CH210920A - Verfahren zur Herstellung von Resorcin-mono-(n)-butyläther-diäthylcarbamat. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Resorcin-mono-(n)-butyläther-diäthylcarbamat.

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CH210920A
CH210920A CH210920DA CH210920A CH 210920 A CH210920 A CH 210920A CH 210920D A CH210920D A CH 210920DA CH 210920 A CH210920 A CH 210920A
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butyl ether
resorcinol
mono
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Aktiengesellsc Farbenindustrie
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Ig Farbenindustrie Ag
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    • C—CHEMISTRY; METALLURGY
    • C07—ORGANIC CHEMISTRY
    • C07C—ACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C271/00—Derivatives of carbamic acids, i.e. compounds containing any of the groups, the nitrogen atom not being part of nitro or nitroso groups
    • C07C271/06—Esters of carbamic acids

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description


  Verfahren zur Herstellung von     Resorcin-mono-(n)-butyläther-diä,thylcarbamat.       Es wurde gefunden, dass     da.s    bisher un  bekannte     Resorcin-mono-(n)-butyläther-di-          äthyleD,rbamat    eine ausgezeichnete     vermizide     Wirkung besitzt.  



       Man    erhält die neue Verbindung erfin  d     ungsgemäss,    indem man     Resorcin,    einen       Butylester,        Phoegen    und     Diäthylamin    auf  einander einwirken     lässt.    Man kann hierbei  z.

   B. entweder mit dem durch Umsetzung des       Pesoreins    mit dem     Butylester    gebildeten und  gereinigten     Resorcin-mono-(n)-butyläther    ar  beiten oder     aber-    für die weitere     Umsetzung     auch ein bei der     Butylierung    von     Resorcin     anfallendes Gemisch verwenden, das neben  dem     Mono-Butyläther    den     Bis-Butyläther     enthält.  



  Die Verbindung     stellt    ein farbloses 01  dar, .das bei 2 mm bei 155   siedet.  



  Die neue Verbindung zeigt gegen     Ascari-          den,        Bothriocephalus    und     Oxyuren    eine aus  gesprochen     vermizide    Wirkung. Sie soll  daher in der Therapie Verwendung finden.

           Beispiele:     1. 1710 Gewichtsteile aus     Reso@rcin    und  einem     Butylesler        gebildeter        Resorcin-mono-          (n)-butyläther    und 1480     Gewichtsteile    aus       Phasgen    und     Diäthylamin        herbestelltes        Di-          äthylcarbaminsäure.chlori,d    werden gemischt  und etwa 8 Stunden lang auf<B>90-100'</B> er  hitzt, wobei     Salzsäuregas    entweicht.

   Nach  dem Erhalten nimmt man das     Reaktions-          produkt    in Benzol auf, schüttelt diese Lösung  mehrmals mit kalter, verdünnter Lauge aus  und trocknet sie dann mit     Natriumsulfat.     Nach dem     Abdestillieren        des        Lösungsmit-          tels        hinterbleibt    das     Reaktionsprodukt    in.       guter    Ausbeute.

   Durch     fraktionierte    Va  kuumdestillation erhält man das     Resorcin-          mono-(n)-butyläther-,diäthylearbamat        rein.    als       farbloses.    01, das bei 2 mm bei 155   siedet.  



  2. Zu einer Lösung von 300 Gewichts  teilen     Phosgen    in 1500     Volumteilen    Benzol  wird unter Rühren bei -3 bis -4' ein Ge  misch von     332        Gewichtsteilen    Resorcin-mono-           (n)-butylätlier    (erhalten durch Umsetzung  von     Resorein    mit einem     Butylester),    175     Ge-          wiehtsteilen        Pyridin    und 500     Volumteilen     Benzol     einbetragen.    Ist alles zugelaufen,

   so  lässt man     das        Reaktionsgemisch    langsam       warm    werden und entfernt nach     3-4    Stun  den hei<B>15-20'</B> das     überschüssige        Phosgen.          Alsdann        fiibt    man unter Rühren und Kühlen  400     Gewichtsteile        Diiitliylamin    zu,     lässt    das  Gemisch mehrere Stunden stehen und rührt  mit verdünnter Säure aus.

   Hiernach rührt  man die     Benzollösung    mit verdünnter Kali  lauge aus, trocknet das Benzol mit Pottasche,  dampft die Lösung ein     und    destilliert den       Rückstand    hei     \?        inm,    wobei das     Resorcin-          mono-(n)-bn.iyliitlier-diii,tliylearbainat'1>ei    155   in guter Ausbeute übergeht.  



  3. 52 Gewichtsteile     Pesoi-cin-mono-di-          äthylca.rbamat        (erhalten    durch     Umsel.zung     von     Resorcih    mit ans     Diäthylamin    und     Phos-          gen    gebildetem     Diä        thylearbaminsäurechlorid     bei     Gegenwart    von     Pyridin;

          Fp.        67-G8    ")  werden in 200     Volumteilen    Methanol     aufge-          schwemmt    und auf     etcva        GO      erwärmt.

