CH212630A - Bügelmulde. - Google Patents

Bügelmulde.

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CH212630A
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Hermes Patentverwertun Haftung
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Hermes Patentverwertungs Gmbh
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    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06FLAUNDERING, DRYING, IRONING, PRESSING OR FOLDING TEXTILE ARTICLES
    • D06F67/00Details of ironing machines provided for in groups D06F61/00, D06F63/00, or D06F65/00
    • D06F67/08Beds; Heating arrangements therefor

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Description


  Bügelmulde.    Bei Bügelmulden von Bügelmaschinen,  insbesondere solchen, die im     Haushalt    ver  wendet werden, hat man die     Beheizung    der  Bügelfläche in der Weise     vorgenommen,    dass  alle Teile der     Bügelmuldenoberfläche    von  der     Heizeinrichtung    gleichmässig erhitzt wer  den.

   Es hat sich nun gezeigt, dass hierdurch  Schwierigkeiten     in    der Benutzung der Bügel  maschine     auftreten,        insbesondere    dann, wenn  durch die Bügelmaschine nicht nur grosse und  glatte Wäschestücke,     wie        Tischtücher,    Hand  tücher,     Bettlaken    usw.,     hindurchgeschickt     werden, sondern wenn die     Bügelmaschine     auch zum Bügeln von     andern    Wäschestücken,  wie Kragen, Manschetten und     dergl.,    verwen  det werden soll.

   Da in solchem     Falle    die zu  bügelnden Wäschestücke an den Endteilen  der Bügelmulde vorbeigeführt werden, so er  gibt sich hierdurch der Übelstand, dass die  Wärmezufuhr an den Endteilen unzureichend  ist, während der     mittlere    unbenutzte Teil der  Bügelmulde eine     unnötige    und unerwünscht  hohe Wärmezufuhr hat. Dieser Übelstand  macht sich zum Teil auch dann bemerkbar,    wenn eine grössere Zahl von glatten Wäsche  stücken durch die Bügelmaschine hindurch  geführt wird, da die Wärmeverluste an den  Enden stets grösser sind. Im folgenden wird  nun gezeigt, wie diese Schwierigkeit beseitigt  werden     kann.     



  Gemäss der Erfindung ist die Bügelmulde  für Bügelmaschinen     in    der Weise eingerich  tet, dass die einzelnen Teile der Mulde durch  die     Beheizungsvorrichtung    mindestens unter  gewissen     Betriebsbedingungen    eine verschie  den starke Wärmezufuhr erhalten. Vorteil  haft     ist    dabei     die        Einrichtung    so getroffen,  dass die nach den Enden zu gelegenen Teile  der Bügelmulde eine stärkere Wärmezufuhr  als in der     Mitte    erhalten.

   Hierdurch     wird    er  reicht, dass die an den     Endteilen    der Bügel  mulde     vorbeigeführten    Wäschestücke einer  ebenso guten Bügelwirkung wie die an den  Mittelteilen der Bügelmulde vorbeigehenden  Wäschebahnen unterworfen werden. Ins  besondere aber ist es dadurch auch ermög  licht, auf die Wäschestücke, welche nur     mit     dem Endteile der Bügelmulde gebügelt wer-      den, eine genügend     starke    Bügelwärme wir  ken zu lassen. So lassen sich z. B. Spitzen,  Hemdkragen, Manschetten usw. mit dem  Endteil der Bügelmulde bügeln, ohne dass  ein unzulässig starker Wärmenachschub in  dem     Mittelteil    der Bügelmulde stattfindet.  



  Die Einstellung der verschieden grossen  Wärmezufuhr für die einzelnen Teile der  Bügelmulde kann in verschiedener Weise vor  genommen werden. Bei elektrischer     Be-          heizung    der Bügelmulde kann die Anord  nung so getroffen sein,     da.ss    die verschiedenen  Teile der Heizwicklung verschieden ausgebil  det sind. Eine für die Fabrikation der Bügel  mulde vorteilhafte Einrichtung dieser Art  besteht darin, dass die Breite des die     Heiz-          wicklung    tragenden     'Wickelträgers    verschie  den breit ausgeführt und vorteilhaft stufen  weise abgesetzt ist.

   Man kann dann eine be  liebige Verteilung der Wärmezufuhr bei  gleichbleibender Steigung der     Heizwicklung     erreichen     und    infolgedessen lässt sich ein  solches Heizelement ohne Schwierigkeiten  mittels einer Maschine wickeln.  



