CH206326A - Elektrisches Blinklichtgerät. - Google Patents

Elektrisches Blinklichtgerät.

Info

Publication number
CH206326A
CH206326A CH206326DA CH206326A CH 206326 A CH206326 A CH 206326A CH 206326D A CH206326D A CH 206326DA CH 206326 A CH206326 A CH 206326A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
switch
electrical
flashing light
light device
flasher
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
F Otto Mueller G M B H Carl
Original Assignee
F Otto Mueller G M B H Carl
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by F Otto Mueller G M B H Carl filed Critical F Otto Mueller G M B H Carl
Publication of CH206326A publication Critical patent/CH206326A/de

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04CELECTROMECHANICAL CLOCKS OR WATCHES
    • G04C3/00Electromechanical clocks or watches independent of other time-pieces and in which the movement is maintained by electric means
    • G04C3/04Electromechanical clocks or watches independent of other time-pieces and in which the movement is maintained by electric means wherein movement is regulated by a balance
    • G04C3/06Electromechanical clocks or watches independent of other time-pieces and in which the movement is maintained by electric means wherein movement is regulated by a balance using electromagnetic coupling between electric power source and balance
    • GPHYSICS
    • G08SIGNALLING
    • G08BSIGNALLING SYSTEMS, e.g. PERSONAL CALLING SYSTEMS; ORDER TELEGRAPHS; ALARM SYSTEMS
    • G08B5/00Visible signalling systems, e.g. visible personal calling systems or remote indication of seats occupied
    • G08B5/22Visible signalling systems, e.g. visible personal calling systems or remote indication of seats occupied using electric transmission; using electromagnetic transmission
    • G08B5/36Visible signalling systems, e.g. visible personal calling systems or remote indication of seats occupied using electric transmission; using electromagnetic transmission using visible light sources
    • G08B5/38Visible signalling systems, e.g. visible personal calling systems or remote indication of seats occupied using electric transmission; using electromagnetic transmission using visible light sources using flashing light

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Lighting Device Outwards From Vehicle And Optical Signal (AREA)

Description


  Elektrisches     Blinkliclitgerät.       Bekanntlich ist es nachts sehr schwer, be  sonders bei     unsichtigem,    z. B. nebligem Wet  ter, auf der Landstrasse oder     Autobahn    einen       in        Fahrtrichtung    vor einem fahrenden Kraft  fahrzeug sich befindenden Strassenbenutzer  zu erkennen.  



  Handelt es sich bei dem Strassenbenutzer  um ein Fahrzeug, jedoch nicht um ein Kraft  fahrzeug, so     ist    es vielfach nur mit einem  Rückstrahler versehen, der oft nur sehr  schwer zu erkennen ist, besonders wenn ein  entgegenkommendes Fahrzeug blendet. Bei       Langholzwagen    ist die dabei     entstehende    Ge  fahr besonders gross.  



  Sich auf 'der Landstrasse bewegende Per  sonen werden häufig überhaupt nicht wahr  genommen und werden infolgedessen ange  fahren.  



  Eine     unmissverständliche    Kennzeichnung,  die     alch    bei     unsichtigem    Wetter wirksam ist,  besteht in     Anbringung    eines Blinklichtes.  



  Bekannt ist es, ein Blinklicht für Marsch  truppen dadurch herzustellen, dass die das    Blinken verursachende     Stromunterbrechung     durch. Anwendung eines im Blinkgerät un  tergebrachten     Quecksilberschalters    bewirkt  wird, welches durch die     Bewegungen    beim  Marschieren in Tätigkeit tritt.

   Der Nachteil  dieser Einrichtung besteht darin, dass eine  sichere Tätigkeit des Quecksilberschalters  nur dann gewährleistet ist, wenn das Gerät  in einer     bestimmten    Lage getragen wird, und  des ferneren, dass das     Blinken    sofort aufhört,  wenn der das Blinkgerät Tragende     stillsteht,     so dass infolgedessen haltende Marschtruppen  nicht erkannt     werden    können. Dieser Nach  teil muss naturgemäss allen durch Rüttelbewe  gung betätigte Schaltern anhaften.

