CH184081A - Anlasser, insbesondere Schwungmassenanlasser, für Verbrennungsmotoren. - Google Patents

Anlasser, insbesondere Schwungmassenanlasser, für Verbrennungsmotoren.

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CH184081A
CH184081A CH184081DA CH184081A CH 184081 A CH184081 A CH 184081A CH 184081D A CH184081D A CH 184081DA CH 184081 A CH184081 A CH 184081A
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CH
Switzerland
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pinion
starter
clutch
starters
friction
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Inventor
Aktiengesellschaft Rober Bosch
Original Assignee
Bosch Robert Ag
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  Anlasser, insbesondere     Schwungmassenanlasser,    für     Verbrennungsmotoren.       Die Erfindung bezieht sich auf Anlasser,  insbesondere     Schwungmassenanlasser,    für  Verbrennungsmotoren, mit einer durch ein  selbsttätig sich verschraubendes     Pressglied    be  tätigten Reibscheibenkupplung, die zwischen  der Antriebswelle und dem     Ritzel    des Anlas  sers eingeschaltet ist. Bei einem Anlasser  nach der Erfindung kann verhütet werden,  dass die Kupplung kraftschlüssig wird, bevor  das     Ritzel    in den     Schwungradzahnkranz     mindestens ein Stück weit eingedrungen ist.

    Um das zu erreichen, greift gemäss der Erfin  dung an dem     Pressglied    eine Feder an, die  das     Pressglied    von den Reibscheiben      reg    zu  bewegen sucht und deren Kraft von einer  von den Reibscheiben bei Betrieb des Anlas  sers vom antreibenden Teil auf das     Pressglied     übertragenen Kraft überwunden wird, wobei  das     Kraftschlüssigwerden    der Kupplung  durch ein von der Stellung des     Ritzels    ab  hängiges Glied angeregt wird.  



  In der Zeichnung ist ein Ausführungsbei  spiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt.  Es zeigt:         Fig.    1 einen Teil des Anlassers mit der  Reibscheibenkupplung im Schnitt,       Fig.    2 den gleichen Teil in Betriebsstel  lung.  



  Mit 1 ist die Antriebswelle der     Anlassvor-          richtung    bezeichnet. An dieser Zelle ist eine  Trommel 2 befestigt, die in dem Gehäuse 8  des Anlassers gelagert ist. Mit der Trommel  ist ein Planetengetriebe 4 verbunden, das  über eine Schwungmasse 5 von     einem    Elek  tromotor, der nicht dargestellt ist, angetrie  ben wird. Die Antriebswelle ist aussen mit  einem Steilgewinde 6 versehen, auf dem eine  als     Pressglied        einer    Reibscheibenkupplung  ausgebildete Mutter 7 sich verschrauben  kann. Auf dieser sind Reibscheiben 12     un-          verdrehbar    aber     längsverschiebbar    angeord  net.

   Diese Mutter bildet zusammen mit der  Antriebswelle die     treibende        Hälfte    der Kupp  lung. Zwischen der Mutter und der Antriebs=  welle ist eine Schraubenfeder 8 angeordnet,  die die Mutter so zu drehen sucht, dass sie  sich von den Reibscheiben     wegschraubt.    Die  andere Hälfte der Kupplung besteht aus einer      die Reibscheiben einschliessenden Schale 9,  die einen     Fortsatz    9a hat, der am Ende mit  einem     Ritzel    10 durch eine in eine Nut 9b  im     Fortsatz    eingreifende Feder 10a gekup  pelt ist. Der     Fortsatz    9a ist in dem Lager 11  gelagert. Die Schale und das     Ritzel    können  gemeinsam verschoben werden.

   Zwischen  den beiden Kupplungshälften sind in üblicher  Weise zwei Sätze von Reibscheiben 12 und  13 angeordnet. 14 ist ein     Widerlagerring,     der sich mittels federnder Scheiben 15 gegen  einen Bund 16 auf der Welle 1 abstützen  kann. Die Schale 9 steht über das     Reibschei-          benpaket    auf der vom     Ritzel    abliegenden  Seite so weit vor, dass beim Einrücken des       Ritzels    in den     Schwungradzahnkranz    17 des  Motors die Schale das Scheibenpaket noch  ganz überdeckt. U m die Schale herum liegt  ein Blechmantel 18, der mit ihr fest verbun  den ist.

   Ein Ende des Mantels ist über den  Rand der Schale einwärts gezogen und bildet  ein     Widerlager    für eine Feder 19, die zwi  schen diesem     Widerlager        und    einer innerhalb  der Schale sitzenden Ringscheibe 20 angeord  net ist. Das andere Ende des Mantels ist zu  einem Flansch 21 nach auswärts gebogen. 22  ist eine Ringscheibe, die am Gehäuse an  gebracht ist. Gegen diese Scheibe legt sich  der Flansch 21 in der Ruhestellung des An  lassers. In der Trommel 2 ist ein     Mitnehmer-          stift    23 angeordnet, der mittels einer Feder  23a auf den Mantel 18 gedrückt wird.  



