     Linse    b mit     80.    Es bezeichnet  ferner<I>a</I> die Entfernung der Lichtquelle<I>L</I>  vom     Krümmungspunkt    C der spiegelnden  Fläche und     ss    die Entfernung des     Krüm-          mungsmittelpunktes    C von dem dem Spiegel  a zugewandten Scheitel der Linse b.

   Die  Grössen<I>a,</I>     ,B    und     8o    sind im folgenden, ebenso       wie    alle andern Längen, auf den     Scheitel-          krümmungsradius    der Vorderfläche des Spie  gels als Einheit bezogen. Liegt der     Krüm-          mungsmittelpunkt    C, in der Figur     betrachtet,     rechts von dem genannten Scheitel, so ist die  Strecke     ,i    positiv zu rechnen. Sie ist negativ  zu rechnen, wenn der Punkt C links von dem  Scheitel liegt.  



  Die sphärische Abweichung des aus dem  Spiegel a und der Linse b bestehenden Sy  stems kann durch geeignete     Formgebung    der  Linse b vollständig behoben werden. Bezüg  lich der Vergrösserung und ihrer Fehler muss  man zwischen     Sagittal-    und     Neridional-          büscheln    unterscheiden. Durch geeignete  Formgebung der beiden Linsenflächen und  Stellung der Linse     ist    es möglich, alle Ver-         grösserungen    gleich zu machen.

   Es ist aber  für ein Scheinwerfersystem in den meisten  Fällen nicht erforderlich, diesen Idealzustand  zu     verwirklichen,    sondern es genügt, die Ver  grösserungsfehler auf kleine, für die Praxis  unschädliche Beträge zu verringern. Da  die Vergrösserung der     meridionalen    Büschel  die grössten Unterschiede zeigt, kann man  zum     Beispiel    Lage und Form der Linse so  wählen,     da.ss    die     Meridional    -     Vergrösserung     am Rande und in der Achse den gleichen  Wert hat, oder so, dass die     lteridional-    und  die     Sagittalvergrösserung    am Rande den glei  chen     Wert    haben.

   Aber auch diese Forderung  kann man meist durch die Forderung der  Gleichheit der     Sagittalvergrösserungen    für  zwei Zonen, z. B. für Mitte     und    Rand, er  setzen.  



  Die Dicke des Spiegels soll in allen Zonen  gering sein.  



  Für eine geringe Dicke des Spiegels spre  chen     Materialersparnis,        Gewichtsersparnis     bei beweglichen Anlagen, aber auch die ge  ringere Empfindlichkeit gegen Temperatur  unterschiede.  



  Für die nähere Beschreibung der Linsen  formen wird der Einfachheit halber in dem  System ein kugeliger Oberflächenspiegel vor  ausgesetzt. Entscheidend für die Linsenform  ist das     Verbältnis,    in dem die Lichtquelle  die     Achsenstrecke    zwischen Scheitel und       Krümmungsmittelpunkt    des Spiegels     teilt.     Wie sich ergeben hat, hat die Linse für  a = 0.5 von der     Mitte    nach dem Rande zu  wachsende Dicke, für
EMI0002.0052  
   von der  Mitte nach dem Rande zu abnehmende Dicke.

    Für Werte a zwischen 0,5     und   
EMI0002.0054  
    hat die     Liwe    eine Stelle geringster Dicke,  die sich beim stetigen     Übergang    des Wertes  a von 0,5
EMI0002.0057  
   von der Mitte nach dem  Rande zu verschiebt. Bei dem Übergang      nimmt die Minendicke dauernd zu und die  Randdicke dauernd ab     und    es gibt eine Lin  senform, bei der Mitten- und Randdicke  gleich gross sind. Dies     ist    zugleich, wenig  stens sehr     näherungsweise,    die Form mit dem  geringsten Dickenunterschied, unter Dicken  unterschied verstanden den Unterschied zwi  schen grösster und geringster Dicke der Linse.  



  Neben der Linsenform mit dem gering  sten Dickenunterschied gibt es eine     Form    mit  Vorzügen anderer Art. Der Winkel, den die  Linsenflächen in irgend einer Zone mitein  ander bilden und der für die Strahlenablen  kung in dieser massgeblich ist, hat bei jeder  Linsenform mit einer Stelle geringster Dicke  zwischen dieser Stelle und der     Mitte        einen          Grösstwert.    In dem übrigen Gebiet ist der  Winkel     zwischen    den     Linsenflächen    am gröss  ten am Rande.

