CH324082A - Verfahren zur Herstellung von N-Acylderivaten der 3,5-Diamino-2,4,6-trijod-benzoesäure - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von N-Acylderivaten der 3,5-Diamino-2,4,6-trijod-benzoesäure

Info

Publication number
CH324082A
CH324082A CH324082DA CH324082A CH 324082 A CH324082 A CH 324082A CH 324082D A CH324082D A CH 324082DA CH 324082 A CH324082 A CH 324082A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
acid
triiodo
diamino
benzoic acid
preparation
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Paul Dr Diedrich
Original Assignee
Schering Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Schering Ag filed Critical Schering Ag
Publication of CH324082A publication Critical patent/CH324082A/de

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61KPREPARATIONS FOR MEDICAL, DENTAL OR TOILETRY PURPOSES
    • A61K49/00Preparations for testing in vivo
    • A61K49/04X-ray contrast preparations
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C233/00Carboxylic acid amides

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Epidemiology (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description


  



  Verfahren zur Herstellung von   N-Acylderivaten    der 3, 5-Diamino-2, 4,   6. trijod. benzoesäure   
Die Darstellung der 3, 5-Diamino-2,   4,    6-tri  jod-benzoesäure    ist bereits   besehrieben      (vgl.   



  Berichte der   Deutsehen    Chem. Ges., Band 29, S.   2835).    Diese SÏure ist nach den Angaben der erwähnten Literaturstelle wenig beständig und zersetzt sieh bereits beim Aufbewahren in Substanz oder in Losung unter Bildung schwarzer, schmieriger Produkte, was eine direkte technische oder pharmazeutische Verwendung aussichtslos erscheinen lassen mu¯te.



   Es   wurde nun gelfunden, dass diese Säure    sieh durch Anwendung üblicher Acylierungs   methoden trotz ihrer Unstabilität überraschend    glatt in ihre N-Acyl-,   inshesondere N, N'-Di-      acylderivate überführen lässt, die sich    als sehr stabile ungefärbte Verbindungen erweisen.   biser    bisher nicht bekannten Verbindungen besitzen ausser ihrer Stabilität auch sonst noeh eine Reihe technise wertvoller Eigenschaften, wie gute   Wasserloslichkeit    ihrer Salze und hohen Gehalt an Jod in relativ sehr fester Bindung, die Möglichkeiten einer technischen oder pharmazeutischen Verwendung eröffnen.



   Die Acylierung erfolgt beispielsweise durch Umsetzung der zweckmϯig frisch hergestell   ten 3. 5-Diamino-2, 4, 6-trijodbenzoesäure mit    den Anhydride oder Halogeniden offenkettiger, zyklischer oder gemischt   offenkettig-    zyklischer   mono-odeur      Polykarbonsäuren    nach den zur Acylierung freier Aminogruppen ge  läufigen    Methoden. Je nach den angewandten   
Acylierungsbedingungen k¯nnen hierbei ne@en    den   diacylierten    auch   tetraaeylierte Verbin-      dungen    oder Anhydride entstehen, die in an sich bekannter Weise jedoch leicht in die Diacylverbindungen der freien Säure überführbar sind.



   Beispiel 1
53   g 3,    5-Diamino-2,   4,    6-trijod-benzoesÏure werden mit   400    cm3 Acetanhydrid kurze Zeit   ruz    Sieden erhitzt und die abgekühlte Losung in einen Liter Wasser eingerührt. Die Acet. ylierungsprodukte scheiden sich alsbald in fester Form ab. Die   Fällung wird vervoll-      ständigt    durch Zusatz von 100 em3 20%iger Salzsäure. Zur Reinigung wird die genannte Fällung in 250 cm3 5%iger Kalilauge bei gewohnlicher Temperatur in Lösung gebracht und naeh Behandlung mit   Tierkohle    das Filtrat   mit Mineralsäure angesäuert.

