CH215633A - Trichter, insbesondere für Flaschen. - Google Patents
Trichter, insbesondere für Flaschen.Info
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Description
Trichter, insbesondere für Flaschen. Bei den jetzigen Flaschentrichtern findet beim Abfüllen der Flüssigkeiten leicht ein Überlaufen statt, wenn es nicht gelingt, un- mittelb,u- vor der Füllung den Zulauf recht zeitig abzustoppen. Erfahrungsgemäss ist es aber bei Flaschen, insbesondere wenn diese wenig durchsichtig sind, sehr schwer und nur bei grösster Aufmerksamkeit möglich, ein Über- biufen beim Abfüllen vermittels Trichtern auszuschliessen.
Es sind zwar bereits Trichter vorgesehla- gen worden, welche beim Hochsteigen der Flüssigkeit im Flaschenhals das Trichterrohr abschliessen, wobei von einem Schwimmkörper ausgegangen wird.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist nun ein Trichter, insbesondere für Flaschen, welcher ebenso einen sicheren Abschluss des Flüssigkeitszulaufes in das Gefäss bewirkt, sobald die Flüssigkeit in dem zu füllenden Gefäss ein gewisses Füllniveau erreicht hat. Erfindungsgemäss ist der Trichter mit einem an die Einfüllöffnung des zu füllenden Ge fässes aufzusetzenden Luftabdiolitungsmittel und einem Luftabzugstück versehen.
Das! Ganze ist derart, dass beim Einfüllen von Flüssigkeit in das Gefäss die verdrängte Luft durch das Luftabzugstück abzieht und die Weiterfüllung verhindert wird, wenn die ein gefüllte Flüssigkeit die untere Öffnung des Luftabzugstückes abschliesst.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einer beispielsweisen Ausführungsform dargestellt, und es zeigt Fig.1 einen Vertikalschnitt eines Flaschen trichters, Fig. 2 einen Querschnitt nach der Linie I-1 der Fig. 1, Fig. 3 einen Querschnitt nach der Linie II-II der Fig. 1 und Fig. 4 einen Querschnitt nach der Linie III-III der Fig. 1.
Der Flaschentrichter 1 besitzt in üblicher Weise einen Einfülltrichter 2, einen Auslauf stutzen 3 und einen Handgriff 4. Auf den Auslaufstutzen 3 ist eine Führungshülse h lose aufgeschoben, welche mit ihrem untern Ende etwas über ersteren vorragt. -fit dem ausgebogenen obern I:
))de liegt die lliilse in der Nähe des Überganges zum AusIauf- stutzen 3 der -\-iil enwtindurig des Einfüll- tricliters 2 an.
Auf die Hülse 5 ist ;im ehern Endteil ein weicher Pfropfen 6 gelegt, der konisch ist und sich nach unten verjün -t. 7 ist ein den Auslaufstutzen 3 und den Einfüll- tricliter 2 axial durchsetzendes Luftzibzug- rohr, dessen unteres mit Abbiegung 7' ver- selienes Ende < im Unterende die Wandung der Hülse 5 durchbricht und mit dieser ver lötet ist.
8 ist dabei die Lufteiritrittsöffnung resp. der Zugang zum Rohr 7. Etwas über dem obern Ende des Auslaufstutzens 3 ist auf dem Luftabzugrohr 7 ein kugeliges Ab dichtungsventil 9 fest angeordnet. Bei<B>Ab-</B> wärtsbewegung des Luftabzugrohres wird das Abdichtungsventil 9 auf den Sitz 10 gedrückt und verhindert den Abfluss von allfällig im Fülltrichter 3 zurückgebliebener Flüssigkeit.
Beim Gebrauch wird der Trichter, wie gezeichnet, in die strichpunktiert dargestellte Flasche 11 eingesetzt. Der Gummipfropfen 6 dichtet dabei die Einlauföffnung der Flasche hermetisch ab und das Rohr 7 ist hochge schoben, so dass das Ventil 9 offen ist. Die einzufüllende Flüssigkeit wird in den Einlauf trichter 2 geschüttet, von wo sie durch den Auslaufstutzen 2 in die Flasche abzieht. Die beim Auffüllen der Flasche abziehende Luft entweicht über die Öffnung 8 durch das Luft abzugrohr 7.
