CH214173A - Verfahren zur Herstellung eines substantiven Azofarbstoffes. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines substantiven Azofarbstoffes.

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CH214173A
CH214173A CH214173DA CH214173A CH 214173 A CH214173 A CH 214173A CH 214173D A CH214173D A CH 214173DA CH 214173 A CH214173 A CH 214173A
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methylbenzene
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Aktiengesellsc Farbenindustrie
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Ig Farbenindustrie Ag
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09BORGANIC DYES OR CLOSELY-RELATED COMPOUNDS FOR PRODUCING DYES, e.g. PIGMENTS; MORDANTS; LAKES
    • C09B31/00Disazo and polyazo dyes of the type A->B->C, A->B->C->D, or the like, prepared by diazotising and coupling
    • C09B31/16Trisazo dyes
    • C09B31/26Trisazo dyes from other coupling components "D"
    • C09B31/28Heterocyclic compounds

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Description


  Verfahren zur Herstellung eines     substantiven        Azofarbstoffes.       Durch     die        deutschen        Patentsehriften     Nr.<B>629812,</B> 682185,<B>663550</B> und andere  sind     Azofarbstoffe    bekannt geworden, die  durch die Gruppierung  
EMI0001.0007     
         gekennzeichnet        sind.    Die Komponente R       bann,        darin    entweder     frei    von     Azogruppen       sein, oder wenn sie     eine        Azogruppe    enthält,

    muss zur     Erzielung    einer     guten        Ätzbarkeit     der Farbstoff entweder noch eine     freie        OH-          oder        NH-.-Gruppe        enthalten,    oder die  
EMI0001.0024     
    muss, wie in den Farbstoffen der Patent  schrift Nr. 628.

   462,     in        o-Stellung    zu     dieser          Azogruppe        stehen.        Farbstoffe    von     der        Kon-          stitution     
EMI0001.0034     
    worin A und B     aromatische        Reste        der    Ben  zol,

  - und     Naphthalinreihe        sind    und     keine    wei-         teren    OH-     und        NHZ        Gruppen    enthalten, sind  noch nicht beschrieben worden;     diese    Farb-           stoffe    sind,     jedoch,    wie sich     herausgestellt     hat,     uninteressant,    da sie     nicht        ätzbar        sind.     



  Es     wurde        nun,        gefundien,    dass Farbstoffe  mit     guter        Ätzbarkeit        erhalten    werden kön  nen,     sobald    A     mindestens        eine        weitere        Azo-          gruppe        enthält.    A     ist    also sinngemäss ein aus       Komponenten    der Benzol- oder Naphthalin  reihe     bestehender    Rest,

   der     mindestens    eine       Azogruppe    enthält,     aber        sonst    von freien OH  und     NHZ    Gruppen. frei     sein    muss. Im übrigen  kann A aber     begiebig        substituiert        sein,    wie  z. B. durch     S03H-,        COOH-,    CH" Cl- usw.  Gruppen. In gleicher Weise kann auch der  Rest B, der     aber    der     Benzolreihe    angehört,  und der Kern der     Aminobenzoylgruppe    sub  stituiert sein.

   Der     Arylkern    der     1-Aryl-5-          pyrazolon-3-carbonsäure    kann ebenfalls be  liebige     Substituenten,    insbesondere die     NH:-          Gruppe,        tragen.     



  Die erhaltenen Farbstoffe ergeben im all  gemeinen gelborange bis     orangebraune    Farb  töne, die, wie bereits erwähnt, neben einer  guten     Atzbarkeit,    vor allem durch eine her  vorragende Lichtechtheit ausgezeichnet sind.  Darin übertreffen sie die Farbstoffe, die in  den eingangs     erwähnten    Patentschriften be  schrieben sind.  



  Falls der     Arylkern    der     1-Aryl-5-pyrazo-          lon-3-carbonsäure    eine freie     NHs-Gruppe    ent  hält, lassen sich die     Farbstoffe    in bekannter  Weise, z. B. auf der Faser     diazotieren    und  mit den üblichen Entwicklern zu waschech  ten Färbungen entwickeln. Eine Verbesse  rung der Waschechtheit kann man auch nach  dem Verfahren der     Patentschrift    Nr.<B>631</B>184  durch Nachbehandlung mit     diazotiertem        1-          Amino-4-nitrobenzol    erzielen.

   In beiden Fäl  len bleibt bei der Nachbehandlung die gute       Atzbarkeit    erhalten, und die Färbungen sind  gleichfalls durch eine sehr     gute    Lichtecht  heit ausgezeichnet.  



