CH215114A - Vorrichtung zum Abmessen und Ausgeben von Flüssigkeiten. - Google Patents

Vorrichtung zum Abmessen und Ausgeben von Flüssigkeiten.

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CH215114A
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Limited Avery-Hardoll
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Avery Hardoll Ltd
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    • B67DDISPENSING, DELIVERING OR TRANSFERRING LIQUIDS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B67D7/00Apparatus or devices for transferring liquids from bulk storage containers or reservoirs into vehicles or into portable containers, e.g. for retail sale purposes
    • B67D7/06Details or accessories
    • B67D7/08Arrangements of devices for controlling, indicating, metering or registering quantity or price of liquid transferred
    • B67D7/16Arrangements of liquid meters
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Description


  Vorrichtung zum Abmessen und Ausgeben von Flüssigkeiten.    Die vorliegende Erfindung bezieht sich  auf eine Vorrichtung zum Abmessen und  Ausgeben von Flüssigkeiten und bezweckt  die Abgabe der gleichen Menge pro Zeitein  e     heit    während des ganzen Ausgabevorganges  und gleichzeitig den selbsttätigen Unterbruch  der Abgabe, wenn die eingestellte Menge voll  ausgegeben wurde.  



  Die vorliegende Erfindung liegt in der  Anordnung eines Ventilmechanismus mit  Ventil in der Ausgabeleitung, welches Ven  til durch den Flüssigkeitsstrom beeinflusst  wird und welches während der Ausgabe stets  bestrebt ist, in die     Schliessstellung    zu gehen,  und in der Verbindung dieses Ventils mit  einer Steuereinrichtung mit einem Einstell  glied, das durch die     Anzeigeeinrichtung    ge  steuert wird, welches bei Einleitung einer  Ausgabe selbsttätig Mittel einstellt zum  Verhindern, dass das Ventil in die Schliess  stellung geht;

   ferner sind     Auslösemittel    vor  gesehen, die ebenfalls durch die     Anzeigeein-          richtung    gesteuert und während des grösseren  Teils der Ausgabe durch die genannte Steuer-         einrichtung    ausser Wirkung gehalten werden,  denen aber gestattet ist, in Wirkung zu  treten zur selbsttätigen Steuerung des Unter  bruches der Ausgabe, was durch Unwirksam  machen der genannten     Steuereinrichtung,     durch Ausübung eines z. B. kurzzeitigen  Stosses durch momentanen Unterbruch der  Flüssigkeitsausgabe seitens des Benützers zu  erfolgen hat.  



  Eine beispielsweise Ausführungsform des  Erfindungsgegenstandes, und zwar eine Ab  änderung der im Schweizer Patent Nr. 208924  dargestellten Vorrichtung, soll nun an Hand  der beiliegenden Zeichnung beschrieben wer  den, welche     eine        Flüssigkeitsmess-    und     -aus-          gabevorrichtung    mit elektrisch     angetriebener     Pumpe, Strömungsmesser und selbsttätiger       Anzeigeeinrichtung    zeigt, bei dem der Un  terbruch der Abgabe der Flüssigkeit aus der  Rohrleitung mittels eines Ausgabemund  stückes mit     Ventil    durch den Bedienenden in  der Arbeitsstellung erfolgt     bezw.    veranlasst  wird.

        Die Zeichnung zeigt, teilweise in Ansicht  und teilweise im Schnitt, nur die zum Ver  ständnis der Erfindung erforderlichen Teile.  



  Gemäss der dargestellten Ausführungs  form ist in der Ausgabeleitung vom Messer 3  ein Gehäuse 4 mit     Zuflussstutzen    4a -.im un  tern und     Alfflussstutzen        4b    am obern Ende  vorgesehen. Am     obern    Ende des Stutzens     4b     des Gehäuses 4 ist ein koaxial angeordneter  Führungsteil 5 vorgesehen, welcher in den  Stutzen 4b hineinragt und der an seinem un  tern Ende mit einer     innern    Trennwand 5a  versehen ist. Diese Trennwand 5a ist. mit  einer Steueröffnung 5b versehen, welche eine  Führung für das obere Ende einer gleitbaren  Ventilstange 6 bildet, deren unteres Ende in  einer Führungsvertiefung 4e am Grunde des  Gehäuses 4 gehalten ist.

