CH212839A - Verfahren zur Herstellung eines nietlos an einem Geschirr angebrachten Stiels. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung eines nietlos an einem Geschirr angebrachten Stiels.Info
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Description
Verfahren zur Herstellung eines nietlos an einem Geschirr angebrachten Stiels. Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung eines nietlos an einem Geschirr, wie z. B. ein Küchengeschirr, angebrachten .Stiels.
In der Fabrikation von Küchengeschirren war es bis jetzt üblich, die Geschirrkörper und die dazu gehörigen Stiele voneinander getrennt herzustellen und nach Fertigstellung beider Teile diese miteinander zu verbinden.
Diese Methode hat sieh jedoch in der Praxis insofern als mangelhaft erwiesen, dass die nachträgliche Befestigung des fertigen Stiels mit technischen Sehwierigkeiten verbunden war, die sich im Gebrauch des Geschirres meistens in einer mit der Zeit eintretenden Lockerung des Stiels auswirkten.
Diese Nachteile werden durch das erfin- clungsgemässe Verfahren vermieden, das sich dadurch kennzeichnet, dass erst nach niet loser Befestigung eines Stielgerippes an den Geschirrkörper auf dieses Gerippe eine mantelbildende Kunstharzmasse aufgepresst wird.
Das erfindungsgemässe -\'erfahren ist im folgenden an Hand der beiliegenden Zeich nung beispielsweise erläutert.
Auf der Zeichnung ist in den Fig.1 und 2, die einen teilweisen Vertikalschnitt und eine Oberansicht einer Pfanne darstellen, mit 1 der Pfannenkörper bezeichnet, an dem ein von einem Drahtbügel :
gebildetes ,Stielgerippe 2 befestigt ist. Dieser Drahtbügel ist mit einem als Schraubenmutter ausgebildeten, die bei den Schenkelenden desselben verbindenden Quereteg 2a versehen, mittels- welchem er auf einem Schraubenbolzen 4 aufgeschraubt ist, der ein Fussstück 3 durchsetzt und sich, von diesem frei vorstehend, zwischen den beiden Schenkeln des Drahtbügels 2 erstreckt.
Der Bolzen 4 selbst ist mit seinem innern Ende an einem Reifen 5 befestigt (z. B. ver schweisst), der in einen in bekannter Weise zu einer Krempe ausgebildeten Rand der Pfanne eingefalzt ist. Der auf dem Bolzen 4 angezogene Quersteg 2a bewirkt unter gleich zeitigem Andrücken .des Fussstückes 3 .gegen den Pfannenkörper 1 die Festlegung des Drahtbügels 2 auf dem Fussstück 3.
Nach- dem nun die Pfanne soweit wie oben erläu tert fertiggestellt worden ist, wird alb letzter Arbeitsvorggang in einer an sich bekannten Weise mittels Pressmatrizen eins mantelbil dende Kunstharzmasse, z.
B. Bakelit, auf das Stielgerippe a.ufgepresst, und zwar so, dass sieh die aufgepresste 'ablasse beim fertigen Stiel bündig an das Fussstiieli 3 ansebliesst. Anlässlich dieses Arbeitsvorganges dient eine auf der obern Seite des Fussstiiclzes 3 vor gesehene Erhöhun.ö 3a dazu,
durch Eingriff in eine entsprechende Vertiefung im zugehö- rinren Matrizenteil das Stielgerippe in seiner richtigen Arbeitslage zu sichern und den auf die Kunstharzmasse ausneübteri und in der Haupt3aehe gegen den Pfannenkörper hin :
sieh auswirkenden Pressdruck aufzufangen. Der in der Kunstharzmasse eingelxttete Drahtbügel? ? bildet eine die Widerslands- fähinkeit des Stiels erhöhende Armatur.
wäh- rr.nd durch den eingehetteten Bolzen .1 eine (Pute Verankerung der aufgepressten, in Fig. 2 in strichpunktierten Linien angedeuteten Masse G gewährleistet i.st. Das oben beaehrie- bene Verfahren gestattet somit, die Pfanne, in rationeller Weise mit einem einwand freien,
soliden Stiel zu versehen.