   Bei Fahr  zeugen, welche nicht die     beim    Gehen oder       Marschieren    auftretenden     Rüttelbewegungen     zur Folge     haben,        sondern    anders verlaufende  Bewegungen,     ist        ein    sicheres Arbeiten eines  solchen Quecksilberschalters nicht gewährlei  stet. Bei stehendem Fahrzeug setzt der letzt  genannte Quecksilberschalter und damit das  Blinklicht auf alle Fälle aus, so dass gerade      das, was erreicht werden soll, nicht erreicht.  wird.  



  Bei dem Gegenstand der vorliegenden Er  findung ist ein elektromagnetisch     ane@etriebe-          ner        Blinkschalter    vorgesehen. welcher nach  erfolgter Schliessung eines Antriebsstromkrei  ses selbsttätig arbeitet.  



  Dieser Blinkschalter kann unter anderem  dazu verwendet werden, um in den Strom  kreis des     Schlussliehtes    von     Kraftfahrzeugen     eingeschaltet zu werden, um bei stehendem  oder sehr langsam fahrendem Fahrzeug das       normalerweise    dauernd brennende Schluss  licht zu einem Blinklicht umzuwandeln. Die  Einschaltung kann dabei von Hand ge  schehen oder zwangsweise durch eine geeig  nete Vorrichtung, z.     B.    durch einen     Zentri-          fugalschalter,    angetrieben von einem der Rä  der nach Art des bekannten Tachometer  antriebes.

   Die gleiche Einrichtung k     .ann     selbstverständlich auch bei     nichtmol;orisehen     Fahrzeugen     getroffen    werden, doch wird man       vorteilhafterweise    bei solchen langsam fah  renden Fahrzeugen nur Dauerblinklicht vor  sehen.  



  Das Blinkgerät lässt sich auch für Fuss  gänger, z. B. Marschtruppen, verwenden.  Um ein deutlich wahrnehmbares Blinken  zu erzeugen, ist es erforderlich, dass einerseits  die zum Aufleuchten kommende Glühlampe  durch den Blinkschalter so lange eingeschal  tet wird, bis dieselbe voll zum     Aufleuchten     kommt, und     da.ss    die     Verlöschungsperiode,     also der Zeitabschnitt zwischen dem wieder  holten Aufleuchten der Glühlampe so gross  ist,     da.ss    die nacheinander auftretenden Licht  eindrücke getrennt gut     wahrnehmbar    wer  den.

   Die Grenze ist individuell verschieden,  doch weiss man aus der Lichttechnik, dass auf  einander     folgendo    Lichteindrücke von der  Dauer einer Zehntel- bis     Fünfundzwanzig-          stelsekunde    als kontinuierliche Lichtein  drücke ineinander verfliessen. Eine Unter  brechungsperiode von 0,5 Sekunden ist er  fahrungsgemäss voll ausreichend. Die äusser  ste Grenze, bei der das Blinken noch deut  lich wahrnehmbar ist, dürfte vielleicht bei  0,2 Sekunden liegen.    Nachfolgend      -erden    an Hand der Zeich  nung     einige        Ausführungsbeispiele    des     Erfin-          dungsgegensta.ndes    beschrieben.  



       Fig.    1. zeigt ein tragbares Blinkgerät in  geschlossenem Zustand in Ansicht, an einem  Koppel 7 befestigt. Das     Gehäuse    1 aus       Kunstharz.        Spritzguss,    Holz oder aus sonst  geeignetem     Mrerkstoff    ist auf der Vorder  seite mit zwei     durchgehenden    Schlitzen 2 und  3 versehen, durch die Lederriemen 4 und 5  gezogen werden können. Die unterhalb des  Gehäuses sitzenden Schnallen der zwei Leder  riemen 4 und 5 sind auf der     Zeichnung    nicht.  sichtbar.     111an    sieht auf     Fig.    1 noch den  Rand 6 des Deckels.

   Durch. die gewählte     An-          bringungsart.    die sich gleich gut eignet zum  Anschnallen am Arm oder Bein, wird der  Deckel an das Gehäuse 1 gepresst und fest  gehalten. Diese Anordnung ist zuverlässig  und     regendicht.     



       Fig.    2 zeigt die Art und Weise, wie man  an Stelle der Lederriemen 4 und 5 eine aus  den Teilen 9. 10 und 11, 12 bestehende Klam  mer anbringen kann, z. B. aus     Betall,    welche  es gestattet, das Gerät zum     Beispiel    an einer       kagenrückwand    13 anzuklammern. Natür  lich kann das Gerät auch, in anderer Weise je  nach den jeweiligen Erfordernissen vermit  telst geeigneter     Kla        mm.ern    an verschieden  artigen Fahrzeugen, z. B. auch Fahrrädern,  befestigt werden. Die Sehlitze 2 und 3 beben  hierzu vielerlei Möglichkeiten.  



