CH214835A - Verfahren zur Darstellung eines neuen wasserlöslichen Farbstoffes der Anthrachinonreihe. - Google Patents

Verfahren zur Darstellung eines neuen wasserlöslichen Farbstoffes der Anthrachinonreihe.

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CH214835A
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Sandoz A G
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Sandoz Ag
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09BORGANIC DYES OR CLOSELY-RELATED COMPOUNDS FOR PRODUCING DYES, e.g. PIGMENTS; MORDANTS; LAKES
    • C09B1/00Dyes with anthracene nucleus not condensed with any other ring
    • C09B1/16Amino-anthraquinones
    • C09B1/20Preparation from starting materials already containing the anthracene nucleus
    • C09B1/26Dyes with amino groups substituted by hydrocarbon radicals
    • C09B1/28Dyes with amino groups substituted by hydrocarbon radicals substituted by alkyl, aralkyl or cyclo alkyl groups
    • C09B1/30Dyes with amino groups substituted by hydrocarbon radicals substituted by alkyl, aralkyl or cyclo alkyl groups sulfonated
    • C09B1/306Dyes with amino groups substituted by hydrocarbon radicals substituted by alkyl, aralkyl or cyclo alkyl groups sulfonated only sulfonated in a substituent

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Description


  <B>Zusatzpatent</B> zum Hauptpatent Nr. 210608.    Verfahren zur Darstellung eines neuen wasserlöslichen Farbstoffes  der     Anthrachinonreihe.       Im Hauptpatent ist ein Verfahren zur  Darstellung eines neuen Farbstoffes der An  thrachinonreihe beschrieben, welches da  durch gekennzeichnet ist, dass man     l-Methyl-          amina    - 4     -;(4'-        amino)-phenylaminoanthrachi-          non,    Phenol     und    Formaldehyd aufeinander  einwirken     lässt    und die     erhaltene    Zwischen  verbindung     su        lfoniert.     



  Bei der     weiteren        Bearbeitung    wurde nun  gefunden, dass man ebenfalls zu neuen was  serlöslichen Farbstoffen der     Anthrachinon-          reihe    gelangt, wenn man     unsulfonierte    Ab  kömmlinge des     Anthrachinons,    welche wenig  stens eine primäre     Amin-ogruppe    in einer       a-Stellung    des     Anthrachinonkerns    tragen,  mit     Phenolen    und Formaldehyd     kondensiert     und die erhaltenen Produkte     sulfoniert.     



  Als primäre     Aminoanthrachinone    eignen  sich beispielsweise     1-Aminoanthrachinon    und  seine     heteronuclearen        Halogenderivate,        1-          Amino    - 4 -     ogy-    und     -alkagyanthrachinon,          1.4-D'iaminoanthrachinon,        1.4-Diamino-2-          brom-,        -2-methyl-    und     -2-alkogyanthrachinon,          1-Amino-4-methylamino-    und -hegahydro-         anilidoanthrachinon,

          Aminoarylaminoanthra-          chinone    wie     1-Amino-4-anilidoanthiachinon,          1-Amino-4-m-    und     -p-toluidoanthrachinon,    -4  p-gylidinoanthrachinon, - 4 - m -     chloranilido-          anthrachinon,        -4-p-phenylendiaminoanthra-          chinon,        1-Amino-5-    und     -8-anili:doanthrachi-          non,    ferner Polyamine wie 1.4.5.8  Tetraaminoanthrachinon,     1-Ogy-4.5.8-tri-          aminoanthrachinon.     



       Von.    den     Phenolen    können ausser dem ein  fachen auch     substituierte        Phenole,    wie       p-Chlorphenol,    o-, m- und     p-Kresol,        Guaja-          col        verwendet        werden.     



  Zur Kondensation werden die drei Kom  ponenten     gemischt    und     einige    Zeit     bei    Tem  peraturen, die     nicht    oder wenig von der     gt.-          wöhnlichen    Temperatur     abzuweichen    brau  chen, verrührt. Es kann aber auch bei er  höhter Temperatur, bis über<B>100'</B> C gearbei  tet     werden.     



  Die     Kondensation    ist beendet,     wenn        eine     aufgearbeitete Probe beim Lösen in     Schwe-          felsäuremonohydrat    ohne Rückstand     sulfo-          niert    wird.      Nach beendeter Kondensation wird das       überschüssige    Phenol entfernt. Dies kann ge  schehen durch     Destillation    im Vakuum oder  mit Wasserdampf oder durch     Eingiessen    der  Reaktionsmischung in stark alkalisches Was  ser oder Salzlösung, wodurch das Reaktions  produkt     ausgefällt    wird.  



