CH212521A - Verfahren zur Herstellung von 2-Methyl-4,6-dioxo-5-jod-tetrahydropyridin-1-essigsäure. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von 2-Methyl-4,6-dioxo-5-jod-tetrahydropyridin-1-essigsäure.

Info

Publication number
CH212521A
CH212521A CH212521DA CH212521A CH 212521 A CH212521 A CH 212521A CH 212521D A CH212521D A CH 212521DA CH 212521 A CH212521 A CH 212521A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
methyl
acetic acid
tetrahydropyridine
dioxo
iodo
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
F Hoffmann- Aktiengesellschaft
Original Assignee
Hoffmann La Roche
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Hoffmann La Roche filed Critical Hoffmann La Roche
Publication of CH212521A publication Critical patent/CH212521A/de

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61KPREPARATIONS FOR MEDICAL, DENTAL OR TOILETRY PURPOSES
    • A61K49/00Preparations for testing in vivo
    • A61K49/04X-ray contrast preparations
    • A61K49/0433X-ray contrast preparations containing an organic halogenated X-ray contrast-enhancing agent

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Epidemiology (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Pyridine Compounds (AREA)

Description


  



  Verfahren zar Herstellung von   2-Methyl-4 :, 6-dioxo-5-jod-       tetrahydropyridin-1-essigsäure.   
Es hat sich gezeigt, dass die   2-MIethyl-    4, 6-dioxo-5-jod-tetrahydropyridin-l-essigsaure
EMI1.1     
 eine in Form ihrer Salze sehr leicht wasserlösliche, unschädliche Verbindung ist, die sich zur Sichtbarmachung von inneren Organen vorzüglich eignet.



   Gegenstand des vorliegenden Patentes ist ein Verfahren zur Herstellung dieser Verbindung, welches dadurch gekennzeichnet ist, dass man 2-Methyl-4,   6-dioxo-tetrahydropyri-      din-l-essigsäure    mit jodierenden Mitteln behandelt. Dabei wird mit vorzüglicher Ausbeute das in   5-Stellung    monojodierte Derivat erhalten. Der Ausgangsstoff kann gewonnen werden, indem man 2-Methyl-4,   6-dioxy-pyri-    din (Berichte der Deutschen Chemischen Gesellschaft 31   [1898]    S. 767) in sein N Essigsäurederivat   iiberfiihrt.   



   Die bisher nicht bekannte 2-Methyl-4, 6  dioxo-S-jod-tetrahydropyridin-1-essigsäure    ist eine farblose Verbindung, die in Wasser und den gebräuchlichen organischen Lösungsmitteln schwer   löslieb    ist. Sie schmilzt unter Zersetzung bei   226  . Ihre    Salze mit Alkalien und organischen Basen sind in Wasser leicht löslich.



   Sie soll als   Rontgenkontrastmittel Ver-    wendung finden.



   Beispiel 1 :
183 Gewichtsteile 2-Methyl-4,   6-dioxo-tetra-      hydropyridin-1-essigsäure    (gewonnen aus 2  Methyl-4,      6-dioxypyridin    mit Chloressigsäure    in alkalischer Losung ; Zersetzungspunkt 270  )    werden in 1850 Gewichtsteilen   3    n Salzsäure unter Erwärmen und Rühren gelost. In die unter fortgesetztem   Riibren    auf etwa 20¯ abgekühlte   Losung    tropft man eine Lösung von 162, 4 Gewichtsteilen Jodmonochlorid in 80  Gewichtsteilen Eisessig innert   3/4    Stunden ein.



  Die   Jodierung    geht unter   gelinder Selbst-    erwärmung vor sich. Nach Beendigung des   Eintragens    rührt man noch 2 Stunden bei Zimmertemperatur weiter und gewinnt die ausgefallene   2-Methyl-4, 6-dioxo-5-jod-tetra-      hydropyridin-1-essigsäure    durch Absaugen und Waschen mit Wasser. Sie zeigt nach dem    j, rooknen einen Zersetzungspunkt von 222"    (Aufschäurnen und   Abstossen    violetterDämpfe).



  Die Säure kann über das in Wasser sehr leicht, in Alkohol und Aceton   schwer loslicha    Natriumsalz weiter gereinigt werden. Der Zersetzungspunkt steigt dabei auf   226 .   



   Beispiel   9   
Unter Rühren werden 183 Gewichtsteile 2-Methyl-4, 6-dioxo-tetrahydropyridin-1-essigsaure in 1700 Gewichtsteilen Wasser, die 120 Gewichtsteile Atznatron enthalten, gel¯st. Unter Eiskühlung tropft man nun eine Lösung von 254 Gewichtsteilen Jod in   200    Gewichtsteile Wasser und 200 Gewichtsteile Jodkalium innert etwa 60 Minuten zu. Wenn alles eingetropft ist, wird noch 24 Stunden bei Zimmertemperatur weiter gerührt. Durch Ansäuern,   Nutschen    und Reinigen über das Natriumsalz gewinnt man die 2-Methyl-4, 6  dioxo-5-jod-tetrahydropyridin-1.-essigsäure    mit den im Beispiel   1    beschriebenen Eigenschaften.



