CH211446A - Verfahren zur Herstellung eines wasserlöslichen Mottenschutzmittels. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines wasserlöslichen Mottenschutzmittels.

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CH211446A
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Aktiengesellsc Farbenindustrie
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Ig Farbenindustrie Ag
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C305/00Esters of sulfuric acids

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Agricultural Chemicals And Associated Chemicals (AREA)

Description


  Verfahren zur Herstellung eines wasserlöslichen     Nottenschatzmittels.       Vorliegende Erfindung betrifft ein Ver  fahren zur Herstellung eines wasserlöslichen  Mottenschutzmittels.  



  Wasserlösliche Mottenschutzmittel wur  den bisher insbesondere derart hergestellt,  dass man in wirksame wasserunlösliche,     phe-          nolische        Hydroxylgruppen    enthaltende Stoffe  im aromatischen Kern     Sulfo-        bezw.        Carb-          oxylgruppen    einführte oder zum Aufbau  dieser Verbindung solche Komponenten ver  wandte, welche     Sulfo-        bezw.        Carboxylgrup-          pen    enthielten.  



  Es wurde nun gefunden, dass man wasser  unlösliche Mottenschutzmittel, die wenig  stens eine freie     Hydroxylgruppe    enthalten,  dadurch in wasserlösliche Form bringen  kann, dass man sie in saure Mineralsäure  ester überführt. Der Vorzug dieses Verfah  rens, wasserunlösliche Mottenschutzmittel in  wasserlösliche überzuführen, besteht     darin,     dass durch die Einführung von     Sulfo-    oder       Carboxylgruppen    in den Kern die Wirksam-         keit    der wasserunlöslichen     Verbindungen     mehr oder weniger weit zurückgeht.

   Dem  gegenüber wird durch die     Veresterung    der       phenolischen        Hydroxylgruppe    die Wirksam  keit der Verbindungen nicht wesentlich ver  ändert. Ferner besteht bei diesen sauren       Mineralsäureestern    die Möglichkeit, durch  Verwendung heisser saurer Bäder bei der Be  handlung der zu schützenden Stoffe mit die  sen Verbindungen die wasserlöslich machen  den Säurereste abzuspalten und so das was  serunlösliche Mottenschutzmittel mit voller  Wirksamkeit aus wässeriger Lösung wasser  echt und waschecht auf die Stoffe aufzu  bringen.  



  Für die oben beschriebene Arbeitsweise  kommen alle Arten von wasserunlöslichen,  mindestens eine freie     phenolische        Hydrogyl-          gruppe    besitzenden Mottenschutzmitteln     in     Frage, z. B.     Phenole,        Naphthole,    Verbindun  gen, die sich vom     Diphenyl,        Diphenylmethan,          Triphenyhmethan        ableiten    lassen, und an-           dere    mehr.

   Die Wirksamkeit der gemäss der  Erfindung erhaltenen sauren Ester ist dabei  von der Wirksamkeit der wasserunlöslichen  Ausgangsverbindung abhängig in dem Sinne,  dass, je     wirksamer    die unlösliche Ausgangs  verbindung ist, um so     wirksamer    auch die  sauren Ester sind.  



  Die Herstellung der sauren     blineralsäure-          ester    geschieht nach bekannten     'Methoden,     z. B. durch Einwirken von     Chlorsulfonsäure     auf die     Phenole    in Gegenwart einer tertiären  Base oder durch Umsetzung der     Phenole    mit       Phosphorogyehlorid    in Gegenwart von Al  kali. Im ersten Fall werden saure Schwefel  säureester, im zweiten saure Phosphorsäure  ester erhalten.  



  Die erfindungsgemäss erhaltenen Verbin  dungen können, wie üblich, in wässeriger  Lösung bei höheren Temperaturen und ge  gebenenfalls in Anwesenheit von Säuren an  gewandt werden.  



  Gegenstand des vorliegenden Patentes ist  ein Verfahren zur Herstellung eines wasser  löslichen Mottenschutzmittels. Das Verfah  ren ist dadurch gekennzeichnet, dass man das       Diosy    -     3,3'-        5,5'-        2"-4"-5"-heptachlortri-          phenylmethan    durch Behandeln mit     Chlorsul-          fonsäure    im Verhältnis 1     Mol    : 2     Mol    in den  sauren     Schwefelsäureester    überführt. wobei  man zweckmässig in Gegenwart von     Pyridin     arbeitet.

   Nach dem Neutralisieren mit Na  triumkarbonat und Entfernung des     Pyridins     erhält man das     Natriumsalz    des     Schwefel-          säureesters    als farbloses, wasserlösliches Pul  ver.  



  Wollgarn, das mit     1/2    bis     1'J    dieser Ver  bindung (bezogen auf das Gewicht der    Ware) im sauren oder neutralen Farbbad  bei 95   C während einer Stunde behandelt  wurde, ist geschützt gegen Mottenfrass.  



       Beispiel:     In 50     Volumteile        Pyridin    lässt man     unter     Kühlung 25     Gewichtsteile        Chlorsulfonsäure          eintropfen,    gibt 55 Gewichtsteile     2,2'-Dioay-          3,3'-5,5'    -     2"-4"-5"-heptachlortriphenylmethan     zu und hält die Temperatur unter Rühren  6 bis 8 Stunden auf 40 bis<B>50'</B> C. Nach dem  Abkühlen neutralisiert man mit Natrium  karbonat, das in wenig Wasser gelöst wurde,  und bläst das     Pyridin    mit Wasserdampf ab.

    Durch     Aussalzen    erhält man das     Natronsalz     des     Schwefelsäureesters    der obengenannten  Verbindung. Es stellt ein farbloses, in Was  ser lösliches Pulver dar.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung eines wasser löslichen Mottenschutzmittels, dadurch ge kennzeichnet, dass man 2,2'-Diozy-3,3'-5,5'- 2"-4"-5"-heptachlortriphenylmethan durch Behandeln mit. Chlorsulfonsäure im Verhält nis 1 Mol : 2 Mol in den sauren Sehwefel- säureester überführt. Das Natriumsalz dieses Schwefelsäure- esters ist ein farbloses, wasserlösliches Pul ver.
    Wollgarn, das mit 1/2 bis 1 % dieser Verbindung (bezogen auf das Gewicht der Ware) im sauren oder neutralen Farbbad bei 95 C während einer Stunde behandelt wurde, ist geschützt gegen Mottenfrass.
CH211446D 1938-01-15 1939-01-04 Verfahren zur Herstellung eines wasserlöslichen Mottenschutzmittels. CH211446A (de)

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