CH194281A - Verfahren zur Herstellung von 1-Ascorbinsäure. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von 1-Ascorbinsäure.

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CH194281A
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F Hoffmann- Aktiengesellschaft
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Hoffmann La Roche
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    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07DHETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D307/00Heterocyclic compounds containing five-membered rings having one oxygen atom as the only ring hetero atom
    • C07D307/02Heterocyclic compounds containing five-membered rings having one oxygen atom as the only ring hetero atom not condensed with other rings
    • C07D307/34Heterocyclic compounds containing five-membered rings having one oxygen atom as the only ring hetero atom not condensed with other rings having two or three double bonds between ring members or between ring members and non-ring members
    • C07D307/56Heterocyclic compounds containing five-membered rings having one oxygen atom as the only ring hetero atom not condensed with other rings having two or three double bonds between ring members or between ring members and non-ring members with hetero atoms or with carbon atoms having three bonds to hetero atoms with at the most one bond to halogen, e.g. ester or nitrile radicals, directly attached to ring carbon atoms
    • C07D307/62Three oxygen atoms, e.g. ascorbic acid

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Description


  Verfahren zur Herstellung von     1-Ascorbinsäure.       Für zwei Vertreter der     Ascorbinsäurereihe     ist es bekannt, dass sie sich durch geeignete  Umformung aus     Hegosonsäuren    herstellen  lassen. So wird     d-Arabo-ascorbinsäure        (d-Iso-          ascorbinsäure,        d-Glucosaccharosonsäure)    aus  dem     Methylester    der     d-Glucosonsäure        (2-Keto-          d-gluconsäure)    gewonnen, wenn man ihn mit  alkalischen Mitteln behandelt.

   (Zeitschrift für  angewandte Chemie 45     [19321    S. 709; 46       [1933]    S. 399; Berichte der Deutschen Che  mischen Gesellschaft 66     [1933]    S. 1054; 67       [1934]    S. 324 und S. 555;

   67     [1934]    S. 1239.)  Eine mit der natürlichen     1-Ascorbinsäure    iden  tische Verbindung kann aus     1-Gulosonsäure          (2-Keto-l-gulonsäure)    dadurch erhalten wer  den, dass man ihre Ester mit Alkalien behan  delt oder die freie Säure     bezw.    ihre mit Säu  ren leicht spaltbaren Derivate bei saurer  Reaktion erwärmt     (Helvetiea        Chimica    Acta  17 [1934] S. 311).  



  Es wurde nun gefunden, dass die     1-Galak-          tosonsäure        (2-Keto-l-galaktotisäure)    sich da  durch in die     1-Ascorbinsäure    überführen lässt,    dass man Ester der     1-Galaktosonsäure    mit al  kalischen Mitteln behandelt.  



  Die     1-Galaktosonsäure        (2-Keto-l-galakton-          säure)    wird aus     1-Galaktose    über das     1-Ga-          laktoson    auf dem von Neuberg und     ssitasato     (Biochemische Zeitschrift 207<B>[</B>1929] S. 217)  beschriebenen Wege gewonnen. Sie wird nach  diesem Verfahren nur in ziemlich unreinem  Zustand erhalten und ihre Reinigung ist recht  mühsam. Man kann diese teilweise umgeben,  wenn man dafür die Reinigung an einem  späteren Zeitpunkte vornimmt, etwa bei der  fertigen Ascorbinsäure.

   In diesem Falle ist  es günstig,     solche        Umlagerungsmethoden    an  zuwenden, die an sich mit einer Reinigung  verbunden sind. Als besonders einfach hat sich  für diesen Fall die Umlagerung des     Oson-          säuremethylesters    mit alkoholischem Blei  acetat, gegebenenfalls unter Zusatz von etwas  Bleiweiss, erwiesen. Die entstehende Ascorbin  säure wird dabei als Bleisalz sofort in unlös  licher Form niedergeschlagen und kann durch  Filtration gewonnen werden.      Die     1-Ascorbinsäure    soll als Arzneimittel  verwendet werden.  



  <I>Beispiel:</I>       1-Galaktosonsäure(2-Keto-l-galaktorrsäure)     wird aus     1-Galaktose    über das     1-Galaktoson     nach dem Verfahren von Neuberg und Kita  sato (1. c.) gewonnen und wie dort angegeben  über das     Calciumsalz    gereinigt.  



  2 Teile     Calciumsalz    der     1-Galaktosonsäure,     das möglichst rein sein soll, werden in 10  Teilen Wasser heiss gelöst und mit einem mög  lichst geringen Überschuss heisser wässeriger       Ogalsäurelösung    versetzt (ungefähr 0,62 Teile  kristallisierte     Ogalsäure    enthaltend). Das aus  fallende     Calciumoxalat    wird durch Filtration  oder durch Zentrifugieren entfernt. Die klare  Lösung soll frei von     Calcium    sein und nur  sehr wenig freie     O%alsäure    enthalten. Sie wird  im Vakuum zur Trockne gedampft und der  hinterbleibende Sirup mit 50 Teilen Methanol  mehrere Stunden unter     Rückfluss    erhitzt.

   Hie  rauf wird im Vakuum zur Trockene gebracht,  mit 50 Teilen frischem Methanol aufgenom  men und die Lösung mit soviel starker äthe  rischer     Diazomethanlösung    versetzt, dass eben  bleibende Gelbfärbung eintritt. Der Äther  wird hierauf     abdestilliert,    die verbleibende       Methanollösung    mit einer konzentrierten     me-          thylalkoholischen    Lösung von 2,5 Teilen kri  stallisiertem Bleiacetat versetzt und mehrere  Stunden unter     Rückfluss    gekocht. Das Blei  salz der     1-Ascorbinsäure    scheidet sich dabei  aus.

   Man kann die Umsetzung beschleunigen,    wenn man die entstehende Essigsäure durch  zeitweisen Zusatz von etwas     Bleicarbonat     bindet.  



  Das ausgeschiedene Bleisalz wird durch  Zentrifugieren gesammelt und mit Methanol  gewaschen. Es wird in etwas     reinem    Wasser  oder     .Methylalkohol    suspendiert und mit       Schwefelwasserstoff    zerlegt. Die vom Bleisul  fid     abfiltrierte    Lösung wird im Vakuum zum  Sirup eingedampft, der je nach Reinheit des  als Ausgangsmaterials verwendeten     Calcium-          salzes    sofort oder erst nach einigem Stehen  in der Kälte kristallisiert. Die Kristalle kön  nen in üblicher Weise abgetrennt und gerei  nigt werden, z.

   B. mit Aceton oder     Butyl-          alkohol.    Die erhaltene     1-Ascorbinsäure    zeigt  die von     Reichstein,        Grüssner    und     Oppenauer     in den     Helvetica        Chimica    Acta     Bd.    16     [1933]     S. 1031) beschriebenen Eigenschaften.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von 1-Ascorbin- säure, dadurch gekennzeichnet, dass man Ester der 1-Galaktosonsäure mit alkalischen Mit teln behandelt. UNTERANSPRUCH: Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man Ester der Galak- tosonsäure in alkoholischer Lösung mit Blei salzen schwacher Säuren erwärmt.
CH194281D 1936-10-14 1936-10-14 Verfahren zur Herstellung von 1-Ascorbinsäure. CH194281A (de)

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