   Auf der Ventil  stange 6 ist ein Ventilteller 7     verseliiebbar,     der nachstehend als Fliessventil 7 bezeichnet  ist, der mit einer Öffnung 44 in einem Zwi  schenteil des Gehäuses 4 zusammenarbeitet.  Dieses Fliessventil 7 arbeitet mit einem An  schlag 8 an der Ventilstange 6, unterhalb des  Fliessventils 7, und mit einer Feder 9, die  zwischen der freien Oberseite des Fliessven  tils 7 und einem Anschlag, gebildet durch  einen Ring 10 auf der     Ventiltange    6, ober  halb des Fliessventils 7, angeordnet ist, zu  sammen. Die Feder 9 ist bestrebt, das Fliess  ventil 7 während der Flüssigkeitsabgabe in  Schliessstellung zu bewegen.

   Auf der Ventil  stange 6 ist ein weiterer Ring 11     aufgestiftet,     der zwischen sich und dem Ring 10 das obere  Ende einer Hülse 12 hält, deren unteres Ende  einen Flansch 12a aufweist, der einen An  schlag für eine Ventilhülse 13 bildet, die ver  schiebbar auf dem äussern Umfang des ring  förmigen Führungsteils 5 geführt ist und  welche Ventilhülse 13 nachstehend als U     nter-          brecherventil    13 bezeichnet ist.

   Die Hülse 12  ist in das     Unterbrecherventil    13     eingepresst     und weist in ihrer Wandung einen     Durchlass          12b    auf, welcher den Raum im Innern des       Unterbreclierventils    13 mit dein Raum um  dasselbe herum verbindet. Das     C        nterbreeher-          ventil    13 ist mit Sitzen 13a und 131> versehen;  deren unterer, nämlich 13a, mit dem untern    Ende des ringförmigen Führungsteils 5 zu  sammenarbeitet, während der obere     13h    mit  einem ergänzenden Sitz 5e an der Aussen  wand des obern Teils des genannten ringför  migen Führungsteils 5 zusammenwirkt.

   Die  Wandung des obern Teils des ringförmigen  Führungsteils 5 ist     unterhalb    des Sitzes  mit symmetrisch angeordneten Durchlässen       5a    versehen.  



  Innerhalb der Trennwand 5a und konzen  trisch mit der Bohrung 5b ist ein Nippel 15  angeordnet, in dessen oberes Ende eine Düse  16 eingeschraubt ist, welche ein Durchsickern  der Flüssigkeit von der     Flüssigkeitseintritts-          seite    des genannten U     nterbrecherventils    13 in  den Raum auf der Austrittsseite desselben,  für den im Patent Nr. 208924 angegebenen  Zweck, gestattet.  



  Nahe dem untern Ende ist die Ventil  stange 6 mit einer festsitzenden Büchse 17  versehen, die mit dem freien Ende eines Ar  mes 18 in Berührung steht, der im Innern des       Einlassstutzens        4a    zum Gehäuse 4 angeordnet  und auf einer in den Wandungen des Ge  häuses 4 drehbar gelagerten Welle 19 be  festigt ist. Die Welle 19 trägt einen an der  selben befestigten Arm 20, der ausserhalb des  Gehäuses 4 angeordnet ist. Das obere Ende  dieses Armes 20 ist an das eine Ende eines  Lenkers 21, nachstehend     Steuerlenker    ge  nannt,     angelenkt.     



  Das andere Ende dieses Steuerlenkers ist.  gelenkig mit einem Auslöser     ??    verbunden,  der     L-Form    besitzt und dessen Arm 22a ge  lenkig mit einem festen Teil des Gehäuses  23, das die     selbsttätige        Anzeigeeinrichtung     enthält, verbunden ist. Der vorgenannte  Steuerlenker 21 ist mit dem Auslöser 22 nahe  seines Winkels verbunden und das schwenk  bare Nasenstück 22e des     Auslösers    22 arbei  tet mit einer     Nockenscheibe    24 zusammen,  die auf dem Zapfen einer Welle 25 der An  zeigeeinrichtung befestigt. ist und die nach  stehend     Unterbrecherscheibe    24 genannt ist.

    Der Auslöser 22 ist mit einer Feder 22b       versehen,    welche bestrebt     ist,    das Nasenstück       22e    des Auslösers 22 ausser Berührung mit  der     Unterbrecherscheibe    24 zu     halten.         Der Steuerhebel 21 ist zwischen seinen  Enden mit einem Vorsprung 21a versehen,  der dem einen Ende eines     Auslösearmes    26  gegenübersteht, der mit seinem andern Ende  auf dem Zapfen 27, getragen von einem fest  stehenden Teil des Gehäuses 23 für die An  zeigeeinrichtung, gelagert ist so, dass der  Arm 26 unter der Einwirkung der Schwer  kraft bestrebt ist, nach unten zu fallen.

