CH210181A - Verfahren und Vorrichtung zum Schneiden endloser Fasern, insbesondere endloser Kunstfasern. - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zum Schneiden endloser Fasern, insbesondere endloser Kunstfasern.Info
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Classifications
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- D—TEXTILES; PAPER
- D01—NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
- D01G—PRELIMINARY TREATMENT OF FIBRES, e.g. FOR SPINNING
- D01G1/00—Severing continuous filaments or long fibres, e.g. stapling
- D01G1/02—Severing continuous filaments or long fibres, e.g. stapling to form staple fibres not delivered in strand form
- D01G1/04—Severing continuous filaments or long fibres, e.g. stapling to form staple fibres not delivered in strand form by cutting
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Description
Verfahren und Vorrichtung zum Schneiden endloser Fasern, insbesondere endloser Kunstfasern. Gegenstand der Erfindung ist ein Ver fahren und eine Vorrichtung zum Schneiden endloser Fasern, insbesondere endloser Kunst- fasern.
Zur Herstellung geschnittener Fasern, insbesondere von Spinnfasern aus endlosen Kunstfaserbändern, hat man bisher Schneid messer mit ununterbrochen fortlaufender Schneidkante benutzt. Das Schneiden mit solchen Messern erfolgte entweder durch einen Ziehschnitt in der Längsrichtung der Schneidkante oder durch ein Einschlagen des Messers senkrecht zur Schneidkante, stellen weise auch durch einen schlagenden und zie henden, sogenannten Sensenschnitt.
Es hat sich nunmehr gezeigt, dass Störun gen, die bei Benutzung von Schneidmessern mit ununterbrochener Schneidkante auftreten können, vermieden werden können, wenn man zur Ausführung des Ziehschnittes Mes- ser anwendet, die eine besonders geformte Schneidkante haben.
Gemäss der Erfindung. besteht das Ver fahren darin, dass das Faserband mittelst mindestens eines Messers zerschnitten wird, das eine sägezahnartig geschliffene Schneid kante besitzt. Die Vorrichtung zur Durch führung des Verfahrens besteht darin, dass dieselbe ein durch Förderrollen bewegtes Transportband zur Führung des Faserbandes aufweist, wobei dieses mittelst einer Unter lage an mindestens ein zwischen Führungs backen geführtes sägeartiges Messer heran geführt und von diesem zerschnitten wird.
Es sind sowohl Messer anwendbar, deren Zähne entweder in gerader Linie, eckig oder wellenförmig, oder aber auch in gebrochener Linie zickzackförmig verlaufen. Bei Anwen dung beider Sägemesserarten zur Ausführung von Schnitten in der Längsrichtung des Mes sers hat es sich gezeigt, dass eine besonders gute Verlötung der Schnittfaserenden da durch erzielt werden kann, dass diese Enden beim Schnitt nicht zusammengeklemmt, son dern in der Querrichtung etwas verschoben werden, ohne dass die beizubehaltende Par allellage der Schnittfasern gestört wird.
Während des Schnittes kann die Faser fest gehalten werden.
In den beigefügten Zeichnungen sind die verschiedenen Arten von Messer sowie die Vorrichtung und die Wirkung der Messer in verschiedenen Ausführungsbeispielen darge stellt, und zwar zeigen: Fig. 1 bis 3 die verschiedene Art der Messer, Fig. 4 die Vorrichtung im Schnitt, Fig. 5 bis 8 die verschiedenen Stellungs arten der Messer und die sich danach erge benden Schnittformen.
Fig. 1 zeigt eine in gerader Linie ver laufende eckige Messerschneide, Fig. 2 eine solche in Wellenlinie, während in Fig. 3 die Schneidkante zickzackförmig dargestellt ist.
In Fig. 4 ist mit d eine tischartige Schneidunterlage gezeigt, über welche durch die Walzen A und B ein Transportband e gleitet, auf welchem die zu schneidende Fa ser<I>f</I> zugeführt und die geschnittene Faser<I>f,</I> abgeführt wird. Der Schnitt erfolgt zwi schen den Führungsstücken b durch das Sägemesser a, welches entsprechend den Fig. 5, 6 und 7 entweder senkrecht zur Lauf richtung des Bandes f (Fig. 5) oder schräg zur Laufrichtung (Fig. 6) geführt wird. Fig. 7 zeigt eine Ausführungsform der Vor richtung mit drei gestaffelt angeordneten Schrägschneidevorrichtungen, mit welchen gleichzeitig oder in zeitlichen Zwischenräu men drei versetzte Schnitte ausgeführt wer den können.
Eine besondere Anwendungsform der Sägemesser ist in Fig. 8 angedeutet, in wel cher mit a, und a2 Sägemesser bezeichnet sind, welche gegeneinander arbeiten, wobei die Zähne das zu schneidende Material scherenartig durchschneiden. Hierzu können nur Messer mit flach verlaufender Zahn- kante, entsprechend den Fig. 1 und 2, ver wendet werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH I: Verfahren zum Schneiden endloser Fa sern, insbesondere endloser Kunstfasern. da durch gekennzeichnet, dass das Faserband mittelst mindestens eines Messers zerschnit ten wird, das eine sägezahnartig geschliffene Schneidkante besitzt. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass Sägemesser verwendet werden, die eine glatte, ge zackte Schneidkante besitzen. 2. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass Sägemesser verwendet werden, die eine wellenför mige Schneidkante besitzen. 3. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass Sägemesser verwendet werden, die eine in gebroche ner Linie zickzackförmig verlaufende Schneidkante besitzen. 4.Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass die Schnitt faserenden beim Schnitt in der Querrich- tun- etwas verschoben werden. 5. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass das Faserband während des Schnittes festgehalten wird. 6. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass das Messer s en 'krecht zur Laufrichtunc, des Bandes geführt wird. 7.Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass das Messer schräg zur Laufrichtung des Bandes ge führt wird. B. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, da.ss mehrere Mes ser schräg gestaffelt geführt werden. 9. Verfahren nach Patentanspruch I und Unteranspruch 8, dadurch gekennzeich net, dass mehrere versetzte Schnitte gleichzeitig ausgeführt werden. 10. Verfahren nach Patentanspruch I und Unteranspruch 8, dadurch gekennzeich net, dass mehrere versetzte Schnitte in zeitlichen Zwischenräumen ausgeführt werden. 11. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass mindestens zwei Sägemesser gegeneinander arbeiten, wobei die Zähne das zu schneidende Ma terial scherenartig durchschneiden.PATENTANSPRUCH II: Vorrichtung zur Durchführung des Ver fahrens nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass sie ein durch Förderrollen bewegtes Transportband zur Führung des Faserbandes aufweist, wobei dieses mittelst einer Unterlage an mindestens ein zwischen Führungsbacken geführtes sägeartiges Mes ser herangeführt und von diesem zerschnitten wird. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 12.Vorrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass mehrere Schrägschneidevorrichtungen gestaffelt angeordnet sind. 13. Vorrichtung nach Patentanspruch 1I, da durch gekennzeichnet, dass mindestens zwei in der Längsrichtung gegeneinander sich bewegende Sägemesser vorhanden sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE210181X | 1938-02-15 |
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| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH210181A true CH210181A (de) | 1940-06-30 |
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|---|---|---|---|
| CH210181D CH210181A (de) | 1938-02-15 | 1939-02-08 | Verfahren und Vorrichtung zum Schneiden endloser Fasern, insbesondere endloser Kunstfasern. |
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| CH (1) | CH210181A (de) |
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1939
- 1939-02-08 CH CH210181D patent/CH210181A/de unknown
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