CH214320A - Mit einem Rundfunkempfänger kombinierte elektroakustische Überholrufanlage für Kraftwagen. - Google Patents

Mit einem Rundfunkempfänger kombinierte elektroakustische Überholrufanlage für Kraftwagen.

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CH214320A
CH214320A CH214320DA CH214320A CH 214320 A CH214320 A CH 214320A CH 214320D A CH214320D A CH 214320DA CH 214320 A CH214320 A CH 214320A
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Inventor
Robert Bosch Gesellsch Haftung
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Bosch Gmbh Robert
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    • G—PHYSICS
    • G08—SIGNALLING
    • G08B—SIGNALLING SYSTEMS, e.g. PERSONAL CALLING SYSTEMS; ORDER TELEGRAPHS; ALARM SYSTEMS
    • G08B1/00—Systems for signalling characterised solely by the form of transmission of the signal
    • G08B1/08—Systems for signalling characterised solely by the form of transmission of the signal using electric transmission ; transformation of alarm signals to electrical signals from a different medium, e.g. transmission of an electric alarm signal upon detection of an audible alarm signal

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Description


  Mit einem Rundfunkempfänger kombinierte elektroakustische     Überholrufanlage     für Kraftwagen.    Die Erfindung betrifft eine mit einem  Rundfunkempfänger kombinierte :elektro  akustische     Überholrufanlage    für Kraft  wagen. Es sind bisher verschiedene Aus  führungen von Ü     berholrufanlagen    bekannt  geworden, die akustisch, optisch, elektro  akustisch oder     elektrooptisch        arbeiten.    Die  rein akustischen     Überholrufanlagen    haben  den Nachteil, dass die Signale nur sehr  schwach hörbar sind.

       Die    optischen Metho  den sind mangelhaft, da dadurch nicht das       allgemein    gebräuchliche Überholzeichen, ein  Hupsignal, dem Fahrer zur     Kenntnis    ge  bracht werden kann; ähnlich liegen die     Ver-          hä:ltnisse    bei elektrooptischen Anlagen. Die  bisherigen elektroakustischen Überholruf  anlagen haben den Nachteil, dass sie häufig  schon auf einen stärkeren Strassenlärm an  sprechen und daher Fehlanzeigen liefern.  



  Die erfindungsgemässe Ü     berholrufanlage     kennzeichnet sich dadurch, dass die Nieder-         frequenzverstärkerstufe    des Rundfunkemp  fängers zur Verstärkung der durch ein  Mikrophon zu empfangenden     Überholsignale     dient.  



  In einer solchen     Überholrufanlage    können  mit Vorteil zur Erzielung eines selektiven  Empfanges, beispielsweise     eines    für alle       Hupsignale    charakteristischen Frequenzbe  reiches     Res.onanztrausformatoren    oder ein  Resonanzmikrophon verwendet und zur Ver  hinderung der Übertragung von Störge  räuschen eine     Reizsthwelle    vorgesehen sein.  Zweckmässig wird die Anordnung auch noch  so getroffen, dass der     Rundfunkempfang    bei       Überholsignalempfang    unterdrückt wird.  



  In der Zeichnung sind zwei verschiedene  Ausführungsbeispiele der mit einem Rund  funkempfInger kombinierten     Überho.lruf-          anlage    nach der Erfindung schematisch dar  gestellt.  



  Nach     Fig.    1 gelangt die Radioempfangs-           energie    über Antenne,     Hochfrequenzstufe,     eventuell     Zwischenfrequenzstufe    und einen       Hochfrequenztransformator    1 an eine Demo  dulationsröhre 2. Die bei der     Demodulation     entstandene Niederfrequenz gelangt durch  eine     Anzapfung    der Sekundärseite<B>13</B> eines  Transformators 3 an das Gitter eines Nieder  frequenzverstärkers 4 und schliesslich über  einen     Niederfrequenztransformator    5 zum  Lautsprecher 6.  



  Über ein an geeigneter     Stelle    des Kraft  wagens angebrachtes     Resonanzmikrophon    7  gelangt das     Überholzeichen    in einen zweck  mässig als Resonanztransformator ausgebil  deten Transformator B. Die Resonanzstellen  des Mikrophons und des Transformators  8 liegen in der Nähe von     500,    Hz, da, er  fahrungsgemäss die höchste Energie der ge  bräuchlichen Signalhörner in dem um 500 Hz  liegenden Spektrum vorhanden ist. Andere  Geräusche gelangen nur schwach oder gar  nicht bis zum Transformator 3.