  Vorliegendes     Patent        betrifft    ein Verfah  ren zur Herstellung eines     substantiven        Tris-          azofarbstoffes.    Das Verfahren ist dadurch  gekennzeichnet, dass man     diazotierte        2-Amino-          naphthalin-4,8-disulfonsäure    mit     1-Amino-3-          methylbenzol    kuppelt, den     Aminomonoazo-          farbstoff        weiterdiazotiert,    mit 1-Amino-3-         methylbenzol    vereinigt,

   den     Aminodisazo-          farbstoff    mit     4-Nitrobenzoylchlorid    umsetzt,  die Nitrogruppe zur     Aminogruppe    reduziert  und schliesslich den so erhaltenen     amino-          benzoylierten        Disazofarbstoff        diazotiert    und  mit     1-Phenyl-5-pyrazolon-3-carbonsäure    kup  pelt.  



  Der neue Farbstoff löst sich in Wasser  mit     gelboranger    Farbe und ergibt auf Baum  wolle     gelbstichig    orange Färbungen von sehr  guter Lichtechtheit.  



  <I>Beispiel:</I>  30 Teile     2-Aminonaphthalin-4,8-disulfon-          säure    werden in bekannter Weise mit 7 Tei  len     Natriumnitrit    und 28 Teilen Salzsäure  (l9,5       Be)        diazotiert    und in essigsaurer Lö  sung mit 11 Teilen     1-Amino-3-methylbenzol     gekuppelt.

   Nach Beendigung der Kupplung  wird der Farbstoff in Natronlauge gelöst  und mit 8 Teilen     Natriumnitrit    und 35 Tei  len Salzsäure     weiterdiazotiert    und nun ein  zweites Mal mit 11     Teilen        1-Amino-3-          methylbenzol    durch Zugabe von Sololösung  in schwach saurem Medium gekuppelt.

   Nach  der Isolierung des     Disazofarbstoffes    lässt man  zu der auf 70   C gehaltenen     neutralen     Lösung des     Farbstoffes    18 Teile in wenig  Benzol     gelöstes        4-Nitrobenzoylchlorid    unter  gleichzeitiger Zugabe von Soda zulaufen,  wobei darauf zu achten ist, dass die Reaktion  ungefähr neutral bleibt. Wenn eine heraus  genommene Probe sich nicht mehr     diazotie-          ren    lässt, werden 36 Teile     Natriumsulfid        krist.     zugegeben; die     Reduktion    tritt sofort ein;  das Reduktionsprodukt wird mit wenig  Kochsalz isoliert.

   Die so     erhaltene        Paste    des       aminobenzoylierten        Disazofarbstoffes    wird in  heissem     Wasser    gelöst, auf Eis     und    30 Teile  Salzsäure laufen lassen und mit etwa 7 Tei  len     Natriumnitrit        diazotiert;    die     Diazotie-          rung    ist nach     etwa    2 bis 3 Stunden beendet.  Zum Schluss wird mit 18 Teilen     l.-Phenyl-          5-pyrazolon-3-carbonsäure,    am besten bei  schwach saurer Reaktion, gekuppelt.

   Der  Farbstoff wird nach Beendigung der     Kupp-          lang    alkalisch isoliert. Der neue Farbstoff  stellt ein orangegelbes Pulver dar, das sieh      in Wasser mit     gelboranger    Farbe löst. Fr  ergibt auf Baumwolle ziemlich     gelbstichig     orange Färbungen von einer sehr guten  Lichtechtheit, die sich neutral und alkalisch  recht gut ätzen lassen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung eines substau- tiven Trisazofarbstoffes, dadurch gekenn zeichnet, dass man diazotierte 2-Aminonaph- thalin - 4,8 - disulf onsäure mit 1- Amino - 3 methylbenzol kuppelt, den Aminomonoazo- farbstoff weiterdiazotiert, mit 1-Amino-e3- methylbenzol vereinigt,
    den Aminodisazo- farbstoff mit 4-Nitrobenzoylchlorid umsetzt, die Nitrogruppe zur Aminogruppe reduziert und schliesslich den so erhaltenen aminoben- zoylierten Disazofarbstoff diazotiert und mit 1-Phenyl-5-pyrazolon-8-carbonsäure kuppelt. Der neue Farbstoff löst sich in Wasser mit gelboranger Farbe und ergibt auf Baum wolle gelbstichig orange Färbungen von sehr guter Lichtechtheit.
CH214173D 1938-10-17 1939-09-27 Verfahren zur Herstellung eines substantiven Azofarbstoffes. CH214173A (de)

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