   Nach eini-    gen Stunden wird die abgeschiedene   3,    5-Di  acetylamino-2,      4,    6-trijodbenzoesÏure isoliert und mit stark verdünnter Salzsäure ausgewaschen. Die auf diese Weise erhaltene   farb-    lose SÏure ist bereits rein. Sie zersetzt sich beim Erhitzen unter Braunfärbung und Jodabspaltung von 260¯ ab. Die SÏure ist   löslieh    in Alkohol und Aceton, weniger in Wasser, unlöslieh   in Äther, Benzol und Chloroform.   



  Ihre Alkalisalze und die Salze organischer Basen besitzen eine hohe   Loslichkeit    in Wasser. Die Ausbeute des Verfahrens beträgt etwa 90 % der Theorie. 



   Beispiel 2    53    g 3, 5-Diamino-2,   4,    6-trijodbenzoesÏure werden mit   400    em3   Propionsäureanhydrid    kurze Zeit zum Sieden erhitzt. Nach dem   Ab-    kühlen wird in 2 Liter   Wassereingerührt.    unter weiterem Rühren bis auf   50     erwärmt und   24    Stunden stehengelassen. Die   entstan-    dene Fällung wird abgesaugt und mit verdünnter Salzsäure und Wasser ausgewaschen.



  Die erhaltene   Tetrapropionylverbindung    vom F.   =      129     wird zur Reinigung und ¯berf hrung in die   Dipropionylverbindung    in der eben ausreichenden Menge verdünnter Kalilauge unter Zusatz von Tierkohle gelost, filtriert und das Filtrat mit Mineralsäure gefällt.



  Die auf diese Weise erhaltene 3, 5-Dipropionylamino-2,   4,    6-trijodbenzoesÏure ist rein. Sie zersetzt sich beim Erhitzen nach vorhergehender   Jodabspaltung    bei   238 .    Die Ausbeute betrÏgt   50 g = etwa 78"/o    der Theorie.



   Beispiel 3    53 g 3,    5-Diamino-2,   4,    6-trijod-benzoesÏure    werden mit 275 em3 n-Buttersäureanhydrid    mit einigen Tropfen konzentrierter   Schwefel-    sÏure unter Rühren erst eine Stunde auf   130 ,    dann 30 Minuten auf   150     erhitzt. Buttersäure und Buttersäureanhydrid wird im Vakuum abdestilliert, der Rüekstand mit wässrigem Ammoniak bei etwa   60     in Losung gebracht und mit Kohle filtriert. Ansäuern des Filtrats mit MineralsÏure liefert die reine   3, 5-Di-      butyrylamino-2, 4, 6-trijod-benzoesäure    als flok  kigen,    farblosen Niedersehlag mit 75%iger Ausbeute. Die Substanz zersetzt sieh beim Erhitzen bei 267¯ unter Jodabspaltung.



   Beispiel 4
53 g 3, 5-Diamino-2, 4,   6-trijod-benzoesäure    und 300   em3      Önanthsäureanhydrid    werden naeh Zusatz einiger Tropfen konzentrierter   Sehwefelsäure unter Rühren auf 135     erhitzt und bei dieser Temperatur 30 Minuten gehalten. Naeh Abkühlung wurde die abgeschiedene Substanz abgesaugt und mit Ather ausgewaschen. Die erhaltene 3, 5-Di¯nanthoylamino  2,      4,    6-trijod-benzoesÏure ist rein. Beim   Er-    hitzen verfärbt sie   sieh    von   245       an, um sieh      bei 258  unter Jodabspaltung zu    zersetzen.



   Die Ausbeute beträgt 80% der Theorie.



   Beispiel   5       3-Acetylamino-5-amino-2,    4, 6-trijod benzoesÏure
10, 6 g 3, 5-Diamino-2,4,6-trijod-benzoesÏure (2/100 Mol) werden in 25 cm3 Dioxan warm gelöst, unter Abkühlung der   Losung    auf 10 bis   15     4/100 Mol Pyridin und 4/100 Mol   Acetylehlorid    hinzugefügt und einige Stunden bei dieser Temperatur gehalten. Die Fällung wird isoliert und mit Wasser ausgewaschen.