    Dieser     Auslösearm    26 arbeitet mit einem  Stift 28, der aus dem untern, kürzeren Arm  eines Hebels 29 herausragt, zusammen, wäh  rend die Nase des längeren Armes des Hebels  29 mit einer zweiten     Nockenscheibe    30 auf  derselben Welle 25 der     Anzeigeeinrichtung     zusammenwirkt.

   Der Hebel 29 ist nach  stehend als Einstellhebel 29 bezeichnet und  die zugehörige     Nockenscheibe    30 als     Einstell-          nockenscheibe.    Die     Unterbrecherscheibe    24  und die     Einstellnockenseheibe    30 sind mit  einem Ausschnitt 24a     bezw.    30a versehen, in  welche das Nasenstück     22c    des Auslösers 22  und die Nase des Einstellhebels 29 in der  Unterbrechungsstellung eintreten. Die Nase  des Einstellhebels 29 ist bestrebt, unter dem  Einfluss der Schwerkraft mit dem Umfang  der     Einstellnockenseheibe    30 in Kontakt zu  bleiben.  



  Die Arbeitsweise der Vorrichtung ist die  folgende:  Wenn der Bedienende das Mündungsven  til öffnet, nach dem Anlauf des     ATotors,     wirkt der Flüssigkeitsstrom auf das Fliess  ventil 7 und hebt dasselbe entgegen der Wir  kung der Feder 9 an, so dass die Flüssigkeit  um das Fliessventil 7 und das Unterbrecher  ventil 13 herum und durch die Öffnung 5d  in die Rohrleitung 31 fliessen kann.

   Die  Drehung der Welle 25 der     Anzeigeeinrich-          tung,    welche die     Unterbrecherscheibe    24 und  die Einstellscheibe 30 trägt, beginnend sofort  mit der Flüssigkeitsabgabe, ergibt eine  Drehung der Einstellscheibe 30, so dass die  Nase des Einstellhebels 29 aus dem Ein  schnitt 30a der Scheibe 30 heraus bewegt  wird, und der Stift 28, der vom kürzeren  Arm des Hebels 29 getragen wird, gelangt  ausser Eingriff mit der Unterseite des         Schwerkraft-Auslösearmes    26, in welche  Lage der genannte Arm, durch Einfallen der  Nase des Einstellhebels 29 in den Einschnitt  29a, bei     Beendigung    der fortlaufenden Ab  gabe gebracht wurde.

   Der     Schwerkraft-Aus-          lösearm    26 kann indes nicht niederfallen,  auch wenn die Nase des Einstellhebels 29 aus  dem Einschnitt 30a der Einstellscheibe 30       herausbewegt    wurde, da. die Tendenz der  Aufwärtsbewegung der Ventilstange 6, be  wirkt durch die nach oben strömende Flüs  sigkeit, veranlasst, dass der Vorsprung 21a  des Steuerlenkers 21 gegen das freie Ende  des     Schwerkraft-Auslösearmes    26 anliegt.

    Die Verhinderung der Bewegung des Steuer  lenkers 21, die so hervorgerufen wird, ver  hindert das Nasenstück     22c    des Auslösers 22,  sich unter der Wirkung des auf die Ventil  stange 6 ausgeübten Druckes, in Kontakt mit  dem     'Umfang    der     Auslösescheibe    24 zu be  geben.  



  Wenn der wesentlich grössere Teil der  gewünschten Flüssigkeitsmenge abgegeben  wurde und der Bedienende wünscht, den  Restteil unter Wirkung des selbsttätigen Un  terbrechungsmechanismus     abzugeben,    so be  wegt er das Steuerventil im Ausgabemund  stück so,     dass    ein momentaner     Unterbruch     der Ausgabe stattfindet.

