CH207188A - Verfahren zur Verschmelzung von Glas und keramischem Material. - Google Patents
Verfahren zur Verschmelzung von Glas und keramischem Material.Info
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Description
Verfahren zur Verschmelzung von Glas und keramischem Material. Es ist bekannt, zur Herstellung von Va- lruumgefässen für Elektronenröhren und der gleichen keramisches Material zu verwenden, zum Beispiel einen Teil der Gefässwandung aus diesem herzustellen. Schwierigkeiten bietet hierbei die Ver schmelzung der aus Glas bestehenden Teile der Gefässwandung mit den keramischen Tei len, weil im allgemeinen Unterschiede zwi schen den Ausdehnungskoeffizienten der zu verschmelzenden Teile bestehen, die bei einer Erwärmung oder Abkühlung eine unter schiedliche Ausdehnung bedingen und zu Sprüngen entweder im Glas oder im kerami schen Material führen. Eine Anpassung der Ausdehnungskoeffizienten der zu ver schmelzenden Teile genügt im allgemeinen nicht, da diese Koeffizienten selbst eine un terschiedliche Abhängigkeit vom Tempera turwert besitzen. Vorliegende Erfindung schlägt zur Her stellung einer Verschmelzung zwischen Glas und keramischem Material vor, das Glas mit so diinnwandigen Teilen des keramischen Materials zu verschmelzen, dass hierdurch eine Bewegungsmöglichkeit erreicht wird, die bei Änderungen der Temperatur beim Ver schmelzen Sprünge nicht auftreten lässt. Weiterhin ergibt sich als besonderer Vor teil, da.ss die Verschmelzung der Teile sehr leicht durchführbar ist, da nur eine Erhit zung der dünnen Wandteile von relativ ge ringer Masse zu erfolgen braucht, während zum Beispiel der Hauptteil eines kerami schen Körpers nahezu kalt bleibt. In beiliegenden Abbildungen ist eine bei spielsweise Durchführung einer derartigen Verschmelzung bei der Herstellung des Va- lruumgefässes einer Elektronenröhre in einem vertikalen und einem horizontalen Schnitt veranschaulicht. Das Gefäss weist einen keramischen Ver- schlusskörper 1 auf, der mit einem aus Glas bestehenden Gefässkolben 2 zu verschmelzen ist. Der keramische Verschlusskörper wird so ausgebildet, dass die CTlaswandung zwischen zwei dünnen Wandteilen 3 und 4 liegt. Diese sind zum Beispiel dui.cl1 Ausdrebung des keramischen Vollkörpers Hergestellt. 7ui- wei teren Verbesserung der Verschmelzung ist der dünne Wandteil 'a noch mit radialen Schlitzen 5 versehen, so dass für die einzelnen sektorfürmigen Abschnitte der keramischen Andreliung eine Bewegungsmöglichkeit radial nach aussen besteht, Sprünge infolge Tem- peraturschwankungen beim Verschmelzen ini keramischen Material oder im Glaskörper also nicht -auftreten. Vorzugsweise wird der keramische Kör per aus porösem Material hergestellt, so dass eine sehr innige Verbindung mit dem Glas eintritt. Die Herstellung der Verschmelzung er folgt derart, da.ss zunächst der Gefässkolben 2 zwischen die Andrehungen 3 und 4 einge führt wird und dann durch eine scharfe Flamme 6 eine Erhitzung dieser Wandteile erfolgt, so da.ss eine va.kuumdicbte Ver- selimelzung eintritt. Die Erwärmimr; des Hauptkörpers 1. bleibt bei dieser Versciimelznn- so geringe, dass auch keine Beeinflussung der Verschmel zung der Durchführung 7 eintritt, die zum Beispiel als Triiger für die im V.lzuiim---efiiss angeordneten Elektroden dient.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Ver5,chmelzung von Glas und keramischem Material, dadurch gekenn zeichnet, dass das Glas mit so dünnwandigen Teilen des keramischen Materials verschmol- zen wird, class die dadurch erreichte Bewe- giingsmiiglicfilceit Sprünge infolge der Tem- lier.itiirscliwa,nkungen beim Verschmelzen verhindert. UINTERANSPRÜCIIE 1.Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gel@ennzeiehnet, dass das Glas zwischen zwei dünnen Wandteilen eines kera mischen Körpers eingebettet und mit die sen verschmolzen wird. 2. Verfahren nach Patentanspruch zur Her stellung von V:ikiiumbefiissen, dadurch be- hennzeiclinet, dass ein zylindrischer Gefäss kolben zwischen zwei ringförmigen An- dreliungen eines keramischen Verschluss- kürpers eingeschmolzen wird. 3.Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, class das keramische Ma terial mit Einschnitten versehen ist. 4. Verfahren nach Patentanspruch und Un- teranspriichen 1 bis 3, dadurch bekenn- zeielwet, dass bei der Verschmelzung von konzentrischen Glas- und keramischen Teilen die keramischen Teile sektorförmig ausgebildet sind. 5.Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Verschmelzung des Clases und keramischer Teile derart erfolgt, dass ein keramischer Hauptkörper so kalt bleibt, dass er durch die Versebmel- zimb nicht beeinflusst wird.
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| CH207188D CH207188A (de) | 1938-01-27 | 1939-01-24 | Verfahren zur Verschmelzung von Glas und keramischem Material. |
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1939
- 1939-01-24 CH CH207188D patent/CH207188A/de unknown
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