  Die vorliegende 3-Aeetylamino-5-amino-2, 4, 6trijod-benzoesäure schmilzt bei   162 .  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von N-Acyl- derivaten der 3, 5-Diamino-2, 4, 6-trijod-benzoesÏure, dadurch gekennzeichnet, dass man die genannte Säure aeyliert.
    UNTERANSPRtTCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man als Aeylierungsmittel Anhydride oder Säurehalogenide offenkettiger, zyklischer oder gemiseht offenkettig-zyklischer Mono- oder PolycarbonsÏuren verwendet.
    2. Verfahren nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet. dass man zuerst Tetra-oder Pentaacylverbin dungen (Anhydride) herstellt und diese nachträglich zu Diacylverbindungen verseift.
CH324082D 1953-02-05 1954-02-01 Verfahren zur Herstellung von N-Acylderivaten der 3,5-Diamino-2,4,6-trijod-benzoesäure CH324082A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE324082X 1953-02-05

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH324082A true CH324082A (de) 1957-08-31

Family

ID=6177326

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH324082D CH324082A (de) 1953-02-05 1954-02-01 Verfahren zur Herstellung von N-Acylderivaten der 3,5-Diamino-2,4,6-trijod-benzoesäure

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH324082A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
CH324082A (de) Verfahren zur Herstellung von N-Acylderivaten der 3,5-Diamino-2,4,6-trijod-benzoesäure
DE970133C (de) Verfahren zur Herstellung von N-Acylderivaten der 3, 5-Diamino-2, 4, 6-trijod-benzoesaeure
DE539403C (de) Verfahren zur Darstellung von N-Halogenacylarylsulfamiden
AT117475B (de) Verfahren zur Darstellung von Substitutionsprodukten des ß-Jodpyridins.
DE924450C (de) Verfahren zur Herstellung von Cumarinderivaten
DE633786C (de) Verfahren zur Herstellung von Komplexverbindungen des 1, 3-Dimethylxanthins
DE836650C (de) Verfahren zur Herstellung reiner Folinsaeure
DE847447C (de) Verfahren zur Herstellung von 21-Oxypregnen-(5)-ol-(3)-on-(20)-abkoemmlingen
DE579147C (de) Verfahren zur Herstellung von leicht loeslichen Salzen der Gallensaeuren
DE628558C (de) Verfahren zur Herstellung von Ketonen der Anthracenreihe
DE49739C (de) Verfahren zur Darstellung von Jodverbindungen des Thymols und ;J-Naphtols
DE944953C (de) Verfahren zur Herstellung eines aus dem Calciumsalz der Ca-AEthylen-diamintetraessigsaeure bestehenden Therapeutikums
DE679712C (de) Verfahren zur Herstellung von AEthern des Thyroxins oder seiner Ester
AT131611B (de) Verfahren zur Herstellung von Kondensationsprodukten.
DE864254C (de) Verfahren zur Herstellung von Reduktinsaeure
AT157720B (de) Verfahren zur Herstellung von Glucosiden.
DE555410C (de) Verfahren zur Darstellung von 4-Oxy-5-nitroisophthalsaeure
DE762123C (de) Verfahren zur Herstellung von physiologisch wirksamen Abkoemmlingen des 2-Alkyl-1, 4-naphthochinons bzw. -hydrochinons
CH339925A (de) Verfahren zur Herstellung von neuen Acyl-aminomethylphosphonsäuren
DE952169C (de) Verfahren zur Herstellung von 6-Oxycumaron-5-carbonsaeuren
DE641639C (de) Verfahren zur Darstellung von 1-Ascorbinsaeure
DE528149C (de) Verfahren zur Herstellung von Celluloseestern und ihren Umwandlungsprodukten
AT140228B (de) Verfahren zur Darstellung von Gallensäureverbindungen.
AT227256B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen Aminoindanen und deren Salzen
DESC011647MA (de)