CH216270A - Verfahren zur Herstellung von p-Amino-benzolsulfo-2-amino-4-methyl-thiazol. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von p-Amino-benzolsulfo-2-amino-4-methyl-thiazol.

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CH216270A
CH216270A CH216270DA CH216270A CH 216270 A CH216270 A CH 216270A CH 216270D A CH216270D A CH 216270DA CH 216270 A CH216270 A CH 216270A
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Chinoin Gyogyszer Es Vegy Wolf
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Chinoin Gyogyszer Es Vegyeszet
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    • C07ORGANIC CHEMISTRY
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    • C07D277/00Heterocyclic compounds containing 1,3-thiazole or hydrogenated 1,3-thiazole rings
    • C07D277/02Heterocyclic compounds containing 1,3-thiazole or hydrogenated 1,3-thiazole rings not condensed with other rings
    • C07D277/20Heterocyclic compounds containing 1,3-thiazole or hydrogenated 1,3-thiazole rings not condensed with other rings having two or three double bonds between ring members or between ring members and non-ring members
    • C07D277/32Heterocyclic compounds containing 1,3-thiazole or hydrogenated 1,3-thiazole rings not condensed with other rings having two or three double bonds between ring members or between ring members and non-ring members with hetero atoms or with carbon atoms having three bonds to hetero atoms with at the most one bond to halogen, e.g. ester or nitrile radicals, directly attached to ring carbon atoms
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Description


  Verfahren zur Herstellung von     p-Amino-benzolsulfo-2-amino-4-methyl-thiazol.       Es wurde von uns früher gefunden, dass       2-Amino-thiazole,    welche in der     Aminogruppe     mit einer     Arylsulfogruppe,    besonders mit  einer     Amino-arylsulfogruppesubstituiert    sind,  wertvolle Heilmittel sind.     Derartige    Verbin  dungen. sind in unserem ungarischen Patent  Nr. 123881 beschrieben.  



  Nach vorliegender Erfindung kann das       p-Amino-benzolsulfo-2-amino-4-methyl-thia-          zol        vorteilhaft    so dargestellt werden, dass man       p-Acylamino-benzolsulfo-thiocarbamide    der       allzemeinen    Formel  
EMI0001.0012     
    in welcher Formel A einen     Acylrest    be  deutet, der     Einwirkung    von Halogenaceton       unterwirft    und nachfolgend den in der       Amiuogruppe    vorhandenen     Acylrest    ab  spaltet.  



       p-Acy'la.mino-benzolsulfo,-thiocarbamide    der  obigen     allgemeinen    Formel waren bisher nicht  bekannt. Die Darstellung dieser Ausgangs-         stoffe        isst    in unserem schweizerischen Patent  Nr. 213905 beschrieben.  



  Die     Reaktion        zwischen,    dem     p-Acylamino-          benzolsulfo-thiocarbamid    und dem Chlorace  ton ist     vorteilhaft    in Gegenwart von säure  bindenden Mitteln auszuführen. Als säure  bindendes Mittel kann man mit Vorteil ter  tiäre Basen verwenden. Eine geeignete ter  tiäre Base     ist    das     Pyridin.    Man kann auch       ausserdem    bei der Reaktion organische Lö  sungsmittel verwenden, wie zum     Beispiel     Alkohole.

   Die     Verwendung    von organischen       Lösungsmitteln    kann man aber auch unter  lassen, ohne dass die Ausbeute     hierunter    zu  leiden hat.  



  Das     p-Acylamino-benzolsulfo-2-amino-4-          methyl-thiazol    entsteht in fast     quantitativer          Ausbeute    in hervorragendem Reinheitsgrad,  während frühere Methoden, die die     p-Acyl-          amino-benzolsulfogruppe        in    das schon     fertige          2-Amino-4-methyl-thiazal    einführen, meistens  mit bedeutend schlechteren Ausbeuten arbei  ten.

   Im     Gegensatz    zu den früheren Methoden           liefert    weiter das vorliegende Verfahren das  Produkt.     meistens    in     farbloser    Form. wäh  rend die früheren Verfahren meistens mehr  oder weniger durch Verunreinigung gefärbte  Produkte liefern.  



  Der     Acylrest    der     Acylaminogruppe    des       Acylamino-benzolsulfo-    2     -amino-    4     -met.hyl-          thiazols    kann vorteilhaft durch Hydrolyse  abgespaltet werden. Die Hydrolyse kann mit.       tels    Kochen mit wässerigen Alkalien ausge  führt werden.

   Andere geeignete     hydrolysie-          rende    Agenzien     sind        wässerige        3lineralsäuren.     Man kann die     Desacylierung    auch durch     Al-          koholvse    ausführen. Zur Alkohole se verwen  det man zum     Beispiel        Chlorwasserstoff    ent  haltenden als. Alkohol.

           Beispiele:     1. 13,6 g     p-Acetamino-benzolsulfo-thio-          carbamid,    14 g Chloraceton und 340 cm'       80%iger    Alkohol werden während einer  Stunde gekocht, dann im Vakuum zur  Trockne verdampft. Der Rückstand wird mit  trockenem     Aceton    verrieben, der Nieder  schlag     abgenutscht    und mit 20 cm' Aceton  gewaschen.

   Man erhält 9 bis 10 g des     p-Ace-          tylamino-benzol        sulf    o- 2     -amino-4-methyl-thia-          zols,    welches ohne jegliche weitere Reini  gung     unterZersetzung    um 252-5 7   schmilzt.  Das Produkt ist ein     weisses    Pulver.  