   Da dem     Winkel        näherungs-          weise    die Strahlenablenkung und dieser der  Farbfehler     verhältnismässig    gleich     ist,    kann  man die Farbenabweichungen verringern,  wenn man den grössten Winkel der Flächen  an den beiden entscheidenden Stellen auf das  geringste Mass herabsetzt. Das ist der Fall,  wenn man die Winkel an den beiden Stellen  gleich macht. Dies fordert einen Wert für  a, der     zwischen    dem Wert für die Linse mit  geringstem Dickenunterschied und
EMI0003.0016  
    liegt und zum Beispiel für U = 60   dem       Mittelwerte    entspricht.

   Die Farbenfehler  können für U = 60  gegenüber der Linse  a = 0,5 auf weniger als     '/,    gegenüber der  Linse geringsten     Dickenunterschiedes    auf  weniger als 1/2 und gegenüber der Linse  
EMI0003.0020  
   auf weniger als     2/    verringert  werden.  



  Da für die Linse mit den geringsten Far  benfehlern, wie überhaupt für alle Linsen  mit einem     gleinstwert    der Dicke, die Farben  folge aus den beiden durch die Stelle gering  ster Dicke getrennten Bereichen entgegen  gesetzt liegt, überlagern sich die kurzwelligen  Farben des einen Bereiches mit den lang-    welligen     des    andern und umgekehrt, wodurch  die an sich schon     geringen    Farbfehler sich  noch weiter     vermindern.     



  Es sei zunächst die Lage für den Fall er  läutert, dass die Linse eine vom Hohlspiegel  abgewandte ebene Fläche hat. Da die Ach  sendicke der Linse in diesem Falle offenbar  ohne     Einfluss    ist, gibt es für die Gleichheit  der     Sagittalvergrösserungen    für Mitte und  Rand einen einfachen Zusammenhang zwi  schen a,     ss    und dem     Aperturwinkel    U, der  für U = 60   durch die folgenden Werte ge  nügend festgelegt ist:

    
EMI0003.0030     
  
    1) <SEP> a <SEP> - <SEP> 0,5000 <SEP> ss <SEP> = <SEP> - <SEP> 0,0576
<tb>  a <SEP> - <SEP> 0,5326 <SEP> ss <SEP> = <SEP> - <SEP> 0,0125
<tb>  a <SEP> = <SEP> 0,5568 <SEP> ss <SEP> = <SEP> -f- <SEP> 0,0032
<tb>  a <SEP> - <SEP> 0,5774 <SEP> ss <SEP> = <SEP> 0,0000       Für einen     a-Wert    zwischen 0,5326 und       0..5568        ist    ein zweiter Nullwert für     ss    vor  handen, der     näherungsweise    bei 0,549 liegt.  Für einen Wert von a zwischen 0,549 und  0,5774 hat     ss    einen grössten     (positiven)    Wert.  



  Weniger einfach ist die Beziehung (a,     ss)     für den Fall, dass die Linse     eine    dem Hohl  spiegel zugewandte ebene Fläche hat, da hier  die     Achsendicke        ö"    von Einfluss ist, die ihrer  seits durch die Forderung genügend grosser  Dicke an der Stelle geringster Dicke be  stimmt ist.

   Wählen wir als     Minimaldicke,     bezogen auf den     Krümmungsradius    des Spie  gels, 0,0075, so ergeben sich die folgenden  Werte:  
EMI0003.0044     
  
    II) <SEP> a <SEP> = <SEP> 0,5000 <SEP> ss <SEP> -0,0119 <SEP> 80 <SEP> = <SEP> 0,0075
<tb>  a <SEP> - <SEP> 0,5326 <SEP> ss <SEP> = <SEP> -0,0026 <SEP> Ö, <SEP> = <SEP> 0,0151
<tb>  a <SEP> 0,5774 <SEP> ss <SEP> + <SEP> 0,0308 <SEP> ba <SEP> = <SEP> 0,0470       Die ersten und letzten Beispiele der Ta  bellen I und     II    liegen ausserhalb des Gegen  standes der     Erfindung        und    dienen nur dazu,  die     Zusammenhänge    besser zu übersehen.  



  Nach der     Übersicht    über die flachen For  men sind auch die gewölbten ohne weiteres       bekannt,    da sie aus den ersteren sich sehr  genau durch     Durchbiegung    unter Erhaltung  der Dicken oder besser der Lichtwege er  geben. Die genaue Bestimmung des Linsen  ortes erfolgt bekanntlich am     einfachsten,    in-      dem man zwei Orte durchrechnet und auf  Gleichheit der     Sagittalbrennweiten    inter  poliert.  