Sobald die in der Flasche hoch steigende Flüssigkeit die Öffnung 8 des Luft abzugrohres 7 überschritten hat, kann die Luft nicht mehr aus der Flasche 10 ent weichen; demzufolge kann ebenfalls keine weitere Flüssigkeit mehr aus dem Trichter 1 eindringen und wird aufgestaut.
Beim Ab heben des Trichters 1 von der Flasche 11 wird das weitere Abfliessen der aufgestauten Flüssigkeit vermieden, indem beim Erfassen des Griffes 4 das Abzugrohr 7 mit den Teilen 5, 6 durch das Eigengewicht abwärts bewegt, dabei das Ventil 9 auf den Sitz 10 gedrückt und damit der Durchgang vom Einlauftrichter 2 zum Auslaufstutzen 3 abgeschlossen wird.
Beim Einsetzen des Trichters 1 in die Flasche, wobei der Pfropfen 6 aufliegt, werden da- gegen die Teile 2, 3 durch die Schwerkraft nach unten gezogen und halten das Ventil in der Offenstellung, wie in Fig. 1 gezeichnet.
Das Ventil 9 könnte anstatt kugelförmig auch kegel- oder tellerförmig sein-, ebenfalls kann dem Pfropfen 6 eine andere geeignet erscheinende Form gegeben werden. Das Ab zugrohr 7 lässt sich ebenfalls der Innenwand des Auslaufstutzens 3 entlang führen und aus zwei Teilen bilden. Der beschriebene Trichter eignet sich speziell zum Abfüllen von Gefässen wie Flaschen, Benzinbehälter usw.
Durch mehr oder weniger höherstellen des Abschluss- pfropfens 6 auf der Hülse 5 wird die Ein- trittsöffnung 8 zum Luftabzugrohr entspre chend mehr oder weniger tief in das Gefäss hineinragen und demzufolge läht sich das Niveau, welches die einzufüllende Flüssigkeit erreichen soll, genau einstellen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Trichter, insbesondere für Flaschen, da durch gekennzeichnet, daf.11 er niit einem an die Einfüllö ffnung des zii füllenden Gefässes ziufzusetzenden Luftabdichtungsmittel und einem Luftabzugstück versehen ist, das (Tanze derart, dal.;beim Einfüllen von Flüssigkeit in das GefäU) die verdrängte Luft durch das Luftabzugstück abzieht und die Weiterfüllung verhindert wird, wem) die eingefüllte Flüssig keit die untere Ofnung des Luftabzugstückes abschlieLat. hNTERANSPRt?CHE 1.Trichter nach Patentansprueli, dadurch gekennzeichnet, da1 das Luftabdichtungsmittel durch einen Pfropfen ((i) gebildet wird. der auf einer Führuiigsl)ülse (5) sitzt, die über den Auslaufstutzen (3) des Trichters (1) ge schoben ist, und eil) Luftabzugrohr (7) :im untern Ende der Hülse (5) deren Wandung durchbricht, wobei auf dem Luft;)bzugrolir ein Ventil (9) angeordnet ist, so dass beim Auf setzen des Trichters in den Flasehenhals das Ventil (9) sieh liebt und öffnet, beim Ab lieben des Trichters sieb dagegen wieder schliesst. @. Trichter nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dah das Luftabzugrohr (7) den Auslaufstutzen (3) und den Einfülltrichter (2) axial durchsetzt, und über eine Ab biegung (7') am untern Ende der Hülse (5) deren Wandung durchbricht und mit dieser verbunden ist. 3.Trichter nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die über den Auslaufstutzen (3) geschobene Hülse (5) den untern Rand des Auslauf stutzens überragt. 4. Trichter nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1-3, dadurch gekennzeich net, dass der Abschlusspfropfen (6) konisch sowie weich ist und sich nach unten ver jüngt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH215633T | 1940-09-12 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH215633A true CH215633A (de) | 1941-07-15 |
Family
ID=4449212
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH215633D CH215633A (de) | 1940-09-12 | 1940-09-10 | Trichter, insbesondere für Flaschen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH215633A (de) |
-
1940
- 1940-09-10 CH CH215633D patent/CH215633A/de unknown
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