       Fig.    3 zeigt das Gerät im Längsschnitt       A-B.    In dem Gehäuse 1, abgeschlossen  durch den von hinten     aufzusetzenden    Deckel  8, befinden sich zwei kleine Elemente 14 und  1. 5 und die Glühlampe 1.6 in der mit der Fe  der 29 verbundenen     Fassung    17. Diese ist in  bekannter Weise gleichzeitig Träger des Re  flektors 18 und der Linse 19. Die Befesti  gung der     Fassung    geschieht in     bekannter     Weise, z. B. durch eine     Merwurfmutter    20.  Auf dieser isoliert aufgesetzt befindet sich  der Ring 21; die Feder 22. an dem isolierten  Ring 21 befestigt. liegt an dem Mittelpol 23  der Glühlampe in bekannter     Weise    an.

    



  Der     Blinkschalter    25 ist so     eingebaut,    dass  nach     abgehobenem        Deckel    8 die Elemente 14      und 15 bequem ausgewechselt werden können,  ohne dass der Blinkschalter 25 entfernt zu  werden braucht.  



       Fig.    4 zeigt die in bekannter Weise       durchgeführte    Schaltung. In dieser Schalt  skizze bezeichnet 24 einen von Hand zu     be-          tätigenden        Hauptschalter,    25 den     Blinkschal-          ter,    26 und 27 zwei     Anschlussklemmen.    Die  am Gehäuse 1 angeordneten Federn 28 und  28' verbinden je einen Pol der beiden Batte  rien 14     und    15 mit dem Blinkschalter.  Durch die Feder 28" werden die Batterien  in     Reihe    geschaltet.  



       Fig.    5 zeigt die Innenansicht nach abge  hobenem Deckel 8 mit     eingebautem        Blink-          schalter    25. Die Kontaktfeder 28 liegt un  mittelbar an dem Gehäuse des     Blinkschalters     an. Zwei an diesem isoliert angebrachte Pole  sind mit den Federn 22 und 29 der Glüh  lampenfassung 17 verbunden. Diese Bau  weise ermöglicht leichte     Auswechselbarkeit     des     Blinkschalters.     



       Fig.    6 und 7 zeigen eine beispielsweise  Ausführungsform .des Blinkschalters 25. Die  ser aus     praktischen    Gründen aus dem Blink  geräte herausnehmbar angeordnete Schalter  weist das Gehäuse 30 auf, dessen Deckel 35  (Fix. 7) nach dem Zusammenbau zum Schutz  gegen unbefugten     Eingriff    zweckmässiger  weise mit dem Gehäuse 30 verlötet wird. In  den beiden Spitzenlagern 36 und 37 ist die  Achse 38 gelagert. Auf dieser sitzt die gut  ausgewuchtete Unruhe 39, welche in bekann  ter     Weise        unter    der Wirkung der Unruhe  feder 40 steht. Den     äussern    Rand der Un  ruhe bilden zwei durch Schrägschlitze 43 ge  trennte schalenförmige Anker 41 und 42 aus  Weicheisen.

   Am Deckel 35 des Gehäuses 30  ist der Feldmagnet 44 aus     Weicheisen        bezw.     aus Ankerblech fest angebracht. Dieser Feld  magnet ist in bekannter Weise mit einer  Drahtwicklung versehen von solch hohem  Widerstand, dass der Stromverbrauch mög  lichst gering,     zweckmässigerweise    nicht über  0,1     Amp.        ist.    Mit der Unruhe 39     fest    ver  bunden ist der     Kontaktstift    45 aus nicht  oxydierendem Werkstoff, z. B. Wolfram. In  den Ecken 31 und     33    sind die     Kontaktfedern       46 und 47 isoliert angebracht.

   Die Schraube  40a dient zur     Befestigung    des einen Endes  der Unruhefeder. Die     Schwingungsdauer    der  Unruhe kann man in bekannter Weise durch  eine bei Uhren übliche, nicht gezeichnete Ein  richtung regeln.  