  Um schliesslich ein Beispiel für die Güte  der     Korrektion    zu geben, benutzen wir das  zweite Beispiel der zweiten Tabelle mit den  eine Stelle weiter     gerechneten        Werten-          a    =     0,53257        ,B    = -0,00260     80    = 0,01508  und erhalten für die     Sagittalbrennweiten    für  die Achse     und        ZU        =    60   den Wert 0,53338,  für einen Winkel     r,'    = 40  , 28 den Wert  0,53257, also nur einen relativen Unterschied  von 15 -10--4.

   Da auch für die übrigen Zonen  die     Sagittalbrennweiten    ähnlich geringe Un  terschiede zeigen, sind auch die     1@Ieridional-          brennweiten    und alle andern hinreichend  gleich, um eine für ein Beleuchtungssystem  genügend scharfe Abbildung einer kleinen       Leuchtfläche        senkrecht    zur Achse zu ge  währleisten.  



  Bei deformierten Linsen entsteht eine  Schwierigkeit oft dadurch,     da.ss    ein Wende  punkt auf einer oder beiden Flächen auf  tritt. Flächen mit     'Wendepunkten    sind aber  schwieriger herzustellen und zu prüfen als  solche ohne Wendepunkte. Um Freiheit von  Wendepunkten zu erreichen, werden die Lin  sen zu Menisken durchgebogen, bis die       'Wendepunkte    verschwunden sind. Bei der       Durchbiegung    wandert der Wendepunkt ent  weder nach dem Rande oder nach der     Mitte     und verschwindet bei einer bestimmten       Durchbiegung    an diesen Stellen.

   Ob man die       Durchbiegung    in dem einen oder dem andern       Sine    wählt, hängt einmal von dem Interesse  ab, das man an der Grösse der     Durchbiegung     hat, es hängt aber auch anderseits davon ab,  bei welchem     Durchbiegungssinne    die klei  neren Abweichungen der     Vergrösseratngsich     ergeben.  



  Liegt, wie in     Fig.    1, ein Spiegel vor,  dessen spiegelnde Fläche sich auf der Rück  seite befindet, eine     sogenannte    Spiegellinse,  so lässt sich eine besondere Verbesserung er  reichen, wenn man die Flächen des Spiegels  so ausbildet, dass ein Zusammenfallen von  Strahlen stattfindet. Wir nennen einen  Strahl, der an einer Spiegellinse     rt,    optische    Beeinflussungen erlitten hat, einen Strahl       n-ter    Ordnung.

   Ein an der Vorderfläche der  Spiegellinse zurückgeworfener Strahl hat  darnach die Ordnung 1, ein durch die Vor  derfläche eingetretener, an der Hinterfläche  zurückgeworfener und aus der Vorderfläche  ausgetretener Strahl die Ordnung 3, ein im  Innern dreimal gespiegelter und an der Vor  derfläche zweimal gebrochener Strahl die  Ordnung 5 usw.     Unter    Benutzung der Ord  nungszahlen können wir dann sagen: Die  Flächen des Spiegels sind so auszubilden, dass  ein Zusammenfallen eines Strahls erster oder  fünfter Ordnung mit einem Strahl dritter  Ordnung wenigstens in einer Zone statt  findet.

   Man kann diese Verbesserung aber  noch steigern, wenn man die Flächen des       Spiegels    so     ausbildet,    dass nicht nur für eine  Zone, sondern für alle von der Mitte bis zum  Rande ein Zusammenfallen der Strahlen  erster oder fünfter Ordnung mit denen dritter  Ordnung stattfindet. Es zeigt sich, dass dann  die Strahlen aller Ordnungen zusammenfallen  und somit nicht nur störende Nebenbilder  vermieden, sondern dass die Strahlen für die  Beleuchtung restlos nutzbar gemacht sind.

    Diese Nutzbarmachung ist unabhängig von  der Form, die man einer der Flächen des  Spiegels gibt und kann durch geeignete  Formgebung der andern Fläche stets erzielt  werden; man kann also entweder der     Vorder-          oder    der Hinterfläche des Spiegels Kugel  gestalt geben.  



  Die in den     Fig.    2 bis 4 dargestellten     Aus-          führungsbeispiele    enthalten alle einen sphä  rischen Oberflächenspiegel     a.    An seine Stelle  kann ohne weiteres auch eine Spiegellinse mit  gleicher und gleichliegender Vorderfläche  treten, falls die Strahlen der     ungeradzahligen     Ordnungen an allen Stellen zusammenfallen.  