  Zur     Sulfonierung    werden die Konden  sationsprodukte in     Schwefelsäuremonohydrat     gelöst und so lange gerührt - wenn nötig  unter Zusatz von etwas schwachem     Oleum    -,  bis Proben in verdünnter     Sodalösung    löslich  sind. Die Farbstoffe werden in üblicher  Weise     aufgearbeitet        und    im Vakuum bei  mässiger Temperatur getrocknet.  



  Die neuen Farbstoffe sind wahrscheinlich  wie folgt zusammengesetzt:  
EMI0002.0011     
    wobei der     Anthrachinon-    und der Phenol  rest weiter     substituiert        sein    können. Sie  färben Wolle, Seide und     Celluloseester    in  kräftigen Tönen. Gegenüber dem Haupt  patent wird     die    Reihe der Farbtöne     erwei-          tert    bis zum Orange.  



  Das vorliegende Patent betrifft ein Ver  fahren zur     Darstellung    eines neuen wasser  löslichen Farbstoffes der     Anthrachinonreihe     und ist dadurch gekennzeichnet, dass man       1-Aminoanthrachinon,    Phenol und Formal  dehyd aufeinander einwirken lässt und das  erhaltene Produkt     sulfoniert.     



  Der neue Farbstoff, der eine     Sulfogruppe     enthält, löst sich in konzentrierter Schwefel  säure Massgelb, in Wasser rot. Er soll zum  Färben von     Acetatseide,        acetylierter    Baum  wolle und von     Acetyleellulosefolien        verwen-          ,det    werden. Das Färbegut wird in der wäs  serigen     Lösung    in orangen Tönen gefärbt.    <I>Beispiel:</I>  20 kg     1-Aminoanthrachinon    werden mit  100 kg Phenol bei<B>100'</B> C verrührt.

   Man       lä.sst    bei, der     gleichen        Temperatur    innert  einer Stunde 20 kg Formaldehyd 40     Vol.    %  einlaufen und rührt     noch    zwei Stunden wei  ter. Die Schmelze wird nun in<B>1000</B> Liter  Wasser gedrückt, das 50 kg     Natriumchlorid     und 45 kg     Natriumhydroxyd    gelöst enthält.

    Das ausgefallene Kondensationsprodukt wird       abfiltriert,    in Wasser aufgenommen und mit  Schwefelsäure     neutralgestellt.    Man filtriert,  wäscht, trocknet und erhält so ein braun  rotes Pulver, das sich in Alkohol mit     scha.r-          lac.hroter    Farbe löst.  



  10 kg der     Farbstoffbase    werden in 30 kg       Schwefelsäuremonohydrat    unterhalb 20   C  gelöst und so lange gerührt, bis eine Probe  in verdünnter     Sod@alösung    klar löslich ist.  Man drückt in 500 Liter Kochsalzlösung von  5%, saugt den ausgefallenen Farbstoff ab  und wäscht mit 5 % Kochsalzlösung mög  lichst     adle    Säure aus. Der     Filterrückstand     wird mit Soda. verrieben bis zur neutralen       Reaktion    und getrocknet.  



  Der erhaltene Farbstoff löst sieh in  Wasser mit roter Farbe, in konzentrierter  Schwefelsäure     blassgelb.    Er soll zum Fär  ben von     Acetatseide,        acetvlierter    Baumwolle  und von     Acetvleeillulosefolien        verwendet     werden. Das Färbegut wird in der wässeri  gen Lösung in orangen Tönen gefärbt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCFI Verfahren zur Darstellung eines neuen wasserlöslichen Farbstoffes der Anthrachi- nonreihe, dadurch gekennzeichnet, dass man 1-Aminoanthrachinon, Phenol und Formal dehyd aufeinander einwirken lässt und das erhaltene Produkt sulfoniert. Der neue Farbstoff, der eine Sulfogruppe enthält, löst sich in Wasser mit roter, in konzentrierter Schwefelsäure mit Massgelber Farbe.
    Er soll zum Färben von Acetatseide, acetylierter Baumwolle und von Acetylcellu- losefolien verwendet werden. Das Färbegut wird in der wässerigen Lösung in orangen Tönen gefärbt.
CH214835D 1938-12-19 1939-04-22 Verfahren zur Darstellung eines neuen wasserlöslichen Farbstoffes der Anthrachinonreihe. CH214835A (de)

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