  In der     Fig.    1 ist ein erstes Ausführungs  beispiel des Erfindungsgegenstandes darge  stellt. 1 ist der     Bügelmuldenkörper,        bei    wel  chem hinter der Bügelfläche die elektrische  Widerstandswicklung 2 angeordnet und auf  zwei parallel nebeneinander liegenden Bän  dern 3 und 4 aufgewickelt ist. Jedes der bei  den aus einem nichtleitenden und möglichst  wärmeunempfindlichen Stoff, z. B.     Mikanit     oder     dergl.,    bestehenden Bänder ist mit einer  Reihe von Abstufungen versehen, derart, dass  die Bänder nach der Mitte zu schmäler wer  den. Die Wicklung 2 ist jedoch auf beide  Bänder 3 und 4 so aufgewickelt, dass die ein  zelnen Windungen gleichen Abstand vonein  ander, also gleiche Steigung besitzen.

   Hier  durch wird erreicht, dass eine solche Bügel  mulde an den Endteilen eine etwas stärkere  Wärmezufuhr hat, durch welche die an die  sen Stellen grösseren Wärmeverluste aus  geglichen werden. Infolgedessen ist bei einer  solchen Bügelmulde die Bügelwirkung an den  Endteilen ebenso gut wie in dem mittleren  Teil.    In manchen Fällen kann es auch vorteil  haft sein, die Anordnung so zu treffen,     da.ss     die     Beheizungsvorrichtung,    insbesondere ihre       #-lektrische    Heizwicklung, unterteilt ist und  die einzelnen Teile für sich dauernd oder       reitweise    abschaltbar sind.

   Die Bügelmulde  kann     hierbei    so     eingerichet    sein, dass das  Ein- und Abschalten der einzelnen     Wicklungs-          ieile    mit der Hand vorgenommen werden kann.  Vielfach kann es auch vorteilhaft sein, die       Beheizung    der Bügelmulde so zu unterteilen,  dass beim Abschalten einzelner, insbesondere  der für die Enden der Bügelmulde vorge  sehenen Teile, das Mittelteil der Bügelmulde  immer beheizt bleibt. Das Abschalten der  einzelnen Wicklungsteile kann dabei durch  von Hand     betätigte    Vorrichtungen bewirkt  werden.

   Besonders vorteilhaft ist es jedoch,  Temperaturregler vorzusehen, welche das  zeitweise Abschalten der einzelnen Wick  lungsteile bei zu     starkem    Ansteigen der  Temperatur selbsttätig     vornehmen.     



  In der     Fig.    2 ist ein zweites Ausfüh  rungsbeispiel der Erfindung schematisch dar  gestellt. 11 ist die Bügelmulde,     innerhalb     deren hinter der zum Bügeln dienenden Ober  fläche zwei parallel nebeneinander liegende       Heizwicklungsstreifen    angeordnet sind, deren  einer aus den Teilen 12 und 13 und deren  anderer aus den beiden     Teilwicklungen    14  und 15 besteht. Durch die beiden Leitungen  <B>16</B> und 17 sind die beiden Heizwicklungen an  das Leitungsnetz angeschlossen. Die Teil  wicklung 12 ist mit der Teilwicklung 14  durch einen     .Schalter    18 und die     beiden    Teil  wicklungen 13 und 15 sind in gleicher Weise  durch einen Schalter 19 miteinander verbun  den.

   Die beiden Schalter 18 und 19 können  als von Hand zu betätigende Schalter oder  auch in vorteilhafter Weise als selbsttätig       wirkende,    z. B. mit einem     Bimetallkontakt     versehene Schalter,     ausgebildet    sein. Die bei  den Teilwicklungen 12 und 15 sind so lang  ausgebildet, dass sie von den Enden der Bü  gelmulde her bis über die Mitte derselben  hinausreichen, während die beiden     andern     Teilwicklungen 13 und 14 entsprechend  kürzer gehalten sind. Wird nun das eine      Ende, z. B. das linke Ende, der Bügel  mulde, zum Bügeln benutzt, so kann dies  durch     Einscharlten    des Schaltkontaktes 18  unter Strom gesetzt werden.

   Das linke  Ende, welches     dann    allein die Wärme  zufuhr erhält,     kann    dann vielmehr zum  Bügeln von     Kragen,    Hemdenstulpen usw.  verwendet werden, wobei eine ausreichende  Wärmezufuhr zu dem     linken    Ende der  Bügelmulde stattfindet. Dadurch, dass der  obere Wicklungsteil 12 bis über die Mitte  der Mulde hinüberreicht, wird vermieden, dass  ein unerwünschter     Wärmefluss    von der be  heizten zur     urbeheizten    Seite der Bügelmulde  stattfindet.  



