CH251768A - Zahnkrone und Verfahren zu ihrer Herstellung. - Google Patents

Zahnkrone und Verfahren zu ihrer Herstellung.

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CH251768A
CH251768A CH251768DA CH251768A CH 251768 A CH251768 A CH 251768A CH 251768D A CH251768D A CH 251768DA CH 251768 A CH251768 A CH 251768A
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CH
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Hugo Dr Ackermann
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Hugo Dr Ackermann
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61CDENTISTRY; APPARATUS OR METHODS FOR ORAL OR DENTAL HYGIENE
    • A61C13/00Dental prostheses; Making same
    • A61C13/225Fastening prostheses in the mouth
    • A61C13/30Fastening of peg-teeth in the mouth

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Oral & Maxillofacial Surgery (AREA)
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  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Dental Prosthetics (AREA)

Description


  



  Zahnkrone und Verfahren zu ihrer Herstellung.



   Gegenstand der Erfindung ist eine Zahnkrone, z. B. eine fabrikmässig hergestellte Frontzahnkrone (Stufenkrone) z. B. aus Porzellan oder einem Kunstharz und ein Verfahren zur Herstellung dieser Zahnkrone.



   Bei den bis jetzt bekannten Stufenkronen für Frontzähne wird häufig ein Herausfallen der Krone beobachtet, was auf eine mangelhafte Verbindung der Krone mit dem sie tragenden Teil des Wurzelstiftes   zurück-    zuftihren ist, indem bei den bisherigen   Kon-      struktionen    dieses Teils des Wurzelstiftes und der dazugehörigen   Eronenhöhlung    der   Grolle    und Richtung des beim Kauakt ausgeiibten Druckes nicht genügend Rechnung getragen wurde.



   Beim Kauen von verhältnismässig weicher Nahrung, beispielsweise von Brot, werden durch Vorschieben des Unterkiefers die   untern    Frontzähne gegen die palatinalen Flächen der obern Frontzähne gepresst und gleiten oft, während sich die Kiefer leicht öffnen, nach der Schneidekante der obern   Frontzähne    ab.



  Während dieser Phase des Kauens wird daher von den untern Frontzähnen auf die obern   Frontzähne    in der Nähe der Schneidekante ein schräg abwärts gerichteter Druck von innen nach auBen   ausgeiibt.    Bei den bekannten Konstruktionen wird ein Druck in dieser Richtung nur in ungenügendem RaBe vom von dem die Krone tragenden Teil des Wurzelstiftes aufgenommen, und die Haltbarkeit der Krone ist fast ausschliesslich durch die Klebekraft des Zementes bedingt. Darin scheint der Grund für häufige MiBerfolge bei der Verwendung von Stufenkronen zu liegen.



   Die   erfindungsgemässe    Zahnkrone vermeidet diesen Nachteil ; sie besitzt eine Höhlung zur Aufnahme des   zahntragenden    Teils eines Wurzelstiftes, welche Höhlung auf der lingualen Seite eine mehrfach abgestufte Fläche aufweist, deren Teile mindestens annähernd parallel zur   Eronenachse    verlaufen, während die labiale Seite der   Hohlen-    wandung der Form der labialen   Zahnwol-    bung   angepaBt    und einfach abgestuft ist.



   Die   irone    wird erfindungsgemäss über einen die Höhlung aussparenden Kern geformt, welcher auf seiner der lingualen Seite des herzustellenden Zahnes zugekehrten Seite eine mehrfach abgestufte Fläche aufweist, deren Teile wenigstens annähernd parallel zur Achse der zu formenden Zahnkrone sind.



   Auf der beiliegenden Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäBen Krone und eines zu ihrer Herstellung dienenden Kernes dargestellt. An Hand davon wird nachfolgend auch das Verfahren   gemma3    der Erfindung beispielsweise erläutert.



   Fig.   1    ist ein senkrechter Längsschnitt durch eine Stufenkrone für einen obern Frontzahn.



   Fig. 2 ist ein Längsschnitt durch die Krone längs der Schneidkante derselben.



   Fig. 3 zeigt den zur Bildung des   lRronen-    hohlraumes verwendeten   Rern.   



   Fig. 4 ist ein Schnitt durch die auf einen Wurzelstift aufgesetzte   irone.    



   Fig. 5 und 6 zeigen zwei Varianten von   erfindungsgemäBen    Zahnkronen.



   Die in Fig.   1    und 2 dargestellte Krone 1 besitzt eine Höhlung 2, mittels welcher die   irone    auf den entsprechenden Wurzelstift aufzusetzen ist. Die Höhlung 2 ist gegen die labiale   ZahnauBenseite    zu durch eine Fläche 3 begrenzt, welche eine bei Stufenkronen übliche Abstufung 4 von etwa 1 mm Tiefe aufweist. Die der   Zahninnenseite    zugekehrte Begrenzungsfläche der Höhlung 2,   d.    h. die linguale Seite der Höhlung, ist dreifach abgestuft, wobei die an ihre quer zur Kronenaehse verlaufenden Flächen 5 und 6 anschlie  ssenden    drei Flächenteile 7, 8 und 9 wenigstens annähernd parallel zur   Kronenachse    10 verlaufen.

   Entsprechend dem sich gegen die Schneidekante des Zahnes zu verjüngenden   ilÇronenquerschnitt    wird durch die Abstufungen 4, 5 und 6 der Durchmesser der Höhlung geringer.