   Beispiel 3 :
In 2000 Gewichtsteilen etwa   25  /Oigem    wässerigem Ammoniak werden unter Rühren 183 Gewichtsteile 2-Methyl-4,   6-dioxo-tetra-      hydropyridin-1-essigsaure gelost.    Zu dieser L¯sung, aus der sich ein Teil der Säure als Ammonsalz   z ausgeschieden    hat, tropft man   unter Eiskühiung eine Losung von 254    Gewichtsteilen Jod in 200 Gewichtsteile Wasser und 200   Gewiehtsteiie Jodkafium.    Die Jodfarbe verschwindet sofort.



   Mit der Zeit beginnt das   Ammonsalz    der 2-Methyl-4, 6 dioxo-5-jod-tetrahydropyridin-1essigsäure auszufallen. Nach Beendigung des Eintragens vervollständigt man die Fällung durch Hinzufügen von 1000 Gewichtsteilen   Athanol.    Aus dem durch   Nutscben    gewonnenen Ammonsalz kann die freie 2-Methyl-4, 6-dioxo  5-jod-tetrahydropyridin-]-essigsaure    durch Ansäuern seiner Losung mit verdünnter AmeisensÏure gewonnen werden. Sie zeigt die in Beispiel   1    beschriebenen Eigenschaften.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung von 2-Methyl4, 6-dioxo-5-jod-tetrahydropyridin-1-essigsÏure, dadurch gekennzeichnet, dass man die 2 Methyl-4, 6-dioxo-tetrahydropyridin-1-essigsaure mit jodierenden 3Iitteln behandelt.
    Die bisher nicht bekannte 2-Methyl-4, 6 dioxo-5-jod-tetrahydropyridin-1-essigsäure ist eine farblose Verbindung, die in Wasser und den gebräuchlichen organischen Losungsmit- teln schwer löslich ist. Sie schmilzt unter Zersetzung bei 226 0. lhre Salze mit Alkalien und organischen Basen sind in Wasser leicht loslich.
    Sie soll als Rontgenkoritrastmittel Verwendung finden.
CH212521D 1939-07-14 1939-07-14 Verfahren zur Herstellung von 2-Methyl-4,6-dioxo-5-jod-tetrahydropyridin-1-essigsäure. CH212521A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH212521T 1939-07-14

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH212521A true CH212521A (de) 1940-11-30

Family

ID=4447841

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH212521D CH212521A (de) 1939-07-14 1939-07-14 Verfahren zur Herstellung von 2-Methyl-4,6-dioxo-5-jod-tetrahydropyridin-1-essigsäure.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH212521A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
CH212521A (de) Verfahren zur Herstellung von 2-Methyl-4,6-dioxo-5-jod-tetrahydropyridin-1-essigsäure.
DE840545C (de) Verfahren zur Herstellung von Azoverbindungen
AT131127B (de) Verfahren zur Darstellung von Salzen der Jodmethansulfonsäure bzw. ihrer Homologen.
DE704549C (de) Verfahren zur Herstellung von Pplyjodoxyphenylphenylessigsaeuren
AT114452B (de) Verfahren zur Darstellung von N, N'-Diacylisothioharnstoff-S-alkyläthern.
AT112135B (de) Verfahren zur Darstellung von basischen Oximäthern und ihren Salzen.
DE679977C (de) Verfahren zur Herstellung der 4-Oxy-1-aminonaphthalin-8-carbonsaeure bzw. des 4-Oxynaphthostyrils
DE949885C (de) Verfahren zur Herstellung von Kondensationsprodukten des Sulfaguanidins
DE445669C (de) Verfahren zur Darstellung von organischen Verbindungen mit dreiwertigem Arsen
AT232190B (de) Verfahren zur Herstellung eines schwerlöslichen Derivates des Kallikrein-Inaktivators
DE835298C (de) Verfahren zur Herstellung von Glykosiden der p-Aminosalicylsaeure und ihrer Salze
AT140228B (de) Verfahren zur Darstellung von Gallensäureverbindungen.
DE193542C (de)
DE859154C (de) Verfahren zur Herstellung von Schiff'schen Basen der p-Aminosalicylsaeure
CH143292A (de) Verfahren zur Herstellung einer Cyclammoniumverbindung.
CH229746A (de) Verfahren zur Herstellung eines wasserlöslichen Abkömmlings des 4,4'-Diaminodiphenylsulfons.
CH324082A (de) Verfahren zur Herstellung von N-Acylderivaten der 3,5-Diamino-2,4,6-trijod-benzoesäure
CH134851A (de) Verfahren zur Darstellung eines Farbstoffes.
DEP0043567DA (de) Verfahren zur Herstellung von Pteroylglutaminsäure (Folinsäure)
CH155326A (de) Verfahren zur Herstellung einer wasserlöslichen gemischt aromatisch-aliphatischen Diazoaminoverbindung.
CH143680A (de) Verfahren zur Herstellung eines zur Bereitung einer Lösung einer Nitrosodiazoverbindung der Diphenylaminreihe geeigneten Präparates.
CH194876A (de) Verfahren zur Herstellung von 2(3',5'-Dijod-2'-B-oxäthyl-4'-oxypheny)- 6-jodchinolin-4-carbonsäure.
CH237130A (de) Verfahren zur Herstellung eines neuen Azofarbstoffes.
CH217973A (de) Verfahren zur Herstellung eines Azofarbstoffes.
CH155327A (de) Verfahren zur Herstellung einer wasserlöslichen gemischt aromatisch-aliphatischen Diazoaminoverbindung.