  Die Wirkungsweise ist folgende: Befin  det sich der Anker 41, 42 in der in     Fig.    6  gezeichneten Lage, und wird -der Batterie  strom geschlossen, so fliesst ein Strom von  Pol 49 der Stromquelle 48 über die Magnet  wicklung, den Kontakt 46/45, die Unruhe  feder 40 und das Gehäuse 30 zur     Ansehluss-          stelle    50 und zum Pol 51. Dadurch wird der  Feldmagnet 44 magnetisch und die     Unruhe     bekommt einen Impuls gegen den Sinn des  Uhrzeigers.

   Dadurch wird der Kontakt 46/45  unterbrochen und infolge der aufgespeicher  ten lebendigen Kraft schwingt die Unruhe  gegen den Sinn des Uhrzeigers weiter, bis der       Kontaktstift    45 mit der Kontaktfeder 47 in  Berührung kommt; infolgedessen fliesst jetzt  ein Strom über die Glühlampe 52, so dass die  Glühlampe 52 zum Aufleuchten kommt.  Nach Verbrauch der in der Unruhe aufge  speicherten lebendigen Kraft wird durch die  Gegenwirkung der Unruhefeder 40 die Un  ruhe nun im Sinn des Uhrzeigers zurück  bewegt, bis der Kontakt 46/45 wieder her  gestellt wird und das Spiel von neuem be  ginnt.  



  Die Federn 46 und 47 aus vorzugsweise  nicht oxydierendem Metall, z. B. aus Wolf  ram, oder in bekannter Weise mit aufgesetz  ten     Wolframkontakten    versehen, sind so dünn  und biegsam herzustellen, dass diese Federn  die     Schwingungen    der Unruhe bei     eintreten-          dem    Kontakt teilweise mitmachen, so dass der  Kontakt von gewisser,     wenn    auch kurzer  Dauer ist.

   Die     Schwingungsdauer    der Un  ruhe ist abhängig vom Gewicht derselben,  einschliesslich der aufgesetzten Anker 41 und  42, vom Durchmesser der     Unruhe,    von der  Stärke des     elektrischen        Impulses    und von der  Stärke der Unruhefeder 40. Man hat es in  der Hand, durch richtige Massbestimmung der  Einzelteile die erforderlichen Schwingungs  zeiten festzulegen. Diese     Unruhe    stellt ein in      jeder Lage gleich arbeitendes, elektrisches  Pendel dar, unter der     Voraussetzung,        da.ss    die  Unruhe gut ausgewuchtet ist.  



  Die beschriebene     Bauart    des Blinkschal  ters 25 hat den Vorteil sehr geringen Raum  bedarfes, indem Versuche gezeigt haben, dass  der ganze Schaltapparat in den Aussenmassen  35 X 35 X 10 mm gehalten werden kann und  unter Umständen sogar noch kleiner.  



  Beim Einbau des     Blinklichtgerätes    in ein  Fahrzeug, wobei also der Blinkschalter mehr  oder weniger stets in derselben Lage ver  bleibt, kann die Kontaktgebung auch da  durch erfolgen, dass nach     Fig.    7 ein     vierpoli-          ger    Quecksilberschalter in     geeigneter    Weise  an der Unruhe befestigt wird und die     Kon-          taktgebung    vermittelt. Der Stromverlauf ist  aus     Fig.    8 ersichtlich.

   Die Verbindung mit  den Polen 53 und     5.1    muss in diesem Falle  in geeigneter Weise durch auf die Achse 38  isoliert aufgesetzte Schleifringe erfolgen oder  in sonst     geeigneter    Weise. Bei der Auswuch  tung der Unruhe     ist    auf den Quecksilber  schalter Rücksicht zu nehmen.  



  Wie vorstehend     ausgeführt    ist, wird das  Schlusslicht eines Kraftfahrzeuges bei Unter  schreitung einer bestimmten Fahrgeschwin  digkeit selbsttätig zu     einem    Blinklicht umge  staltet. Zu diesem Zwecke wird ein selbsttäti  ger Blinkschalter mit seinem Gehäuse in das       Schlusslampengehäuse    auswechselbar einge  setzt und in die elektrische Zuleitung zum  Schlusslicht eingeschaltet. Das Einschalten  der Blinkeinrichtung kann zwangsweise  durch einen von der     Tachometerwelle    ange  triebenen     Zentrifugalschalter    bewerkstelligt  werden. Der selbsttätige Blinkschalter kann       beispielsweise    durch eine elektrische Unruhe  angetrieben werden.  



