CH215138A - Verfahren zur Herstellung eines Pregnen-3,20-dions. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Pregnen-3,20-dions.

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CH215138A
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Gesellschaft Fuer Chemis Basel
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Chem Ind Basel
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    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07JSTEROIDS
    • C07J7/00Normal steroids containing carbon, hydrogen, halogen or oxygen substituted in position 17 beta by a chain of two carbon atoms
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07JSTEROIDS
    • C07J75/00Processes for the preparation of steroids in general

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Description


  Verfahren zur Herstellung eines     Pregnen-3,20-dions.       Es wurde gefunden, dass man zu einem       Pregnen-3,20-dion    gelangen kann, wenn man  ein     5,6,21-Trihalogen-pregnaii-3,20-dion    mit  reduzierenden und die entstehende Doppel  bindung     isomerisierenden    Mitteln behandelt.

    Unter     Ersatz,des    Halogens in der Seitenkette    durch Wasserstoff,     Bildung    einer Doppel  bindung im Ring und     Isomerisierung    dersel  ben entsteht dabei     44-Pregnen-3,20-dion.     Der     erfindungsgemässe    Reaktionsverlauf lässt  sich durch die folgenden Formeln veran  schaulichen::  
EMI0001.0010     
    Besonders leicht reduzierbar sind die in     21-          Stellung        jodierten    Vertreter.

   Jodwasserstoff-    säure oder ihre Salze wirken als Reduk  tionsmittel und sind auch imstande, die durch      Halogen     abgesättigte    Doppelbindung im       Ringsystem    zu regenerieren     (vergl.    beispiels  weise R.     Schoenheimer,        Journ.        biol.        Chem.     110, 416, 1935:     Centralblatt    1935, 11.     2902 .     Eine     Isomerisierung    der regenerierten     Dop-          peJbindung    kann mit Säuren oder Alkalien  gleichzeitig oder anschliessend an die Reduk  tion bewirkt werden.

   Es soll noch erwähnt  werden,     -dass.    die Ausgangsstoffe von der  Formel I recht     zersetzliche    Verbindungen  darstellen und daher entweder gar nicht. iso  liert, oder nach ihrer Isolierung baldmög  lichst weiter verarbeitet werden sollten. In  reinem, trockenem Zustand sind sie aller  dings meist mehrere Tage oder Wochen halt  bar.  



  Das entstehende     ,'-Pregnen-3.2()-dion          (III)    ist identisch mit dem bekannten Corpus       luteum-Hormon    Progesteron.  



  Es soll zur Herstellung von Heilmitteln  verwendet werden.         Beispiel:     0,22 Teile     -d'-21-Ch@or-pre\,nen-3-o1-211-          on    werden in 2 Teilen Chloroform gelöst und  bei 0   mit der Lösung von 0,108 g Brom  in wenig Chloroform gelöst versetzt. Nach  einigen Minuten wird im Vakuum bei tiefer       Temperatur    zur Trockne gedampft, der Rück  stand in wenig reinem Eisessig gelöst und  mit der Lösung von 0,2 Teilen     Chromtrioxyd     in 5     Teilen    Eisessig versetzt.

   Nach     14stündi-          gem    Stehen bei Zimmertemperatur wird mit  reichlich Wasser verdünnt, dreimal mit rei  nem Äther ausgeschüttelt, die Ätherlösung  mit etwas Wasser gewaschen und kurz ge  trocknet. Es wird so eine Lösung des für  vorliegendes Verfahren als Ausgangsstoff  dienenden     5,6-Dibrom-21-ehlor-pregnan-3,20-          dion    erhalten.  



  Diese Lösung versetzt man mit 0,5 Teilen  Zinkstaub und dampft sie dann unter     Sehiil        -          teln    bei<B>60'</B>     Badtemperatur    ein. Zum     Schluss     erwärmt man den stark essigsäurehaltigen  Rückstand noch 10 Minuten auf dem sieden  den; Wasserbad. Dann wird mit viel Äther  verdünnt, filtriert, mit Wasser und Soda ge  waschen, getrocknet und eingedampft. Den         Riiekstand    erhitzt man zweckmässig nochmals  mit Eisessig 5 Minuten lang zum Sieden.  um die Verschiebung der Doppelbindung zu       vervollständigen    und arbeitet wie oben. das  heisst durch Verdünnen mit.

   Nasser,     Aus-          ät.hern    usw.. auf oder durch einfaches Ein  dampfen im Vakuum. Der Rückstand wird  im Hochvakuum destilliert     und/oder    durch  Umkristallisation gereinigt. Man erhält so  Kristalle von Progesteron, die nach einmali  gem U     mlösen    den     Snip.   <B>1229'</B> zeigen und sich  in bekannter Weise in die tiefer schmelzende  Modifikation     überführen    lassen.  



  Denselben Stoff erhält man, wenn die Re  duktion statt mit Zinkstaub durch zwei  stündiges Erhitzen mit 1 g     Natriumjodid    auf  dem     Wasserbad        iii        Eisessiglösung    durch  geführt wird. Nach Verdünnen mit Wasser  wird dann mit     Thiosulfatlösung    eben ent  färbt, und wie oben aufgearbeitet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung eines Pregnen- 3,20-dions, dadurch gekennzeichnet, dass man ein 5,6,>1-Trihalogen-pregnan-3,20-dion mit reduzierenden und die entstehende Doppel bindung isomerisierenden Mitteln behandelt. UNTERAU SPRt"CIIE 1. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man als reduzie rendes Mittel Jodwasserstoffsäure anwendet.
    2. Verfabren nach Patentanspruch. 11-11- durch gekennzeichnet, dass man als reduzie rendes Mittel Salze der Jodwasserstoffsäure anwendet. 3. Verfahren nach Patentanspruch, da- dureh gekeniizeichnel, dass ni@in die Reak tionen in Gegenwart von Lösungsmitteln durchführt.
    T. Verfahren nach Paterilwisprueli. da durch gekennzeichnet. dass man die zur Re duktion gelangenden Verbindungen nicht in reinem Zustande verwendet, sondern sie in rohem Zustand in Lösung verarbeitet.
CH215138D 1937-03-29 1937-03-29 Verfahren zur Herstellung eines Pregnen-3,20-dions. CH215138A (de)

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