   Mit der  Primärwicklung des Transformators 3 liegt  ein Gleichrichter 10 in Serie, der über einen  Widerstand 9 eine derartige     Vorspannung     erhält, dass Spannungen, die unter der am  Widerstand 9 einzustellenden     Reizschwelle     liegen, zu keinem Stromdurchgang durch die  Primärspule des Transformators 3 und da  mit zu keiner Signalauslösung führen.

   Durch  die Wirkung des Gleichrichters 10 wird der       Hupton        allerdings    verzerrt wiedergegeben,  was, aber den Wert der Anlage in keiner  Weise     beeinträchtigt.    Von der Sekundärspule  13 des Transformators 3 wird einerseits die  Signalspannung zur     Unterdrückung    des  Radioempfanges über eine     Verbindung    14  als Verlagerungsspannung an den     Fa.din-          regler,    anderseits zur Wiedergabe des Si  gnals an das Gitter des     Niederfrequenzver-          stärkers    4 gelegt.

   Eine     Glättung    der Regel  spannung kann unterbleiben, wenn die Zeit  konstante der     Fadingregulierung        entsprechend     hoch gewählt wird. Die Verlagerungsspan  nung am     Fadingreg2er    wird im allgemeinen  merklich höher sein müssen,     als    die     dem          Niederfrequenzverstärker    4 zuzuführende     Si-          gnalspannung.    Daher wird die Sekundärspule    <B>13</B> des     Übertragers    3 mit einer entsprechen  den     Anzapfung    versehen.

   Die Sekundär  impedanz 13 des Übertragers     3:    muss merklich  kleiner sein als der Widerstand 12 für alle  zu übertragenden Frequenzen     (a)    L  <      R),     damit die     in    das Gitter des Niederfrequenz  verstärkers 4 gelangenden Niederfrequenzen ;  nicht verzerrt werden.  



  Es könnte auch der Transformator 3 als       Resonanztransformator        ausgebildet    sein, um  die Siebwirkung zugunsten des     Hupsignals          zri        vergrösseren:

      allerdings ist. es dann     zweck-,     mässig, einen zusätzlichen Widerstand als       Dämpfungswiderstand    unmittelbar in Serie  mit der     Sekundärspule    13 des     Transfor-          niatoi@s    3 zu legen, und den Abgriff für den       Niederfrequenzverstärker    an diesem zweck  mässig als     Spannungsteiler    ausgebildeten       Dämpfungswiderstand    vorzunehmen. Dieser       Dämpfengswiderstand    vermeidet eine Ver  zerrung der zu     übern        agenden,    vom Radio  empfang     herrührenden    Niederfrequenzen.

   Die       Dimensionierung    muss so erfolgen, dass     co   <I>L</I>  der     Sekundärspule    13 oder
EMI0002.0058  
   des     Kon-          densators    11     kleiner    bleibt als der     Dämp-          fungswiderstand.    In der     Fig.    1 ist der Trans  formator 3 nicht als Resonanztransformator  bedacht.  



  Nach     Fig.    2 hat der Radioempfänger  zwei     Niederfrequenzstufen.    Über einen Hoch  frequenztransformator ?1 gelangt die     bereits     verstärkte Empfangsenergie an eine     Demo-          diilatioii=i-öhre    \??. Die bei der     Demodulation     entstandene     Niederfrequenz    gelangt über  einen Widerstand 23, einen     Kondensator   <B>35,</B>  einen     Niederfrequenzverstärker        \?5,    einen  Transformator ?6 und einen zweiten Nieder  frequenzverstärker 27 in den Lautsprecher  ?8.

   An dem ohnehin schon vorhandenen       Niederfrequenzübertrager    26 ist an der  Primärseite eine zusätzliche Wicklung 29  aufgebracht, die das durch eine Leitung 30  zugeführte     Hupsignal    über den Verstärker  7 an den Lautsprecher 28 weiterleitet. Die       Reizschwellenschaltung        (analog        Fig.    1<B>)</B> ist  hier nicht eingezeichnet. Die     Abregelung    der  Hochfrequenz erfolgt über eine zum Fading-           regier    führende Leitung 31. Die Widerstände  23 und 24 sind so bemessen, dass eine Rück  kopplung zwischen zweiter und erster Nie  derfrequenzstufe vermieden wird.