  Wenn bei dem angegebenen     Ausführungs-          beispiel    die beiden Schalter 18 und 19 als       selbsttätig    arbeitende Temperaturregler aus  gebildet sind oder     ausser    den Kontakten  solche selbsttätig wirkende Temperatur  regler vorgesehen sind, so wird der Teil der  Bügelmulde, welcher nicht zum Bügeln be  nutzt wird, für eine gewisse Zeit oder       y     dauernd selbsttätig ausgeschaltet und in  folgedessen eine unzulässige     Überheizung     dieses Teils vermieden.  



  Die     Anzapfungen    der elektrischen Heiz  wicklung können vorteilhaft in der Weise  hergestellt werden, dass das     Heizwicklungs-          band    an der     Anzapfungsstelle    aufgeschnitten  und die beiden Enden der Wicklung um  180 Grad     herumgeklappt    und mit der An  schlussstelle durch Punktschweissen oder       dergl.    verbunden sind.  



  In den     Fig.    3 und 4 ist ein     Ausführungs-          beispiel    hierfür dargestellt. 21 ist der stufen  weise abgesetzte     Mikanitstreifen,    auf wel  chem die bandförmige     Heizwicklung    22 an.  gebracht ist. An der     Anzapfungsstelle    23 ist  die     Heizwicklung    aufgeschnitten und die En  den sind seitlich herausgeführt. Zwischen die  beiden Enden ist die     Anschlussfahne    24 ein  gesetzt und durch     Punktschweissen    mit den  beiden Enden     verbunden.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Bügelmulde für Bügelmaschinen, dadurch gekennzeichnet, dass die einzelnen Teile der Mulde durch die Beheizungsvorrichtung min destens unter gewissen Betriebsbedingungen eine verschieden grosse Wärmezufuhr er halten. UNTERANSPR üCHE 1. Mulde nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass sie an den Enden eine höhere Wärmezufuhr als in dem mittleren Teil hat. 2.
    Mulde nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass sie elektrisch beheizt wird und die verschiedenen Teile der Heizwicklung verschieden bemessen sind. Mulde nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Breite des die Heizwicklung tragenden Bandes verschie den breit ausgeführt ist. 4. Mulde nach Unteranspruch 3, dadurch ge kennzeichnet, dass die Heizwicklung mit gleichem Abstand der einzelnen Windun gen voneinander auf das die Heizwicklung tragende Band aufgewickelt ist. 5.
    Mulde nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Beheizungsvorrich- tung eine elektrische Heizwicklung ist, welche unterteilt ist, und die einzelnen Teile dauernd oder zeitweise abschaltbar sind. 6. Mulde nach Unteranspruch 5, gekenn zeichnet durch die Anordnung von Tem peraturreglern zur zeitweisen Abschal tung der einzelnen Wicklungsteile.
    i. Bügelmulde nach Patentanspruch, gekenn zeichnet durch eine solche Unterteilung der Beheizung, dass beim Abschalten der für das eine Ende der Bügelmulde vorge sehenen Teile das Mittelteil der Bügel mulde immer mit einem Teil der vollen Leistung beheizt wird. B. Bügelmulde nach Unteranspruch 5, da durch gekennzeichnet, dass die Unter teilung der elektrischen Heizwicklung durch Anzapfen des Heizkörpers erfolgt.
CH212630D 1938-09-01 1939-08-29 Bügelmulde. CH212630A (de)

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DE212630X 1938-09-01

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CH212630D CH212630A (de) 1938-09-01 1939-08-29 Bügelmulde.

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NL (1) NL57219C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2457095A (en) * 1944-12-26 1948-12-21 Honeywell Regulator Co Rheostat with rectilinear slide
DE3324351A1 (de) * 1983-07-06 1985-01-24 Wilh. Cordes GmbH & Co, 4740 Oelde Buegelmaschine, waeschemangel o. dgl. mit einem als hohlkoerper ausgebildeten, allseitig geschlossenen buegelkoerper
DE3838391A1 (de) * 1988-11-12 1990-05-17 Effma Waeschereitechnik & Masc Mangel

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US2457095A (en) * 1944-12-26 1948-12-21 Honeywell Regulator Co Rheostat with rectilinear slide
DE3324351A1 (de) * 1983-07-06 1985-01-24 Wilh. Cordes GmbH & Co, 4740 Oelde Buegelmaschine, waeschemangel o. dgl. mit einem als hohlkoerper ausgebildeten, allseitig geschlossenen buegelkoerper
DE3838391A1 (de) * 1988-11-12 1990-05-17 Effma Waeschereitechnik & Masc Mangel

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