CH215290A - Verfahren zur Darstellung eines Ringketons der Cyclopentanopolyhydrophenanthren-Reihe. - Google Patents

Verfahren zur Darstellung eines Ringketons der Cyclopentanopolyhydrophenanthren-Reihe.

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CH215290A
CH215290A CH215290DA CH215290A CH 215290 A CH215290 A CH 215290A CH 215290D A CH215290D A CH 215290DA CH 215290 A CH215290 A CH 215290A
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Gesellschaft Fuer Chemis Basel
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Chem Ind Basel
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    • C07J1/00—Normal steroids containing carbon, hydrogen, halogen or oxygen, not substituted in position 17 beta by a carbon atom, e.g. estrane, androstane
    • C—CHEMISTRY; METALLURGY
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    • C07J—STEROIDS
    • C07J75/00—Processes for the preparation of steroids in general

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Description


  Verfahren zur Darstellung eines     Bingketons    der     Cyclopentanopoly-          hydrophenanthren-Reihe.       Es wurde gefunden,     @dass    man zu einem       Ringketon    der     CyclopentanopoIyhydrophen-          anthrenreihe    gelangen kann, wenn man A     5.s          17-Äthenyl-andro@sten-3,17--diol    mit Mitteln  behandelt, die geeignet sind, die freie sekun  däre     Ringearbinolgruppe    in eine     getogruppe     überzuführen, wobei die vorhandene Kern  doppelbindung,

   beispielsweise mittels Halo  gen oder Halogenwasserstoff vor der Einwir  kung der genannten Mittel geschützt, nach  der Bildung der     Ketogruppe    wiederhergestellt  und in     4,5-Stellung    verschoben wird.  



  Das so gewonnene     17-Äthenyl-testosteron     der Formel  
EMI0001.0015     
    schmilzt bei     139-140'.       Die     Überführung    der freien     Ringcarbinol-          in    die     Ringketogruppe    kann mit für diese  Reaktion     bekannterweise        verwendbaren    Mit  teln erfolgen, beispielsweise mit Chromsäure  und     Eisessig,        mit        Permanganat    und derglei  chen.

       Es    können aber auch     Carbonylverbin-          dungen          Betone,    wie Aceton,       Cycloheganon)    in Gegenwart von Metall  alko.holaten (zum Beispiel     Aluminiumbuty-          laten,        -propylaten,        Magnesiumhalogenalko-          holaten),    Metalle oder Metalloxyde der  Kupfer-, Eisen- oder     Platingruppe,    gege  benenfalls unter     vermindertem    Druck, in Ge  genwart     inerter    Gase     und/oder    in Kombina  tion mit     Wass,

  erstoffacceptoren,        verwendet          wer-den.     



       Überrasohenderweise    ist ein Schutz der  mehrfachen     Kohlenstoff-Bohlenstoffbindung     in der Seitenkette     unter    den für solche Oxy  dationen üblichen milden Bedingungen     völlig     überflüssig. Dagegen soll gemäss dem vorlie  genden Verfahren die     Kerndoppelbindung         zum Beispiel durch Addition von Halogen       bezw.    Halogenwasserstoff geschützt werden.

    Wie Versuche ergaben, gelingt es ohne wei  teres, nur den Kern mit Halogen oder     Ilalo-          genwasserstoff        abzusättigen.    Zwecks Wieder  herstellung der Doppelbindung lässt man  zum Beispiel     halogen-        bezw.        halogenwasser-          stoffa.bspa:Itende    Mittel, wie zum Beispiel  Zinkstaub oder Essigsäure, Zinkstaub und  Alkohole oder     Alkalijodide    und Benzol  einerseits, tertiäre Basen wie     Pyridin,        Di--          methylanilin,    Alkalien oder Salze organi  scher Säuren anderseits, einwirken.

   Durch       Halogenabspaltung    in neutraler Lösung, zum  Beispiel mit Zinkstaub in Alkoholen, kann  vorerst das .     y-ungesättigte        Keton    erhalten  werden. Dieses wird dann nachträglich durch  saure oder basische Mittel ebenfalls in das  a .     ss-ungesättigte    Beton übergeführt.  



  Die neue Verbindung soll therapeutische       Verwendung    finden oder als Zwischenprodukt  zur     Herstellung    therapeutisch     verwendbarer     Stoffe dienen.  



       Beispiel:     3 Teile 4     5,6-17-Athenyl-androsten-3,17-          diol    vom F.     183-184'    werden in 150 Teilen  Eisessig gelöst und     anschliessend    mit     1.,6    Tei  len Brom (1     Mol)    und einer Lösung von 1  Teil     Chromtrioxyd    in 10 Teilen 90%iger  Essigsäure versetzt. Dann lässt man über  Nacht bei     Zimmertemperatur    stehen, gibt 10  Teile Zinkstaub zu und erwärmt 20 Minuten  auf<B>80'.</B> Die Lösung wird     abgesaugt    und das  Filtrat mit Wasser gefällt.

   Das so erhaltene  rohe     17-Athenyl-testosteron    wird :durch Ad  sorption an Aluminiumoxyd und     Eluieren     mittels eines     Benzol-Athergemisches    gerei  nigt. Das reine Produkt bildet, aus     Äther-          Pentan        umkristallisiert,    Nadeln vom F. 139  bis 140  .    Wird die     Entbromung    durch Kochen mit  Zinkstaub     und    Methanol vorgenommen, so  kann man das     d        5,6-1.7-Athenyl-testosteron     erhalten. Dieses wird durch alkoholische  Salzsäure in die     d4,5-Verbindung    umgelagert.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Darstellung eines R.ing- ketons der Cy clopentanopolyhydrophenan- threnreihe, dadurch gekennzeichnet, dass man 5,6-17-Äthenyl-androsten-3,17-diol mit Mit teln behandelt, die geeignet sind, die freie sekundäre Ringcarbinolgruppe in eine Keto- gruppe überzuführen, wobei die vorhandene Doppelbindung vor der Einwirkung der ge nannten Mittel geschützt, nach der Bildung der Ketogruppe wiederhergestellt und in 4,5-Stellung verschoben wird.
    Das so gewonnene 17-Athenyl-t.estosteron der Formel EMI0002.0053 schmilzt bei 139-140'. Die neue Verbin dung soll therapeutische Verwendung finden oder als Zwischenprodukt zur Herstellung therapeutisch verivendbaxer Stoffe dienen. UNTERANSPRUCH: Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet., dass man als Mittel, das ge eignet ist, die freie sekundäre Ringcarbinol- gruppe in eine Ketogruppe überzuführen. Chromsäure verwendet.
CH215290D 1937-07-22 1937-07-22 Verfahren zur Darstellung eines Ringketons der Cyclopentanopolyhydrophenanthren-Reihe. CH215290A (de)

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