  Um bei Vorhandensein eines Tachometers  die Anwendung einer besonderen Tacho  meterwelle zu vermeiden, die nur zum An  trieb des     Zentrifugalschalters    dienen würde,  empfiehlt sich das Einsetzen eines Zwischen  stückes in die     Tachometerwelle,    welches den  erwähnten     Zentrifugalschalter    enthält.

   An  Stelle der Verwendung eines Zentrifugal  schalters kann auch     bei.    einem elektrodynami-    sehen Tachometer der von diesem erzeugte  Strom zur     Betätigung    eines Relais benützt  werden, welches bei     Unterschreitung;    einer  gegebenen Stromstärke (in     Abhängigkeit    von  der     Fahrgeschwindigkeit)    das Blinklicht ein  schaltet. Die zur Erzeugung des     Blinlflich-          tes    vorgesehene elektrische Unruhe kann auch  zum Antrieb eines elektrischen Zeitmessers  (Uhr) dienen.  



  Eine     Ausführungsform    des     erwähnten     Zwischenstückes zwischen     Tachometerwelle     und Tachometer wird nachstehend näher er  klärt.  



  Nach     Fig.    9 hat das Gehäuse 55 des Ta  chometers einen Rohrstutzen 56. An diesem  wird normalerweise die     Tachometerwelle    5 7  vermittelst der     Überwurfmutter    58 befestigt.  Im vorliegenden Fall tritt aber an die Stelle  dieser     Überwurfmutter    das erwähnte Zwi  schenstück, bestehend aus dem Gehäuse 59  aus Kunstharz oder Metall oder sonst geeig  netem Werkstoff und den nachstehend ge  nannten Teilen. Der     Stutzen    60 entspricht  genau dem Stutzen 56 des Tachometers 55  und dient zum Befestigen der Tachometer  welle 57 mittels der     Überwurfmutter    58.

   In  nerhalb des Gehäuses 59, beispielsweise in  Kugellagern oder     sonstwie    gelagert, sitzt die       Zwischenwelle    61, die an. den beiden Enden  mit     entsprechenden    Kupplungsorganen ver  sehen ist zur Kupplung mit dem Tachometer  55     bezw.    der     Taehometerwelle    57.  



  Die     Z,\vischenwelle    61 dient zum Antrieb  eines beliebig gestalteten     Zentrifugalschal-          ters.    Ein solcher ist     beispielsweise    gezeich  net. Da bei Kraftwagen stets ein Batteriepol       und    ein Pol der     Lichtleitun-    an     112a,sse    ange  schlossen sind (Erdung), muss die     Zu-    und       Ableitung    zum     Zentrifugalschalter,    wie auch  dieser selbst von der Masse isoliert werden.

    Dies wird bei der     beispielsweise    gezeichneten  Lösung dadurch erreicht. dass die zwei     be-          cherförmigen        IZ-ontalz-tstiicl,e    62 und 63 aus  gut leitendem     -Metall    auf der Zwischenwelle  61 isoliert     angebracht    sind. 64 ist eine auf  die Zwischenwelle aufgebrachte - hülsenför  mige Isolierschicht aus Kunstharz, Hart  gummi, Lack, Glimmer,     Pressspan    Ader der-      gleichen.

   Am     Kontaktstück    66 sitzt die Kon  taktfeder 65; durch ein Loch     in    dieser Feder       ragt    der ebenfalls an 63     befestigte        Stift    66  mit den Federn 67, 68 und der Mutter 69 mit  Gegenmutter. Durch mehr oder minder star  kes Anziehen dieser Mutter     lässt    sich die  Spannung der Feder 65 regulieren. Die Fe  der 67 dient dazu, ein     Schwingen    der Feder  65 zu verhindern. Die erstere kann ziemlich  schwach, schwächer als die letztere, gehalten  werden. Das Kontaktende der Feder 65 wird  mehr oder weniger stark zu beschweren sein.  



  Die letztbeschriebene Einstellvorrichtung  dient dazu, um die Kontaktgebung bei einer  bestimmten Umdrehungszahl der Tachometer  welle 57 und damit der Zwischenwelle 61  festzulegen, z. B. so, dass bei     Unterschreitung     einer Fahrgeschwindigkeit von 15 km die       Kontaktgebung    aufhört. Ist das Gehäuse 59  aus Isolierstoff, z. B.     Kunstharz,    gefertigt,  so ist es nicht erforderlich, die in bekannter  Weise eingesetzten Schleifkontakte, z. B.       Kohlestäbchen    70 und 71,     isoliert    zu lagern,  was natürlich geschehen muss,     wenn    das Ge  häuse 59 aus leitendem Werkstoff besteht.