  Zum Einrücken des     Ritzels    dient ein  Gabelhebel 24, der,in eine Umfangsnut 25  des     Fortsatzes    9a eingreift. 26 ist die Rück  zugfeder des Hebels.  



  Um den Verbrennungsmotor anzuwerfen,  schaltet     der    Fahrer den Elektromotor ein, der  die     Schwungmasse    mit dem daran hängenden  Planetengetriebe     und    der Antriebswelle 1 auf  eine hohe Drehzahl treibt. Die Kupplung ist  dabei vollständig ausgeschaltet, weil das       Pressglied    7 durch die Feder 8 von den Reib  scheiben weggezogen ist, so dass diese lose  aneinander     vorbeigleiten    können, ohne Arbeit  zu übertragen.

   Das von dem Mutnehmer 23,  der auf dem Mantel 18 schleift, auf den Man  tel ausgeübte Drehmoment ist zu     klein,    um    das Bremsmoment zwischen der Ringscheibe  22 und dem Flansch 21, der an die     Scheibe     22 durch die Feder 26 mittels des Gabel  hebels 24 gepresst wird, zu überwinden. Wenn  dann die     Schwungmasse    auf ihre volle Dreh  zahl gekommen ist, rückt der Fahrer das       Ritzel    ein. Dabei spielen sich folgende Vor  gänge ab: Beim Einrücken des     Ritzels    wird  die ganze Schale 9 mit dem Mantel 18 be  wegt. Im ersten Augenblick der Bewegung  hebt sich der Flansch 21 von der Scheibe 22  ab und hebt die Bremswirkung auf die Schale  9 auf.

   Nun kann der Mutnehmer 23 in der  umlaufenden Trommel 2 die Schale mitneh  men, so dass das     Ritzel    unter langsamer Dre  hung in den     Schwungradzabnkranz    des Mo  tors einspuren kann. Wenn das     Ritzel    nahe  zu ganz in den Zahnkranz eingedrungen ist,  kommt die Scheibe 20, die über die Feder 19  von dem eingebogenen Rand des Blechman  tels mitgenommen wird, zur Anlage an den  Reibscheiben (Fug.

   2) und presst diese so  stark zusammen, dass sie die     Pressmutter,    die  bisher, solange die Reibscheiben unter     keinem     Druck standen, mit der Antriebswelle leer  umgelaufen ist, an einer weiteren Drehung  mit der Antriebswelle     hindern.    Die Mutter 7  schraubt sich deshalb entgegen dem Zug der  Feder 8 auf der umlaufenden Antriebswelle  gegen die Reibscheiben fort und presst die  Reibscheiben mit hohem Druck zusammen.  Die     Kupplung    wird nun augenblicklich voll  kraftschlüssig und überträgt das von der       Schwungmasse    auf die Antriebswelle aus  geübte Drehmoment auf die     Ritzelschale    9  und wirft den Verbrennungsmotor an.

   Wenn  der Motor dann aus eigener Kraft weiter  läuft, überholt er die     Ritzelschale    9, wo  durch die Mutter 7 von den Reibscheiben un  ter Mitwirkung der Feder 8 weggeschraubt  und die Kupplung gelöst wird. Der Fahrer  kann jetzt den Hebel loslassen, der dann  durch die Feder 26 in die Ruhelage zurück  geschwenkt wird und die     Ritzelschale    in ihre  Anfangslage     zurückbringt.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Anlasser, insbesondere Schwungmassen- anlasser, für Verbrennungsmotoren, mit einer durch ein selbsttätig sich verschraubendes Pressglied betätigten Reibscheibenkupplung zwischen der Antriebswelle des Anlassers arid einem vom Fahrer willkürlich längsver- seliiebbaren. Ptit.el, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Pressglied eine Feder angreift,
    die dieses von den Reibscheiben weg zu be wegen sucht und deren Kraft von einer von den Reibscheiben bei Betrieb des Anlassers vom antreibenden Teil auf das Pressglied übertragenen Kraft überwunden wird, wobei das Kraftschlüssigwerden der Kupplung dureli ein von der Stellung des Ritzels ab hängiges Glied angeregt wird. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Anlasser gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die mit dem Ritzel gekuppelte, die Reibscheiben umschliessende Schale der Kupplung beim Verschieben des Ritzels mit dem Ritzel zusammen ver schoben wird.
    22 <B>.</B> Anlasser gemäss Patentanspruch und Un- teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der mit dem Ritzel verschiebbare Teil der Kupplung einen Anschlag aufweist, der die Reibscheiben der Kupplung zu sammenpresst, wenn das Ritzel in den Zahnkranz des Motorschwungrades einge drungen ist. 3.
    Anlasser gemäss Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Kupplung von einem Mantel (18) umgeben ist, auf dem ein Reibungsmit- nehmer (23) gleitet. 4. Anlasser gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass an dem mit dem Ritzel verbundenen Teil der Kupplung eine Bremse (21, 22) angebracht ist, die nur in der Ruhestellung des Anlassers wirksam ist.
CH184081D 1934-07-30 1935-06-24 Anlasser, insbesondere Schwungmassenanlasser, für Verbrennungsmotoren. CH184081A (de)

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