   Dieser Unterbruch  in der Ausgabe gestattet dem Fliessventil 7,  unter dem Einfluss der in der Feder 9 auf  gespeicherten Energie, nach unten zu gehen,  bis das genannte Fliessventil 7 mit dem An  schlag 8 auf der     Ventilstange    6 in     Berührung     gelangt, die     Ventilstange    6 keine Tendenz,  nach oben zu gehen, hat, und unter der Wir  kung der Feder 22 über die Teile 21, 20, 18  sich     abwärts    bewegt, worauf .die Feder     22u     am Auslöser 22 den Vorsprung 21a des  Steuerlenkers 21 vom freien Ende des       Schwerkraft-Auslösearmes    26 wegbewegt, so  dass derselbe sich aus der Sperrstellung weg  bewegt.  



  Wenn der Bedienende die normale Ab  gabe wieder zulässt, bewegt sich das Nasen  stück     22c        des.Auslösers    22 in Berührung mit  dem Umfang der     Unterbrecherscheibe    24  unter dem Einfluss der nach oben gerichteten      Kraft, die durch den auf die Ventilstange     (i     wirkenden Flüssigkeitsdruck erzeugt wird.  Sobald das Nasenstück     22e    in den Einschnitt  24a der     Unterbrecherscheibe    ?4 gelangt, geht  das U     nterbrecherventil    13 in die Schliesslage,  wobei die Form des Scheibenumfanges so ge  wählt ist, dass dieses Schliessen langsam  stattfindet.

   Wenn der     Rest    der verlangten  Menge (mit gleicher Stärke) ausgegeben wor  den ist, steht das Nasenstück     22e    des Aus  lösers     \??    im Einschnitt 24a der U     nterbreeher-          scheibe    ?4, worauf das U     nterbrecherventil     rasch in die Schliesslage geht, in der beide  Ventilflächen 13a und 13b auf ihren Sitzen  aufliegen.

   Es ist zu beachten, dass der Sitz  13b, wie bei     5e    angedeutet, eine Nute auf  weist, so dass ein geringer     Flüssigkeitsdurch-          tritt    während des     Abschlussvorganges    mög  lich ist, bevor die absolute     Abschlussstellung     erreicht wird.  



  Nach dem Aufhören der Abgabe lässt der  Druck auf den Steuerlenker     \?1    nach und die  Einstellfeder     22b    gelangt. zur Wirkung auf  den Auslöser 22 und zieht das     Nasenstück          2\e    desselben ausser Berührung mit der I     n-          terbrecherscheibe    24. Gleichzeitig wird die  Einstellscheibe 30 so eingestellt, dass die  Nase des Einstellhebels 29 mit dem Ein  schnitt 29a in derselben in Eingriff gelangt.

    Dadurch hebt der Stift 28 auf dem kürzeren       Arm    des Einstellhebels     \?9    den     Schwerkraft-          Auslösehebel    in die Sperrstellung in bezug  auf den Vorsprung 21a des Steuerlenkers 21,  so dass die Teile für eine erneute Abgabe  bereit sind.    Die Steuereinrichtung für     Flüssigkeits-          mess-    und Ausgabeapparate wie vorstehend       beschrieben    ist einfach und robust in ihrer  Konstruktion und gestattet die volle Abgabe  während annähernd des ganzen Ausgabevor  ganges.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zum Abmessen und Aus geben von Flüssigkeiten, dadurch gekenn zeichnet, dass in der Ausgabeleitung ein Ven- tilmechanismus vorgesehen ist mit. einem vom Flüssigkeitsstrom beeinflussten Ventil <B>(7),</B> das während der Ausgabe stets bestrebt ist, in die Schliessstellung zu gehen, und eine mit dem genannten Ventil verbundene Steuereinrichtung (17-21) mit einem von der Anzeigeeinrichtung beeinflussten Einstell glied (30, 30a), das bei Einleitung der Aus gabe selbsttätig Mittel (21a) einstellt zum Verhindern, dass das Ventil (7) in die Schliessstellung geht., und Auslösemittel (22),
    die ebenfalls von der Anzeigeeinrichtung ge steuert werden und die während der grösseren Zeit der Ausgabe durch die genannte Steuer einrichtung ausser Wirkung gehalten werden, welchen aber gestattet wird, zur selbsttätigen Steuerung der Unterbrechung der Ausgabe in Wirkung zu treten, was durch Unwirksam machen der genannten Steuereinrichtung durch Ausübung eines Stosses durch momen tanen Unterbruch der Flüssigkeitsausgabe seitens des Benützers zu erfolgen hat.
CH215114D 1940-04-03 1940-04-03 Vorrichtung zum Abmessen und Ausgeben von Flüssigkeiten. CH215114A (de)

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