  5 g von diesem Produkt werden während  einer halben Stunde in 50 cm'     2/norm.    Na  tronlauge gekocht und dann die abgekühlte  Lösung mit Eisessig neutralisiert. Das     p-          Amino-benzolsulfo-    2     -amino-4        -methyl-thiazol     (3,9 g) scheidet sich als weisses Pulver aus  und schmilzt     unter    Zersetzung um 237<B>'</B>.  



  Der     Acetylrest    kann auch durch Hydro  lyse     mittels        wässeriber    Mineralsäuren abge  spaltet werden, man kann aber auch die     Ent-          acetylierung    durch     Alkoholyse    ausführen.  



  2.<B>13.6</B> g p-     Acetamino-benzolsulfo-thio-          carbamid,    14 g     Chloraceton,    14 g     Pyridin     werden in 200 cm' 80     %        igem    Alkohol wäh  rend einer Stunde auf dem Wasserbad ge  kocht. Das Reaktionsgemisch wird im Va  kuum eingetrocknet, mit Wasser verrieben,       genutscht        und    getrocknet.

   Das p-Acetyl-         amino-benzolsulfo-    2     -amino-    4     -methyl-thiazol     bildet sich     in        theoretischerAusbeute.    Es     wird     in Form eines weissen     kristallinischen    Pulvers       gewonnen,    das ohne weitere Reinigung unter       Zersetzung    um 257   schmilzt.  



  Die Abspaltung der     Acetylgruppe    aus  dem Produkt wird nach den Methoden des  1. Beispiels ausgeführt.  



  3. 27,3 g     p-Acetamino-benzolsulfo-thio-          carbamid        und    18,6     g    Chloraceton werden mit  20 cm'     Pyridin    verrieben. Das     Rea.ktions-          gemisch        erwärmt    sich stark und die Reagen  zien gehen     vorübergehend    in Lösung.

   Dann  hält man das Gemisch während einer  <B><U>1/1</U></B> Stunde auf dem siedenden     Wasserbad.     Zum     Reaktionsgemisch    gibt man 40-60 cm'  Wasser, worauf sich das     p-Acetamino-ben-          zolsulfo-2-amino-4-methyl-thiazol    in Form  eines weissen kristallinen     Pulvers    ausscheidet.  Die Ausbeute ist theoretisch.  



  Die Abspaltung der     Acetylgruppe    aus  dem Produkt wird nach den Methoden des  1. Beispiels ausgeführt.  



  4. 27,3 g     p-Aoetamino-benzolsulfo-thio-          carbamid,    9,3 g     Chloraceton        und    10     em3        Py-          ridin    werden     gemischt,        worauf    sich unter Er  wärmung und vorübergehender Lösung das       p-Acetamino-benzolsulfo-    2     -amino-4-methyl-          thiazol    als Kristallbrei ausscheidet.

   Das Ge  misch wird dann noch während einer     i;     Stunde auf dem heissen     Wasserbad    gehalten,  dann nach Abkühlen mit Wasser verdünnt  und nach     Stehen        abgenutscht.    Man gewinnt  das Produkt in beinahe theoretischer Aus  beute als weisses     kristallinisches    Pulver.  



  Die Abspaltung der     Aoetylgruppe    aus  dem Produkt wird nach den Methoden     des     1. Beispiels     ausgeführt.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von p-Amino- benzolsulfo- 2 -amino- 4 -methyl-thiazol, da durch gekennzeichnet, dass man p- Acylamino- benzolsulfo-thiocarbamide der allgemeinen Formel EMI0002.0108 in welcher Formel A einen Acylrest be deutet,
    der Einwirkung von Halogenaceton unterwirft und nachfolgend den in der Amino- gruppe vorhandenen Acylrest abspaltet. Das so erhaltene p-Amino-benzolsulfo-2-amino-4- methyl-thiazol bildet ein weisses. kristallines Pulver, welches unter Zersetzung um<B>237'</B> schmilzt. UNTERANSPRüCHE 1.
    Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man als p-Acyl- amino-benzolsulfo-thiocarbamid das p-Acetyl- amino-benzo-Isulfo-thiocarbamid verwendet. 2. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man die Reaktion zwischen dem p-Aeylamino-benzolsulfo-thio- carbamid und Chloraceton in Gegenwart von säurebindenden Mitteln ausführt. 3.
    Verfahren nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass man die Reaktion zwisehen dem p-Acyl- amino-benzolsulfo-thiocarbamid und Chlor- aceton in Gegenwart von tertiären Basen aus führt. 4. Verfahren nach Patentanspruch und Unteransprüchen 2 und 3, dadurch gekenn zeichnet, dass man die Reaktion zwischen,dem p-Acylamino-benzolswlfo-thiocarbamid und dem Chloraceton in Gegenwart von Pyridin ausführt. 5.
    Verfahren nach Patentanspruch und Unteransprüchen 2 bis 4, daidurch gekenn zeichnet, dass man die Abspaltung des in der Aminogruppe gebundenen; Acylrestes durch Hydrolyse ausführt. 6. Verfahren nach Patentanspruch und Unteransprüchen 2 bis 4, dadurch gekenn zeichnet, dass man die Abspaltung des in der Aminogruppe gebundenen Aeylrestes durch Alkoholyse ausführt.
CH216270D 1939-10-03 1940-05-30 Verfahren zur Herstellung von p-Amino-benzolsulfo-2-amino-4-methyl-thiazol. CH216270A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2435002A (en) * 1942-01-30 1948-01-27 Ciba Pharm Prod Inc Process for the manufacture of para-aminobenzene-sulphonamidopyrimidines

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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