    Bei einer bestimmten Umdrehungsgeschwin  digkeit der Zwischenwelle 61 und bei be  stimmter     Einstellung,der    Feder 65     schwingt     diese infolge Wirkung der Zentrifugalkraft  nach aussen und legt sich an den     innern    Rand  des Teils 62 an, so dass jetzt ein Strom von  70 über 62, 65, 63 nach 71 fliessen kann.         Fig.    10 zeigt das Schaltschema. Die Bat  terie 72 ist einerseits an Masse angeschlossen,  anderseits an den Pol 70 des     Zentrifugal-          schalters    59, dessen Pol 71 einerseits mit dem  einen Pol des     Schlusslichtes    52 eines Kraft  fahrzeuges und anderseits mit einem Pol des  Blinkschalters 25 verbunden ist.

   In der ge  zeichneten Stellung der Feder 65 geht der  Strom von der Batterie 72 über den     Blink-          schalter    25 zur Glühlampe 52. Liegt bei  einer     gewissen    Geschwindigkeit die Feder 65  an 62 an, so ist der Stromkreis 72, 70, 71, 52  geschlossen und die Glühlampe 52 leuchtet  dauernd auf; .der     Blinkschalter    25 ist also  durch     Kurzschliessen    ausgeschaltet.    Das Gehäuse 59     (Vig.    9) ist vorzugsweise  zweiteilig auszuführen.

   Auf einem geeigne  ten Prüfstand kann man     bei    geöffnetem Ge  häuse die Feder 65 so     einregulieren,    dass  Kontakt bei einer ganz bestimmten Umdre  hungsgeschwindigkeit der Welle 61 eintritt.  Nach derartiger     Einregulierung    wird das Ge  häuse geschlossen und kann nun zum Bei  spiel amtlich plombiert werden. Solche amt  lich plombierte Zwischenstücke können dann  jederzeit     eingebaut    und auch ausgewechselt  werden und geben dem Benützer Gewähr da  für, dass bei Vorhandensein entsprechender  behördlicher Vorschriften die Zwischen  stücke in ihrer Arbeitsweise diesen ent  sprechen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH:' Elektrisches Blinklichtgerät, insbesondere zur Sicherung von Fussgängern, Radfahrern oder Fahrzeugen auf dem Lande, auf dem Wasser oder in der Luft, dadurch gekenn zeichnet, dass in einem eine elektrische Licht quelle tragenden Gerätgehäuse ein zweites Gehäuse, in dem sich ein elektromagnetisch angetriebener, nach Schliessung eines An triebsstromkreises selbsttätig arbeitender Blinkschalter befindet, auswechselbar einge setzt ist. UNTERANSPRüCHE 1.
    Elektrisches Blinklichtgerät nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Gehäuse mit Kontaktstücken versehen sind, durch die der Blinkschal ter beim Einsetzen seines Gehäuses in das Gerätgehäuse in einen die Lichtquelle ent haltenden Stromkreis eingeschaltet wird. 2. Elektrisches Blinklichtgerät nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass eine Stromquelle bildende Elemente in dem Gerätgehäuse auswechselbar einge setzt und nur durch Anlage an Kontakt federn in den Stromkreis eingeschaltet sind. 3.
    Elektrisches Blinklichtgerät nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Gerätgehäuse mit Schlitzen zum An- bringen von Befestigungsorganen - ver sehen ist. 4. Elektrisches Blinklichtgerät nach Patent anspruch, an einem Kraftfahrzeug, da durch gekennzeichnet, dass der Blinkschal- ter durch einen von der Fahrgeschwindig keit des Fahrzeuges abhängigen Flieh kra.ftschalter bei L nterschreitung einer vorbestimmten Fahrgeschwindigkeit in den Stromkreis eines Schlusslichtes des Fahrzeuges eingeschaltet wird. 5.
    Elektrisches Blinklichtgerät nach Unter-. anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Blinkschalter im Nebenschluss zum Fliehkraftschalter geschaltet ist und dass beide im Stromkreis des Schlusslichtes lie gen, so dass der Fliehkraftschalter den Blinkschalter kurzschliesst, solange die ge nannte vorbestimmte Fahrgeschwindig keit nicht unterschritten wird. 6.
    Elektrisches Blinklichtgerät nach Unter anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass zwei auf der Achse des Fliehkraftschal- ters isoliert befestigte Schleifringe bei Überschreitung der genannten vorbe- stimmten Geschwindigkeit infolge der Fliehkraftwirkung durch eine Flachfeder miteinander leitend verbunden werden.
    i. Elektrisches Blinklichtgerät nach Unter ansprueh 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Flachfeder zwischen zwei auf einem die Feder durchdringenden Gewindestift sitzenden Schraubenfedern gehalten wird und durch Anziehen oder Lösen einer auf die eine Schraubenfeder drückenden 1Hut- ter eingestellt werden kann.
    B. Elektrisehes Blinklichtgerät nach Patent anspruch, an einem Kraftfahrzeug, da durch gekennzeichnet, dass der Blinkschal- ter durch ein Relais, über das der von einem elektrodynamischen Tachometer er zeugte Strom geführt wird, bei Unter schreitung einer vorbestimmten Fahr geschwindigkeit in den Stromkreis eines Schlusslichtes des Fahrzeuges eingeschal tet wird.
CH206326D 1937-01-13 1938-01-10 Elektrisches Blinklichtgerät. CH206326A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE206326X 1937-01-13