   Um eine  Übertragung der vom Rundfunkempfang  herrührenden Niederfrequenz über die Wick  lung 29 des Übertragers 26 auf die     Fading-          regulierstufe    zu vermeiden, sind die Wider  stände 23, 32, 38 und die Widerstände der       Transformatorwicklung    29 und eines Kon  densators 34 dementsprechend bemessen.

   Der  Widerstand 32 muss gross sein gegenüber der  Impedanz der     Ankoppiungswicklung    29       (R   <I>></I>     o)   <I>L)</I> oder der Widerstand des     Konden-          tators    34 muss klein sein gegenüber der  Impedanz der     Ankopplungswicklung    29  
EMI0003.0011     
    Die Wirkungsweisen der beiden Ausfüh  rungsformen sind etwas voneinander ver  schieden, aber das Endergebnis ist bei beiden  gleich. Es wird eine vollständige Unter  drückung des Radioempfanges und zu glei  cher Zeit eine deutliche     HQrbarmachung    des  Hupsignals erzielt.

   Durch die vorhandene  Reizschwelle und den selektiven Empfang  wird ausserdem verhindert, dass andere Ge  räusche als Hupsignale ein Ansprechen der  Anlage bewirken und so den Fahrer stören.  Durch geeignete     Anbringung    von Schaltern  kann die     Überholrufanlage    ohne Radioemp  fang in Betrieb gesetzt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Mit einem Rundfunkempfänger kombi nierte elektroakustisehe Überholrufanlage für Kraftwagen, dadurch gekennzeichnet, dass die Niederfrequenzverstärkerstufe des Rundfunkempfängers zur Verstärkung der durch ein Mikrophon zu empfangenden über- holsignale dient. UNTERANSPRüCHE 1. Überholrufanlage gemäss Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Rundfunkempfang bei Überholsignalemp- fang unterdrückt wird.
    2. Überholrufanlage gemäss Patentan spruch und Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass eine von der Überhol signalspannung abgeleitete Regelspannung zur Unterdrückung des Rundfunkempfanges an den Fadingregler des Rundfunkemp fängers gelegt wird. 3. Überholrufanlage gemäss Patentan spruch und Unteransprüchen 1 und 2, da durch gekennzeichnet, dass die Unterdrückung des Rundfunkempfanges ohne Glättung der Regelspannung erfolgt. 4. Überholrufanlage gemäss Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass in der elektrischen Schaltanordnung eine die Über tragung von Stö.rgeräus,chen verhindernde Reizschwelle vorhanden ist.
    5. Überholrufanlage gemäss Patentan spruch und Unteranspruch 4, dadurch ge kennzeichnet, dass ein zur Herstellung der Reizschwelle dienender Gleichrichter mit Gleichvorspannung vorhanden ist. 6. Überholrufanlage gemäss Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass sein selektiver Empfang des für das Hupsignal charakteristischen Frequenzbereiches vorge sehen ist. 7. Überholrufanlage gemäss Patentan spruch und Unteranspruch 6, dadurch ge kennzeichnet, dass mindestens ein den selek tiven Empfang bewirkender Resonanztrans formator vorhanden ist.
    B. Überholrufanlage gemäss Patentan spruch und Unteranspruch 6, dadurch ge kennzeichnet, dass ein Mikrophon mit Reso nanzlage in dem für das Hupsignal charak teristischen Frequenzbereich vorgesehen ist. 9. Überholrufanl'age gemäss Patentan spruch und Unteransprüchen 6 und 7, da durch gekennzeichnet, dass ein Mikrophon mit. Resonanzlage in dem für das Hupsignal charakteristischen Frequenzbereich vorge sehen ist.
CH214320D 1939-03-22 1940-03-08 Mit einem Rundfunkempfänger kombinierte elektroakustische Überholrufanlage für Kraftwagen. CH214320A (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE925873C (de) * 1951-05-03 1955-03-31 Electroacustic Ges M B H Empfaenger oder Sender fuer elektromechanische, insbesondere elektroakustische Signal- oder Alarmanlagen
DE950717C (de) * 1951-07-24 1956-10-11 Physikalisch Tech Werkstaetten UEberholungssignalempfangsanlage

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE925873C (de) * 1951-05-03 1955-03-31 Electroacustic Ges M B H Empfaenger oder Sender fuer elektromechanische, insbesondere elektroakustische Signal- oder Alarmanlagen
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