   Zur Herstellung der beschriebenen Krone wird plastisches Material   übereinem    die H¯hlung 2 der   irone    bildenden Kern gemäss Fig. 3 geformt. Dieser   gern    besitzt auf der einen Seite eine Abstufung 11 entsprechend der Abstufung 4 der   Eronenhöhlung,    und auf der entgegengesetzten Seite, welche der Innenseite oder der lingualen Seite der herzustel Ienden   Erone    entspricht, eine mehrfach abgestufte Fläche, deren einzelne an die   Quer-    flächen 12 und 13   anschlieBenden    Teile   14,    15 und 16 mindestens annähernd parallel zur Achse der herzustellenden   Irone    verlaufen.



   Zur Befestigung der beschriebenen Krone an der Zahnwurzel wird gemäB Fig. 4 ein Wurzelstift 17 verwendet, welcher einen die   irone    zu tragen bestimmten Teil aufweist, der genau dem bei der Herstellung der Krone benützten   B : ern    entspricht. Die drei Flächenteile 7, 8 und 9 der   Eronenhöhlung    wirken alsdann mit entsprechenden Flächenteilen 18, 19 und 20 des Wurzelstiftes zusammen.

   Wenn nun die in üblicher Weise mittels Zement am Wurzelstift befestigte   irone      Druckbeanspru-    chungen im Sinne des Pfeils 21 in Fig. 4 ausgesetzt ist, was in gewissen Phasen des   Eauaktes    eintritt, so werden diese Druckbeanspruchungen zum groBen Teil von den Flächen 18, 19.

   und 20 des Wurzelstiftes 17 aufgenommen, gegen welche die Krone mit ihren Flächenteilen 7, 8 und 9   angepreBt    wird, während bei bisherigen Konstruktionen, bei denen die der Zahninnenseite zugekehrte Fläche des Wurzelstiftes durch eine von der Spitze bis zum FuB des in der Krone steckenden Wurzelstiftes ununterbrochene sehräg ge  richtete    Fläche gebildet wurde, eine Druckkraft im Sinne des Pfeils 21 direkt ein Abheben der Krone vom Wurzelstift zu bewirken bestrebt war, welchem fast   ausschlieB-    lich die Klebkraft des Zementes entgegenzuwirken hatte.

   Bei der gezeichneten Krone bewirken infolge der Anordnung der mehrfach abgestuften Fläche an der   Kronenhöhlung    die im Sinne des Pfeils 21 auf die Krone wirkenden Kräfte, wie auch die beim normalen   BeiBen    in horizontaler Richtung auf die Krone wirksamen Kräfte ein Anpressen der Flächenteile 7, 8 und 9 der Krone gegen die entsprechenden   Flächenteile    18, 19 und 20 des Wurzelstiftes, von welchem diese   Krafte    zum grossen Teil aufgenommen werden. Dadurch wird die   Zementverbindung    zwischen Krone und Wurzelstift weniger be  ansprucht    und die Gefahr des Lösens der Krone ist verringert.



   An Stelle der im dargestellten Beispiel vorgesehenen drei   Flächenteile    7, 8 und 9 könnte die mehrfach abgestufte Fläche der Kronenhohlung entsprechend der Grosse des Zahnes nur zwei oder auch mehr als drei   Flächenteile    besitzen. Die einzelnen   Flächen-      teile könnben    auch durch konkav bezw.   kon-    vex gekrümmte Querflächen 5   und-6 mitein-    ander verbunden sein, wie in Fig. 5 und 6 dargestellt ist, wobei natürlich die zur Herstellung solcher Kronen benützten Kerne und Wurzelstifte entsprechend ausgebildet wären.



  Die Kanten   der Flächenteile 7,    8 und 9 k¯nnen scharf sein, wie Fig.   1    zeigt, oder abgerundet, wie in Fig. 5 und 6 jeweiIs für die in der Höhlung innere bezw. Ïu¯ere Kante dargestellt ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : I. Zahnkrone, gekennzeichnet durch eine Höhlung zur Aufnahme des zahntragenden Teils eines Wurzelstiftes, welche Höhlung auf der lingualen Seite eine mehrfach abgestufte Fläche aufweist, deren Teile mindestens annähernd parallel zur Kronenachse verlaufen, während die labiale Seite der Höh- lenwandung der Form der labialen Zahnwol- bung angepaBt und einfach abgestuft ist.
    II. Verfahren zur Herstellung einer Zahnkrone gemäB Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, daB die irone über einem die Höhlung aussparenden Eem geformt wird, welcher auf seiner der lingualen Seite des herzustellenden Zahnes zugekehrten Seite eine mehrfach abgestufte Fläche aufweist, deren Teile wenigstens annähernd parallel zur Achse der zu formenden Zahnkrone sind.
    UNTERANSPRÜOHE : 1. Zahnkrone nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, daB die mehrfach abgestufte Fläche der Eronenhöhlung durch quer zur Kronenachse verlaufende Flächen in untereinander parallele Flächenteile unterteilt ist.
    2. Zahnkrone nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, daB die mehrfach abgestufte Fläche der Eronenhöhlung durch wenigstens zwei Abstufungen in wenigstens drei untereinander parallele Flächenteile geteilt ist.
    3. Zahnkrone nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daB die Kanten der Flächenteile scharf sind.
    4. Zahnkrone nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Kanten der Flächenteile abgerundet sind.
CH251768D 1945-01-05 1945-01-05 Zahnkrone und Verfahren zu ihrer Herstellung. CH251768A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US20250143838A1 (en) * 2023-11-07 2025-05-08 Biocetec Co.,Ltd Artificial crown and method for manufacturing the same

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US20250143838A1 (en) * 2023-11-07 2025-05-08 Biocetec Co.,Ltd Artificial crown and method for manufacturing the same

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