  Die in     Fig.    2 dargestellte     Ausführungs-          form    des Systems entspricht dem dritten in  der Tabelle I angegebenen Fall, bei dem  a = 5568 und     ss    =     -I-0,0032    ist. Hier ist  die dem Spiegel a zugewandte Seite der Linse  b gekrümmt und die von dem     Spiegel    abge  wandte Seite eben. Die Begrenzung der  Linse b durch die ebene Fläche kann dabei      in beliebigem Abstand vom     Linsensc$eitel    er  folgen, da die ebene     Grenzfläche    ohne Ein  fluss auf den Verlauf des Strahlenganges     ist.     



  In     Fig.    3 ist der zweite Fall der Ta  belle     II        veranschaulicht,    bei dem a = 0,5326  und ss = - 0,0026 ist. Hier ist eine ebene  Begrenzungsfläche der Linse b dem Spiegel a  zugekehrt und die andere Begrenzungsfläche  der Linse b ist gekrümmt. Die Dicke der  Linse b ist hier     80    = 0,0151.  



       Fig.    4 zeigt ein Beispiel mit     einer        menis-          kenförmigen    Linse b, die auf der dem Hohl  spiegel a zugewandten Seite eine kugelige  Fläche mit dem Radius 1,25 besitzt. Der  kleinste geometrische Lichtweg     in    der Linse  ist 0,0090. Es ist a = 0,5326, ss = 0,0947,       80    = 0,0167. Der Hohlspiegel hat einen       Aperturwinkel    U =<B>66</B>  , 6.6.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Optisches System für Scheinwerfer, bei dem die sphärischen Aberrationen für die vom Achsenpunkt der Leuchtfläche aus gehenden Strahlen behoben sind, bestehend aus einem Spiegel und einer Linse, von wel chen beiden Teilen der Spiegel mindestens die Hauptsammelwirkung leistet und optische Flächen aufweist, die nicht oder nur wenig von der Kugelgestalt abweichen, während von den brechenden Flächen der Linse wenig stens eine erheblich von der Kugelgestalt ab weicht, dadurch gekennzeichnet, dass zu dem Zweck,
    bei geringer Dicke der Linse die Ver grösserungsfehler des Systems gegenüber den Vergrösserungsfehlern eines Parabolspiegels klein zu erhalten, die Linse (b) in der Nähe des Scheitelkrümmungsmittelpunktes der vor dern Fläche des Spiegels (a) angeordnet ist und die Lichtquelle (L) sich in einem solchen Abstand vom Krümmungsmittelpunkt (C) der vordern Fläche des Spiegels befindet, der grösser,
    dessen Produkt mit cos aber kleiner als die Hälfte des Scheitelkrümmungsradius EMI0005.0032 der spiegelnden Fläche des Spiegels ist; wenn mit U der Aperturwinkel bezeichnet wird. UNTERANSPRtTCHE 1. Optisches System nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass Rand- und IVIittendieke der Linse (b) wenig oder gar nicht voneinander verschieden sind.
    2. Optisches System nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Winkel zwischen den brechenden Flächen der Linse (b) am Rande und der grösste Win kel zwischen den Flächen der Linse (b) in dem Bereich zwischen der Achse und dem Minimum der Dicke wenig oder gar nicht voneinander verschieden sind. 3. Optisches System nach Patentanspruch,. dadurch gekennzeichnet, dass die Flächen der Linse (b) keine Wendepunkte haben. 4.
    Optisches System nach Patentanspruch, mit einem Spiegel, dessen spiegelnde Fläche sich auf der Rückseite des Spie gelkörpers befindet, dadurch gekenn zeichnet, dass der Spiegel (a) so aus gebildet ist, dass ein Strahl erster oder fünfter Ordnung mit einem Strahl drit ter Ordnung nach dem Austritt aus dem Spiegel in einer Zone zusammenfällt. 5.
    Optisches System nach Patentanspruch und Unteranspruch 4, dadurch gekenn zeichnet, dass die Strahlen aller Ordnun- gen nach dem Austritt aus dem Spiegel in allen Zonen zusammenfallen.
CH205952D 1936-09-12 1937-08-31 Optisches System für Scheinwerfer. CH205952A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102015220338A1 (de) * 2015-10-19 2017-04-20 Automotive Lighting Reutlingen Gmbh Lichtmodul für eine Beleuchtungseinrichtung eines Kraftfahrzeugs

Cited By (2)

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DE102015220338A1 (de) * 2015-10-19 2017-04-20 Automotive Lighting Reutlingen Gmbh Lichtmodul für eine Beleuchtungseinrichtung eines Kraftfahrzeugs
EP3159598A1 (de) * 2015-10-19 2017-04-26 Automotive Lighting Reutlingen GmbH Lichtmodul für eine beleuchtungseinrichtung eines kraftfahrzeugs

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