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH206326A true CH206326A (de) 1939-07-31

Family

ID=5791876

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH206326D CH206326A (de) 1937-01-13 1938-01-10 Elektrisches Blinklichtgerät.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH206326A (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE881470C (de) * 1951-03-06 1953-06-29 Walter Heise Optische Warnvorrichtung fuer den Kraftwagenverkehr
DE905711C (de) * 1950-06-01 1954-03-04 Karl Hennig Elektrisches Blinkgeraet

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE905711C (de) * 1950-06-01 1954-03-04 Karl Hennig Elektrisches Blinkgeraet
DE881470C (de) * 1951-03-06 1953-06-29 Walter Heise Optische Warnvorrichtung fuer den Kraftwagenverkehr

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2625404A1 (de) Selbstloeschendes fahrtrichtungssignalsystem fuer kraftfahrzeuge
CH206326A (de) Elektrisches Blinklichtgerät.
AT157789B (de) Elektrisches Blinkgerät mit selbsttätigem Dauerblinker.
DE9304922U1 (de) Handbetätigter Signalgenerator
DE640141C (de) Schaltvorrichtung fuer einen Haltanzeiger fuer Fahrraeder
DE636564C (de) Richtungsanzeiger mit elektrischer Beleuchtung, der am Handgelenk oder am Arm anschnallbar ist
AT158888B (de) Einrichtung zur selbsttätigen Sicherung von Überwegen.
DE695423C (de) Signaleinrichtung fuer Fahrraeder
DE486473C (de) Hupende Blechspielfahrzeuge
DE202006010053U1 (de) Messgerät-Lampen-Kombination
DE617082C (de) Elektrische Leuchte mit eingebautem Quecksilberschalter
DE506401C (de) Einrichtung zur Angabe von Rhythmen, insbesondere des Taktes fuer Musiker
DE4310577A1 (de) Handbetätigter Signalgenerator
DE589981C (de) Elektrische Fahrradlaterne mit Stromquelle
AT111663B (de) Elektrisches Hand-Signallicht.
CH336273A (de) Uhr an Kraftfahrzeug
DE844550C (de) Winker fuer Rad- und Motor-Radfahrer
DE828511C (de) Spielzeug-Tankstelle
DE737359C (de) Zusatzgeraet fuer die UEberwachungslampen von Signaleinrichtungen an Kraftfahrzeugen
DE419037C (de) Fahrtrichtungsanzeiger
AT58432B (de) Vorrichtung zu selbsttätigen Entzünden und Auslöschen elektrischer Lampen.
DE902526C (de) Scheinwerfer fuer Fahr- und Motorraeder aus zwei selbstaendigen Teilen, bei dem am abnehmbaren und als Handlampe benutzbaren Vorderteil eine Trockenbatterie oder ein Akkumulator vorgesehen ist
DE7105869U (de) Vorrichtung zur ausloesung des wecktons bei weckeruhren
DE1659304U (de) Lenkergriff fuer fahrraeder.
WO2002000056A1 (de) Einrichtung zur beleuchtung des innenraumes eines zu öffnenden behälters