CH186480A - Verfahren und Vorrichtung zum Verputzen von Schornsteininnenwänden. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Verputzen von Schornsteininnenwänden.

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CH186480A
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Suchanek Franz
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Suchanek Franz
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  Verfahren und Vorrichtung zum Verputzen von     Schornsteininnenwänden.       Es ist bereits bekannt, die Innenwände  von     Schornsteinen    dadurch zu verputzen, dass  eine     Schleudervorrichtung    in den Schorn  stein eingebracht wird, die durch einen mit  eingeführten Elektromotor     in    Drehung ver  setzt wird. Durch ein in den Schornstein ein  geführtes Rohr fliesst der Mörtel der Schleu  dervorrichtung zu, die zweckmässig von un  ten nach oben geführt wird.  



  Diesem     bekannten    Verfahren haftet eine  Reihe von Nachteilen an, weshalb nach vor  liegender Erfindung von dem Verfahren mit  der Schleudervorrichtung abgegangen und  zu einem     Druckauftragungsverfahren    über  gegangen wird. Es wird das an sich be  kannte     Mörtelspritzverfahren    mittels Druck  luft zum Verputzen der Innenwände von       Schornsteinen    angewendet.  



  Das neue Verfahren besteht darin, dass in  den Schornstein ein     Auftragungsdüsenkörper     eingeführt wird, aus welchem der Mörtel       mittels    Druckluft auf die Innenwände des  Schornsteines     herausgepresst    wird. Dieser         Auftragungsdüsenkörper    kann aus zwei mit  einander verbundenen Teilen bestehen, wobei  der mit dem Durchführungsschlauch verbun  dene Teil eine Öffnung für die Zufuhr des       Mörtels    mittels Druckluft und der von dem  Zuführungsschlauch abgekehrte Teil eine  oder mehrere Austrittsöffnungen aufweist.  



  In der Zeichnung ist eine beispielsweise  Ausführungsform der neuen erfindungs  gemässen Vorrichtung     dargestellt,.und    zwar  zeigt     Fig.    1 eine schematische Anordnung  der Vorrichtung und     Fig.    2 den     Auftragungs-          düsenkörper    im     Schnitt    mit     einer    angeschlos  senen Glättvorrichtung.  



  Die neue Vorrichtung besteht aus einer  Mischtrommel 1, die eine luftdicht verschliess  bare Materialeinbringungstür 2 besitzt;     wei-          ters    ist ein     Drucklufteintrittsflansch    3 vor  gesehen, an welchem entweder ein Kompres  sor oder eine     gompressionsluftflasche    an  geschlossen ist. Weiters ist eine Mörtelaus  lassöffnung 4     angeordnet,    an welcher luft  dicht     ein    Schlauch 5 angeschlossen ist. Der      Schlauch 5 wird     insbesondere    bei sehr langen       Schornsteinen    über eine Schlauchtrommel ge  führt.

   Dieser Schlauch 5 mündet in     einen          Auftragungsdüsenkörper    6, der luftdicht     mit     dem Schlauch     in    Verbindung steht. Der     Auf-          tragungsdüsenkörper    6 wird aus zwei Teilen  7 und 8, die miteinander verschraubt     sind,     gebildet. In dem dem     Zufuhrschlauch    5 ab  gekehrten Teil sind mehrere Düsen 9 an  geordnet, die zum Austritt des mittels Druck  luft durchströmenden Mörtels dienen.

   In dem       mit    dem     Zufuhrschlauch        verbundenen    Teil  ist     eine        Öffnung    für die Zufuhr des Mörtels  mittels Druckluft vorgesehen. Mit dem dem       Zufuhrschlauch    abgekehrten Teil 8 des Auf  tragungsdüsenkörpers ist an einem Schrau  benbolzen 10     mittels        eines    Distanzkörpers 11  eine Glättplatte 12 aus Gummi, die zwischen  zwei Platten 13 und 14     eingelagert    ist, mit       Hilfe    einer Flügelmutter 15 angeordnet.

    Sollte das Auslangen mit der     einen        Glätt-          platte    12 nicht :gefunden werden, so wird  mit der ersten     Glättplatte        eine    Reihe wei  terer     Glättplatten    12', 122, 12'     (Fig.    1) ge  lenkig     verbunden,    wobei die     Verbindung    der       Glättplatten    durch     einzelne    Verbindungs  glieder erfolgt, die     in    Gelenken lagern,

   so  dass auch bei nicht gerader Kaminführung  ein     mehrmaliges        Glätten    der     Innenwände    er  zielt werden kann.  



  Zur     Ausübung    des     erfindungsgemässen     Verfahrens mittels der     beschriebenen    Ein  richtung wird     zunächst    der Schlauch 5     in     den     Kamin        bis    auf seinen Boden herabgelas  sen und hierauf der     Auftragungsdüsen-          körper    6     mit    den     Glättplatten    12, 12', 122,       123    angeschlossen.

       Hierauf    wird in der Misch  trommel 1 der Mörtel hergestellt, der nach  seiner Fertigstellung durch die Mörtelaus  trittsöffnung 4 und weiteres nach Öffnen des       Drucklufteinlasses    3 durch den Schlauch 5    in den     Auftragungsdüsenkörper    befördert  wird, wo der Mörtel durch die Düsen 9 strah  lenförmig     austritt,    so dass die     Innenwand    des  Schornsteines mit Mörtel belegt wird. Unter  ständiger Mörtelzufuhr wird nun der     Auf-          tragungsdüsenkörper    langsam hochgezogen,  wobei die nachfolgenden     Glättplatten    12 den  aufgeworfenen Mörtel zu einer glatten Fläche  streichen werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Verfahren zum Verputzen der Innen wände von Schornsteinen, dadurch ge kennzeichnet, dass in den Schornstein ein Auftragungsdüsenkörper eingeführt wird, aus dem der Mörtel mittels Druckluft herausgepresst wird.
    II. Vorrichtung zur Durchführung des Ver fahrens nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass sie einen aus zwei miteinander verbundenen Teilen be stehenden Auftragungsdüsenkörper auf weist, wobei der mit dem Zufuhrschlauch verbundene Teil des Düsenkörpers eine Öffnung für die Zufuhr des Mörtels mit tels Druckluft und der dem Zufuhr schlauch abgekehrte Teil eine oder meh rere Austrittsöffnungen aufweist.
    UNTERANSPRÜCHE: 1. Vorrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass an dem Auf tragungsdüsenkörper eine oder mehrere Platten zum Glätten des aufgetragenen Mörtelverputzes angeschlossen sind. 2. Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass die Verbindung der Glättplat- ten durch einzelne Verbindungsglieder erfolgt, die in Gelenken lagern.
CH186480D 1935-03-30 1935-12-12 Verfahren und Vorrichtung zum Verputzen von Schornsteininnenwänden. CH186480A (de)

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CH186480D CH186480A (de) 1935-03-30 1935-12-12 Verfahren und Vorrichtung zum Verputzen von Schornsteininnenwänden.

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