Claims (1)
- PATEN TAN SPRUCFI \'erfahren zur Herstellung eines nietlos an einem Geschirr angebrachten Stiels, da durch gekennze.ielinet, dass erst naeli nietloser Befestigung eines Stielgerippes an den Ge- sehirrkö rper auf dieses Gerippe eine mantel- bildende Kunstharzmcse aufgepresst wird.EMI0002.0080 j7NTERA\ <SEP> SPRVCITE <tb> . <SEP> Verfahren <SEP> nach <SEP> Patentanspruch, <SEP> dadurch <tb> nekennzeiclinet, <SEP> dass <SEP> als <SEP> Stielgerippe <SEP> ei <tb> I)ra.htbügel <SEP> verwendet <SEP> wird. <SEP> der <SEP> dureli <tb> eine <SEP> Sebraubenverbindung <SEP> finit <SEP> seine <SEP> il <tb> Schenkelenden <SEP> auf <SEP> einem <SEP> aussen <SEP> am <SEP> Ge sehirrkürper <SEP> aufgesetzten <SEP> Fussstück <SEP> fest <U>gelegt</U> <SEP> wird, <SEP> und <SEP> dass <SEP> die <SEP> Kunstharzinasse <tb> ,:0 <SEP> 211f <SEP> diesem <SEP> Bügel <SEP> aiil'-,epre13t <SEP> wird. <SEP> dass <tb> sie <SEP> siele <SEP> beine <SEP> fertigen <SEP> Stiel <SEP> bündig <SEP> an <SEP> das <tb> @en,@nnte <SEP> I'ussstfick <SEP> ansebliesst. <tb> Verfalireii <SEP> nach <SEP> Pat(,irtailspruch <SEP> und <SEP> LTri teransprueh <SEP> 1, <SEP> dadurch <SEP> gekennzei.cbnet <tb> d213 <SEP> zur <SEP> 13efetigung <SEP> des <SEP> Drahtbügel,' <SEP> <B>;In)</B> <tb> Gescbirr <SEP> ein <SEP> vorn <SEP> Fussstück <SEP> frei <SEP> vor stehender. <SEP> -zwischen <SEP> den <SEP> beiden <SEP> Bü,nel sehenkeln <SEP> sich <SEP> erstreckender <SEP> Sebrauben holzen <SEP> verwendet <SEP> wird, <SEP> um <SEP> .gleichzeitig <tb> eine <SEP> zusiilzlielie <SEP> Verankerung <SEP> der <SEP> auf <SEP> eleni <tb> Prahtbünel <SEP> aufnepresst(@n <SEP> Iiun.st.liarziuas:e <tb> zii <SEP> erzielen. <tb> 3. <SEP> Verfahren <SEP> nach <SEP> Patentanspruch <SEP> und <SEP> Un leranspriicben <SEP> 1 <SEP> und <SEP> ?. <SEP> dadrire.h <SEP> gekenn zeiclinet. <SEP> dass <SEP> ein <SEP> Fiiss.#ziiiel> <SEP> finit. <SEP> einer <SEP> Er böhunn <SEP> auf <SEP> der <SEP> obern <SEP> Seite <SEP> verwendet <tb> wird, <SEP> die <SEP> dazu <SEP> bestimmt <SEP> ist, <SEP> den <SEP> beim <tb> Pressvorgang <SEP> auf <SEP> die <SEP> Kunstbarzinasse <SEP> aus #ileii1)1i,ii <SEP> und <SEP> in <SEP> iler <SEP> Hauptsache <SEP> gegen <SEP> den <tb> Pfannenkörlxr <SEP> hin <SEP> sieb <SEP> auswirkenden <tb> Pressdrue-l; <SEP> ;iufzufan,@cii.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH212839T | 1939-11-13 |
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| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH212839A true CH212839A (de) | 1940-12-31 |
Family
ID=4447964
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH212839D CH212839A (de) | 1939-11-13 | 1939-11-13 | Verfahren zur Herstellung eines nietlos an einem Geschirr angebrachten Stiels. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH212839A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2469167A1 (fr) * | 1979-11-13 | 1981-05-22 | Coqueval Sa | Article de cuisine a dispositif de prehension rapporte |
-
1939
- 1939-11-13 CH CH212839D patent/CH212839A/de unknown
Cited By (1)
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| FR2469167A1 (fr) * | 1979-11-13 | 1981-05-22 | Coqueval Sa | Article de cuisine a dispositif de prehension rapporte |
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