   Bei  dieser Temperatur lässt man unter Rühren  bleichzeitig 75     Gewichtsteile    rohen     Naph-          thalin-2-sulfonsäure-(n)-butyl,ester    (erhalten  aus     @aphthalin-2-sulfonsä        urechlorid    und     n-          Butylalkoho.l)    und     3\3        Volumteile    konzen  triert Kalilauge     eintiopfen    und erwärmt  dann noch einige     Stunden    nach.

   Die Reak  tion macht sich     dadurch        bemerlzbm,    dass bald       naplitlialin-2-sulfonsa.ui-es    Kalium auszu  kristallisieren beginnt. Alsdann versetzt man  mit Eiswasser und Benzol und säuert mit  verdünnter     Sehwefelsä        ure    an. Die so erhal-  
EMI0002.0062     
  
    tene <SEP> Benzollösung <SEP> wird <SEP> mit <SEP> kalter, <SEP> verdünn  ter <SEP> Kalilauge <SEP> mehrmals <SEP> ausgeschüttelt <SEP> und
<tb>  mit <SEP> Pottasche
<tb>  Nach <SEP> Abdestillie  ren <SEP> des <SEP> Lösungsmittels <SEP> wird <SEP> das <SEP> gewonnene
<tb>  '01 <SEP> im <SEP> Vakuum <SEP> fraktioniert.
<tb>  



  4. <SEP> <B>71,6</B> <SEP> Gewichtsteile <SEP> Kohlensäure-bis-(3  -nl-l)utyloNyplienyl)-ester <SEP> (erhalten <SEP> durch
<tb>  Umsetzung <SEP> von <SEP> aus <SEP> Resorein <SEP> und <SEP> einem <SEP> Bu  tylester <SEP> gebildetem <SEP> Resarein-mono-butyläther
<tb>  mit <SEP> Pliosgen <SEP> in <SEP> Benzol <SEP> bei <SEP> Gegenwart <SEP> von
<tb>  Pyridin;

   <SEP> Kpl-= <SEP> = <SEP> 27-228 <SEP>  , <SEP> Fp. <SEP> 40') <SEP> wer  den <SEP> mit <SEP> >0 <SEP> Gewichtsteilen <SEP> Diäthylamin <SEP> ge  misclit. <SEP> Sobahi <SEP> sich <SEP> ein <SEP> Teil <SEP> des <SEP> Esters <SEP> ge  löst <SEP> hat, <SEP> tritt <SEP> unter <SEP> Freiwerden <SEP> von <SEP> Wärme
<tb>  die <SEP> Umsetzen- <SEP> ein <SEP> und <SEP> das <SEP> Gemisch <SEP> wird
<tb>  dickflüssig. <SEP> Zur <SEP> Vervollständigung <SEP> der <SEP> Rüak  tion <SEP> erwärm, <SEP> man <SEP> schliesslich <SEP> noch <SEP> 1/.> <SEP> Stunde
<tb>  auf <SEP> dem <SEP> Dampfbad.

   <SEP> Durch <SEP> fraktionierte
<tb>  Destillation <SEP> erhält <SEP> man <SEP> aus <SEP> dem <SEP> Reaktions  gcmisch <SEP> tlsi.s <SEP> Resoi-ein-mono-(n)-butylätlier  tliätliylcarbainat <SEP> (KP,__, <SEP> =15G-158 <SEP>  ) <SEP> neben
<tb>  Pesorcin-rnono-(n)-butylä <SEP> Hier <SEP> (Iip_ <SEP> q <SEP> = <SEP> <B>126</B>
<tb>  bis <SEP> <B>128</B> <SEP>  ) <SEP> in <SEP> quantitativer <SEP> Ausbeute.

Claims (1)

  1. EMI0002.0063 PATENTANSPRUCH <tb> Verfahren <SEP> zur <SEP> Herstellung <SEP> von <SEP> Resorein mono-(n)-hutylätlier-di,iitliylcarbamat, <SEP> da durch <SEP> gekennzeichnet, <SEP> class <SEP> man <SEP> Resorcin, <tb> einen <SEP> Butylester, <SEP> Pliosben <SEP> und <SEP> Diäthylamin <tb> aufeinander <SEP> einwirken <SEP> hisst. <tb> Die <SEP> neue <SEP> Verbindung <SEP> stellt <SEP> ein <SEP> farbloses, <tb> hei <SEP> 2 <SEP> min <SEP> bei <SEP> <B>155,</B> <SEP> siedendes <SEP> <B>01</B> <SEP> dar; <SEP> .sie <SEP> soll <tb> in <SEP> der <SEP> Therapie <SEP> Verwendung <SEP> finden.
CH210920D 1937-03-04 1938-03-04 Verfahren zur Herstellung von Resorcin-mono-(n)-butyläther-diäthylcarbamat. CH210920A (de)

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